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MetalltechnikerIn (mit MODULEN)

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall
Ausbildungsform: Lehre
Infos zur Lehrlingsentschädigung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Ältere Berufsbezeichnung(en): BauschlosserIn, BetriebsschlosserIn, BlechschlosserIn, FahrzeugfertigerIn, FeinmechanikerIn, FormenbauerIn, MaschinenbautechnikerIn, MaschinenfertigungstechnikerIn, MaschinenmechanikerIn, MaschinenschlosserIn, MechanikerIn, MesserschmiedIn, MetalltechnikerIn für Blechtechnik, MetalltechnikerIn für Metallbearbeitungstechnik, SchlosserIn, SchmiedIn, StahlbauschlosserIn, PräzisionswerkzeugschleiftechnikerIn, RohrleitungsmonteurIn, UniversalschweißerIn, WerkzeugbautechnikerIn, WerkzeugmacherIn, WerkzeugmechanikerIn, ZerspanungstechnikerIn.

 

Die Ausbildung in diesem Lehrberuf besteht aus einem Grundmodul (Dauer: 2 Jahre) und mindestens einem der folgenden Hauptmodule (Dauer: 1 1/2 Jahr):
- Maschinenbautechnik
- Fahrzeugbautechnik
- Metallbau- und Blechtechnik
- Stahlbautechnik
- Schmiedetechnik
- Werkzeugbautechnik
- Schweißtechnik
- Zerspanungstechnik

 

Zusätzlich können entweder ein weiteres Hauptmodul (Dauer: 1/2 Jahr) oder eines der folgenden Spezialmodule (Dauer: 1/2 Jahr) absolviert werden, wodurch sich die Lehrzeit auf 4 Jahre verlängert:
- Automatisierungstechnik
- Designtechnik
- Konstruktionstechnik
- Prozess- und Fertigungstechnik

 

Die Kombinationsmöglichkeiten der Hauptmodule untereinander sowie der Hauptmodule mit den Spezialmodulen sind genau festgelegt. Zwischen den Hauptmodulen gibt es folgende Kombinationsmöglichkeiten: Stahlbautechnik + Schweißtechnik; Werkzeugbautechnik + Zerspanungstechnik. Zwischen den Hauptmodulen und den Spezialmodulen gibt es folgende Kombinationsmöglichkeiten: Die Hauptmodule "Maschinenbautechnik", "Fahrzeugbautechnik", "Werkzeugbautechnik" und "Zerspanungstechnik" sind mit allen Spezialmodulen außer "Designtechnik" kombinierbar. Die Hauptmodule "Metallbau- und Blechtechnik" und "Stahlbautechnik" können mit den Spezialmodulen "Designtechnik" und "Konstruktionstechnik" kombiniert werden. Das Hauptmodul "Schmiedetechnik" ist mit dem Spezialmodul "Designtechnik", das Hauptmodul "Schweißtechnik" mit dem Spezialmodul "Prozess- und Fertigungstechnik" kombinierbar.

 

 

Tätigkeitsmerkmale

Metall (Eisen, Aluminium, Kupfer usw.) gehört zu den wichtigsten Werkstoffen in den meisten Bereichen der Technik. Haupt-Anwendungsgebiete sind Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeugbau, Schiffsbau, Brückenbau, Werkzeugbau usw. Metalle werden auf unterschiedlichste Weise bearbeitet und zu Werkstücken geformt. Die Bearbeitungstechniken werden eingeteilt in spanabhebende Verfahren (Bohren, Drehen, Fräsen, Schleifen, Sägen, Gewindeschneiden, Gravieren, Stanzen usw.), nicht spanabhebende Verfahren (Schmieden, Biegen, Walzen, Ziehen, Prägen, Punzieren, Treiben, Gießen usw.) und verbindende Verfahren (Schweißen, Löten, Kleben u.a.). Dementsprechend vielfältig sind auch die Berufsmöglichkeiten in der Metallbe- und -verarbeitung.

