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ElektronikerIn (mit MODULEN)

Berufsbereiche: Informationstechnologie / Elektrotechnik, Elektronik und Telekommunikation
Ausbildungsform: Lehre
Infos zur Lehrlingsentschädigung
Lehrzeit: 3 1/2 Jahre.Bei Absolvierung eines zusätzlichen Spezialmoduls oder Hauptmoduls: 4 Jahre. ∅ Einstiegsgehalt: € 1.960,- bis € 2.180,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Die Ausbildung in diesem Lehrberuf besteht aus einem Grundmodul (Dauer: 2 Jahre) und mindestens einem der folgenden Hauptmodule (Dauer: 1 1/2 Jahr):
- Angewandte Elektronik
- Mikrotechnik
- Kommunikationselektronik
- Informations- und Telekommunikationstechnik

 

Zusätzlich zu Grundmodul und Hauptmodul können entweder ein weiteres Hauptmodul (Dauer: 1/2 Jahr) oder eines der folgenden Spezialmodule (Dauer: 1/2 Jahr) absolviert werden, wodurch sich die Lehrzeit auf 4 Jahre verlängert:
- Netzwerktechnik
- Eisenbahntelekommunikationstechnik

 

Die Kombinationsmöglichkeiten der Hauptmodule untereinander sowie der Hauptmodule mit den Spezialmodulen sind genau festgelegt:

  • Das Hauptmodul "Angewandte Elektronik" ist mit allen anderen Hauptmodulen sowie mit den beiden Spezialmodulen kombinierbar.
  • Das Hauptmodul "Mikrotechnik" kann nur mit dem Hauptmodul "Angewandte Elektronik" kombiniert werden (nicht jedoch mit den Spezialmodulen).
  • Das Hauptmodul "Kommunikationselektronik" kann mit dem Hauptmodul "Angewandte Elektronik" und dem Spezialmodul "Netzwerktechnik" kombiniert werden.
  • Das Hauptmodul "Informations- und Telekommunikationstechnik" kann mit dem Hauptmodul "Angewandte Elektronik" und den beiden Spezialmodulen "Netzwerktechnik" und "Eisenbahntelekommunikationstechnik" kombiniert werden.

 


Tätigkeitsmerkmale

Die Elektronik befasst sich mit der Entwicklung und Anwendung elektronischer Bauteile und Schaltkreise, die heute als Steuerelemente in fast der gesamten Technik nicht mehr wegzudenken sind. Die wichtigsten Anwendungsgebiete sind die Maschinen- und Anlagensteuerung, die Computertechnik, die Kommunikationstechnik, die Gebäudetechnik, die Fahrzeugtechnik, die Medizintechnik usw. ElektronikerInnen stellen elektronische Bauelemente, Schaltungen, Leiterplatten usw. her, bauen sie in Geräte/Maschinen/Fahrzeuge ein, sorgen für die Wartung und Reparatur der elektronischen Teile und Schaltungen und wirken an der Entwicklung neuer Anwendungen mit. Der Beruf ist sehr vielseitig und stellt hohe Anforderungen; hier einige Kenntnisse, die ElektronikerInnen benötigen: Elektrische Messtechnik (Messung elektrischer Größen mit Messgeräten und Sensoren), Analog- und Digitaltechnik, Gebäudetechnik, Erdungs- und Überspannungsschutzanlagen, Anfertigung von technischen Zeichnungen und Schaltplänen, Herstellung und Design von Leiterplatten, elektronische Schaltungen und Baugruppen, Herstellung von Verbindungen (Klemm-, Steck-, Schraubverbindungen, Kerbverbindungen, Weichlöten), Verlegen und Anschließen von Leitungen und Kabeln, Instandhaltung/Wartung elektronischer und elektromechanischer Bauteile, Mikrocomputersysteme, Betriebssysteme und Bedieneroberflächen, Netze/Netzwerke und Verbindungstechniken, elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) und elektrostatische Entladung (ESD).

 

Hauptmodul "Angewandte Elektronik":
ElektronikerInnen im Bereich "Angewandte Elektronik" sind für die elektrischen, elektronischen und elektropneumatischen Steuerungen der Maschinen und Anlagen (Automatisierungstechnik, Mess- und Regeltechnik usw.) sowie für die elektrischen/elektromechanischen und mechanischen Geräte und Betriebsmittel eines Betriebes zuständig. Sie montieren die Steuerungen, nehmen sie in Betrieb und überprüfen ihre Funktionen. Weiters sorgen sie laufend für die Instandhaltung und Wartung der Steuerungen. Zu ihren Aufgaben gehört weiters der Zusammenbau, die Montage und Prüfung sowie die Instandhaltung, Wartung und Reparatur der elektrischen/elektromechanischen Geräte und Betriebsmittel.

