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OperationsassistentIn

Berufsbereiche: Gesundheit und Medizin
Ausbildungsform: Kurz-/Spezialausbildung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Ältere Berufsbezeichnung(en): Operationsgehilfin/Operationsgehilfe.

 

Eine medizinische Operation ist ein chirurgischer Eingriff im Körper eines Patienten. Operationen werden meist in Krankenhäusern von einem Team aus ÄrztInnen, Pflegekräften und OperationsassistentInnen durchgeführt, Die OperationsassistentInnen wirken vor einer Operation bei der Vorbereitung des Operationsraumes mit, indem sie die unsterilen Geräte (z.B. Beleuchtungsanlage,  Beatmungs-, Absaug- und Blutdruckmessgeräte), Operationsmaterialien und Lagerungsbehelfe bereitstellen und überprüfen. Sie transportieren die zu operierenden PatientInnen aus dem Krankenzimmer in den Operationsraum, erledigen die Übernahmeformalitäten (z.B. Identifikation der PatientInnen anhand der Formulardaten), bereiten die PatientInnen für die Operation vor (z.B. Abdecken mit sterilen Tüchern) und assistieren bei ihrer Lagerung. Während der Operation bedienen sie die unsterilen Geräte. Nach der Operation bringen sie die PatientInnen in den Aufwachraum oder zurück ins Krankenzimmer. Weiters assistieren sie bei der Sterilisation von Operationsraum, Geräten und Instrumenten und führen Funktionskontrollen an den unsterilen Geräten durch.

OperationsassistentInnen arbeiten nach ärztlicher Anordnung und unter Aufsicht; die Ärzte/Ärztinnen können die Aufsicht auch auf Personen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege (also an Dipl. Gesundheits- und Krankenschwestern bzw. -pfleger) übertragen.


Der Tätigkeitsbereich der OperationsassistentInnen umfasst folgende Aufgaben (gemäß dem Medizinische-Assistenzberufe-Gesetz (BGBl_I_Nr.89/2012, §8):

  • Annahme, Identifikation und Vorbereitung der zu operierenden Patienten/-innen einschließlich des An- und Abtransports,
  • Vorbereitung des Operationsraums hinsichtlich der erforderlichen unsterilen Geräte und Lagerungsbehelfe, einschließlich deren Überprüfung auf Funktionstüchtigkeit, sowie deren Wartung,
  • Assistenz bei der Lagerung der Patienten/-innen,
  • perioperative Bedienung der unsterilen Geräte,
  • Assistenz bei der Sterilisation der Geräte und Instrumente,
  • Aufbereitung und Funktionskontrolle der unsterilen Geräte und
  • Assistenz bei der Umsetzung der Hygienerichtlinien hinsichtlich des Operationsraums, der Geräte und der Instrumente.

Ältere Berufsbezeichnung(en): Operationsgehilfin/Operationsgehilfe.

 

Eine medizinische Operation ist ein chirurgischer Eingriff im Körper eines Patienten. Operationen werden meist in Krankenhäusern von einem Team aus ÄrztInnen, Pflegekräften und OperationsassistentInnen durchgeführt, Die OperationsassistentInnen wirken vor einer Operation bei der Vorbereitung des Operationsraumes mit, indem sie die unsterilen Geräte (z.B. Beleuchtungsanlage,  Beatmungs-, Absaug- und Blutdruckmessgeräte), Operationsmaterialien und Lagerungsbehelfe bereitstellen und überprüfen. Sie transportieren die zu operierenden PatientInnen aus dem Krankenzimmer in den Operationsraum, erledigen die Übernahmeformalitäten (z.B. Identifikation der PatientInnen anhand der Formulardaten), bereiten die PatientInnen für die Operation vor (z.B. Abdecken mit sterilen Tüchern) und assistieren bei ihrer Lagerung. Während der Operation bedienen sie die unsterilen Geräte. Nach der Operation bringen sie die PatientInnen in den Aufwachraum oder zurück ins Krankenzimmer. Weiters assistieren sie bei der Sterilisation von Operationsraum, Geräten und Instrumenten und führen Funktionskontrollen an den unsterilen Geräten durch.

