Ausbildungsform auswählen

Informationstechnolog(e)in - Informatik

Berufsbereiche: Informationstechnologie
Ausbildungsform: Lehre
Infos zur Lehrlingsentschädigung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Ältere Berufsbezeichnung(en): InformatikerIn

Tätigkeitsmerkmale

Zu den Kernaufgaben der InformationstechnologInnen - Informatik gehören die Anpassung vorhandener Computerprogramme ("Standardsoftware") und Datenbanken an die speziellen Kundenanforderungen, die Neuerstellung von Computerprogrammen für besondere Anwendungszwecke in Unternehmen oder ganzen Wirtschaftsbranchen ("Branchensoftware"), die Anpassung oder Neuerstellung der Benutzungsoberfläche der Programme, die Installation und Testung der Programme bei den Kunden sowie die Beratung der AnwenderInnen und die Einschulung auf die neuen Programme. Auch die Einrichtung ("Konfiguration") von Computern, Peripheriegeräten (Drucker, Scanner, Kopierer) und Netzwerken gehört zu ihren Zuständigkeitsbereichen. Sie verfügen über umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Hard- und Software, Peripheriegeräte, Betriebssysteme, Anwendungsprogramme, Schnittstellen und Bussysteme, Netzwerke, Datenübertragung, Datensicherheit, Systemkonfiguration und vor allem Software-Anpassung und Software-Update (Einrichtung neuer Programmversionen).

InformationstechnologInnen - Informatik machen zu Beginn eines Projektes (Erstellung und Anpassung von spezieller Branchensoftware, Anpassung von Standardsoftware) zunächst genaue Anforderungsanalysen, wobei sie die Anforderungen der Kundinnen an die Software erfassen und mit diesen besprechen. Die Ergebnisse dieser Analysen werden in sogenannten Pflichtenheften (Anforderungslisten) niedergeschrieben. Sodann machen sie Konzepte für die Programme und die Benutzeroberflächen (Bildschirmelemente zur Bedienung der Programme) gemäß den Wünschen der KundInnen. Die Programmerstellung erfolgt dann meist unter Verwendung von sogenannten Programmier-Tools (Programme zur Unterstützung des Programmiervorganges). Abschließend müssen die Programme getestet werden, wobei meist mehrere Testreihen und Abstimmungsrunden mit den Kunden erforderlich sind.

InformationstechnologInnen - Informatik müssen auch immer wieder Geräte ("Hardware"), Netzwerke (EDV-Systeme aus einem Zentralrechner oder "Server" und mehreren Arbeitsstationen bzw. "Workstations") und Datenverarbeitungsprogramme (Software) installieren, anschließen, konfigurieren (einstellen von Programmen und Hardwarebestandteilen) und prüfen. Sie suchen Fehler und Störungen, grenzen diese ein, analysieren und beheben sie. Neben der Verwaltung und Sicherung von Daten und der Dokumentation von technischen Daten gehört vor allem auch die Beratung und Schulung der AnwenderInnen zum Aufgabengebiet der InformationstechnologInnen - Informatik.

Ganz große Bedeutung bei der Abwicklung von EDV-Projekten haben die Kundenbetreuung und die Qualitätssicherung sowie das Projektmanagement. Besonders wichtig für InformationstechnologInnen - Informatik sind daher gute Kenntnisse des kundengerechten Verhaltens und der kundengerechten Kommunikation sowie des kundenorientierten Verhaltens bei Beratung, Auftragsabwicklung, Produktpräsentation und Marketing; dies gilt auch für das Verhalten bei Reklamationen und für das Bearbeiten von Reklamationsfällen. Die erfolgreiche Qualitätssicherung erfordert eine gewissenhafte Anwendung des betriebsspezifischen Qualitätsmanagements und eine genaue Dokumentation aller Projektschritte. Weiters sind die InformationstechnologInnen – Informatik auch mit dem Projektmanagement vertraut, besitzen also Kenntnisse über Projektmethoden, Tools (EDV-Programme zur Aufzeichnung und Kontrolle des Projektverlaufs), Projektdefinition, Projektplanung und Projektkontrolle.

Zu den Kernaufgaben der InformationstechnologInnen - Informatik gehören die Anpassung vorhandener Computerprogramme ("Standardsoftware") und Datenbanken an die speziellen Kundenanforderungen, die Neuerstellung von Computerprogrammen für besondere Anwendungszwecke in Unternehmen oder ganzen Wirtschaftsbranchen ("Branchensoftware"), die Anpassung oder Neuerstellung der Benutzungsoberfläche der Programme, die Installation und Testung der Programme bei den Kunden sowie die Beratung der AnwenderInnen und die Einschulung auf die neuen Programme. Auch die Einrichtung ("Konfiguration") von Computern, Peripheriegeräten (Drucker, Scanner, Kopierer) und Netzwerken gehört zu ihren Zuständigkeitsbereichen. Sie verfügen über umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Hard- und Software, Peripheriegeräte, Betriebssysteme, Anwendungsprogramme, Schnittstellen und Bussysteme, Netzwerke, Datenübertragung, Datensicherheit, Systemkonfiguration und vor allem Software-Anpassung und Software-Update (Einrichtung neuer Programmversionen).