 

Hauptmodul "Maschinenbautechnik":
MetalltechnikerInnen für Maschinenbautechnik fertigen Werkstücke und Bauteile für Maschinen und Produktionsanlagen mit computergesteuerten Werkzeugmaschinen (CNC-Maschinen), die sie auch programmieren. Sie bauen die Teile zusammen, montieren die Maschinen und Anlagen am Verwendungsort (Werkshalle, Maschinenhalle) und wirken bei der Inbetriebnahme mit (Durchführung von Probeläufen zur Funktionskontrolle und zur exakten Einstellung). Weiters führen sie die regelmäßige Wartung und die Instandhaltung der Maschinen und Anlagen sowie Reparaturarbeiten durch.

 

Hauptmodul "Fahrzeugbautechnik":
MetalltechnikerInnen im Bereich Fahrzeugbautechnik stellen Rahmen, Fahrgestelle und Aufbauten für Nutzfahrzeuge, Spezialfahrzeuge und Anhänger her (z.B. für Lastwagen, Tankwagen, Busse, Feuerwehr- und Müllfahrzeuge, selbstfahrende Baumaschinen und landwirtschaftliche Maschinen, Kräne, Container usw.) und bauen sie zusammen (Montage und Aufbau der Gesamtkonstruktion der Fahrzeuge). In die Fahrzeuge bauen sie dann die Bremsanlagen und die elektrischen, hydraulischen, pneumatischen und elektronischen Einrichtungen ein. Wichtige Aufgaben sind weiters das Einstellen der Fahrzeugausrüstungen (Bremsen, Elektrik und Elektronik usw.), Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sowie die Reparatur der Fahrzeuge.

 

Hauptmodul "Metallbau- und Blechtechnik":
MetalltechnikerInnen für Metallbau- und Blechtechnik stellen aus verschiedenen Arten von Blech (Stahlblech, Alublech usw.) Metallbaukonstruktionen, Metallbauelemente und Metallgehäuse her. Sie fertigen z.B. Blechprofile, Fenster, Türen, Beschläge, Schlösser, Fassadenelemente, Blechbehälter und -gehäuse und andere Blechprodukte, bauen sie zusammen und montieren sie am jeweiligen Bestimmungsort (z.B. Gebäudefassaden, Lüftungsschächte). Weiters stellen sie Schallschutz-, Feuchtigkeitsschutz-, Wärmeschutz- und Brandschutzelemente her und bauen sie ein. Zu Ihren Aufgaben gehören auch Maßnahmen zum Oberflächenschutz und zur Oberflächengestaltung (z.B. Rostschutz, Lackierung) sowie die Wartung und Reparatur der Metallbau- und Blechtechnikprodukte.

 

Hauptmodul "Stahlbautechnik":
MetalltechnikerInnen für Stahlbautechnik fertigen Stahlteile für Gebäude- und Hallenkonstruktionen, Portale, Behälter usw. Sie bauen die Teile zusammen und montieren sie am Aufstellungsort zu Gesamtkonstruktionen. Zu Ihren Aufgaben gehören auch Maßnahmen zum Oberflächenschutz und Korrosionsschutz (vor allem durch Rostschutzanstriche und Lackierungen) sowie die Wartung und Reparatur bestehender Konstruktionen.

 

Hauptmodul "Schmiedetechnik":
Beim Schmieden werden Werkstücke aus Metallen (vor allem Eisen und Stahl) in glühendem Zustand durch Hämmern oder Pressen bearbeitet und geformt ("Warmformen"). Die MetalltechnikerInnen für Schmiedetechnik stellen auf diese Weise z.B. Geländer, Gitter, Tore, Türen, Einfriedungen usw. her. Sie entwerfen die Metallgestaltungsarbeiten auf Papier oder fertigen Modelle dafür an. Nach diesen Zeichnungen, Mustern und Schablonen oder mit Formelementen ("Gesenke") bearbeiten sie das glühende Metall händisch mit dem Schmiedehammer oder mit dem Krafthammer (Hammermaschine bzw. Schmiedemaschine). Weitere Schritte sind das Zusammenbauen, Montieren und Einstellen der Schmiedeprodukte. Zu den Aufgaben der Schmiedetechnik gehört auch die Reparatur der Schmiedeprodukte, die Anfertigung von Schmiedewerkzeugen und die Restaurierung und Konservierung von historischen Metallarbeiten.

