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HolztechnikerIn (mit MODULEN)

Berufsbereiche: Bau, Baunebengewerbe und Holz
Ausbildungsform: Lehre
Infos zur Lehrlingsentschädigung
Lehrzeit: 3 Jahre.Bei Absolvierung eines zusätzlichen Spezialmoduls: 3 1/2 Jahre.Bei Absolvierung eines zusätzlichen Hauptmoduls: 4 Jahre. ∅ Einstiegsgehalt: € 1.660,- bis € 1.850,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Ältere Berufsbezeichnung(en): Holz- und SägetechnikerIn, SägerIn

 

Dieser Lehrberuf ersetzt seit 1. Mai 2009 den Vorläufer-Lehrberuf "Holz- und SägetechnikerIn".

 

Die Ausbildung in diesem Lehrberuf besteht aus einem Grundmodul (Dauer: 2 Jahre) und mindestens einem der folgenden Hauptmodule (Dauer: 1 Jahr):
- Fertigteilproduktion
- Werkstoffproduktion
- Sägetechnik

 

Zusätzlich können entweder ein weiteres Hauptmodul (Dauer: 1 Jahr) oder das Spezialmodul "Design und Konstruktion" (Dauer: 1/2 Jahr) absolviert werden, wodurch sich die Lehrzeit auf 4 bzw. 3 1/2 Jahre verlängert.

 

Alle Hauptmodule können untereinander kombiniert werden. Eine Kombination mit dem Spezialmodul ist für die Hauptmodule "Fertigteilproduktion" und "Werkstoffproduktion" möglich, nicht jedoch für "Sägetechnik".

 

Tätigkeitsmerkmale

HolztechnikerInnen bedienen, steuern und warten die Maschinen und Anlagen in Holz verarbeitenden Betrieben (Sägewerke, Fertigteilproduktion, Plattenproduktion). Sie erledigen die Arbeitsvorbereitung, erstellen Schnittlisten und führen Berechnungen zur Schnittoptimierung durch. Sie verarbeiten Rundholz zu Schnittholz (Pfosten, Bretter, Kanthölzer, Staffeln und Latten) und bearbeiten das Schnittholz durch Hobeln, Falzen, Verleimen, Imprägnieren mit Holzschutzmitteln usw. zu verschiedenen Produkten weiter. In Großbetrieben ist der Produktionsablauf heute durch den Einsatz sogenannter Produktionsstraßen weitgehend automatisiert; die Maschinen und Fertigungsanlagen sind dabei hintereinander angeordnet und durch Fördergeräte verbunden. Die wichtigsten Aufgaben sind hier die Steuerung und Überwachung sowie die Wartung der Maschinen. Ein wichtiger Arbeitsbereich der HolztechnikerInnen ist die fachgerechte Trocknung und Lagerung des Schnittholzes und der Holzprodukte. Vor dem Versand werden die Holzprodukte paketiert und Menge und Qualität für die Erstellung der Verkaufskalkulation ermittelt.

 

In der Ausbildungsordnung (BGBl.II.Nr.401/2008) sind für die drei Hauptmodule (Fertigteilproduktion, Werkstoffproduktion; Sägetechnik) und das Spezialmodul (Design und Konstruktion) folgende Ausbildungsinhalte festgelegt (Berufsprofil):

 

 

Hauptmodul "Fertigteilproduktion":
1. Beurteilen, Kontrollieren, Auswählen und fachgerechtes Lagern von Holzwerkstoffen und Schnitthölzern,

 

2. Rüsten, Einstellen, Einrichten, Überprüfen und Warten von Holztrockenanlagen sowie Produktionsmaschinen und -anlagen zur Herstellung von Fertigprodukten wie z.B. Fenster, Türen, Treppen, Möbel und Möbelteilen aus Holz und anderen Werkstoffen,

 

3. Bedienen, Überwachen und Steuern von Förderanlagen, Hebe- und Transporteinrichtungen, Holztrockenanlagen sowie Produktionsmaschinen und -anlagen zur Herstellung von Fertigprodukten wie z.B. Fenster, Türen, Treppen, Möbel und Möbelteilen aus Holz und anderen Werkstoffen auch unter Verwendung rechnergestützter Systeme,

 

4. Vormontieren und Zusammenbauen von Fertigprodukten wie z.B. Fenster, Türen, Treppen, Möbel und Möbelteilen,

 

5. Behandeln und Veredeln von Oberflächen,

 

6. Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Umwelt- und Qualitätsstandards.

