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ReligionslehrerIn

Berufsbereiche: Soziales, Kinderpädagogik und Bildung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.200,- bis € 2.520,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

ReligionslehrerInnen unterrichten in der Primarstufe oder Sekundarstufe.

Sie planen und gestalten den Religionsunterricht. Sie versuchen, den SchülerInnen die grundlegenden Inhalte der jeweiligen Religion bzw. Konfession (Bekenntnis) zu vermitteln. Dabei thematisieren sie sowohl den lebenspraktischen, alltäglichen Umgang mit den Glaubensinhalten als auch theologisch-wissenschaftliche Problemstellungen. Sie organisieren Ausflüge oder leiten Animationsprogramme um theoretische Aussagen mit praktischen Erkenntnissen und Erfahrungen zu verbinden.

Sie nehmen Kontakt zu den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten der SchülerInnen wahr. Neben dem Abhalten des Unterrichts zählen die Beurteilung der SchülerInnen und administrative Tätigkeiten zum Aufgabenfeld von ReligionslehrerInnen.

Bereitschaft und Fähigkeit zur Auseinandersetzung mit fachlichen und damit verbundenen gesellschaftsrelevanten Fragen und Problemen, Dialog- und Kommunikationsfähigkeit, soziale Kompetenzen (Konfliktlösungsfähigkeit, Empathievermögen) und die Fähigkeit, andere zu Motivieren.

Zu einem sehr geringen Teil bestehen Beschäftigungsmöglichkeiten bei den Schulräten der Länder. NMS-Lehrkräfte sollen durch Lehrkräfte aus dem AHS- bzw. BHS-Bereich unterstützt werden. Hierdurch kommt es zu einem erhöhten Bedarf an LeherInnen aus diesen Bereichen.

Im Bereich der Sprachförderung arbeiten Lehrkräfte im Bereich Integrationspädagogik in der Betreuung von Flüchtlingskindern und Jugendlichen. Sie können entsprechende Gutachten erstellen und beratend tätig sein. Darüber hinaus können sie - je nach Interesse und Qualifikation - in Wissenschaft und Forschung arbeiten.

Im Rahmen der Ausbildung kann ein Schwerpunkt/Spezialisierung im Bereich Sonderpädagogik bzw. Inklusive Pädagogik gewählt werden. Mit der entsprechenden Ausbildung können Lehrkräfte unterrichtend und beratend tätig sein (z.B. Lernbehindertenpädagogik). Sie arbeiten an Sonderschulen bzw. an integrativ geführten Schulen und Settings der Primarstufe oder Sekundarstufe beschäftigt.

Grundsätzlich wird empfohlen, sich rechtzeitig bei den jeweiligen Landesschulräten der einzelnen Bundesländer bzw. beim Stadtschulrat in Wien sich über die konkreten Berufsaussichten zu informieren.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "LehrerIn für die Sekundarstufe Allgemeinbildung", dem der Beruf "ReligionslehrerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Im Rahmen der Lehramtsausbildung kann das Unterrichtsfach Katholische Religion oder Evangelische Religion gewählt werden. Es ist auch möglich, (kath., evang. oder andere) Religion als Ergänzungsfach zu absolvieren.

Ebenso werden Lehramtsstudien mit Schwerpunkt "Religionsbildung" unter anderem von der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz (Abschluss: Master of Education) angeboten.

Infos über entsprechende Ergänzungsstudien bieten die Pädagogischen Hochschulen und die Website des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, URL: www.studienwahl.at

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Das Studium Religionspädagogik wird an den Universitäten Graz, Innsbruck, Linz und Wien angeboten sowie an den Kirchlichen Pädagogischen Hochschulen (KPH).

Das Masterstudium Religionspädagogik (Uni Wien) bietet drei Schwerpunkte: Katholische Religionspädagogik, Evangelische Religionspädagogik und Orthodoxe Religionspädagogik.

Die Universitäten Salzburg, Graz und Linz bieten jeweils das Studium Katholische Religionspädagogik. Das Studium Katholische Religionspädagogik der katholischen Privatuniversität Linz qualifiziert ebenfalls für die Tätigkeit als ReligionslehrerIn.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Eine Neuerung ist die Möglichkeit, an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen Erweiterungsstudien zu absolvieren, mit denen ein bereits absolviertes Studium um zusätzliche Kompetenzen erweitert werden kann.

In der Praxis verfügen PädagogInnen häufig über Zusatzausbildungen als Möglichkeit der Weiterbildung und Spezialisierung sowie als Aufstiegsmöglichkeit in ihren Berufspositionen als LehrerInnen, SozialarbeiterInnen oder für Tätigkeitefelder im Gesundheitsbereich.

Pädagogische Hochschulen, Pädagogische Institute und Universitäten, Schulungsträger wie z.B. Donau-Universität Krems, BFI, NÖ-Landesakademie und IFF bieten zahlreiche Zusatzqualifikationen und -ausbildungen an.

Im Pflichtschulbereich bieten Pädagogische Hochschulen, Pädagogische Institute und mitunter auch Universitäten zahlreiche Zusatzqualifikationen und -ausbildungen, meist in Seminarform an. Beispiele: Montessoripädagogik, individuelles Lesen- und Schreiben Lernen, TurnlehrerIn, EnglischlehrerIn, Schwerpunkt bildnerisches Gestalten. Die Ausbildung zur/zum SprachheillehrerIn (vgl. LogopädIn) ist ebenfalls möglich.

PädagogInnen können eine Position als SchulleiterIn anstreben. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, einen beruflichen Wechsel zur Bundes- und Landesschulbehörde anzustreben. PädagogInnen können bei der Gestaltung von Lehrmitteln mitwirken oder Gutachtertätigkeiten für Lehrmittel (z.B. Schulbücher) durchführen.

Grundsätzlich gibt es für PädagogInnen berufliche Entwicklungsmöglichkeiten in den Bereichen Bildungspolitik, Bildungsverwaltung und Sozialmanagement, als SozialarbeiterIn oder für Tätigkeitsfelder im Gesundheitsbereich. Der gesamte Aus- und Weiterbildungsbereich (inkl. Erwachsenenbildung und Freizeitpädagogik) bietet ebenfalls berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.

Darüber hinaus ist es möglich, eine Ausbildung und Tätigkeit für Aufgabenfelder in Wohnheimen für behinderte Menschen, in Erziehungs-, Jugend- oder Familienberatungsstellen anzustreben.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Kultur- und Humanwissenschaften (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
Fundstelle: Katholische und Evangelische Fachtheologie
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