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Verhaltens- und KommunikationstrainerIn

Berufsbereiche: Soziales, Kinderpädagogik und Bildung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: ab € 2.380,- bis k.A. * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Verhaltens- und KommunikationstrainerInnen trainieren die Grundlagen erfolgreicher Kommunikation und Rhetorik im Rahmen von Coachings und Seminaren.

Als Fachkräfte kommen sie aus verschiedenen Bereichen wie Wirtschaft, Politik, Kommunikationswissenschaften oder Pädagogik. Sie versuchen, die sprachliche und kommunikative Kompetenz der TeilnehmerInnen zu erweitern. Sie vermitteln Kommunikationsregeln und -techniken und zeigen, wie man eigene Standpunkte klar formuliert und vertritt.

Führungskräften und deren MitarbeiterInnen vermitteln sie Atem- und Stimmtechniken. Sie vermitteln in Theorie und Praxis wie man die Stimme richtig einsetzt. Sie zeigen Techniken zum souveränen Verhalten bei Verkaufsgesprächen am Telefon. Sie erklären Methoden zur erfolgreichen Gesprächsführung, auch bei Verhandlungen oder in Konfliktsituationen.

Im Verhaltenstraining zeigen sie den Teilnehmenden, wie sie zwischenmenschliches Stress- und Konfliktpotenzial frühzeitig erkennen, souverän ansprechen und entsprechende Lösungen entwickeln können. Oft begleiten TrainerInnen Personen und Unternehmen bei der Gestaltung von Veränderungen und neuen Entwicklungen.

Siehe auch unter KommunikationspsychologIn.

Gutes Auftreten, Kommunikationsgeschick, Empathievermögen, gute Allgemeinbildung, rasche Auffassungsgabe, Geduld, Diskretion, Fähigkeit zur Motivation anderer.

Oft ist didaktisches und pädagogisches Interesse und Know-how nötig sowie soziale Kompetenz (Konfliktlösungsfähigkeit).

Coaches und KommunikationstrainerInnen arbeiten selbstständig extern oder im firmeninternen Bereich sowie an Weiterbildungsinstituten, bei Unternehmensberatungsbetrieben und bei Unternehmen und Organisationen, die intern Coaches beschäftigen.

Beschäftigungsmöglichkeiten für Interkulturelle TrainerInnen ergeben sich weniger in Angestelltenverhältnissen als vielmehr in selbstständiger Beratungstätigkeit für Firmen, Vereine und Institutionen.

Die Bezeichnungen "Coaching" und "Training" können frei verwendet werden, nicht jedoch im Zusammenhang mit einer Tätigkeit, die gesetzlich geregelt ist, wie z.B. "Lebens- und Sozialberatung", "Psychotherapie", "Unternehmensberatung" oder "sportwissenschaftliche Beratung" d.h. Inhalt, Ziel und Zweck sind maßgeblich für die Berechtigung zur Berufsausübung.

Die beruflichen Aussichten könnten durch Fort- und Weiterbildungen, etwa im Bereich Change-Management verbessert werden. Auch die Bereiche Moderation, Mediation oder Supervision können entsprechend zur Verbesserung der beruflichen Situation und der Entwicklungschancen beitragen.Dazu existieren Masterprogramme und, z.B. der Universitätslehrgang "Coaching, Organisations- und Personalentwicklung (MSc)", "Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung" oder „TrainerInnenausbildung“ bei ARGE Bildungsmanagemen, URL: bildungsmanagement.ac.at

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Coach (m/w)", dem der Beruf "Verhaltens- und KommunikationstrainerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Darüber hinaus wird ein vielfältiges und breites Angebot an Kursen, Seminaren und Lehrgängen angeboten, so z.B. zu den Themen: Coaching, Personal- und Organisationsentwicklung, Kommunikation im Berufsleben, Organisationsberatung, Betriebswirtschaft und Kommunikation sowie Training und Beratung nach dem handlungsorientierten Ansatz Integrative Outdoor-Aktivitäten.

FH-Lehrgänge gibt es auch in den Bereichen: Dipl. Coach für Burnout-Prävention und Work-Life-Balance; Dipl. Coach for Personal Effectiveness in Business C.P.E.B.

TrainerInnen sind üblicherweise selbstständig tätig.

Unter Training wird im Allgemeinen das Wiederholen der Umsetzung bereits erworbenen Wissens durch wiederkehrendes Üben verstanden. In der Erwachsenenbildung wird nach heutigem Sprachverständnis unter dem Begriff „Training“ auch die bloße Wissensvermittlung verstanden. Die Durchführung von Seminaren, Vorträgen, Kursen, Workshops und Lehrveranstaltungen unterliegt grundsätzlich nicht der Gewerbeordnung.

Werden jedoch durch Analyse der „Ist-Situation“ Defizite ausgelotet und auf den individuellen Fall zugeschnittene Wissensinhalte mit einer Anleitung zu deren Umsetzung vermittelt, liegt bereits eine gewerbliche Beratungstätigkeit vor.

Welchem Gewerbe diese Beratungstätigkeit zuzuordnen ist, hängt vom ihrem Inhalt ab, z.B. das Gewerbe „Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation“, „Lebens- und Sozialberatung“ oder „PR Beratung“.

Tagesaktuelle rechtliche Infos bietet die Gewerbeordnung und die WKO.

Es gibt Freie Gewerbe und Reglementierte Gewerbe. Nähere Infos bietet die Website der Wirtschaftskammer Österreich WKO. Liste der reglementierten Gewerbe: BMDW.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Kultur- und Humanwissenschaften (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
Fundstelle: Psychologie
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