 

Hauptmodul "Werkzeugbautechnik":
MetalltechnikerInnen im Bereich Werkzeugbautechnik stellen Maschinenwerkzeuge und Baugruppen der Stanz-, Form- und Spritzgusstechnik her, z.B. Schneide , Stanz , Biege- oder Umformwerkzeuge für Werkzeug- und Produktionsmaschinen sowie Druckguss- und Spritzgussformen für Maschinen zur Herstellung von Kunststoffprodukten, aber auch feinmechanische Messgeräte für die Werkzeugbearbeitung. MetalltechnikerInnen für Werkzeugbautechnik arbeiten selbst mit Werkzeugmaschinen, das sind programmierbare Maschinen (CNC-Maschinen), in die die genauen Maße der Werkstücke und die Bearbeitungsschritte eingegeben werden können und die dann automatisch die Werkstücke mit verschiedenen Bearbeitungstechniken (Bohren, Sägen, Drehen, Fräsen, Schleifen, Erodieren usw.) bearbeiten. Weitere Aufgaben sind das Zusammenbauen, Einstellen, Inbetriebnehmen und Prüfen sowie das Warten, Instandhalten und Reparieren der Werkzeuge und Baugruppen.

 

Hauptmodul "Schweißtechnik":
Schweißen ist ein Verfahren zum unlösbaren Verbinden von Bauteilen (Bleche, Rohre, Formstähle, Maschinen- und Apparateteile, Kunststoffteile) durch Anwendung von Hitze oder Druck, wobei zum Teil Zusatzstoffe (z.B. Schweißdraht) verwendet werden. Es gibt zahlreiche verschiedene Schweißverfahren, von denen das Schmelzschweißen am gebräuchlichsten ist; dabei werden die Werkstoffe mit einer Gasflamme oder einem elektrischen Lichtbogen bis zur Verflüssigung erhitzt, sodass sie sich vermischen und nach dem Erstarren fest miteinander verbunden sind. MetalltechnikerInnen für Schweißtechnik bereiten die Schweißverbindungen durch bearbeiten der Werkstoffflächen vor, wählen das für die Werkstoffe beste Verfahren aus und führen die Schweißung durch. Danach muss die Schweißverbindung nachbehandelt, auf Fehler kontrolliert und durch Oberflächenbehandlung vor Korrosion geschützt werden. Gearbeitet wird teilweise mit Handschweißgeräten, aber auch mit Schweißautomaten.

 

Hauptmodul "Zerspanungstechnik":
Zur Zerspanungstechnik gehören alle Verfahren, bei denen die Bearbeitung und Formung von Bauteilen aus Metall oder Kunststoff dadurch erfolgt, dass mit besonders harten Werkzeugen Späne von der Oberfläche der Werkstücke abgehoben werden (z.B. Drehen, Fräsen usw.). Dazu werden rechnergestützte Werkzeugmaschinen (CNC-Maschinen) und Fertigungsanlagen verwendet. MetalltechnikerInnen für Zerspanungstechnik erstellen die Fertigungsprogramme für diese Maschinen/Anlagen und übernehmen CAD-Konstruktionen in die Programme. Sie bestimmen die Arbeitsparameter, wählen die erforderlichen Bearbeitungswerkzeuge aus, rüsten die Maschinen (Bestücken mit Werkzeugen und Werkstoffen) und nehmen sie in Betrieb. Während der Bearbeitung steuern und überwachen sie die Maschinen und kontrollieren die Ergebnisse (Qualitätssicherung). Zu ihren Aufgaben gehören auch die Wartung und Instandhaltung sowie die Reparatur der Werkzeugmaschinen und Fertigungsanlagen.

 

Spezialmodul "Automatisierungstechnik":
Zur Automatisierungstechnik zählen messtechnische Einrichtungen, Bauteile und Baugruppen der Steuerungs- und Regelungstechnik sowie Bauteile und Baugruppen der Pneumatik und Hydraulik für Maschinen und Anlagen. MetalltechnikerInnen mit dieser Zusatzausbildung sind für die Errichtung, Inbetriebnahme und Prüfung sowie für die Instandhaltung/Wartung und Reparatur automatisierungstechnischer Vorrichtungen zuständig, ebenso für die Programmierung und Parametrierung von speicherprogrammierbaren Steuerungen an Maschinen und Anlagen.

