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KommunikationstechnikerIn

Berufsbereiche: Elektrotechnik, Elektronik und Telekommunikation
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.220,- bis € 3.170,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

KommunikationstechnikerInnen befassen sich mit der Entwicklung, Planung, Installation und Wartung von Telefonanlagen und Kommunikationssystemen. Es geht um die Anwendung von Techniken, die es ermöglichen über weite Strecken miteinander zu kommunizieren.

Die klassischen Kommunikationsmittel Telefon, Brief und Fax sind inzwischen durch zahlreiche neue Endgeräte ergänzt: Smartphone, Notebook, Videokonferenzsysteme und über Telefon gesteuerte Anlagen. Zudem sind umfangreiche Funktionalitäten hinzugekommen.

KommunikationstechnikerInnen planen und installieren die nötigen Telefonanlagen und Geräte samt der Infrastruktur (Zuleitungen, Kabel, Steckdosen). Sie vernetzen die Geräte mit dem Internet oder mit Mobilfunk-Technik. Dann konfigurieren sie die Einstellungen und testen ob alle Geräte und Dienste funktionieren.

Ein wichtiger Aspekt ist die sogenannte Konvergenz, das ist die Verschaltung (Verschmelzung oder Vernetzung) von Geräten und Funktionen durch die Digitalisierung. Beispiele sind kombinierte Geräte aus Computertechnik und Unterhaltungselektronik, interaktives Fernsehen und Telefonieren, Videoaustausch oder Voice-over-IP (z.B. Skype). KommunikationstechnikerInnen entwickeln Konvergenzkonzepte für verschiedene Basistechnologien und Übertragungsmedien wie Funk, Kabel, Lichtwellenleiter, Infrarot und WLAN (Wireless Local Area Network).

Kommunikation ist im Grunde ein zwischenmenschlicher Prozess und daher nur begrenzt automatisierbarer. Mittlerweile ist die Kommunikationstechnik stark von der Computertechnik und Netzwerktechnik beeinflusst und verschmilzt zunehmend mit der Informationstechnik. Im Mittelpunkt steht daher die Adressierung, Vermittlung und Übertragung von Daten und Nachrichten.

Spezialisierungsmöglichkeiten bestehen überall, wo unterschiedliche Daten über Strecken übertragen werden müssen: Z.B. Übertragungstechnik, Vermittlungstechnik, Schaltanlagen, Funknetze/Funksysteme, Breitbandtechnik, Mobilfunktechnik. Nachrichtentechnik gehört als Teilbereich der Elektronik ebenso zur Kommunikationstechnik.

Siehe auch die Berufe NachrichtentechnikerIn, InformationstechnikerIn und VerkehrstelematikerIn.

KommunikationstechnikerInnen befassen sich mit der Entwicklung, Planung, Installation und Wartung von Telefonanlagen und Kommunikationssystemen. Es geht um die Anwendung von Techniken, die es ermöglichen über weite Strecken miteinander zu kommunizieren.

Die klassischen Kommunikationsmittel Telefon, Brief und Fax sind inzwischen durch zahlreiche neue Endgeräte ergänzt: Smartphone, Notebook, Videokonferenzsysteme und über Telefon gesteuerte Anlagen. Zudem sind umfangreiche Funktionalitäten hinzugekommen.

KommunikationstechnikerInnen planen und installieren die nötigen Telefonanlagen und Geräte samt der Infrastruktur (Zuleitungen, Kabel, Steckdosen). Sie vernetzen die Geräte mit dem Internet oder mit Mobilfunk-Technik. Dann konfigurieren sie die Einstellungen und testen ob alle Geräte und Dienste funktionieren.

Ein wichtiger Aspekt ist die sogenannte Konvergenz, das ist die Verschaltung (Verschmelzung oder Vernetzung) von Geräten und Funktionen durch die Digitalisierung. Beispiele sind kombinierte Geräte aus Computertechnik und Unterhaltungselektronik, interaktives Fernsehen und Telefonieren, Videoaustausch oder Voice-over-IP (z.B. Skype). KommunikationstechnikerInnen entwickeln Konvergenzkonzepte für verschiedene Basistechnologien und Übertragungsmedien wie Funk, Kabel, Lichtwellenleiter, Infrarot und WLAN (Wireless Local Area Network).

Kommunikation ist im Grunde ein zwischenmenschlicher Prozess und daher nur begrenzt automatisierbarer. Mittlerweile ist die Kommunikationstechnik stark von der Computertechnik und Netzwerktechnik beeinflusst und verschmilzt zunehmend mit der Informationstechnik. Im Mittelpunkt steht daher die Adressierung, Vermittlung und Übertragung von Daten und Nachrichten.

Spezialisierungsmöglichkeiten bestehen überall, wo unterschiedliche Daten über Strecken übertragen werden müssen: Z.B. Übertragungstechnik, Vermittlungstechnik, Schaltanlagen, Funknetze/Funksysteme, Breitbandtechnik, Mobilfunktechnik. Nachrichtentechnik gehört als Teilbereich de…

Analytisches Denkvermögen, Freude an Technik und Mathematik (Messtechnik, Datenstrukturen, Algorithmen), Problemlösungsfähigkeit, Handgeschicklichkeit. Oft sind gute Englischkenntnisse nötig (Fachliteratur, Handbücher und internationale Projekte).