 

 

Hauptmodul "Werkstoffproduktion":
1. Beurteilen, Kontrollieren, Auswählen und fachgerechtes Lagern von Holzwerkstoffen, Schnitthölzern oder Rundhölzern sowie Vorbereiten für die Weiterverarbeitung (z.B. Entrinden),

 

2. Rüsten, Einstellen, Einrichten, Überprüfen und Warten von Holztrockenanlagen, Aufbereitungs-Anlagen sowie Produktionsmaschinen und -anlagen zur Herstellung von Werkstoffen wie z.B. von Spanplatten, Faserplatten, Sperrholzplatten, Holzleimprodukten,

 

3. Bedienen, Überwachen und Steuern von Förderanlagen, Hebe- und Transporteinrichtungen, Holztrockenanlagen, Aufbereitungsanlagen sowie Produktionsmaschinen und -anlagen zur Herstellung von Werkstoffen wie z.B. von Spanplatten, Faserplatten, Sperrholzplatten, Holzleimprodukten auch unter Verwendung rechnergestützter Systeme,

 

4. Behandeln und Veredeln von Oberflächen,

 

5. Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Umwelt- und Qualitätsstandards.

 

 

 

Hauptmodul "Sägetechnik":
1. Beurteilen, Kontrollieren, Auswählen und fachgerechtes Lagern von Hölzern unter Beachtung der branchenüblichen Regelungen,

 

2. Rüsten, Einstellen, Einrichten, Überprüfen und Warten von Geräten, Maschinen und Anlagen,

 

3. Bedienen, Überwachen und Steuern von Förderanlagen, Holztrockenanlagen, Holzbe- und verarbeitungsmaschinen und -anlagen auch unter Verwendung rechnergestützter Systeme,

 

4. Be- und Verarbeiten von Holz insbesondere Herstellen und Weiterverarbeiten von Schnittholz,

 

5. Behandeln und Veredeln von Oberflächen,

 

6. Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Umwelt- und Qualitätsstandards.

 

 

 

Spezialmodul "Design und Konstruktion":
1. Erstellen von Entwurfszeichnungen von Hand und rechnergestützt,

 

2. Planen, Entwerfen und kreatives Gestalten von Produkten, Einzelteilen oder Baugruppen nach eigenen Ideen oder nach Designvorgaben für die Serienproduktion,

 

3. Durchführen von Berechnungen im Zusammenhang mit der Gestaltung von Produkten, Einzelteilen oder Baugruppen für die Serienproduktion,

 

4. Präsentieren von Arbeitsergebnissen unter Anwendung von Präsentationshilfen.

 

HolztechnikerInnen bedienen, steuern und warten die Maschinen und Anlagen in Holz verarbeitenden Betrieben (Sägewerke, Fertigteilproduktion, Plattenproduktion). Sie erledigen die Arbeitsvorbereitung, erstellen Schnittlisten und führen Berechnungen zur Schnittoptimierung durch. Sie verarbeiten Rundholz zu Schnittholz (Pfosten, Bretter, Kanthölzer, Staffeln und Latten) und bearbeiten das Schnittholz durch Hobeln, Falzen, Verleimen, Imprägnieren mit Holzschutzmitteln usw. zu verschiedenen Produkten weiter. In Großbetrieben ist der Produktionsablauf heute durch den Einsatz sogenannter Produktionsstraßen weitgehend automatisiert; die Maschinen und Fertigungsanlagen sind dabei hintereinander angeordnet und durch Fördergeräte verbunden. Die wichtigsten Aufgaben sind hier die Steuerung und Überwachung sowie die Wartung der Maschinen. Ein wichtiger Arbeitsbereich der HolztechnikerInnen ist die fachgerechte Trocknung und Lagerung des Schnittholzes und der Holzprodukte. Vor dem Versand werden die Holzprodukte paketiert und Menge und Qualität für die Erstellung der Verkaufskalkulation ermittelt.

 

In der Ausbildungsordnung (BGBl.II.Nr.401/2008) sind für die drei Hauptmodule (Fertigteilproduktion, Werkstoffproduktion; Sägetechnik) und das Spezialmodul (Design und Konstruktion) folgende Ausbildungsinhalte festgelegt (Berufsprofil):

 

 

Hauptmodul "Fertigteilproduktion":
1. Beurteilen, Kontrollieren, Auswählen und fachgerechtes Lagern von Holzwerkstoffen und Schnitthölzern,

 

2. Rüsten, Einstellen, Einrichten, Überprüfen und Warten von Holztrockenanlagen sowie Produktionsmaschinen und -anlagen zur Herstellung von Fertigprodukten wie z.B. Fenster, Türen, Treppen, Möbel und Möbelteilen aus Holz und anderen Werkstoffen,

 

3. Bedienen, Überwachen und Steuern von Förderanlagen, Hebe- und Transporteinrichtungen, Holztrockenanlagen sowie Produktionsmaschinen und -anlagen zur Herstellung von Fertigprodukten wie z.B. Fenster, Türen, Treppen, Möbel und Möbelteilen aus Holz und anderen Werkstoffe ...

