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Facharzt/Fachärztin (Chirurgische Sonderfächer)

Berufsbereiche: Gesundheit und Medizin
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.730,- bis € 4.840,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Dieser Beruf wird zurzweit überarbeitet und aktualisiert!

Tätigkeitsmerkmale

Das Fachgebiet umfasst vor allem die Diagnose sowie konservative und operative Behandlung von angeborenen oder erworbenen Formveränderungen Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen. Dazu gehören auch die entsprechenden Voruntersuchungen und die Nachbehandlung. Die chirurgischen Sonderfächer sind unterteilt:

Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie: Erkrankungen, Verletzungen und Verletzungsfolgen der inneren Organe sowie der onkologischen Wiederherstellungs- und Transplantationschirurgie.

Allgemeinchirurgie und Gefäßchirurgie: umfasst neben der gesamten Allgemein-chirurgie und Viszeralchirurgie die Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen des Gefäßsystems einschließlich der Rehabilitation.

Herzchirurgie: Siehe unter Facharzt/Fachärztin für das Sonderfach Herzchirurgie.

Kinder- und Jugendchirurgie: Siehe unter Facharzt/Fachärztin für das Sonderfach Kinder- und Jugendchirurgie.

Neurochirurgie: Siehe unter Facharzt/Fachärztin für das Sonderfach Neurochirurgie.

Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie: Behandlung, Wiederherstellung sowie Verbesserung angeborener oder durch Krankheit, Degeneration, Alter, Tumor, Unfall verursachte, sichtbare, gestörte Körperfunktionen und Körperform sowie die Behandlung von Brandverletzten in der Akutphase und sekundären Rekonstruktionsphase sowie Differenzialtherapie bei postoperativen Komplikationen, Großwunden, Wundheilungsstörungen und Fehlbildungen sowie Transplantation isogener, allogener und synthetischer Ersatzstrukturen.

Thoraxchirurgie: Erkrankungen, Verletzungen, Verletzungsfolgen, Neoplasien, Infektionen, Fehlbildungen der Lunge, der Pleura, des Tracheo-Bronchialsystems, des Mediastinums, der Thoraxwand, des Zwerchfells und der jeweils angrenzenden Strukturen im Zusammenhang mit herzchirurgischen Eingriffen sowie die Indikationsstellung zu Transplantationen einschließlich der Risikoeinschätzung und prognostischen Beurteilung sowie Grundlagen minimal invasiver Therapie.

ChirurgInnen arbeiten unter anderem mit MikrosystemtechnikerInnen, MedizintechnikerIn und manchmal auch mit BionikerInnen in (Forschungs)Projekten zusammen.

Das Fachgebiet umfasst vor allem die Diagnose sowie konservative und operative Behandlung von angeborenen oder erworbenen Formveränderungen Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen. Dazu gehören auch die entsprechenden Voruntersuchungen und die Nachbehandlung. Die chirurgischen Sonderfächer sind unterteilt:

Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie: Erkrankungen, Verletzungen und Verletzungsfolgen der inneren Organe sowie der onkologischen Wiederherstellungs- und Transplantationschirurgie.

Allgemeinchirurgie und Gefäßchirurgie: umfasst neben der gesamten Allgemein-chirurgie und Viszeralchirurgie die Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen des Gefäßsystems einschließlich der Rehabilitation.

Herzchirurgie: Siehe unter Facharzt/Fachärztin für das Sonderfach Herzchirurgie.

Kinder- und Jugendchirurgie: Siehe unter Facharzt/Fachärztin für das Sonderfach Kinder- und Jugendchirurgie.

Neurochirurgie: Siehe unter Facharzt/Fachärztin für das Sonderfach Neurochirurgie.

Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie: Behandlung, Wiederherstellung sowie Verbesserung angeborener oder durch Krankheit, Degeneration, Alter, Tumor, Unfall verursachte, sichtbare, gestörte Körperfunktionen und Körperform sowie die Behandlung von Brandverletzten in der Akutphase und sekundären Rekonstruktionsphase sowie Differenzialtherapie bei postoperativen Komplikationen, Großwunden, Wundheilungsstörungen und Fehlbildungen sowie Transplantation isogener, allogener und synthetischer Ersatzstrukturen.