OperationsassistentInnen arbeiten nach ärztlicher Anordnung und unter Aufsicht; die Ärzte/Ärztinnen können die Aufsicht auch auf Personen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege (also an Dipl. Gesundheits- und Krankenschwestern bzw. -pfleger) übertragen.


Der Tätigkeitsbereich der OperationsassistentInnen umfasst folgende Aufgaben (gemäß dem Medizinische-Assistenzberufe-Gesetz (BGBl_I_Nr.89/2012, §8):

  • Annahme, Identifikation und Vorbereitung der zu operierenden Patienten/-innen einschließlich des An- und Abtransports,
  • Vorbereitung des Operationsraums hinsichtlich der erforderlichen unsterilen Geräte und Lagerungsbehelfe, einschließlich deren Überprüfung auf Funktionstüchtigkeit, sowie deren Wartung,
  • Assistenz bei der Lagerung der Patienten/-innen,
  • perioperative Bedienung der unsteril ...
  • Körperliche und psychische Belastbarkeit,
  • Einfühlungsvermögen,
  • sorgfältiges und genaues Arbeiten,
  • Konzentrationsvermögen,
  • Hygienebewusstsein,
  • Verantwortungsbewusstsein.

Die wichtigsten Unternehmensbereiche/Branchen, die Beschäftigungsmöglichkeiten bieten, sind z.B.:

  • Arztpraxen,
  • Spitäler/Krankenhäuser, Sanatorien, Kurbäder,
  • Medizinisch-technische Labors,
  • Tourismus- und Kurbetriebe,
  • Sportvereine und Fitnesscenter,
  • Erwachsenenbildungseinrichtungen (z.B. bfi, WIFI, Volkshochschulen),
  • selbstständige Tätigkeiten.

Frauenbeschäftigung
Im Gesundheitswesen sind hauptsächlich Frauen beschäftigt. Der Frauenanteil liegt bei 76%.

Der Arbeitsmarkt im Gesundheitsbereich entwickelt sich weiterhin positiv. Allgemein wirkt sich das steigende Körper- und Gesundheitsbewusstsein und die Veränderung der Altersstruktur der Bevölkerung (immer mehr Menschen werden immer älter) positiv auf die Beschäftigungssituation aus. Zu bedenken ist jedoch, dass im öffentlichen Gesundheitsbereich trotz steigender PatientInnenzahlen Personal eingespart wird. Personalmangel herrscht im privaten Pflegesektor, der durch die Verringerung der Verweildauer in den Spitälern noch weiter steigen wird. Es bieten sich auch Möglichkeiten zur selbstständigen Berufsausübung (über gewerberechtliche Vorschriften informiert die Wirtschaftskammer des zuständigen Bundeslandes).

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "OperationsassistentIn", dem der Beruf "OperationsassistentIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Die Operationsassistenz gehört zu den 8 Medizinischen Assistenz-Ausbildungen gemäß dem Medizinische-Assistenzberufe-Gesetz (BGBl_I_Nr.89/2012):

  1. Desinfektionsassistenz
  2. Gipsassistenz
  3. Laborassistenz
  4. Obduktionsassistenz
  5. Operationsassistenz
  6. Ordinationsassistenz
  7. Röntgenassistenz
  8. Medizinische Fachassistenz


Die medizinische Assistenz-Ausbildung erfolgt an einer Schule für medizinische Assistenzberufe oder in einem entsprechenden Lehrgang einer anderen Bildungseinrichtung. Informationen zur Ausbildung gibt es beispielsweise auf folgenden Internetseiten (siehe dort jeweils unter "Ausbildung"):

  • Verband der Diplomierten medizinisch-technischen Fachkräfte Österreichs [weiter]
  • Gemeinde Wien - Ausbildung in den medizinischen Gesundheitsberufen [weiter]
  • Wiener Krankenanstaltenverbund - Schule für medizinische Assistenzberufe und Schule für den medizinisch-technischen Fachdienst [weiter];
  • Berufsverband der ArztassistentInnen [weiter]

 