 

Spezialmodul "Designtechnik":
In der Designtechnik geht es um Planung, Entwurf und kreative Gestaltung von Produkten, Einzelteilen oder Baugruppen (nach eigenen Ideen oder nach Designvorgaben für Metallkonstruktionen). MetalltechnikerInnen mit dieser Zusatzausbildung erstellen auf der Grundlage der Kundenanforderungen Entwurfszeichnungen und Planungsunterlagen (händisch oder auf dem Computer) und führen die erforderlichen Berechnungen durch. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Beratung der KundInnen in Fragen der Gestaltung von Metallkonstruktionen.

 

Spezialmodul "Konstruktionstechnik":
Die Konstruktionstechnik umfasst alle Arten des rechnergestützten Zeichnens und Konstruierens (CAD, CAM), die Durchführung der einschlägigen Berechnungen, die Erstellung von technischen Unterlagen (Stücklisten, Dokumentationen, Prüf-, Steuer-, Einstellpläne) und das Konstruieren und Zeichnen von Bauteilen, Baugruppen, Vorrichtungen, Maschinen, Anlagen, Komponenten usw.

 

Spezialmodul "Prozess- und Fertigungstechnik":
In der Prozess- und Fertigungstechnik geht es um die Umsetzung betrieblicher Produktionsmanagementsysteme. Dabei sollen die Produktionsprozesse und -ergebnisse bewertet und kontinuierlich verbessert werden. Methoden dazu sind das Erfassen, Auswerten und Beurteilen von Prozess- und Qualitätsdaten sowie das fallweise Einleiten von Korrekturmaßnahmen. Voraussetzung ist, dass alle Fertigungs- und Prozessschritte laufend am Computer dokumentiert werden.

Metall (Eisen, Aluminium, Kupfer usw.) gehört zu den wichtigsten Werkstoffen in den meisten Bereichen der Technik. Haupt-Anwendungsgebiete sind Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeugbau, Schiffsbau, Brückenbau, Werkzeugbau usw. Metalle werden auf unterschiedlichste Weise bearbeitet und zu Werkstücken geformt. Die Bearbeitungstechniken werden eingeteilt in spanabhebende Verfahren (Bohren, Drehen, Fräsen, Schleifen, Sägen, Gewindeschneiden, Gravieren, Stanzen usw.), nicht spanabhebende Verfahren (Schmieden, Biegen, Walzen, Ziehen, Prägen, Punzieren, Treiben, Gießen usw.) und verbindende Verfahren (Schweißen, Löten, Kleben u.a.). Dementsprechend vielfältig sind auch die Berufsmöglichkeiten in der Metallbe- und -verarbeitung.

 

Hauptmodul "Maschinenbautechnik":
MetalltechnikerInnen für Maschinenbautechnik fertigen Werkstücke und Bauteile für Maschinen und Produktionsanlagen mit computergesteuerten Werkzeugmaschinen (CNC-Maschinen), die sie auch programmieren. Sie bauen die Teile zusammen, montieren die Maschinen und Anlagen am Verwendungsort (Werkshalle, Maschinenhalle) und wirken bei der Inbetriebnahme mit (Durchführung von Probeläufen zur Funktionskontrolle und zur exakten Einstellung). Weiters führen sie die regelmäßige Wartung und die Instandhaltung der Maschinen und Anlagen sowie Reparaturarbeiten durch.

 

Hauptmodul "Fahrzeugbautechnik":
MetalltechnikerInnen im Bereich Fahrzeugbautechnik stellen Rahmen, Fahrgestelle und Aufbauten für Nutzfahrzeuge, Spezialfahrzeuge und Anhänger her (z.B. für Lastwagen, Tankwagen, Busse, Feuerwehr- und Müllfahrzeuge, selbstfahrende Baumaschinen und landwirtschaftliche Maschinen, Kräne, Container usw.) und bauen sie zusammen (Montage und Aufbau der Gesamtkonstruktion der Fahrzeuge). In die Fahrzeuge bauen sie dann die Bremsanlagen und die elektrischen, hydraulischen, pneumatischen und elektronischen Einrichtungen ein. Wichtige Aufgaben sind weiters das Einstellen der Fahrzeugausrüstungen (Bremsen, Elektrik und Elektronik usw.), Wartung ...

