Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
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Arbeitsmedizinische AdministrationsassistentInnen unterstützen ArbeitsmedizinerInnen bei der Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung ihrer Aufgaben in administrativer Hinsicht. Ziel der Arbeitsmedizin ist es, die psychische und physische Gesundheit von Menschen sowie deren Leistungs- und Arbeitsfähigkeit zu erhalten und zu fördern.
Arbeitsmedizinische AdministrationsassistentInnen sind bei der Verwaltung von patienten- und gesundheitsbezogenen Daten, der Terminplanung sowie bei der Organisation und Koordination von arbeitsmedizinischen Maßnahmen unterstützend tätig. Sie dokumentieren Ergebnisse von Gefährdungsbeurteilungen, arbeitsmedizinischen Untersuchungen oder vorbeugenden Maßnahmen sowie andere Tätigkeiten der ArbeitsmedizinerInnen. Weiters unterstützen sie diese bei der Auswertung der Dokumentationen sowie bei der Erstellung von Berichten. Zudem führen sie Bestellungen durch, z.B. von medizinischen Materialien, und betreuen den Schriftverkehr.
Weiters helfen Arbeitsmedizinische AdministrationsassistentInnen bei der Vermittlung von arbeitsmedizinischen Themen mit, indem sie z.B. über gesundheitsfördernde Maßnahmen informieren. Sie bereiten Arbeitsplatzanalysen vor, dokumentieren die Ergebnisse und unterstützen ArbeitsmedizinerInnen bei der Auswertung von Messungen. Teilweise sind sie auch für Aufbereitungs- und Wartungsarbeiten der Untersuchungsinstrumente zuständig.
Typische Tätigkeiten sind z.B.:
Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B.:
In der medizinischen Versorgung und Pflege von Menschen besteht teilweise ein akuter Personalmangel, der durch die älter werdende Bevölkerung noch steigen wird. Obwohl die Ärztedichte in Österreich im Vergleich zu anderen europäischen Ländern insgesamt hoch ist, herrscht in manchen Bundesländern ein starker Mangel an (Fach-)ÄrztInnen.
Ebenso droht in Österreich ein Mangel an ExpertInnen im Bereich der Arbeitsmedizin. Die Anforderungen in der Arbeitswelt steigen zunehmend, auch hinsichtlich der gesundheitlichen Bestimmungen und Forderungen, sodass ExpertInnen in diesem Bereich verstärkt gefragt sind. Die Berufsaussichten für Arbeitsmedizinische AdministrationsassistentInnen sind stabil.
Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):
Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.
Die Ausbildung zum/zur Arbeitsmedizinischen AdministrationsassistentIn erfolgt an der Österreichischen Akademie für Arbeitsmedizin und Prävention (AAMP) in Wien und dauert 3 Wochen. Im Zuge der Ausbildung werden Kenntnisse in den Bereichen Administration, Arbeitnehmerschutz, Arbeitsplatzanalyse, Arbeitsmedizinische Untersuchungen, Arbeitsschutzmaßnahmen, Qualitätsmanagement und betriebliche Gesundheitsförderung vermittelt. Für die Ausbildung wird ein Pflichtschulabschluss vorausgesetzt.
Für Personen, die über eine medizinische Basisausbildung verfügen, besteht darüber hinaus die Möglichkeit, eine Ausbildung zum/zur Arbeitsmedizinischen AssistentIn sowie zum Arbeitsmedizinischen Fach-Dienst zu absolvieren.
Weitere Informationen zu der Ausbildung und dem Berufsfeld finden Sie auf der Website der Österreichischen Akademie für Arbeitsmedizin und Prävention (AAMP).
Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:| Lehrgang Arbeitsmedizinische Administrations-Assistenz (3A) (öffnen) Lehrgang |
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AAMP - Österreichische Akademie für Arbeitsmedizin und Prävention (öffnen) 1100 Wien, Clemens Holzmeister Straße 87, 6 Tel.: +43 664 8800 3850, https://www.aamp.at/ |
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