Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
Der Beruf ist im Bundesland Oberösterreich gesetzlich geregelt.
Persönliche AssistentInnen für Menschen mit Behinderungen unterstützen und begleiten Menschen mit Beeinträchtigungen bei der Bewältigung ihres Alltags. Ziel ihrer Tätigkeit ist es, diesen ein möglichst selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen. Im Rahmen ihrer Tätigkeit nehmen Persönliche AssistentInnen sehr unterschiedliche Aufgaben wahr.
Persönliche AssistentInnen für Menschen mit Behinderungen arbeiten und handeln im Interesse der KlientInnen, damit diese ihr Leben nach ihren Vorstellungen in eigener Verantwortung gestalten können. Dabei fördern sie deren selbstständige Lebensführung und unterstützen sie im Alltag, beispielsweise beim Aufstehen und Zubettgehen, beim An- und Auskleiden und bei der Nahrungsaufnahme. Im Haushalt helfen Persönliche AssistentInnen für Menschen mit Behinderungen beim Einkaufen, Putzen, Kochen oder bei Gartenarbeiten mit und leisten zudem Unterstützung bei der Freizeitgestaltung, z.B. beim Spazierengehen oder bei sportlichen Aktivitäten. Weiters begleiten sie ihre KlientInnen etwa zu Arztbesuchen oder zur Arbeit.
Im Bereich der persönlichen Assistenz am Arbeitsplatz unterstützen sie jene Menschen, die aufgrund ihrer Beeinträchtigung auf Hilfe angewiesen sind, um aktiv am beruflichen Arbeitsleben teilnehmen zu können. Weiters können Persönliche AssistentInnen für Menschen mit Behinderungen in Schulen tätig sein und ihren KlientInnen beim Schulweg oder während des Unterrichts behilflich sein.
Typische Tätigkeiten sind z.B.:
Auf dem Bild ist eine Person zu sehen, die ein Freiwilliges Soziale Jahr macht und dabei mit einem Kind in einer Schaukel interagiert.
© AMS / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die ein Freiwilliges Soziale Jahr macht und dabei mit einem Kind in einer Schaukel interagiert.
© AMS / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die ein Freiwilliges Soziale Jahr macht und dabei mit einem Kind posiert.
© AMS / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Fach-Sozialbetreuern für Behindertenarbeit und Behindertenbegleitung zu sehen, die einen Klienten bei einer handwerklichen Tätigkeit begleitet und unterstützt.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Fach-Sozialbetreuern für Behindertenarbeit und Behindertenbegleitung zu sehen, die einen Klienten bei einer handwerklichen Tätigkeit begleitet und unterstützt.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Fach-Sozialbetreuern für Behindertenarbeit und Behindertenbegleitung zu sehen, die einen Klienten bei einer handwerklichen Tätigkeit begleitet und unterstützt.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Fach-Sozialbetreuern für Behindertenarbeit und Behindertenbegleitung zu sehen, die einen Klienten bei einer handwerklichen Tätigkeit begleitet und unterstützt.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.
Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B. private AuftraggeberInnen oder Organisationen, die Assistenzdienstleistungen anbieten.
Im Sozialbereich steigt die Bedeutung von individuell angepasster Einzelbetreuung - das sogenannte Case-Management. Immer mehr Menschen mit Beeinträchtigungen holen sich Hilfe, um ihren Alltag besser bewältigen zu können. Neben Kompetenzen im Case-Management sind auch fundierte rechtliche Kenntnisse von Vorteil.
Die Corona-Krise führte zu einer belastenden Situation für Betreuende und Betreute in der Behindertenbetreuung. Durch die gesetzlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wurden Beschäftigte in der Behindertenbetreuung für ihre KlientInnen über längere Zeit oftmals fast zur einzigen persönlichen Kontaktperson. Die Einhaltung der verschärften Hygienemaßnahmen wie Abstandhalten und Maske tragen erschwerte die Arbeit zusätzlich.
Es besteht allgemein ein großer Bedarf an Betreuungsdienstleistungen im Sozialbereich, die Zahl der Stellen ist allerdings in hohem Maße von finanziellen Mitteln der öffentlichen Hand abhängig. Hinzu kommt, dass die Löhne in diesem Sektor vergleichsweise gering sind und die fachlichen Herausforderungen steigen. In manchen Sozialberufen sind unregelmäßige Arbeitszeiten üblich. Persönliche AssistentInnen für Menschen mit Behinderungen haben grundsätzlich gute Berufsaussichten.
Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):
Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.
Der Beruf Persönliche AssistentIn für Menschen mit Behinderungen erfordert in der Regel keine fachliche Berufsausbildung. Vorkenntnisse in dem Bereich helfen jedoch bei der Berufsausübung. Eine gute Basis bieten beispielsweise Fachschulen für Sozialdienste und Sozialberufe.
Die Online-Plattform ava bietet eine Aus- bzw. Weiterbildungsmöglichkeit im Bereich "Assistenz" an und vermittelt Kenntnisse zu Themen wie Arbeitsrecht und Sozialversicherung, Selbstbestimmung und Teilhabe, Konfliktmanagement und Notfall-Management.
In Oberösterreich ist der Beruf Persönliche Assistenz im oberösterreichischen Sozialberufegesetz geregelt. Voraussetzung zur Ausübung des Berufs ist hier die Vollendung des 18. Lebensjahres. Zu Beginn ist ein verpflichtender Grundkurs über 32 Unterrichtseinheiten innerhalb von 4 Tagen zu absolvieren. Die theoretische Grundausbildung vermittelt Kenntnisse in Bereichen wie Ergonomie, Grundversorgung, Hilfsmittel und Kommunikation. Nach Absolvierung der Ausbildung sind Persönliche AssistentInnen für Menschen mit Behinderungen verpflichtet, alle 2 Jahre Fort- oder Weiterbildungsveranstaltungen im Ausmaß von 16 Stunden zu absolvieren.
Auf dem Bild ist eine Person zu sehen, die ein Freiwilliges Soziale Jahr macht und dabei mit einem Kind in einer Schaukel interagiert.
© AMS / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die ein Freiwilliges Soziale Jahr macht und dabei mit einem Kind in einer Schaukel interagiert.
© AMS / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die ein Freiwilliges Soziale Jahr macht und dabei mit einem Kind posiert.
© AMS / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Fach-Sozialbetreuern für Behindertenarbeit und Behindertenbegleitung zu sehen, die einen Klienten bei einer handwerklichen Tätigkeit begleitet und unterstützt.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Fach-Sozialbetreuern für Behindertenarbeit und Behindertenbegleitung zu sehen, die einen Klienten bei einer handwerklichen Tätigkeit begleitet und unterstützt.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Fach-Sozialbetreuern für Behindertenarbeit und Behindertenbegleitung zu sehen, die einen Klienten bei einer handwerklichen Tätigkeit begleitet und unterstützt.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Fach-Sozialbetreuern für Behindertenarbeit und Behindertenbegleitung zu sehen, die einen Klienten bei einer handwerklichen Tätigkeit begleitet und unterstützt.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.