  • Kräftiger Körperbau: Arbeiten mit schweren Werkzeugen und Geräten, Heben/Tragen schwerer Werkstücke, Montagearbeiten
  • physische Ausdauer: Montieren großer Maschinen/Anlagen, Arbeiten an schwer zugänglichen Maschinenteilen, zahlreiche Belastungen (Verschmutzung, Maschinenlärm, teilweise auch Witterungseinflüsse bei Außenmontagen)
  • körperliche Wendigkeit: Montage-, Wartungs- und Reparaturarbeiten an Maschinen/Anlagen und Metallkonstruktionen
  • Handgeschicklichkeit: händisches Bearbeiten von Metallteilen, Zusammenbauen von Maschinen/Anlagen, Installieren und Anschließen von Leitungen
  • Auge-Hand-Koordination: Schweißen, Montagearbeiten
  • Sehvermögen: Kontrollarbeiten (Werkstücke, Schweißnähte usw.)
  • Unempfindlichkeit der Haut: Belastung durch Lösungsmittel, Schmiermittel, Kühlflüssigkeiten, Metallspäne ua.
  • räumliche Vorstellungsfähigkeit: Anfertigen von Maschinen-/Anlagenteilen nach Werkstückzeichnungen, Arbeiten nach Montageskizzen/-plänen
  • mathematisch-rechnerische Fähigkeit: Berechnen von Werkstückmaßen und Konstruktionen, Berechnen von Parametern zur Maschinenprogrammierung
  • technisches Verständnis: Montage- und Reparaturarbeiten an Maschinen/Anlagen, Lesen von Werkzeichnungen
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit: Teamarbeit (z.B. bei Montagearbeiten)
  • logisch-analytisches Denken: Feststellen von Fehlern bei Reparaturarbeiten
  • Selbständigkeit: Montagearbeiten
  • generelle Lernfähigkeit: Anwenden neuer Arbeitsverfahren
  • Reaktionsfähigkeit: Bedienen, Steuern und Überwachen von Maschinen/Anlagen bei Probeläufen, rasches Eingreifen bei Maschinenstörungen
  • psychische Belastbarkeit: teilweise Schichtarbeit (auch Nachtschicht)

 


 

MetalltechnikerInnen haben sehr vielfältige Arbeitsmöglichkeiten, da sie einerseits in allen Gewerbe- und Industrieunternehmen zu finden sind, die mit der Be- und Verarbeitung von Metall zu tun haben (Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeugfertigung und Kfz-Zulieferer, Metallwarenindustrie, Metall- und Stahlbau, Werkzeugbau, spezialisierte Schweißunternehmen usw.), andererseits auch in sämtlichen Unternehmen gebraucht werden, die Produktionsmaschinen und -anlagen einsetzen und einen laufenden Instandhaltungs-, Wartungs- und Reparaturbedarf haben.

 

Die Berufsaussichten sind gut, da MetalltechnikerInnen hochqualifizierte und gesuchte Fachkräfte für die einschlägigen Gewerbe- und Industriebetriebe sind. Es gibt zwar in der Metallbranche eine erhebliche Abhängigkeit von der aktuellen Wirtschaftslage, weil in Krisenzeiten die Investitionen in die Produktionsanlagen zurückgehen, aber es hat sich auch gezeigt, dass die Nachfrage gerade nach qualifizierten MetallfacharbeiterInnen auch in schwierigen Zeiten aufrecht bleibt.

 

Der Beruf ist für Männer und Frauen gleichermaßen geeignet, wenn auch der Anteil der Frauen wie in vielen technischen Berufen noch immer recht gering ist. Bei den Lehrlingen gibt es seit Jahren einen leichten Anstieg des Frauenanteils in den Metall-Lehrberufen.

