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SuchtberaterIn

Berufsbereiche: Soziales, Kinderpädagogik und Bildung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.190,- bis € 2.410,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Dieser Beruf wird zurzweit überarbeitet und aktualisiert!

Tätigkeitsmerkmale

SuchtberaterInnen beraten Suchtbetroffene und deren Angehörige zu Fragen des Drogenmissbrauchs und des Suchtverhaltens. Außerdem arbeiten sie in der Suchtprävention (z.B. Informationsmaßnahmen) in Kindergärten, Schulen, Internaten und Jugendeinrichtungen. Beschäftigungsmöglichkeiten eröffnen sich bei sozialen Vereinen oder im öffentlichen Dienst (z.B. bei Magistraten).

Soziale Kompetenzen, Kontaktfreude, Einfühlungsvermögen, hohes Verantwortungsgefühl, Selbstständigkeit, psychische Stabilität, Fähigkeit Zusammenhänge herzustellen, Geduld, gute Beobachtungsgabe, logisch-analytisches Denkvermögen, interdisziplinäres Denken, Problemlösungsfähigkeit, Kreativität, gute Allgemeinbildung, breit gestreutes Interessenspektrum, Bereitschaft zur Weiterbildung, gutes sprachliches Ausdrucksvermögen, Beratungskompetenz, Kenntnis berufsspezifischer Rechtsgrundlagen, grundlegende IT-Kenntnisse, Belastbarkeit, Anpassungsfähigkeit.

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten v.a. einschlägige Beratungsinstitutionen, Informationsstellen und Vereine. Träger dieser Einrichtungen sind sowohl private als auch öffentliche Körperschaften (z.B. Gemeinden), Religionsgemeinschaften, Initiativen oder Dachverbände. Aufstiegsmöglichkeiten in diesem Bereich bestehen bspw. ins Sozialmanagement. Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten sich u.a. durch Absolvierung des psychotherapeutischen Propädeutikums mit einer anschließenden Ausbildung in Psychotherapie.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "SozialberaterIn", dem der Beruf "SuchtberaterIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Uni: Z.B. Psychologie, Soziologie, Bildungswissenschaft (Heil- und Integrationspädagogik, Sozialpädagogik, Weiterbildung). FH: Sozialarbeit, Soziale Arbeit, Sozial- und Verwaltungsmanagement, Sozialraumorientierte und Klinische Soziale Arbeit, Sozialwirtschaft und Soziale Arbeit. Für die Berufstätigkeit in diesem Bereich gibt es nicht immer verbindliche und eindeutige Ausbildungswege. Großteils ist allerdings eine Vorbildung in Bereichen wie Psychologie, Soziologie oder Sozialarbeit und Sozialpädagogik erforderlich. Die eigentliche Tätigkeit ist zudem in der Regel mit dem Erwerb spezifischer Kenntnisse (z.B. rechtliche Kenntnisse) sowie berufspraktischer Vorerfahrung verbunden.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

In diesem Bereich gibt es ein breites Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten, wie z.B. in den Bereichen Sozial- und Lebensberatung, Ehe- und Familienberatung, Jugend- und Erziehungsberatung, Psychosoziale Beratung, Interdisziplinäre Mobile Frühförderung und Familienbegleitung, Soziale Arbeit und Sozialmanagement und Bildungs- und Berufsberatung.

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