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WirtschaftsingenieurIn für Sporttechnik

Berufsbereiche: Büro, Wirtschaft, Finanzwesen und Recht / Maschinen, Kfz und Metall
Ausbildungsform: Schule
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

WirtschaftsingenieurInnen für Sporttechnik sind in den Bereichen Projektierung, Konstruktion, Fertigung, Inbetriebnahme, Wartung, Vertrieb und Service von Sportgeräten tätig.

Dazu gehört auch die Reha-Technik, wobei eine Spezialisierung auf Sport-Orthopädie erfolgen kann. Weiters wirken sie bei der Konzeption, Errichtung und Betrieb der technischen Infrastruktur von Sportstätten beratend mit.

Siehe auch den Kernberuf WirtschaftsingenieurIn, den akademischen Beruf Betriebs- und WirtschaftstechnikerIn und den Lehrberuf OrthopädietechnikerIn.

WirtschaftsingenieurInnen nehmen eine Vermittlerfunktion zwischen Technik und Ökonomie ein. Während TechnikerInnen in erster Linie an der technischen Optimierung der Produkteinteressiert sind, verfolgen ÖkonomInnen primär deren Marktgängigkeit.

  • Analytisches Denkvermögen
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Entscheidungssicherheit
  • Kreativität, Fähigkeit Zusammenhänge herzustellen
  • gutes Auftreten, Kontaktfähigkeit
  • Beratungskompetenz
  • Durchsetzungs- und Verhandlungskompetenz
  • Organisationstalent

 

Wichtige Qualifikationen in der Industrie sind Fremdsprachenkenntnisse , vor allem Englisch als Wissenschafts- und Verhandlungssprache, interkulturelle (Team-)Kompetenzen (Forschen und Arbeiten im globalen Maßstab) wie auch die Bereitschaft, Karriereschritte im Ausland zu setzen.

Beschäftigungsmöglichkeiten für WirtschaftsingenieurInnen bestehen vor allem bei gewerblichen und industriellen Betrieben in der technische Prüfung und Kontrolle, Mitarbeit in Ingenieurbüros, aber auch der Unterricht an technischen (Hoch)Schulen oder der Mitarbeit in technischen Verlagen.

Die Aufgabenfelder reichen hier von speziellen Bereichen (z.B. Personal, Produktion, Logistik) bis hin zu zentralen Managementpositionen. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in Form beratender Tätigkeit, als Teilbereich der Unternehmensberatung (selbständig oder in entsprechenden Unternehmen angestellt) sowie als KonsulentIn oder GutachterIn.

Im Bereich Sport/Bewegung/Mobilität sind auch innovative IKT-gestützte Lösungen für ein aktives und gesundes Altern im eigenen Heim, in der Gemeinschaft oder am Arbeitsplatz gefragt. Diese sollen zur Steigerung der Lebensqualität ältere Menschen beitragen. In diesem Bereich können sich Fachleute aus dem Gesundheitsbereich, Pflegemanagement, Informatik und Medizintechnik gemeinsam für Projekte in Forschung und Entwicklung AAL-Programme (Active and Assisted Living) engagieren.

Das Active and Assisted Living Research and Development Program ist ein gemeinsames europäisches Forschungs- und Entwicklungs- (F&E) Programm für "Aktives und unterstütztes Leben". Infos und Positionspapier der AAL Austria auf der Website des bmvit.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "MechatronikerIn", dem der Beruf "WirtschaftsingenieurIn für Sporttechnik" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Zusatz- und Weiterbildungsmaßnahmen: in den Bereichen Sicherheitstechnik, Qualitätsmanagement, Arbeitszeitermittlung. Je nach Ausbildungsschritt werden dafür zusätzliche Berufstitel bzw. berufliche Berechtigungen erlangt (z.B. AuditorInnen; Industrial Engineers).

Lehrgänge: Z.B. Management für Technik im Gesundheitswesen, Innovations-, Produkt- und Prozessmanagement, Arbeitsorganisation, technisches Management,Technologiemanagement Professional MSc Management und IT - Fachvertiefung Industrial Engineering.

Ein spezielles Beispiel ist auch die sogenannte REFA-Ausbildung: REFA umfasst ein umfangreiches Ausbildungsprogramm, wobei jeder Qualifikationsschritt mit einer international anerkannten und einheitlichen Urkunde (REFA-Schein) bestätigt wird; Infos auf Refa-austria.at

Formale Aufstiegsmöglichkeiten in industriellen und gewerblichen Betrieben sind z.B. Funktionen wie VerkaufsleiterIn oder AbteilungsleiterIn (z.B. für Produktionslogistik). Beispiel: Sports Equipment Technology (Masterstudiengang, FH-Technikum Wien). Berufliche Entwicklungsperspektiven bieten auch Fuktionen, wie Auditor, Industrial Engineer.

Branchenerfahrung bzw. Erfahrung in vergleichbaren Funktionen ist für solche Karriereschritte üblicherweise grundsätzlich erforderlich. Für kaufmännische Leitungsfunktionen sind darüber hinaus in der Regel eine kaufmännische (Grund)Ausbildung sowie in der Praxis erworbene Kenntnisse in den Bereichen Rechnungswesen, Finanzierung und Personalwesen notwendig.

Für leitende Funktionen im Verkauf, aber auch im Projektmanagement bei Auslandsvorhaben, sind insbesondere Fremdsprachenkenntnisse unabdingbar.

 

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