 

 

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "SchlosserIn im Metallbereich", dem der Beruf "MetalltechnikerIn (mit MODULEN)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

offene Lehrstellen

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:
In folgenden Bundesländern befinden sich Berufsschulen für den Lehrberuf:
Quelle: Berufsschulverzeichnis des BMB (Bundesministerium für Bildung)

Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)

MetalltechnikerIn (mit MODULEN) - Fahrzeugbautechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Metallindustrie (Arbeiter) 01.11.2017
MetalltechnikerIn (mit MODULEN) - Maschinenbautechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Metallindustrie (Arbeiter) 01.11.2017
Österreichische Bundesbahnen (ÖBB) und öffentliche Eisenbahnunternehmen (auf Basis von 38,5 Wochenstunden) (Arbeiter) 01.09.2017
Österreichische Bundesbahnen (ÖBB) und öffentliche Eisenbahnunternehmen (auf Basis von 40 Wochenstunden) (Arbeiter) 01.09.2017
LINZ - Stadtwerke: Linz AG für Energie (Strom, Gas, Wärme), Telekommunikation, Verkehr und Kommunale Dienste (Abfall, Abwasser, Bestattung, Bäder, Hafen, IWA-Labor, Wasser) (Angestellte+Arbeiter) 01.02.2017
WIEN - Stadtwerke: Wiener Linien (die angeführten Werte enthalten die monatliche Pauschalabgeltung für besondere Arbeitsbedingungen) (Angestellte+Arbeiter) 01.01.2018
MetalltechnikerIn (mit MODULEN) - Metallbau- und Blechtechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Metallindustrie (Arbeiter) 01.11.2017
Baugewerbe und Bauindustrie (Arbeiter) 01.05.2017
INNSBRUCK: Innsbrucker Kommunalbetriebe Aktiengesellschaft (IKB-AG) (Angestellte+Arbeiter) 01.01.2017
MetalltechnikerIn (mit MODULEN) - Schmiedetechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Metallindustrie (Arbeiter) 01.11.2017
MetalltechnikerIn (mit MODULEN) - Schweißtechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Metallindustrie (Arbeiter) 01.11.2017
MetalltechnikerIn (mit MODULEN) - Stahlbautechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Metallindustrie (Arbeiter) 01.11.2017
Baugewerbe und Bauindustrie (Arbeiter) 01.05.2017
MetalltechnikerIn (mit MODULEN) - Werkzeugbautechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Metallindustrie (Arbeiter) 01.11.2017
MetalltechnikerIn (mit MODULEN) - Zerspanungstechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Metallindustrie (Arbeiter) 01.11.2017
MetalltechnikerIn (mit MODULEN) - Gesamt (inkl. Doppellehren)

Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich

Anz./Jahr 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
männlich 13.348 14.119 13.846 13.290 11.884 11.521 11.282 11.527 11.026 10.685
weiblich 583 730 764 791 773 784 823 891 915 937
gesamt 13.931 14.849 14.610 14.081 12.657 12.305 12.105 12.418 11.941 11.622
Frauenanteil 4,2% 4,9% 5,2% 5,6% 6,1% 6,4% 6,8% 7,2% 7,7% 8,1%
Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich
MetalltechnikerIn (mit MODULEN) - Gesamt
Verwandte Lehrberufe LAP-Ersatz *
Büchsenmacher/in nein
Chirurgieinstrumentenerzeuger/in nein
Elektroniker/in - Mikrotechnik nein
Elektrotechniker/in - Energietechnik nein
Gießereitechniker/in - Nichteisenmetallguss nein
Installations- und Gebäudetechniker/in - Lüftungstechnik nein
Karosseriebautechniker/in nein
Konstrukteur/in - Werkzeugbautechnik nein
Kraftfahrzeugtechniker/in - Personenkraftwagentechnik nein
Kälteanlagentechniker/in nein
Land- und Baumaschinentechniker/in - Baumaschinen nein
Land- und Baumaschinentechniker/in - Landmaschinen nein
Lebensmitteltechniker/in nein
Luftfahrzeugtechniker/in nein
Mechatroniker/in - Alternative Antriebstechnik nein
Mechatroniker/in - Automatisierungstechnik nein
Mechatroniker/in - Büro- und EDV-Systemtechnik nein
Mechatroniker/in - Elektromaschinentechnik nein
Mechatroniker/in - Fertigungstechnik nein
Mechatroniker/in - Medizingerätetechnik nein
Metallbearbeiter/in ja <
Metallgießer/in nein
Metallurg/in und Umformtechniker/in nein
Modellbauer/in nein
Oberflächentechniker/in - Pulverbeschichtung nein
Orthopädietechniker/in - Rehabilitationstechnik nein
Papiertechniker/in nein
Prozesstechniker/in nein
Reifen- und Vulkanisationstechniker/in nein
Seilbahntechniker/in nein
Sonnenschutztechniker/in nein
Spengler/in nein
Textiltechnolog(e)in nein
Uhrmacher/in - Zeitmesstechniker/in nein
Veranstaltungstechniker/in nein
Verpackungstechniker/in nein
Waagenhersteller/in nein
Werkstofftechniker/in - Werkstoffprüfung nein
* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz
< Die LAP im beschriebenen Lehrberuf ersetzt die LAP des verwandten Lehrberufs.