 

Hauptmodul "Mikrotechnik":
Im Bereich "Mikrotechnik" geht es um die Herstellung elektronischer Elemente (Sensoren, Mikrochips, Halbleiter, Schaltkreise) und mikrotechnischer Systeme, die sich aus diesen Elementen zusammensetzen (z.B. Leiterplatten bzw. "Leiterkarten", "Platinen", "gedruckte Schaltungen" oder "Printplatten"). In der Mikrotechnik wird daher auch häufig in Labors sowie in sogenannten Reinräumen gearbeitet, also in Räumen, die eine möglichst staubfreie Umgebung gewährleisten, was für die Qualität der mikrotechnischen Elemente von höchster Wichtigkeit ist; üblich ist hier auch die Arbeit mit bestimmten Gasen und Ätzmitteln. Die wichtigste Aufgabe der ElektronikerInnen in der mikrotechnischen Produktion ist die Betreuung der Produktionsmaschinen (Programmieren, Einstellen Bedienen, Beschicken, Umrüsten, Überwachen). Sie warten die Maschinen und führen bei Störungen die erforderlichen Reparaturarbeiten durch. Den Produktionsprozess überwachen sie ständig, wobei sie auch regelmäßig Produktprüfungen und Endtests machen.


Hauptmodul "Kommunikationselektronik":
Die Kommunikationselektronik umfasst die Hochfrequenztechnik (Funktechnik, Modulation, Empfangs- und Sendetechnik, Antennentechnik, Satellitenempfangstechnik usw.) und die Video- und Audiotechnik (Fernseh-/Radiotechnik, DVD- und CD-Geräte, Lautsprechersysteme usw.). Die ElektronikerInnen für Kommunikationselektronik stellen die hier erforderlichen Bauteile und Baugruppen her und führen Instandhaltungs-, Wartungs- und Reparaturarbeiten daran durch.

 

Hauptmodul "Informations- und Telekommunikationstechnik":
Die Informations- und Telekommunikationstechnik umfasst die Telefontechnik und die Internettechnik. Die ElektronikerInnen dieses Bereichs errichten, warten und reparieren die hier verwendeten Anlagen (Antennen- und Relaisstationen, Serverstationen, Telefonanlagen, Computersysteme), Netzwerke und Mobilnetze.

 

Spezialmodul "Netzwerktechnik":
In der Netzwerktechnik geht es um Serverbetriebssysteme und die zugehörigen Applikationen im speziellen Anwendungsbereich der Kommunikationstechnik (Audio, Video, Voip, Breitbandtechnologie, Kompression). ElektronikerInnen sorgen für die Einrichtung, Inbetriebnahme, Verwaltung und Absicherung sowie für die Instandhaltung/Wartung und Reparatur dieser Systeme.

 

Spezialmodul "Eisenbahntelekommunikationstechnik":
Darunter fallen spezielle Telekommunikationseinrichtungen der Bahn wie vor allem Videoanlagen, Lautsprecheranlagen, Uhrenanlagen, automatische Zugzielanzeigeanlagen, rechnergestützte Zugüberwachung, Bedienplätze an Heißläuferortungsanlagen uä. ElektronikerInnen sorgen für die Prüfung dieser Anlagen und für die rasche Reparatur im Fehlerfall.

 