InformationstechnologInnen - Informatik machen zu Beginn eines Projektes (Erstellung und Anpassung von spezieller Branchensoftware, Anpassung von Standardsoftware) zunächst genaue Anforderungsanalysen, wobei sie die Anforderungen der Kundinnen an die Software erfassen und mit diesen besprechen. Die Ergebnisse dieser Analysen werden in sogenannten Pflichtenheften (Anforderungslisten) niedergeschrieben. Sodann machen sie Konzepte für die Programme und die Benutzeroberflächen (Bildschirmelemente zur Bedienung der Programme) gemäß den Wünschen der KundInnen. Die Programmerstellung erfolgt dann meist unter Verwendung von sogenannten Programmier-Tools (Programme zur Unterstützung des Programmiervorganges). Abschließend müssen die Programme getestet werden, wobei meist mehrere Testreihen und Abstimmungsrunden mit den Kunden erforderlich sind.

InformationstechnologInnen - Informatik müssen auch immer wieder Geräte ("Hardware"), Netzwerke (EDV-Systeme aus einem Zentra ...

  • Körperliche Wendigkeit: Installieren und Anschließen von Geräten und Netzwerken
  • Handgeschicklichkeit: Installieren von Hardware und Leitungen
  • Fingerfertigkeit: Bedienen von Computertastatur und Maus; Installieren von Hardware und Leitungen
  • Auge-Hand-Koordination: Bedienen von Programm- und Menüelementen mit der Maus
  • Sehvermögen: Kontrollieren der exakten Bildschirmdarstellungen von Programmen
  • technisches Verständnis: Installieren und Warten von Computer-Hardware
  • Kontaktfähigkeit: Beraten und Informieren der Kunden
  • Sprachfertigkeit mündlich: Beratungs- und Schulungstätigkeiten bei Kunden
  • logisch-analytisches Denken: Programmieren; Konfigurieren von Netzwerken, Betriebssystemen und Programmen
  • Innovationsfähigkeit: Erarbeiten kundenspezifischer Softwarelösungen
  • generelle Lernfähigkeit: regelmäßiges Aneignen von Kenntnissen über neue Entwicklungen bei Hard- und Software

InformationstechnologInnen - Informatik arbeiten entweder in speziellen Software-Betrieben oder aber in großen Unternehmen beliebiger Branchen und Wirtschaftsbereiche, die eigene EDV-Abteilungen besitzen und selbst Datenverarbeitungsprogramme erstellen bzw. für die eigenen Zwecke anpassen (z.B. Banken, Versicherungen, Spitäler, Industrie- und Gewerbebetriebe usw.). Insgesamt verzeichnet der IT-Bereich ein stetiges Wachstum und einen laufenden Bedarf an qualifizierten MitarbeiterInnen. Die Berufsaussichten sind daher als durchaus gut einzuschätzen. Die Lehrlingszahlen in den EDV-/IT-Berufen sind allerdings in den letzten Jahren etwas zurück gegangen. Die Ursache dafür ist vermutlich die stärker werdende Konkurrenz seitens der AbsolventInnen einschlägiger Fachrichtungen berufsbildender Schulen.

Obwohl der Beruf für Frauen und Männer gleichermaßen zugänglich und geeignet ist, wird er bisher größtenteils von Männern erlernt und ausgeübt. In den letzten Jahren ist der Frauenanteil bei den Lehrlingen weitgehend gleich geblieben (bei ca. zehn Prozent).

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "EDV-TechnikerIn", dem der Beruf "Informationstechnolog(e)in - Informatik" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

offene Lehrstellen

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:
In folgenden Bundesländern befinden sich Berufsschulen für den Lehrberuf:
Quelle: Berufsschulverzeichnis des BMB (Bundesministerium für Bildung)

Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)

Informationstechnolog(e)in - Informatik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
IT-Dienstleistungsgewerbe (Informationstechnologie, Automatische Datenverarbeitung und Informationstechnik) (Angestellte) 01.01.2018
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2018
Elektro- und Elektronikindustrie (Angestellte+Arbeiter) 01.05.2017
Baugewerbe und Bauindustrie (Angestellte) 01.05.2017
Informationstechnolog(e)in - Informatik (inkl. Doppellehren)
In den angeführten Werten sind auch die Lehrlingszahlen des Vorläufer-Lehrberufs "InformatikerIn" enthalten!
Anz./Jahr 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
männlich 169 202 269 263 221 250 257 277 270 278
weiblich 17 25 33 29 27 29 19 17 20 24
gesamt 186 227 302 292 248 279 276 294 290 302
Frauenanteil 9,1% 11,0% 10,9% 9,9% 10,9% 10,4% 6,9% 5,8% 6,9% 7,9%
Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich

Folgende berufsbildende Schulen bieten eine ähnliche Ausbildung wie der Lehrberuf:

• Fachschule für Elektronik (Ausbildungszweig "Mikroelektronik");

