Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
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Dieser Beruf kann nur ausgeübt werden, wenn die gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung abgeschlossen wurde. Auch die beruflichen Tätigkeiten orientieren sich an den gesetzlich vorgegebenen Inhalten der Ausbildung. Darüber hinaus ist für die Ausübung dieses Berufs die Registrierung im Gesundheitsberuferegister erforderlich.
RadiologietechnologInnen wenden verschiedene Verfahren an, um etwa von Organen, Knochen oder von Gewebe Bilder anzufertigen, z.B. durch Röntgen, Computertomographie oder Ultraschall. Zudem bedienen sie die Geräte bei einer Strahlentherapie, bei der Tumore mithilfe von Strahlen behandelt werden. Weiters verabreichen sie Kontrastmittel. RadiologietechnologInnen verrichten alle diese Tätigkeiten eigenverantwortlich und nach ärztlicher Anordnung.
Ein weiterer wichtiger Tätigkeitsbereich von RadiologietechnologInnen umfasst den Bereich der Nuklearmedizin. Dabei verabreichen sie den PatientInnen geringe Mengen an radioaktiven Substanzen, um Aufschlüsse über Form, Funktion und mögliche Dysfunktion der Organe zu erhalten. RadiologietechnologInnen sind auch dafür zuständig, die Geräte einzustellen und zu kontrollieren. Sie beraten PatientInnen und führen administrative Tätigkeiten durch, wie z.B. Dokumentation und Archivierung.
Typische Tätigkeiten sind z.B.:
Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B.:
Im Gesundheitsbereich ist der Einsatz medizintechnischer Geräte nicht mehr wegzudenken und es werden stets neue Technologien entwickelt. Insbesondere Big Data und die sogenannte Künstliche Intelligenz von Maschinen und Geräten führen zu einer neuen Qualität in der Diagnose und Erforschung von Krankheitsbildern.
Die medizinische Informationstechnologie ist ein überaus schnell wachsender Markt, der gut ausgebildeten Fachkräften ein breites und spannendes Tätigkeitsfeld bietet. Gute Englischkenntnisse sowie Kenntnisse im Bereich Software- und Hardwaretechnik sind vorteilhaft. Auch der Bereich Forschung und Entwicklung bietet Beschäftigungsperspektiven.
Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):
Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.
Die Ausbildung zum/zur RadiologietechnologIn erfolgt im Rahmen eines 6-semestrigen Bachelor-Fachhochschulstudiengangs. Wichtige Ausbildungsinhalte sind beispielsweise Anatomie, Physiologie, Strahlenbiologie, Strahlenphysik, Aufnahmetechnik und Bildanalyse, Angiografie und interventionelle Methoden, Schnittbildverfahren, Gerätetechnik, medizinische Informationstechnologie, Strahlentherapie sowie Nuklearmedizin.
Voraussetzung für ein Studium ist die Hochschulreife, die entweder durch eine erfolgreich abgeschlossene Matura, eine Studienberechtigungsprüfung oder eine Berufsreifeprüfung erlangt werden kann. An Fachhochschulen ist es teilweise auch Personen ohne Hochschulreife möglich, ein Studium zu beginnen, sofern sie über eine einschlägige berufliche Qualifikation verfügen und Zusatzprüfungen in bestimmten Fächern ablegen.
Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:| Fachhochschulstudium Radiologietechnologie (BSc) (öffnen) Bachelorstudium (FH) |
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Hochschule Burgenland - Standort Pinkafeld (öffnen) 7423 Pinkafeld, Steinamangerstraße 21 Tel.: +43 (0)5 7705, Fax: +43 (0)5 7705 -1199, https://hochschule-burgenland.at/ |
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| Fachhochschulstudium Radiologietechnologie (BSc) (öffnen) Bachelorstudium (FH) |
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FH Kärnten - Gesundheitscampus Klagenfurt - St. Veiter Straße (öffnen) 9020 Klagenfurt am Wörthersee, St. Veiter Straße 47 Tel.: +43 (0)5 90 500 -3501, https://www.fh-kaernten.at |
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| Fachhochschulstudium Radiologietechnologie (BSc) (öffnen) Bachelorstudium (FH) |
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Fachhochschule Wiener Neustadt (öffnen) 2700 Wiener Neustadt, Johannes Gutenberg-Strasse 3 Tel.: +43 (0)5 0421 1, https://www.fhwn.ac.at/ |
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| Fachhochschulstudium Radiologietechnologie (BSc) (öffnen) Bachelorstudium (FH) |
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FH Gesundheitsberufe OÖ - Ausbildungszentrum am Med Campus VI (öffnen) 4020 Linz, Paula-Scherleitner-Weg 3 Tel.: +43 (0)50 344 200-00, https://www.fh-gesundheitsberufe.at/ |
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FH Gesundheitsberufe OÖ - Campus Gesundheit am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr (öffnen) 4040 Steyr, Sierningerstraße 170 Tel.: +43 (0)50 344 200-00, https://www.fh-gesundheitsberufe.at/ |
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| Fachhochschulstudium Radiologietechnologie (BSc) (öffnen) Bachelorstudium (FH) |
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FH Salzburg - Campus Urstein (öffnen) 5412 Puch/Salzburg, Urstein Süd 1 Tel.: +43 / 50-2211-0, https://www.fh-salzburg.ac.at/ |
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FH Salzburg - Campus Salzburg (Uniklinikum LKH) (öffnen) 5020 Salzburg, Müllner Hauptstraße 48 Tel.: +43 (0)5 7255 –0, https://www.fh-salzburg.ac.at/ |
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| Fachhochschulstudium Radiologietechnologie (BSc) (öffnen) Bachelorstudium (FH) |
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FH Joanneum - Standort Graz (öffnen) 8020 Graz, Alte Poststraße 147, Weitere Adressen: Alte Poststraße 147, 149, 152 + 154; Eggenberger Allee 11 + 13; Eckertstraße 30i Tel.: +43 (0)316 / 54 53-8200, Fax: +43 (0)316 / 54 53-8201, https://www.fh-joanneum.at |
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| Fachhochschulstudium Radiologietechnologie (BSc) (öffnen) Bachelorstudium (FH) |
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fh gesundheit / fhg - Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH (öffnen) 6020 Innsbruck, Innrain 98 Tel.: +43 (0)512 5322, Fax: +43 (0)512 5322 -75200, https://www.fhg-tirol.ac.at/ |
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| Weiterbildungsstudium (FH) Radiological Technologies (MSc (CE)) (öffnen) Masterstudium Weiterbildung (FH) |
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fh gesundheit / fhg - Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH (öffnen) 6020 Innsbruck, Innrain 98 Tel.: +43 (0)512 5322, Fax: +43 (0)512 5322 -75200, https://www.fhg-tirol.ac.at/ |
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| Fachhochschulstudium Radiologietechnologie (BSc) (öffnen) Bachelorstudium (FH) |
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Hochschule für Angewandte Wissenschaften Campus Wien (HCW) (öffnen) 1100 Wien, Favoritenstraße 232 Tel.: +43 (0)1 / 606 68 77 -6600, https://www.hcw.ac.at/ |
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Für RadiologietechnologInnen besteht eine Weiterbildungspflicht, die im Bundesgesetz über die gehobenen medizinisch-technischen Dienste, MTD-Gesetz § 11d verankert ist. Demnach müssen innerhalb von 5 Jahren Fortbildungen im Umfang von mindestens 60 Stunden absolviert werden, z.B. in Form von Seminaren, Lehrgängen oder Kongressen.
Weitere Informationen finden Sie z.B. auf der Website des Dachverbands der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs − MTD-Austria.
Weiterbildungen können beispielsweise bei rtaustria, dem Berufsfachverband für Radiologietechnologie Österreich, absolviert werden, z.B. für folgende Bereiche:
Weitere Weiterbildungsmöglichkeiten bieten Lehrgänge an Fachhochschulen und Universitäten, z.B. in den Bereichen Biomedical Engineering, Radiologietechnologie oder Gesundheitswissenschaften.
Mehr Infos zu Weiterbildungen in der Weiterbildungsdatenbank
Aufstiegsmöglichkeiten für RadiologietechnologInnen bestehen z.B. als TeamleiterIn.
Eine selbstständige Berufsausübung ist möglich und ist im Bundesgesetz über die gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD-Gesetz) geregelt. Nähere Informationen finden Sie auf der Website des Dachverbands der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs − MTD-Austria
Der Beruf RadiologietechnologIn zählt zu den freien Berufen (Neue Selbstständige). Freie Berufe unterliegen nicht der Gewerbeordnung. Für manche freie Berufe, wie z.B. Arzt/Ärztin oder ArchitektIn, ist die Berufsausübung in eigenen Rechtsvorschriften gesetzlich geregelt und die selbstständige Tätigkeit muss bei der zuständigen Berufsvertretung gemeldet werden. Andere freie Berufe, z.B. KünstlerIn oder JournalistIn, sind nicht gesetzlich geregelt und können ohne Meldung ausgeübt werden. Wie bei jeder selbstständigen Tätigkeit muss diese jedoch beim Finanzamt bzw. bei der Sozialversicherung gemeldet werden.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Bundeskonferenz der Freien Berufe Österreichs.