Die Elektronik befasst sich mit der Entwicklung und Anwendung elektronischer Bauteile und Schaltkreise, die heute als Steuerelemente in fast der gesamten Technik nicht mehr wegzudenken sind. Die wichtigsten Anwendungsgebiete sind die Maschinen- und Anlagensteuerung, die Computertechnik, die Kommunikationstechnik, die Gebäudetechnik, die Fahrzeugtechnik, die Medizintechnik usw. ElektronikerInnen stellen elektronische Bauelemente, Schaltungen, Leiterplatten usw. her, bauen sie in Geräte/Maschinen/Fahrzeuge ein, sorgen für die Wartung und Reparatur der elektronischen Teile und Schaltungen und wirken an der Entwicklung neuer Anwendungen mit. Der Beruf ist sehr vielseitig und stellt hohe Anforderungen; hier einige Kenntnisse, die ElektronikerInnen benötigen: Elektrische Messtechnik (Messung elektrischer Größen mit Messgeräten und Sensoren), Analog- und Digitaltechnik, Gebäudetechnik, Erdungs- und Überspannungsschutzanlagen, Anfertigung von technischen Zeichnungen und Schaltplänen, Herstellung und Design von Leiterplatten, elektronische Schaltungen und Baugruppen, Herstellung von Verbindungen (Klemm-, Steck-, Schraubverbindungen, Kerbverbindungen, Weichlöten), Verlegen und Anschließen von Leitungen und Kabeln, Instandhaltung/Wartung elektronischer und elektromechanischer Bauteile, Mikrocomputersysteme, Betriebssysteme und Bedieneroberflächen, Netze/Netzwerke und Verbindungstechniken, elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) und elektrostatische Entladung (ESD).

 

Hauptmodul "Angewandte Elektronik":
ElektronikerInnen im Bereich "Angewandte Elektronik" sind für die elektrischen, elektronischen und elektropneumatischen Steuerungen der Maschinen und Anlagen (Automatisierungstechnik, Mess- und Regeltechnik usw.) sowie für die elektrischen/elektromechanischen und mechanischen Geräte und Betriebsmittel eines Betriebes zuständig. Sie montieren die Steuerungen, nehmen sie in Betrieb und überprüfen ihre Funktionen. Weiters sorgen sie laufend für die Instandhaltung und Wartung d ...

  • Handgeschicklichkeit: Umrüsten und Warten der Produktionsmaschinen für elektronische Produkte, Warten und Reparieren elektronischer Bauteile und Geräte (z.B. Austauschen von Bauteilen)
  • Fingerfertigkeit: Befestigen kleiner Bauteile auf Leiterplatten
  • Auge-Hand-Koordination: Lötarbeiten, Einsetzen von Bauteilen
  • Sehvermögen: Überwachen des Produktionsablaufes; Qualitätskontrolle, Arbeiten mit sehr kleinen elektronischen Bauteilen
  • technisches Verständnis: Umrüsten und Warten der Produktionsmaschinen; Eingeben der Prozessparameter; Optimieren des Produktionsprozesses, Wartungs- und Reparaturarbeiten an elektronischen Bauteilen und Geräten, Lesen der Schaltpläne
  • logisch-analytisches Denken: Fehlersuche und Reparaturarbeiten
  • Merkfähigkeit: Merken der technischen Daten zahlreicher Gerätemarken
  • generelle Lernfähigkeit: Aneignen von Kenntnissen über neue Technologien im Elektro- und Elektronikbereich

 

ElektronikerInnen sind vorwiegend in Mittel- und Großbetrieben der Elektro- und Elektronikindustrie, der Telekommunikationsbranche (z.B. Mobilfunkbetreiber) und der EDV-Branche (Computer- und Internetfirmen) beschäftigt. Ein kleinerer Teil arbeitet in Gewerbebetrieben der Elektrobranche, die häufig auf Einzel- oder Kleinserienfertigung (z.B. Alarmanlagen, medizinische Geräte) oder Reparaturarbeiten spezialisiert sind. Der Bereich "Mikrotechnik" wird von Betrieben abgedeckt, die mittels hoch automatisierter Fertigungsanlagen mikrotechnische Produkte (z.B. Chips, Leiterplatten) herstellen und montieren. Beschäftigungsmöglichkeiten für ElektronikerInnen bieten weiters auch die Österreichischen Bundesbahnen, die Wiener Verkehrsbetriebe und ähnliche Unternehmen. Lehr- und Beschäftigungsbetriebe gibt es hauptsächlich in den industriellen Ballungsgebieten.

 

Infolge der starken Nachfrage nach Produkten der Informations- und Kommunikationstechnik sind die Berufsaussichten für ElektronikerInnen gut. Gefragt sind vor allem qualifizierte FacharbeiterInnen, deren Kenntnissen sich auf dem letzten Stand der elektronischen Entwicklung befinden.

 

Obwohl dieser Beruf Frauen und Männern gleichermaßen offen steht, finden sich derzeit unter den Lehrlingen nur relativ wenige Mädchen.