  • Mathematische Begabung (angewandte bzw. diskrete Mathematik)
  • Freude an Technik (Messtechnik, Datenstrukturen, Algorithmen)
  • Analytisches Denkvermögen
  • Abstraktionsvermögen: Zur Modellbildung
  • Teamfähigkeit
  • Fehlersuche erfolgt auch Abends und am Wochenende
  • Bereitschaft zur Weiterbildung: Neue Technologien, rechtliche Aspekte
  • Technisches Englisch: Erstellen und Lesen von Schaltplänen
  • Business Englisch: Lesen von Fachliteratur und für internationale Projekte

 

Der Beruf erfordert die Kenntnis berufsspezifischer Rechtsgrundlagen (Patente, Datenschutz) und die Anwendung von Programmiersprachen.

KommunikationstechnikerInnen arbeiten z.B. bei Telekommunikationsunternehmen, bei einschlägigen Servicebetrieben in der Elektronik-Branche (z.B. als Support-TechnikerIn für vernetzte Gebäudetechnik), in Reparatur- und Serviceabteilungen von Industriebetrieben, bei Anbietern von Geräten, Anlagen und Dienstleistungen aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) oder in Sachverständigenbüros.

KommunikationstechnikerInnen finden Beschäftigung in Unternehmen die sich mit folgenden Themen befassen: Erzeugung von Geräten und Systemen der Unterhaltungselektronik, Analoge und digitale Schaltungstechnik und Signalverarbeitung, Hochfrequenztechnik, Analyse von Embedded Soft- und Hardware, Testautomatisierung von Embedded Echtzeitsystemen, Industriebetriebe, die im interdisziplinären Bereich Informatik – Elektrotechnik tätig sind.

 

Die Kommunikationstechnik ist keine eigene Branche mehr, sondern ist stark von Computer- und Netzwerktechnik beeinflusst. Siehe InformationstechnikerIn. Smart Home System: Vernetzung von Geräten zur Steuerung und Kontrolle (Raumklima, Rauchmelder, Jalousien, Licht) über eine gemeinsame Schnittstelle und Bedienung per Smartphone oder Tablet.

Laut Expertenmeinung werden die Übertragungssysteme von Telefonie, Fernsehen und Datendiensten tendentiell zu einem universellen System zusammenwachsen.

Ein zunehmend wichtiger Bereich ist die industrielle Kommunikation. Hier geht es um die Digitalisierung in der Industrie 4.0. und die Planung einer Kommunikations-Infrastruktur zwischen allen beteiligten Systemen (Maschinen, Server, Geräte).

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Informations- und KommunikationstechnikerIn", dem der Beruf "KommunikationstechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Von KommunikationstechnikerInnen wird üblicherweise eine abgeschlossene Berufsausbildung im technischen Bereich, wie Informations- und Kommunikationstechnik, Elektronik, Funktechnik o.Ä. erwartet.

Technische Kenntnisse über Kabel-, Glasfaser- und Funksysteme sowie der IT-Technik sind unerlässlich!

 

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

KommunikationstechnikerInnen kennen und nutzen grundlegende Techniken von Medien und Computernetzwerken sowie Techniken der Datenübertragung mit entsprechenden Protokollen und Zugriffsverfahren. Hier gibt es öfter technische Neuerungen, die sich AbsolventInnen in Eigenregie oder durch betriebsinterne Schulungen aneignen. Auch Fachmessen und Fachzeitschriften informieren über aktuelle Trends und Entwicklungen.

Darüber hinaus bieten die Universitäten, Fachhochschulen und Ingenieursvereinigungen Kurse, Seminare und Lehrgänge. Relevante Bereiche sind z.B. IP-Datennetze, Routing und Switching-Infrastruktur (Breitbandnetze), Zugriffssteuerung und Security Infrastruktur (z.B. Firewalls), Messtechnik und Kostenermittlung für Projektplanungen.

Im Beruf sind entsprechende Zertifizierungen von Vorteil, etwa "Cisco Certified Networking Associate CCNA", Prozessmanagement und Qualitätsmanagement. Wichtig sind Kenntnisse der Standards und Richtlinien sowie ISO-Zertifizierungen für den Kommunikationssektor.

Bei Interesse und entsprechender Qualifikation kann eine leitende Funktion, etwa als ProjektleiterIn, AbteilungsleiterIn, TeamleiterIn, Key Account ManagerIn oder als TestingenieurIn zur Prüfung und Überwachung von Anlagen angestrebt werden.

Zudem eröffnen sich je nach Praxiszeit auch Tätigkeiten in einer (Material)Prüfstelle oder als GutachterIn in zahlreichen Unternehmen der Unterhaltungselektronik oder der Umwelt- und Verkehrswirtschaft.

Je nach Beufserfahrung können KommunikationstechnikerInnen als SachverständigeR tätig sein. Sie übernehmen die Fehlersuche an entsprechenden Geräten, bewerten die Messergebnisse, erstellen technische Spezifikationen (formale Produktbeschreibungen) und Gutachten.

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