• Fachschule für Elektronik;

• Fachschule für Informatik (Ausbildungszweig "Datenverarbeitung");

• Fachschule für Informationstechnologie (Ausbildungszweig "Computer- und Kommunikationstechnik");

• Fachschule für Sehbehinderte und Blinde (Ausbildungszweig "Datenverarbeitung");

• Schule für Informatikkaufleute;

• Höhere Lehranstalt für Elektronik (Ausbildungsschwerpunkte "Biomedizinische Technik", "Computer- und Leittechnik", "Computertechnik", "Mobilkommunikationstechnik", "Netzwerktechnik", "Technische Informatik", "Telekommunikation");

• Höhere Lehranstalt für Elektronische Datenverarbeitung und Organisation (Ausbildungsschwerpunkte "Kommerzielle Datenverarbeitung", "Medientechnik und Medienwirtschaft", "Netzwerktechnik");

• Höhere Lehranstalt für Informationstechnologie (Ausbildungsschwerpunkte "Internet- und Medientechnik", "System- und Informationstechnik").

Die laufende Weiterentwicklung im EDV-Bereich erfordert ständige Weiterbildung in den Bereichen Hardware und Software. Die wichtigsten Entwicklungsgebiete sind hier die Netzwerktechnik, vor allem die drahtlosen Netzwerke (z.B. "W-LAN" bzw. wireless-LAN), die Internettechnik, die mobile Kommunikation, die permanente Weiter- und Neuentwicklung von Betriebssystemen, Office-Programmen, Datenbanken, Multimediaprogrammen, Programmiersprachen usw. Entsprechende Weiterbildungsmöglichkeiten bieten vor allem Kurse des Wirtschaftsförderungsinstituts (WIFI, z.B. im Rahmen der Fachakademie "Angewandte Informatik") und des Berufsförderungsinstituts (BFI).

Weiterführende Bildungsmöglichkeiten zur Erreichung höherer Bildungsabschlüsse bzw. zur Höherqualifizierung für AbsolventInnen dieses Lehrberufs:

• Werkmeisterschule für Berufstätige, Fachrichtungen: "Informationstechnologie", "Informations- und Kommunikationstechnologie" (Dauer: 2 Jahre im Abendunterricht; Abschluss: Abschlussprüfung);

• Höhere Lehranstalt für Berufstätige für Elektronik, Ausbildungsschwerpunkte: "Technische Informatik", "Telekommunikation" (Dauer: 4 Jahre im Abendunterricht; Abschluss: Reife- und Diplomprüfung);

• Höhere Lehranstalt für Berufstätige für Informatik, Ausbildungsschwerpunkte: "Content- und Lernmanagementsysteme", "Mobile Computing", "Software Engineering" (Dauer: 4 Jahre im Abendunterricht; Abschluss: Reife- und Diplomprüfung);

• Aufbaulehrgang für Elektronik, Ausbildungszweig "Informationstechnologie" (Voraussetzung für LehrabsolventInnen: Aufnahmeprüfung oder Vorbereitungs-Modul; Dauer: 2 Jahre; Abschluss: Reife- und Diplomprüfung);

• Aufbaulehrgang für Elektronische Datenverarbeitung und Organisation, Ausbildungszweige "Digitale Medientechnik und Medienwirtschaft", "Kommerzielle Datenverarbeitung", "Netzwerktechnik" (Voraussetzung für LehrabsolventInnen: Aufnahmeprüfung oder Vorbereitungs-Modul; Dauer: 2 Jahre; Abschluss: Reife- und Diplomprüfung).

In größeren Betrieben können InformationstechnologInnen - Informatik zu MeisterInnen, WerkmeisterInnen, WerkstättenleiterInnen oder LeiterInnen des technischen Kundendienstes aufsteigen. Die Aufstiegschancen hängen von der Betriebsgröße und -struktur (Arbeitsorganisation) ab und sind daher in Industriebetrieben und in großen Gewerbebetrieben günstiger als in Kleinbetrieben; Voraussetzung ist jedenfalls ständige Weiterbildung, fallweise auch der Erwerb bestimmter zusätzlicher Qualifikationsnachweise (Werkmeisterschule, Meisterprüfung, Ausbilderprüfung).

Die Möglichkeit einer selbständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für InformationstechnologInnen - Informatik in den Handwerken "Kommunikationselektronik" oder "Mechatroniker für Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik" (Voraussetzung: Meisterprüfung) und im freien Gewerbe "Datenverarbeiter" (kein Befähigungsnachweis erforderlich).

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Technik (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
IT - Informationstechnologie (Folder)
Reihe: Jobchancen Lehre
Lehrberufe in Österreich - Ausbildungen mit Zukunft (Broschüre)
Reihe: Publikation des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und der Wirtschaftskammer (WKÖ)
Fundstelle: Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnologie (IT), Seite 62
Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Computer, IT, EDV, Seite 44
Diese Berufe könnten Sie auch interessieren ...
Weitere Berufe aus dem Bereich "Informationstechnologie" anzeigen