 

 

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "ElektronikerIn", dem der Beruf "ElektronikerIn (mit MODULEN)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

offene Lehrstellen

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:
In folgenden Bundesländern befinden sich Berufsschulen für den Lehrberuf:
Quelle: Berufsschulverzeichnis des BMB (Bundesministerium für Bildung)

Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)

ElektronikerIn (mit MODULEN) - Angewandte Elektronik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Elektro- und Elektronikindustrie (Angestellte+Arbeiter) 01.05.2017
AUA - Austrian Airlines (Angestellte+Arbeiter) 01.01.2016
Österreichische Bundesbahnen (ÖBB) und öffentliche Eisenbahnunternehmen (auf Basis von 38,5 Wochenstunden) (Arbeiter) 01.09.2017
Österreichische Bundesbahnen (ÖBB) und öffentliche Eisenbahnunternehmen (auf Basis von 40 Wochenstunden) (Arbeiter) 01.09.2017
Elektrizitätsversorgungsunternehmungen (Elektrizitätswerke) (Angestellte+Arbeiter) 01.02.2017
WIEN - Stadtwerke: Wiener Stadtwerke Holding AG, Wienstrom GmbH, Wien Energie Stromnetz GmbH, Wien Energie Gasnetz GmbH, Wiener Linien GmbH und Co KG, Bestattung Wien GmbH; (die angeführten Werte enthalten die monatliche Pauschalabgeltung für besondere Arbeitsbedingungen) (Angestellte+Arbeiter) 01.01.2018
ElektronikerIn (mit MODULEN) - Informations- und Telekommunikationstechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
IT-Dienstleistungsgewerbe (Informationstechnologie, Automatische Datenverarbeitung und Informationstechnik) (Angestellte) 01.01.2018
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Elektro- und Elektronikindustrie (Angestellte+Arbeiter) 01.05.2017
A1 Telekom Austria AG (Angestellte+Arbeiter) 01.01.2018
Telekom-Unternehmen (ohne A1 Telekom Austria AG) (Angestellte+Arbeiter) 01.01.2018
WIEN - Stadtwerke: Wiener Stadtwerke Holding AG, Wienstrom GmbH, Wien Energie Stromnetz GmbH, Wien Energie Gasnetz GmbH, Wiener Linien GmbH und Co KG, Bestattung Wien GmbH; (die angeführten Werte enthalten die monatliche Pauschalabgeltung für besondere Arbeitsbedingungen) (Angestellte+Arbeiter) 01.01.2018
ElektronikerIn (mit MODULEN) - Kommunikationselektronik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Elektro- und Elektronikindustrie (Angestellte+Arbeiter) 01.05.2017
WIEN - Stadtwerke: Wiener Stadtwerke Holding AG, Wienstrom GmbH, Wien Energie Stromnetz GmbH, Wien Energie Gasnetz GmbH, Wiener Linien GmbH und Co KG, Bestattung Wien GmbH; (die angeführten Werte enthalten die monatliche Pauschalabgeltung für besondere Arbeitsbedingungen) (Angestellte+Arbeiter) 01.01.2018
ElektronikerIn (mit MODULEN) - Mikrotechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Elektro- und Elektronikindustrie (Angestellte+Arbeiter) 01.05.2017
ElektronikerIn (mit MODULEN) - Gesamt (inkl. Doppellehren)

Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich

Anz./Jahr 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
männlich 930 1.242 1.263 1.209 1.110 1.026 865 926 852 785
weiblich 124 147 161 162 138 120 91 112 110 106
gesamt 1.054 1.389 1.424 1.371 1.248 1.146 956 1.038 962 891
Frauenanteil 11,8% 10,6% 11,3% 11,8% 11,1% 10,5% 9,5% 10,8% 11,4% 11,9%
Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich
ElektronikerIn (mit MODULEN) - Gesamt
Verwandte Lehrberufe LAP-Ersatz *
Elektrotechniker/in - Energietechnik nein
Informationstechnolog(e)in - Informatik nein
Informationstechnolog(e)in - Technik nein
Konstrukteur/in - Werkzeugbautechnik nein
Kraftfahrzeugtechniker/in - Personenkraftwagentechnik nein
Kälteanlagentechniker/in nein
Mechatroniker/in - Alternative Antriebstechnik nein
Mechatroniker/in - Automatisierungstechnik nein
Mechatroniker/in - Büro- und EDV-Systemtechnik nein
Mechatroniker/in - Elektromaschinentechnik nein
Mechatroniker/in - Fertigungstechnik nein
Mechatroniker/in - Medizingerätetechnik nein
Metalltechniker/in - Zerspanungstechnik nein
Prozesstechniker/in nein
Veranstaltungstechniker/in nein
* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz

