Ausbildungsform auswählen

FußpflegerIn

Berufsbereiche: Körper- und Schönheitspflege
Ausbildungsform: Lehre
Infos zur Lehrlingsentschädigung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

FußpflegerInnen sind im Bereich der Körperpflege mit der Pflege der Füße, Zehen und Zehennägel und der Beine befasst. Sie führen auch die Behandlung von Zehen-, Nagel- und Fußdeformationen durch, sofern diese nicht in den Bereich ärztlicher bzw. orthopädischer Behandlung fallen. Neben der Fußpflege führen sie auch die Handpflege ("Maniküre") durch, die vor allem die Behandlung der Fingernägel (z.B. Nageldekoration oder Nagelverlängerung) und die Handmassage umfasst. Weiters sind die FußpflegerInnen auch im Bereich der Kundenberatung und im Verkauf von Fuß- und Handpflegemitteln tätig.

Die wichtigsten Bereiche der Fußpflege sind das Entfernen von Hautverhärtungen (Hornhaut, Hühneraugen, Schwielen), das Kürzen und Formen der Zehennägel ("Pediküre") sowie die Behandlung eingewachsener und deformierter Zehennägel, die Fußmassage und die Anfertigung von Nagelprothesen und Korrektur- bzw. Stützteilen ("Orthesen") zur Korrektur von Fuß- und Zehenveränderungen.

Einer Fußbehandlung geht zunächst ein Fußbad voran, das die FußpflegerInnen mit verschiedenen Badezusätzen (Badesalz, Kräuteröl, Desinfektionsmittel usw.) zubereiten. Das Fußbad dient der Reinigung, Desinfektion (Hautpilzerkrankungen) und der Erweichung von Zehennägeln und Hornhautbildungen. Bei der Nagelpflege schneiden die FußpflegerInnen zunächst die Nägel mit Spezialscheren, reinigen den Nagelrand und putzen das Nagelbett aus. Weiters entfernen sie mit einer Hautschere oder einer Hautzange abgestorbene Hautteilchen und feilen die Nagelränder mit einer Feile oder einem Fräsgerät (vor allem bei verdickten Nägeln) ab. Gelegentlich lackieren sie die Nägel abschließend mit Nagellack. Bei der Entfernung von Hornhautbildungen und Hühneraugen lösen die FußpflegerInnen zunächst die abgestorbenen Hautteile mit verschiedenen Instrumenten (z.B. Skalpell, Hornhauthobel, Spezialscheren).

Hühneraugen schneiden sie mit einem Skalpell aus und heben sie aus dem gesunden Gewebe heraus. Sie desinfizieren die behandelte Stelle und bringen darauf ein entsprechendes Spezialpflaster an. Nach der Behandlung cremen sie den Fuß mit einer Salbe ein, die ein Austrocknen der Haut und ein Nachwachsen der Hornhaut verhindern soll. FußpflegerInnen führen auch Fußmassagen durch, die der Durchblutungsförderung und der Lockerung der Fußmuskeln dienen; dazu zählt auch die sogenannte Fußreflexzonenmassage, wobei bestimmte Stellen des Fußes, die durch Nerven mit anderen Körperteilen verbunden sind, massiert werden, um ein allgemeines körperliches Wohlbefinden zu erzielen.
FußpflegerInnen sind im Bereich der Körperpflege mit der Pflege der Füße, Zehen und Zehennägel und der Beine befasst. Sie führen auch die Behandlung von Zehen-, Nagel- und Fußdeformationen durch, sofern diese nicht in den Bereich ärztlicher bzw. orthopädischer Behandlung fallen. Neben der Fußpflege führen sie auch die Handpflege ("Maniküre") durch, die vor allem die Behandlung der Fingernägel (z.B. Nageldekoration oder Nagelverlängerung) und die Handmassage umfasst. Weiters sind die FußpflegerInnen auch im Bereich der Kundenberatung und im Verkauf von Fuß- und Handpflegemitteln tätig.

Die wichtigsten Bereiche der Fußpflege sind das Entfernen von Hautverhärtungen (Hornhaut, Hühneraugen, Schwielen), das Kürzen und Formen der Zehennägel ("Pediküre") sowie die Behandlung eingewachsener und deformierter Zehennägel, die Fußmassage und die Anfertigung von Nagelprothesen und Korrektur- bzw. Stützteilen ("Orthesen") zur Korrektur von Fuß- und Zehenveränderungen.