Folgende berufsbildende Schulen bieten teilweise eine ähnliche Ausbildung wie der Lehrberuf:

 

Fachschulen:
- Fachschule für Maschinen- und Anlagentechnik
- Fachschule für Maschinen- und Fertigungstechnik
- Fachschule für Maschinenbau
- Fachschule für Maschinenbau - Fertigungstechnik
- Fachschule für Sehbehinderte und Blinde, Ausbildungszweig Metallbearbeitung und Fertigungstechnik
- Fachschule für Flugtechnik
- Fachschule für Feinwerktechnik
- Fachschule für Mechatronik
- Fachschule für Uhrmacher
- Fachschule für Büchsenmacher
- Fachschule für Kunsthandwerk und Design - Ausbildungszweig Graveure, Gürtler, Stahlschneider und Modeschmuckerzeuger
- Fachschule für Kunsthandwerk - Ausbildungszweig Kunstschmiede und Metallplastiker

 

Höhere Schulen:
- Höhere Lehranstalt für Maschineningenieurwesen
- Höhere Lehranstalt für Mechatronik
- Höhere Lehranstalt für Landtechnik
- Höhere Lehranstalt für Werkstoffingenieurwesen
- Höhere Lehranstalt für Wirtschaftsingenieurwesen

 

 

Das Berufsförderungsinstitut (bfi), das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) und die Schweißtechnische Zentralanstalt in Wien bieten zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten für Metalltechnik-Berufe an, z.B. Programmierung/Steuerung von CNC-Maschinen, Metallbearbeitungstechniken, Schweißkurse, Oberflächenschutz, neue Werkstoffe, Kraftfahrzeugtechnik und Kraftfahrzeugelektronik, Hydraulik, Pneumatik und Elektropneumatik usw.

 

Weiterführende Bildungsmöglichkeiten zur Erreichung höherer Bildungsabschlüsse bzw. zur Höherqualifizierung für AbsolventInnen dieses Lehrberufs:

 

Werkmeisterschul für Berufstätige (Dauer: 2 Jahre, Abendunterricht) mit folgenden Fachrichtungen:
- Maschinenbau
- Maschinenbau - Automatisierungstechnik
- Maschinenbau - Betriebstechnik
- Maschinenbau - Kraftfahrzeugtechnik
- Metall- und Stahlbautechnik
- Bau-, Landmaschinentechnik und Mechatronik
- Installations- und Gebäudetechnik
- Sanitär- und Heizungstechnik
- Mechatronik

 

Meisterschule für Kunst und Gestaltung, Ausbildungszweig Metallgestaltung

 

Fachschule für Berufstätige (Dauer: 3 1/2 Jahre, Abendunterricht; Abschluss: Abschlussprüfung) mit folgenden Richtungen:
- Maschinenbau
- Maschinenbau - Produktionstechnik
- Mechatronik

 

Höhere Lehranstalt für Berufstätige (Dauer: 4 Jahre, Abendunterricht; Abschluss: Reife- und Diplomprüfung) mit folgenden Richtungen:
- Maschineningenieurwesen
- Wirtschaftsingenieurwesen

 