Folgende berufsbildende Schulen bieten teilweise eine ähnliche Ausbildung wie der Lehrberuf:

 

- Fachschule für Computer- und Kommunikationstechnik
- Fachschule für Elektronik
- Fachschule für Elektrotechnik
- Fachschule für Informationstechnik
- Fachschule für Mechatronik
- Fachschule für Mikroelektronik

 

- Höhere Lehranstalt für Elektronik
- Höhere Lehranstalt für Elektronik und Technische Informatik
- Höhere Lehranstalt für Elektrotechnik
- Höhere Lehranstalt für Informatik
- Höhere Lehranstalt für Informationstechnologie
- Höhere Lehranstalt für Mechatronik

 

 

Im Lehrberuf "ElektronikerIn" ist ständige Weiterbildung erforderlich, vor allem in den Bereichen Schwachstromelektrik, Mikroelektronik, Steuerungs- und Regelungstechnik, Computerprogrammierung und (technisches) Englisch. Möglichkeiten dazu bieten Fachkurse des Berufsförderungsinstitutes (bfi) und des Wirtschaftsförderungsinstitutes (WIFI) sowie innerbetriebliche Weiterbildungskurse.

 


Weiterführende Bildungsmöglichkeiten zur Erreichung höherer Bildungsabschlüsse bzw. zur Höherqualifizierung für AbsolventInnen dieses Lehrberufs:

 

Werkmeisterschul für Berufstätige (Dauer: 2 Jahre, Abendunterricht) mit folgenden Fachrichtungen:
- Elektrotechnik
- Industrielle Elektronik
- Informationstechnologie
- Informations- und Kommunikationstechnologie
- Mechatronik

 

Fachschul für Berufstätige (Dauer: 3 1/2 Jahre, Abendunterricht; Abschluss: Abschlussprüfung) mit folgenden Richtungen:
- Elektrotechnik
- Mechatronik

 

Höhere Lehranstalt für Berufstätige (Dauer: 4 Jahre, Abendunterricht; Abschluss: Reife- und Diplomprüfung) mit folgenden Richtungen:
- Elektronik;
- Elektrotechnik

 

Aufbaulehrgang (Voraussetzung für LehrabsolventInnen: Aufnahmeprüfung oder Vorbereitungs-Modul; Dauer: 2 Jahre; Abschluss: Reife- und Diplomprüfung) mit folgenden Richtungen:
- Elektronik - Informationstechnologie
- Elektronik - Netzwerktechnik
- EDV und Organisation

 

 

Aufstiegsmöglichkeiten (und Selbstständigkeit):

 

Aufstiegspositionen für ElektronikerInnen:
- VorarbeiterIn
- WerkmeisterIn
- AbteilungsleiterIn
- WerkstättenleiterIn
- MontageleiterIn
- AusbildungsleiterIn
- QualitätskontrollorIn
- MontageinspektorIn

 

Die Aufstiegschancen sind bei entsprechender Weiterbildung gut, vor allem in Industriebetrieben (Produktion) und bei Anbietern kommunikationstechnischer Einrichtungen und Dienstleistungen.

 


Die Möglichkeit einer selbständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für ElektronikerInnen in folgenden Gewerben:

 

Handwerke (Voraussetzung: Meisterprüfung):
- Kälte- und Klimatechnik
- Kommunikationselektronik
- Mechatroniker für Elektromaschinenbau und Automatisierung
- Mechatroniker für Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik
- Mechatroniker für Maschinen- und Fertigungstechnik

 

Gewerbe (Voraussetzung: Befähigungsnachweis, teilweise auch Befähigungsprüfung):
- Elektrotechnik (Voraussetzung: Befähigungsprüfung nach mindestens zweijähriger fachlicher Tätigkeit)

 

Teilgewerbe (Voraussetzung: Lehrabschlussprüfung):
- Einbau von Radios, Telefonen und Alarmanlagen in Kraftfahrzeuge
- Entkalken von Heißwasserbereitern
- Fahrradtechnik
- Nähmaschinentechnik

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Lehrberufe in Österreich - Ausbildungen mit Zukunft (Broschüre)
Reihe: Publikation des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und der Wirtschaftskammer (WKÖ)
Fundstelle: Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnologie (IT), Seite 58
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