Einer Fußbehandlung geht zunächst ein Fußbad voran, das die FußpflegerInnen mit verschiedenen Badezusätzen (Badesalz, Kräuteröl, Desinfektionsmittel usw.) zubereiten. Das Fußbad dient der Reinigung, Desinfektion (Hautpilzerkrankungen) und der Erweichung von Zehennägeln und Hornhautbildungen. Bei der Nagelpflege schneiden die FußpflegerInnen zunächst die Nägel mit Spezialscheren, reinigen den Nagelrand und putzen das Nagelbett aus. Weiters entfernen sie mit einer Hautschere oder einer Hautzange abgestorbene Hautteilchen und feilen die Nagelränder mit einer Feile oder einem Fräsgerät (vor allem bei verdickten Nägeln) ab. Gelegentlich lackieren sie die Nägel abschließend mit Nagellack. Bei der Entfernung von Hornhautbildungen und Hühneraugen lösen die FußpflegerInnen zunächst die abgestorbenen Hautteile mit verschiedenen Instrumenten (z.B. Skalpell, Hornhauthobel, Spezialscheren).

Hühneraugen schneiden sie mit einem Skalpell aus und heben sie aus dem gesunden Gewebe heraus. Sie desinfizieren die behandelte Stelle und brin ...
  • Handgeschicklichkeit: Schneiden der Zehennägel, Entfernen von Hornhautbildungen, Fußmassage
  • Fingerfertigkeit: Ausschneiden von Hühneraugen mit dem Skalpell, Fußmassage
  • Tastsinn: Fußmassage
  • Auge-Hand-Koordination: Nagelpflege, Entfernen von Hornhautbildungen
  • Sehvermögen: Beurteilen des Zustandes des Fußes, Erkennen von Fußdeformationen
  • Unempfindlichkeit der Haut: Arbeiten mit Badezusätzen, Desinfektionsmitteln und Cremes
  • Kontaktfähigkeit: Betreuen und Beraten der Kunden
  • Sprachfertigkeit mündlich: Beraten der Kunden

FußpflegerInnen werden in den Kleinbetrieben des Fußpflegergewerbes (z.B. Fußpflegesalons, Kosmetiksalons), in Spitälern, Sanatorien (Altersheimen) und Kurbädern beschäftigt. Ein Teil der FußpflegerInnen betreibt selbständig einen Fußpflegebetrieb. Die meisten Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es in größeren Städten.

Das steigende Körper- und Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung wirkt sich günstig auf die Auftragslage im Fußpflegergewerbe aus. Für qualifizierte FacharbeiterInnen bestehen zur Zeit gute Beschäftigungsmöglichkeiten.

Da der Beruf als "typischer Frauenberuf" gilt, wird er überwiegend von Frauen ausgeübt; auch unter den Lehrlingen finden sich nur sehr wenige Burschen.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "FußpflegerIn", dem der Beruf "FußpflegerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

offene Lehrstellen

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:
In folgenden Bundesländern befinden sich Berufsschulen für den Lehrberuf:
Quelle: Berufsschulverzeichnis des BMB (Bundesministerium für Bildung)

Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)

FußpflegerIn
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Fußpfleger-, Kosmetiker- und Masseurgewerbe (Es gelten die Lehrlingsentschädigungen des Friseurgewerbes!) (Arbeiter) 01.04.2017
FußpflegerIn (inkl. Doppellehren)
Anz./Jahr 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
männlich 21 31 24 15 11 9 8 11 16 17
weiblich 673 693 661 658 685 729 719 715 687 734
gesamt 694 724 685 673 696 738 727 726 703 751
Frauenanteil 97,0% 95,7% 96,5% 97,8% 98,4% 98,8% 98,9% 98,5% 97,7% 97,7%
Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich
FußpflegerIn
Verwandte Lehrberufe LAP-Ersatz *
Kosmetiker/in nein
Masseur/in nein
* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz

Kein Eintrag

Als Weiterbildungsmöglichkeit für FußpflegerInnen stehen Kurse über Fußreflexzonenmassage zur Verfügung, die vom Berufsförderungsinstitut (bfi) und vom Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) angeboten werden.

FußpflegerInnen können zu FilialleiterInnen oder GeschäftsführerInnen der Fußpflegebetriebe aufsteigen.

Die Möglichkeit einer selbständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für FußpflegerInnen im Gewerbe "Fußpflege" (Voraussetzung: Befähigungsprüfung nach mindestens dreijähriger fachlicher Tätigkeit). Weiters können FußpflegerInnen nach mindestens einem Jahr fachlicher Tätigkeit folgendes Teilgewerbe (Voraussetzung: Lehrabschlussprüfung) ausüben: "Modellieren von Fingernägeln (Nagelstudio)".

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Gesundheit und Körperpflege (Folder)
Reihe: Jobchancen Lehre
Lehrberufe in Österreich - Ausbildungen mit Zukunft (Broschüre)
Reihe: Publikation des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und der Wirtschaftskammer (WKÖ)
Fundstelle: Gesundheit und Körperpflege, Seite 69
Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Gesundheit, Schönheitspflege, Seite 64
Diese Berufe könnten Sie auch interessieren ...
Weitere Berufe aus dem Bereich "Körper- und Schönheitspflege" anzeigen