Thoraxchirurgie: Erkrankungen, Verletzungen, Verletzungsfolgen, Neoplasien, Infektionen, Fehlbildungen der Lunge, der Pleura, des Tracheo-Bronchialsystems, des Mediastinums, der Thoraxwand, des Zwerchfells und der jeweils angrenzenden Strukturen im Zusammenhang mit herzchirurgischen Eingriffen sowie die Indikationsstellung zu Transplantationen einschließlich der Risikoeinschätzung und prognostischen Beurteilung sowie Grundlagen minimal invasiver Therapie.

ChirurgInnen arbeiten unter anderem mit Mikro ...

  • Genauigkeit und Sorgfalt
  • Hohes Verantwortungsbewusstsein
  • Soziale Kompetenzen: Vor allem Empathievermögen
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten
  • Gute Beobachtungsgabe

 

In bestimmten Fachbereichen ist besonderes feinmotorisches Geschick und räumliches Vorstellungsvermögen nötig.

Dieser Beruf unterliegt der regelmäßigen Fortbildungspflicht!

Die Berufsberechtigung für Fachärzte/Fachärztinnen gilt nur für das jeweilige Fach in der die Fachprüfung erfolgreich abgelegt wurde. ChirurgInnen sind z.B. in einer entsprechenden chirurgischen Abteilung bzw. chirurgischen Ambulanz tätig.

Allgemein arbeiten Ärztinnen und Ärzte grundsätzlich selbstständig oder in einem Dienstverhältnis in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens, in der Forschung und Lehre oder auch in der pharmazeutischen Industrie.

Obwohl die ÄrztInnendichte in Österreich insgesamt relativ hoch ist, aber trotzdem gibt es teilweise Versorgungslücken – sowohl in fachlicher als auch in regionaler Hinsicht.

Im Grunde besteht ein drohender Ärztemangel. Die Gesamt-Dropout-Quote beträgt etwa 38 Prozent. Das ist die Anzahl jener AbsolventInnen, die nie in den Arztberuf einsteigen oder kurz danach wieder aussteigen oder in einem anderen Land praktizieren (vgl. Infos auf www.aerztekammer.at).

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Facharzt/Fachärztin", dem der Beruf "Facharzt/Fachärztin (Chirurgische Sonderfächer)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Seit Juni 2015 gilt die neue Ärztinnen-/Ärzte-Ausbildungsordnung. Diese findet sich im österreichischen Rechtssystem - RIS §6.

Die Medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck bieten das Diplomstudium Humanmedizin. Die Johannes Kepler Universität Linz bietet gemeinsam mit dem Kooperationspartner Medizinische Universität Graz das Studium der Humanmedizin im Bachelor/Master System an.

Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) in Salzburg und die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschafte bieten ebenso Studiengänge. Infos über die jährlichen Studiengebühren bieten die AnsprechpartnerInnen der Privatuniversitäten.

Während der Ausbildung ist das Klinisch Praktische Jahr (KPJ) zu absolvieren. Das KPJ findet im 6. Studienjahr statt und umfasst eine praktische Ausbildung. Infos über Ausbildungsplätze bietet z.B. der Wiener Krankenanstaltenverbund - KAV.

Die einzelnen Ausbildungsschritte müssen in Rasterzeugnissen dokumentiert werden. Infos zu Rasterzeugnissen, Sonderfächer und Spezialisierungen bietet die Österreichische Ärztekammer.

Berufsbilder unterliegen grundsätzlich einen Wandel. Daher werden berufliche Aufgaben und Ausbildungsinhalte zeitweise optimiert und gesetzlich neu geregelt. Für tagesaktuelle Infos bitte die Österr. Ärztekammer (ÖÄK) kontaktieren: www.aerztekammer.at.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Die Verpflichtung zur Fortbildung ist im Ärztegesetz (ÄrzteG) verankert; Infos auf www.aerztekammer.at. Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) bietet zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten für ÄrztInnen in Form von Diplomen, Zertifikaten und CPD's (continuing professional development).

Außerdem besteht z.B. auch die Möglichkeit der Weiterbildung in Form von Universitäts- und Hochschullehrgängen, wie beispielsweise International Health Care Management, Interdisziplinäre Schmerzmedizin, Pflegemanagement, Public Health, Toxikologie, Traditionelle Chinesische Medizin.

Zudem bilden sich ÄrztInnen auch durch den Besuch von Symposien und Fachtagungen sowie durch das Studium von Literatur und Fachzeitschriften weiter.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Medizin (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
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