Aufbaulehrgang (Voraussetzung für LehrabsolventInnen: Aufnahmeprüfung oder Vorbereitungs-Modul; Dauer: 2 Jahre; Abschluss: Reife- und Diplomprüfung) mit folgenden Richtungen:
- Maschineningenieurwesen
- Wirtschaftsingenieurwesen (für Berufstätige)

 

 

Aufstiegspositionen für MetalltechnikerInnen:
- VorarbeiterIn
- ArbeitsvorbereiterIn
- SchichtführerIn
- PartieführerIn
- WerkmeisterIn
- ObermonteurIn
- MontageleiterIn
- MeisterIn
- WerkstättenleiterIn
- KonstruktionsleiterIn
- TechnischeR LeiterIn
- BetriebsleiterIn
- HüttenmeisterIn (technische Leiter einer Schmiedeabteilung)
- MaschinenprogrammiererIn
- NC-Wartungsfachmann/-frau
- NC- und CNC-ProgrammiererIn
- QualitätskontrollorIn
- SchweißmeisterIn
- ÖNORM-SchweißerIn
- LehrschweißerIn
- SchweißwerkmeisterIn
- SchweißtechnologIn

 

Die Aufstiegschancen hängen von der Betriebsgröße und -struktur (Arbeitsorganisation) ab und sind daher in Industriebetrieben und in großen Gewerbebetrieben günstiger als in Kleinbetrieben. Voraussetzung ist jedenfalls ständige Weiterbildung, berufliche Spezialisierung, fallweise auch der Erwerb bestimmter zusätzlicher Qualifikationsnachweise (Werkmeisterschule, Meisterprüfung, Ausbilderprüfung).

 

 

 

Die Möglichkeit einer selbständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für MetalltechnikerInnen in folgenden Gewerben:

 

Handwerke (Voraussetzung: Meisterprüfung):
- Heizungstechnik
- Kälte- und Klimatechnik
- Karosseriebau- und Karosserielackiertechniker
- Kraftfahrzeugtechnik
- Kunststoffverarbeitung
- Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau
- Metalltechnik für Land- und Baumaschinen
- Metalltechnik für Schmiede und Fahrzeugbau
- Lüftungstechnik
- Mechatroniker für Elektromaschinenbau und Automatisierung
- Mechatroniker für Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik
- Mechatroniker für Maschinen- und Fertigungstechnik
- Metalldesign
- Orthopädietechnik
- Uhrmacher

 


Gewerbe (Voraussetzung: Befähigungsnachweis, teilweise auch Befähigungsprüfung):
- Gas- und Sanitärtechnik
(Voraussetzung: Befähigungsprüfung nach mindestens dreijähriger fachlicher Tätigkeit; die Befähigungsprüfung kann auch für die auf die Gasinstallation oder die Wasserleitungsinstallation eingeschränkte Form des Gewerbes abgelegt werden, wobei jeweils mit einer Ergänzungsprüfung der Befähigungsnachweis für die uneingeschränkte Form erbracht werden kann)
- Huf- und Klauenbeschlag (Voraussetzung: Praxis in den Grundfertigkeiten der Metallbearbeitung und erfolgreicher Besuch des Lehrganges "Huf- und Klauenbeschlag")
- Messerschmiede einschließlich der Erzeuger von Hieb- und Stichwaffen ("freies Gewerbe" - kein Befähigungsnachweis erforderlich).

 


Teilgewerbe (Voraussetzung: Lehrabschlussprüfung):
- Anfertigung von Schlüsseln mittels Kopierfräsmaschinen
- Autoverglasung
- Einbau von Radios, Telefonen und Alarmanlagen in Kraftfahrzeuge
- Entkalken von Heißwasserbereitern
- Fahrradtechnik
- Nähmaschinentechnik
- Schleifen von Schneidwaren

  

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Maschinenbau und Metallbearbeitung (Folder)
Reihe: Jobchancen Lehre
Technik (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Lehrberufe in Österreich - Ausbildungen mit Zukunft (Broschüre)
Reihe: Publikation des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und der Wirtschaftskammer (WKÖ)
Fundstelle: Metalltechnik und Maschinenbau, Seite 113
Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Auto, Flugzeug, Transport, Seite 8
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