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Facharzt/Fachärztin - Sonderfach Urologie

Berufsbereiche: Gesundheit und Medizin
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.730,- bis € 4.840,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Hier geht es um den Harntrakt, das Urogenitalsystem sowie um das Retroperitoneum*, die Nebennieren und um sexuelle Funktionsstörungen. Das umfasst die gesamte fachspezifische Onkologie beider Geschlechter sämtlicher Altersgruppen.

Das Aufgabengebiet umfasst die Erkennung, Behandlung und Rehabilitation von urologischen Erkrankungen, der Fehlbildungen und Verletzungen. Das umfasst das männliche und weibliche Urogenitalsystem einschließlich der Erkrankungen der Nebenniere. UrologInnen sind auch SpezialistInnen auf dem Gebiet der Andrologie.

Das Fachgebiet Andrologie (Männerheilkunde) befasst sich mit den Fortpflanzungsfunktionen des Mannes und deren Störungen.

Siehe auch Facharzt/Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

 

*Retroperitoneum: Das ist der Raum hinter dem Bauchfell. Wichtige Blutgefäße und Organe, die hinter dem Bauchfell liegen sind z.B. Nieren, Harnleiter und die Aorta.

  • Genauigkeit und Sorgfalt
  • Hohes Verantwortungsbewusstsein
  • Soziale Kompetenzen (vor allem Empathievermögen)
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten
  • Gute Beobachtungsgabe

 

In bestimmten Fachbereichen ist besonderes feinmotorisches Geschick und räumliches Vorstellungsvermögen nötig.

Dieser Beruf unterliegt der regelmäßigen Fortbildungspflicht!

Die Berufsberechtigung für Fachärzte/Fachärztinnen gilt nur für das jeweilige Fach in der die Fachprüfung erfolgreich abgelegt wurde. Ärztinnen und Ärzte arbeiten selbstständig oder in einem Dienstverhältnis in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens, beispielsweise in Ordinationen oder Gruppenpraxen, in Krankenhäusern, in Ambulatorien, im Rettungswesen, in Rehabilitations- oder Kuranstalten.

ÄrztInnen können aber auch im Bereich der Arbeitsmedizin, in Schulen, in Forschung und Lehre, in der pharmazeutischen Industrie oder im Versicherungswesen Beschäftigung finden.

Bei einer freiberuflichen Tätigkeit von Fachärzten und -ärztinnen in einer eigenen Ordination besteht die Möglichkeit, als Kassen- oder Wahlarzt tätig zu sein.

Für niedergelassene Ärztinnen/Ärzte ohne eine zusätzliche Beschäftigung im Rahmen eines Dienstverhältnisses – etwa in einem Spital oder Ambulatorium – gilt jedoch ein Kassenvertrag mit einem österreichischen Sozialversicherungsträger vielfach als wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Wartezeit bei der Vergabe von Kassenverträgen ist aber je nach Region nicht unerheblich. Die Verträge werden nach ausgeschriebenen Planstellen der Reihe nach vergeben.

Eine weitere Möglichkeit der Berufsausübung ist die Tätigkeit als sogenannter "Wohnsitzarzt". WohnsitzärztInnen sind zur selbständigen Berufsausübung berechtigte ÄrztInnen, die weder in einem Anstellungsverhältnis tätig, noch eine eigene Ordination führen: Dazu zählen beispielsweise gutachterliche Tätigkeiten, Praxisvertretungen, Tätigkeiten als Schularzt/Schulärztin und die Teilnahme an ärztlichen Notdiensten.
Zwar ist die ÄrztInnendichte in Österreich insgesamt relativ hoch, aber trotzdem gibt es teilweise Versorgungslücken – sowohl in fachlicher als auch in regionaler Hinsicht.

Obwohl die ÄrztInnendichte in Österreich insgesamt relativ hoch ist, aber trotzdem gibt es teilweise Versorgungslücken – sowohl in fachlicher als auch in regionaler Hinsicht.

Im Grunde besteht ein drohender Ärztemangel. Die Gesamt-Dropout-Quote beträgt etwa 38 Prozent. Das ist die Anzahl jener AbsolventInnen, die nie in den Arztberuf einsteigen oder kurz danach wieder aussteigen oder in einem anderen Land praktizieren (vgl. Infos auf www.aerztekammer.at).

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Facharzt/Fachärztin", dem der Beruf "Facharzt/Fachärztin - Sonderfach Urologie" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Seit Juni 2015 gilt die neue Ärztinnen/Ärzte-Ausbildungsverordnung, siehe im österreichischen Rechtssystem - RIS.

Die Medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck bieten das Diplomstudium Humanmedizin. Die Johannes Kepler Universität Linz bietet gemeinsam mit dem Kooperationspartner Medizinische Universität Graz das Studium der Humanmedizin im Bachelor/Master System an.

Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) in Salzburg und die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschafte bieten ebenso Studiengänge. Infos über die jährlichen Studiengebühren bieten die AnsprechpartnerInnen der Privatuniversitäten.

Während der Ausbildung ist das Klinisch Praktische Jahr (KPJ) zu absolvieren. Das KPJ findet im 6. Studienjahr statt und umfasst eine praktische Ausbildung. Infos über Ausbildungsplätze bietet z.B. der Wiener Krankenanstaltenverbund - KAV.

Die einzelnen Ausbildungsschritte müssen in Rasterzeugnissen dokumentiert werden. Infos zu Rasterzeugnissen, Sonderfächer und Spezialisierungen bietet die Österreichische Ärztekammer.

Berufsbilder unterliegen grundsätzlich einen Wandel. Daher werden berufliche Aufgaben und Ausbildungsinhalte zeitweise optimiert und gesetzlich neu geregelt. Für tagesaktuelle Infos bitte die Österr. Ärztekammer (ÖÄK) kontaktieren: www.aerztekammer.at.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Es gehört zum ethischen Selbstverständnis der Ärztinnen und Ärzte ihre fachliche Kompetenz laufend zu erweitern und auf den neuesten Stand der Forschung zu bringen. Darüber hinaus ist eine Verpflichtung zur Fortbildung im Ärztegesetz (ÄrzteG §49) verankert.

Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) bietet beispielsweise zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten für ÄrztInnen in Form von Diplomen, Zertifikaten und CPD's (continuing professional development).

Außerdem besteht z.B. auch die Möglichkeit der Weiterbildung in Form von Universitäts- und Hochschullehrgängen, wie beispielsweise International Health Care Management, Interdisziplinäre Schmerzmedizin, Public Health, Toxikologie oder Traditionelle Chinesische Medizin.

Zudem bilden sich ÄrztInnen auch durch den Besuch von Symposien und Fachtagungen sowie durch das Studium von Literatur und Fachzeitschriften weiter.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Medizin (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
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