IT Security Consultant (m/w)

„Wenn Hacker angreifen, bist du der digitale Bodyguard. Du stoppst Cyberangriffe, bevor sie Schaden anrichten.“

1. Der Realitäts-Check: Was tust du da eigentlich?

Junger Mann in einem Büro, der vor einem großen Bildschirm sitzt und programmiert

© AMS/Chloe Potter

Als IT Security Consultant schützt du Unternehmen, Behörden oder kritische Infrastruktur vor Cyberangriffen. Deine Aufgabe: Sicherheitslücken finden, bevor es Kriminelle tun.

Du analysierst Netzwerke, überprüfst Software auf Schwachstellen und simulierst sogar gezielte Hackerangriffe. Dabei versuchst du selbst, in Systeme einzudringen, um herauszufinden, wo sie verwundbar sind.

Wenn tatsächlich ein Angriff stattfindet, wird es ernst: Du analysierst in Echtzeit, was passiert, stoppst Schadsoftware und sorgst dafür, dass sensible Daten geschützt bleiben.

  • Dein Vibe: Digitaler Bodyguard – Technik, Strategie und ein bisschen Detektivarbeit.
  • Der Impact: Du schützt Unternehmen, Privatpersonen und ganze Infrastrukturen vor Datendiebstahl, Erpressung oder Systemausfällen.

2. Die Hard Facts (Short & Sharp)

 

Kategorie

Details

Einstiegsgehalt 

 ca. € 3.010 bis € 4.350 brutto (je nach Qualifikation/Kollektiv)

Ausbildung

 HTL oder Studium

Bedarf

 steigende Tendenz

 

 

 

 

3. Word-Rap: 3 Fragen an Maja (27), IT Security Consultant

Auf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit Kopfhörern an einem Computerarbeitsplatz arbeitet.

© AMS / Reinhard Mayr / Das Medienstudio

Was hat dich im ersten Monat am meisten überrascht?

„Wie kreativ Hacker sind und wie viele potenzielle Sicherheitslücken es eigentlich gibt. Manche Angriffe sind richtig ausgeklügelt – da steckt fast schon Ingenieursarbeit dahinter.“

 

Was ist die größte Herausforderung?

„Du musst ständig lernen. Neue Sicherheitslücken entstehen jeden Tag, und die Angreifer entwickeln immer neue Methoden.“

 

Warum ausgerechnet dieser Job?

„Weil er sich anfühlt wie ein Strategiespiel – nur mit echten Konsequenzen. Wenn du einen Angriff stoppst, weißt du: Das war wichtig.“

4. Der Future-Skill: „AI-Threat Intelligence“

Mann mit Smartphone und Laptop in der Kommunikation mit einem Chatbot

© iStock/Thapana Onphalai

Cyberangriffe werden zunehmend durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz automatisiert. Schadsoftware kann sich heute selbst anpassen oder gezielt Schwachstellen suchen. Deshalb wird ein neuer Skill immer wichtiger: AI-Threat Intelligence.

Dabei nutzt du KI-gestützte Systeme, um riesige Datenmengen aus Netzwerken zu analysieren und verdächtige Muster zu erkennen. Ziel ist es, Angriffe vorherzusagen, bevor sie überhaupt beginnen. Kurz gesagt: Du kämpfst mit KI gegen KI.

🎓 Extra: Schul-Check

Wo lernt man das?

  • Schulwege: z.B. HTL für Informationstechnologie oder für Elektronik und Technische Informatik
  • Der Fokus: Netzwerke, Programmieren, Systeme und IT-Security checken und verstehen
  • Tipp für den Start: Einfach loslegen und mit Netzwerken & Cybersecurity vertraut werden

Wie geht es weiter?

  • Direkt zum Berufslexikon: Alle Details zum schulischen Beruf findest du hier, zum akademischen Beruf geht’s da lang.
  • Passende Ausbildung finden: Suche im AMS-Ausbildungskompass.
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