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BetriebswirtIn im Bereich Ernährungs- und Versorgungsmanagement

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.120,- bis € 3.180,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Ernährungs- und VersorgungsmanagerInnen beschäftigen sich mit den wirtschaftlichen Bedingungen der menschlichen Ernährung.

In ihrer Arbeit verbinden sie Kenntnisse der rechtlichen und technischen Voraussetzungen der Nahrungsmittelproduktion mit dem wirtschaftlichen Wissen. Sie wirken in der Produktentwicklung mit, analysieren Märkte und entwerfen entsprechende Marketing-Konzepte. Zu ihren Aufgaben gehört es auch, die Qualität von Nahrungsmitteln zu sichern (z.B. Lebensmittelhygiene).

Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich ist es, Wissen über Ernährung und Ernährungswirtschaft zu vermitteln. In diesem Zusammenhang können sie Funktionen in der Ernährungslehre und -beratung in öffentlichen und privatwirtschaftlichen Einrichtungen übernehmen.

Siehe auch den Kernberuf Betriebs- und UnternehmensberaterIn sowie ErnährungswissenschaftlerIn und InnovationsmanagerIn.

  • Systemisches Denken
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Kommunikationsgeschick und Argumentationsfähigkeit
  • Kreativität
  • Gutes Auftreten

 

Häufig sind interkulturelle Kompetenz (Diversity-Mangement) und Fremdsprachenkenntnisse gefragt

Ernährungs- und VersorgungsmanagerInnen arbeiten vorwiegend in Industriebetrieben die Nahrungs- und Genussmittel entwickeln, herstellen und vertreiben. Sie können auch Kontrollaufgaben für Behörden und Fachverbände übernehmen.

Sie arbeiten weiters in Großhaushalten, Versorgungseinrichtungen, Hotels und Tourismuseinrichtungen oder in Catering-Firmen und in allen Unternehmen der freien Wirtschaft, die selbst mit der Herstellung von Nahrungsmitteln befasst sind.

 

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "ErnährungswissenschafterIn", dem der Beruf "BetriebswirtIn im Bereich Ernährungs- und Versorgungsmanagement" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Die Fachhochschulen und Universitäten bieten Studiengänge im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaft mit verschiedenen Spezialisierungen.

Grundsätzlich bestehen verschiedene mögliche Ausbildungswege, z.B.

Ein grundständiges Studienfach, wie z.B. Lebensmitteltechnologie & Ernährung oder Ernährungswissenschaft (Ökotrophologie) in Verbindung mit einer betriebswirtschaftlichen Ausbildung, z.B. UNI/FH-Lehrgang.

Ein betriebswirtschaftliches Studium mit Schwerpunkt Ernährungs- und Versorgungsmanagement und ein qualifizierender UNI/FH-Lehrgang.

Nähere Infos bieten die AnsprechpartnerInnen der Universitäten und Fachhochschulen!

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Das Weiterbildungsangebot ist sehr breit und umfasst u.a. die folgenden Bereiche: Betriebswirtschaftslehre und Kommunikation, Finanzmanagement, Management und International Management, Internationales Projektmanagement, Intra- und Entrepreneurship, Export, Marketing, Lebensmittelrecht, Qualitätsmanagement.

Formale Aufstiegsmöglichkeiten in industriellen und gewerblichen Betrieben sind z.B. Funktionen wie kaufmännische LeiterIn, ProjektmanagerIn, AbteilungsleiterIn (z.B. für Produktionslogistik) sowie Areal-Management, Key-Account-Management.

Grundsätzlich möglich ist die Gründung eines Marketingunternehmens oder eines Forschungszentrums.

Die selbstständige Ausübung des Berufs UnternehmensberaterIn gehört zum sogenannten reglementierten Gewerbe. Die gesetzlich geregelten Voraussetzungen finden sich in der aktuellen Unternehmensberatungs-Verordnung.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
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