Foto HolztechnikerIn (mit MODULEN)
© AMS / Das Medienstudio
Foto HolztechnikerIn (mit MODULEN)
© AMS / Das Medienstudio
Foto HolztechnikerIn (mit MODULEN)
© AMS / Das Medienstudio
  • Kräftiger Körperbau: Umrüsten der Maschinen, z.B. Einspannen schwerer Sägeblätter in die Sägemaschinen
  • physische Ausdauer: Belastung durch starken Lärm der Maschinen, Belastung durch Witterungseinflüsse beim Arbeiten im Freien, z.B. am Holzlagerplatz
  • körperliche Wendigkeit: Umrüsten der Maschinen, z.B. Einspannen der Sägeblätter, Reinigen/Warten der Maschinen/Anlagen
  • Gleichgewichtsgefühl: Unfallgefahr beim Arbeiten auf den Holzplätzen sowie beim Steuern/Überwachen, Umrüsten und Warten der Maschinen
  • Handgeschicklichkeit: Bedienen/Warten der Maschinen/Förderanlagen, Einspannen der Sägeblätter, Bearbeiten der Sägeblätter an Maschinen
  • Sehvermögen: Prüfen der Qualität des Holzes und der Holzprodukte, Überwachen der Schnittgenauigkeit beim Bearbeitungsvorgang
  • Unempfindlichkeit der Haut: Belastung durch Schmiermittel beim Umrüsten, Reinigen, Warten und Schmieren der Holzbearbeitungsmaschinen, Belastung durch Holzstaub und Harz
  • mathematisch-rechnerische Fähigkeit: Vermessen des Holzes, Umrechnen der Holzmaße, Berechnen der Bearbeitungsparameter wie Schnittgeschwindigkeit, Vorschub usw.
  • technisches Verständnis: Einstellen, Umrüsten und Warten der Maschinen, Programmieren der Anlagen, Überwachen vollautomatischer Arbeitsgänge
  • Organisationstalent: Festlegen der Arbeitsschritte im Fertigungsablauf, Erstellen der Arbeitsplänen für angelernte Arbeitskräfte, Abstimmen der Umrüst- und Wartungsarbeiten auf den Produktionsbetrieb
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit: Arbeiten im Team mit angelernten Arbeitskräften oder mit Facharbeitern, z.B. beim Warten oder Umrüsten der Maschinen
  • Reaktionsfähigkeit: rasches Eingreifen bei Maschinenstörungen, Vermeiden von Unfällen bei Transport und Bearbeitung des Holzes
  • Selbständigkeit: Einstellen/Programmieren der Maschinen/Anlagen, Überwachen der gesamten Holzverarbeitung, Qualitätsprüfung der Produkte
  • psychische Belastbarkeit: Steuerungs- und Überwachungstätigkeiten im gesamten Sägewerksbereich, häufig Überstunden

HolztechnikerInnen arbeiten in Klein-, Mittel- und Großbetrieben der Sägeindustrie, in Betrieben der Holz verarbeitenden Industrie (vor allem Faserplatten-, Sperrholzplatten- und Spanplattenindustrie und Erzeugung von Holzleimprodukten) und in der Fertigteilproduktion (Fenster, Türen, Treppen, Möbel und Möbelteile aus Holz und anderen Werkstoffen). Betriebe gibt es in allen Bundesländern, wobei die Standorte meist in Gebieten mit großem Nutzwaldbestand liegen (vor allem Steiermark, Kärnten, Tirol).

 

Die wirtschaftliche Situation der Holz verarbeitenden Industrie hängt teilweise von der Entwicklung des Bau-Sektors, hauptsächlich aber von der Exportentwicklung ab. Die Beschäftigungslage ist derzeit ausgeglichen; vor allem in Mittel- und Großbetrieben besteht ein Bedarf an qualifizierten Fachkräften mit guten Kenntnissen der elektronisch gesteuerten Maschinen und der Spezialmaschinen sowie der Herstellung von Holzprodukten, der Holzschutzmaßnahmen und der Oberflächenveredelung.