Erstmalige medizinische Assistenz-Ausbildung:
Personen, die ERSTMALS eine medizinische Assistenz-Ausbildung machen wollen (Mindestalter: 16 Jahre), können dies NUR im Rahmen der Medizinischen FACHassistenz-Ausbildung tun, was auf drei verschiedene Arten möglich ist:

  1. Mindestens DREI medizinische Assistenz-Ausbildungen;
    oder
  2. Pflegehilfe-Ausbildung (gemäß GuKG) + EINE medizinische Assistenz-Ausbildung;
    oder
  3. Medizinische/r Masseur/in-Ausbildung (gemäß MMHmG) + EINE medizinische Assistenz-Ausbildung.

Eine Ausnahme von dieser Regel ist die Ordinationsassistenz-Ausbildung, die auch bei beruflicher Erstausbildung alleine absolviert werden darf, also ohne zusätzliche medizinische Assistenzausbildungen. In diesem Fall kann die Ausbildung statt in einer Schule auch in einem entsprechenden Lehrgang gemacht werden.


Die Ausbildung ist dual, das heißt sowohl praktisch als auch theoretisch. Die praktische Ausbildung muss mindestens die Hälfte der gesamten Ausbildungszeit umfassen, die theoretische Ausbildung mindestens ein Drittel.

 

Die Mindest-Ausbildungsdauer (praktische und theoretische Ausbildung) beträgt:

  1. Desinfektionsassistenz: 650 Stunden
  2. Gipsassistenz: 650 Stunden
  3. Laborassistenz: 1300 Stunden
  4. Obduktionsassistenz: 650 Stunden
  5. Operationsassistenz: 1100 Stunden
  6. Ordinationsassistenz: 650 Stunden
  7. Röntgenassistenz: 1300 Stunden
  8. Medizinische Fachassistenz (z.B. in Form von 3 medizinischen Assistenz-Ausbildungen): 2500 Stunden

 

Die theoretische Ausbildung besteht aus 2 Modulen: Basismodul und Aufbaumodul.

Die praktische Ausbildung erfolgt bei den meisten Ausbildungssparten an der Schule für medizinische Assistenzberufe selber oder an Praktikumsplätzen, die von der Ausbildungsstätte zur Verfügung gestellt werden. Eine Ausnahme ist die Ordinationsassistenz-Ausbildung, die auch berufsbegleitend gemacht werden kann ("Ordinationsassistenz in Ausbildung"); in diesem Fall erfolgt die praktische Ausbildung im Rahmen des Dienstverhältnisses; die Ausbildung muss hier innerhalb von 3 Jahren erfogreich abgeschlossen werden, da sonst die Berechtigung zur Berufsausübung erlischt.

Der Abschluss der medizinischen Assistenz-Ausbildung umfasst eine Abschlussarbeit ("Fachbereichsarbeit") und eine kommissionelle Abschlussprüfung; der erfolgreiche Abschluss wird durch ein Abschlusszeugnis ("Diplom") bescheinigt.

Persönliche Voraussetzungen für die Ausübung der medizinischen Assistenz-Berufe:
Die medizinischen Assistenzberufe dürfen nur von Personen ausgeübt werden, die folgende persönliche, zur Berufsausübung erforderliche Voraussetzungen erfüllen:

  • gesundheitliche Eignung;
  • Vertrauenswürdigkeit*);
  • Kenntnisse der deutschen Sprache;
  • Qualifikationsnachweis in dem entsprechenden medizinischen Assistenzberuf.

 

*) Vertrauenswürdigkeit ist nicht gegeben, wenn eine nicht getilgte Freiheitsstrafe für eine vorsätzliche begangene Straftat vorliegt und wenn die Art der Straftat befürchten lässt, dass diese oder eine ähnliche strafbare Handlung bei der Berufsausübung wiederholt wird.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Gesundheit, Fitness, Wellness (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: Medizinische Assistenzberufe, Sanitätsdienst, Zahnärztliche Assistenz, Seite 65
Berufe mit Kurz- oder Spezialausbildung (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: GESUNDHEIT UND SCHÖNHEIT - Gesetzlich geregelte Gesundheitsberufe, Seite 28
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