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Verkehrspsychologe/Verkehrspsychologin

Berufsbereiche: Soziales, Kinderpädagogik und Bildung / Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.740,- bis € 2.900,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Der Schwerpunkt im Bereich Verkehrspsychologie liegt in der verkehrspsychologischen Diagnostik und in der Beratung, Rehabilitation und Nachschulung "verhaltensauffälliger" KraftfahrerInnen.

VerkehrspsychologInnen führen verkehrspsychologische Untersuchungen auf behördliche Anordnung durch und leiten Nachschulungskurse.

In Gesprächen mit den Probanden, das sind die zu prüfenden Personen, stellen sie deren Bereitschaft zur Verkehrsanpassung fest. Sie gehen auf deren verkehrsbezogene Einstellung und Verhaltensweisen ein. Dazu fertigen sie Gesprächsprotokolle an. Mittels psychologischer Tests stellen sie deren kraftfahrspezifische Leistungsfähigkeit, das normgerechte Verhalten beim Autofahren sowie Reaktions- und Konzentrationsvermögen fest. Zudem erstellen sie Gutachten und sind beratend tätig.

Anlass für eine derartige Untersuchung sind vorwiegend Verkehrsdelikte wie überhöhte Geschwindigkeit. Das umfasst auch Alkohol- oder sonstige Delikte (z.B. Drogen- oder Medikamentenmißbrauch).

Siehe auch den Kernberuf Psychologe/Psychologin.

  • Gutes Auftreten
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Gute Beobachtungsgabe
  • Empathievermögen,
  • Psychische Stabilität
  • Gutes sprachliches Ausdrucksvermögen

 

Für die Arbeit mit Personen aus anderen Kulturkreisen sind interkulturelle Kompetenzen vorteilhaft.

Dieser Beruf unterliegt der regelmäßigen Fortbildungspflicht!

 

Die öffentliche Verwaltung (z.B. bei der Verkehrspolizei) bietet Beschäftigungsmöglichkeiten für Verkehrspsychologen und -psychologinnen. Auch in Unfallversicherungen sowie in der Forschung an Hochschulen bestehen Beschäftigungsmöglichkeiten.

Berufsmöglichkeiten bestehen bei verschiedenen Beratungsstellen oder in Forschung und Lehre. PsychologInnen können auch – je nach fachlicher Spezialisierung – in der Markt- und Meinungsforschung, in der Unternehmensberatung, in der Erwachsenenbildung, in der öffentlichen Verwaltung, bei Interessenvertretungen, in Justizbehörden, in Verbänden und Organisationen Beschäftigung finden.

Die Österreichische Akademie für Psychologie AAP führt auf ihrer Website eine Jobbörse.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Psychologe/Psychologin", dem der Beruf "Verkehrspsychologe/Verkehrspsychologin" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Für die Tätigkeit als Psychologin/Psychologe ist ein Diplom- oder Masterabschluss (300 ECTS) Voraussetzung. Informationen zur Berufsausbildung, Berufsausübung und zur Führung der Berufsbezeichnung "Psychologin" bzw. "Psychologe" stehen im Psychologengesetz im österreichischen Rechtsinformationssystem - RIS.

Für die Tätigkeit als VerkehrspsychologIn ist nach dem Grundstudium eine postgraduelle Ausbildung (Theorie und Praxis) laut gesetzlichen Bestimmungen und die Anerkennung durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) nötig! Stand: 2019.

Anbieter für die theoretische Ausbildung ist auch die Österreichische Akademie für Psychologie AAP. Infos bietet auch der Berufsverbänd Österreichischer PsychologInnen BÖP.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Anerkannte VerkehrspsychologInnen sind dazu verpflichtet, jährlich jeweils acht Arbeitseinheiten Supervision, Intervision und Weiterbildung zu absolvieren (Tagesaktuelle Infos zur Richtlinie für die Aus- und Weiterbildung bietet der BÖP).

Fort- und Weiterbildungsangebote existieren in Form von FH- und Universitätslehrgängen, Kursen und Seminaren, z.B. in den Bereichen Supervision, Coaching & Organisationsentwicklung; Beratung, Betreuung und Koordination in psychosozialen Einrichtungen; Bildungs- und Berufsberatung; Integrative Outdooraktivitäten; Mediation und Konfliktmanagement.

Die österr. Akademie für Psychologie AAP bietet in Kooperation mit den Fachhochschulen verschiedene Masterlehrgänge an.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Kultur- und Humanwissenschaften (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
Fundstelle: Psychologie
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