 

Derzeit erlernen fast nur Burschen diesen Lehrberuf, jedoch gibt es unter den Lehrlingen auch einige Mädchen. Jedenfalls ist der Beruf heute durchaus auch für Frauen geeignet, da die körperlichen Anforderungen durch den Einsatz vollautomatischer Produktionsanlagen stark abgenommen haben.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "HolztechnikerIn", dem der Beruf "HolztechnikerIn (mit MODULEN)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

offene Lehrstellen

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)

HolztechnikerIn (mit MODULEN) - Fertigteilproduktion
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Holz verarbeitende Industrie (Faser- und Spanplattenindustrie, Möbelindustrie, Sägeindustrie) (Arbeiter) 01.05.2018
SägearbeiterInnen der Gemeinde WIEN (Arbeiter) 01.01.2018
HolztechnikerIn (mit MODULEN) - Sägetechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Holz verarbeitende Industrie (Faser- und Spanplattenindustrie, Möbelindustrie, Sägeindustrie) (Arbeiter) 01.05.2018
SägearbeiterInnen der Gemeinde WIEN (Arbeiter) 01.01.2018
HolztechnikerIn (mit MODULEN) - Werkstoffproduktion
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Holz verarbeitende Industrie (Faser- und Spanplattenindustrie, Möbelindustrie, Sägeindustrie) (Arbeiter) 01.05.2018
SägearbeiterInnen der Gemeinde WIEN (Arbeiter) 01.01.2018
HolztechnikerIn (mit MODULEN) - Gesamt (inkl. Doppellehren)

Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich

Anz./Jahr 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
männlich 207 178 166 198 191 188 172 166 175 178
weiblich 7 6 12 21 24 29 24 19 16 18
gesamt 214 184 178 219 215 217 196 185 191 196
Frauenanteil 3,3% 3,3% 6,7% 9,6% 11,2% 13,4% 12,2% 10,3% 8,4% 9,2%
Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich
HolztechnikerIn (mit MODULEN) - Gesamt
Verwandte Lehrberufe LAP-Ersatz *
FertigteilhausbauerIn nein
ForsttechnikerIn nein
GlasverfahrenstechnikerIn - Schwerpunkt Flachglasveredelung nein
GlasverfahrenstechnikerIn - Schwerpunkt Hohlglasproduktion nein
ProzesstechnikerIn nein
SkibautechnikerIn nein
TischlerIn nein
TischlereitechnikerIn - Schwerpunkt Planung nein
TischlereitechnikerIn - Schwerpunkt Produktion nein
ZimmereitechnikerIn nein
Zimmerer/Zimmerin nein
* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz

Folgende berufsbildende Schulen bieten teilweise eine ähnliche Ausbildung wie der Lehrberuf:

  • Fachschule für Holzwirtschaft und Sägetechnik (Kuchl/Sbg.);
  • Fachschule für Tischlerei (Hallein, Hallstatt, Imst, Mödling, Villach);
  • Höhere Lehranstalt für Betriebsmanagement (Ausbildungszweig "Holzwirtschaft")(Kuchl/Sbg.);
  • Höhere Lehranstalt für Innenraumgestaltung und Holztechnik (Ausbildungsschwerpunkte "Holztechnik" und "Innenraumgestaltung und Möbelbau") (Mödling/NÖ, Hallein, Hallstatt, Imst, Villach).

Fachbezogene Weiterbildungskurse werden im Holztechnikum Kuchl (Salzburg) angeboten, z.B. (Qualitäts-)Sortierung und Messung von Holz, Kennzeichnung von Holz und Holzprodukten usw. Auch in der Höheren Technischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt in Mödling (Niederösterreich) gibt es berufliche Weiterbildungskurse.

Aufstiegsmöglichkeiten:

HolztechnikerInnen können zu PlatzmeisterInnen, SägeleiterInnen, VorarbeiterInnen und BetriebsleiterInnen aufsteigen.

Selbstständige Berufsausübung:

Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für HolztechnikerInnen in den reglementierten Gewerben "TischlerIn" und "Holzbau-MeisterIn" (Befähigungsnachweis erforderlich).

Weiters können HolzbautechnikerInnen folgende freie Gewerbe ausüben:

  • Betrieb eines Sägewerkes
  • Betrieb eines Hobelwerkes
  • Erzeugung von Brennelementen aus Holz und Rinde
  • Erzeugung von Holzpaletten
  • Erzeugung von Holzschindeln sowie deren Anbringen als Fassadenverkleidungen zu Dekorationszwecken
  • Holzschlägerung, -bringung und -zerkleinerung

Ein freies Gewerbe erfordert keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde.

Weitere freie Gewerbe finden Sie hier: https://www.bmdw.gv.at/Unternehmen/Gewerbe/Documents/Bundeseinheitliche_Liste_der_freien_Gewerbe.pdf

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Lehrberufe in Österreich - Ausbildungen mit Zukunft (Broschüre)
Reihe: Publikation des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und der Wirtschaftskammer (WKÖ)
Fundstelle: Holz, Glas, Ton, Seite 85
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