Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
Dieser Beruf ist eine Spezialisierung des Berufs Psychologe/Psychologin. Weiterführende Informationen finden Sie in der Beschreibung von Psychologe/Psychologin (UNI/FH/PH).
Die Berufsbezeichnung "Psychologe/Psychologin" ist gesetzlich geschützt und setzt ein erfolgreich abgeschlossenes Psychologiestudium voraus. Für bestimmte berufliche Tätigkeiten können zusätzliche Qualifikationen oder gesetzlich geregelte Berufsberechtigungen erforderlich sein.
WirtschaftspsychologInnen beschäftigen sich mit dem Verhalten und Erleben von Menschen im wirtschaftlichen Umfeld. Im Mittelpunkt stehen beispielsweise die Bedürfnisse, Erwartungen und Entscheidungen von KundInnen und KonsumentInnen sowie die Frage, welche psychologischen Faktoren wirtschaftliches Handeln beeinflussen. Sie untersuchen, wie Menschen Informationen aufnehmen, Angebote bewerten und Entscheidungen treffen und welche Rolle dabei persönliche und soziale Faktoren spielen. Je nach Schwerpunkt verbinden WirtschaftspsychologInnen psychologische Erkenntnisse mit Fragestellungen aus Wirtschaft, Marketing, Kommunikation und Management.
Ein wichtiges Tätigkeitsfeld ist die Markt- und Konsumentenforschung. WirtschaftspsychologInnen analysieren beispielsweise, welche Motive und Erwartungen hinter Kaufentscheidungen stehen, wie Produkte und Dienstleistungen wahrgenommen werden und welche Faktoren die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Angebot beeinflussen. Auch die Wirkung von Werbung, Marken und unterschiedlichen Kommunikationsformen kann Gegenstand ihrer Arbeit sein. Für solche Untersuchungen kommen unter anderem Befragungen, Interviews, Beobachtungen und psychologische Test- und Analysemethoden zum Einsatz. Die gewonnenen Erkenntnisse können Unternehmen dabei unterstützen, Produkte, Dienstleistungen oder Kommunikationsmaßnahmen stärker an den Bedürfnissen ihrer Zielgruppen auszurichten.
Typische Tätigkeiten sind z.B.:
Ein Psychologe steht in einer Bibliothek und liest ein Fachbuch.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt eine Darstellung von Gesichtsausdrücken, die in der Psychologie zur Analyse von Emotionen verwendet wird.
© AMS / Chloe PotterEin Psychologe hält eine EEG-Haube, die in der Neurowissenschaft und psychologischen Diagnostik verwendet wird.
© AMS / Chloe PotterEin Psychologe führt in einem Labor eine EEG-Messung durch, bei der eine Person mit Elektroden auf dem Kopf untersucht wird.
© AMS / Chloe PotterHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.
Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B.:
Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):
Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.
Voraussetzung für die gesetzlich geregelte Berufsausübung als WirtschaftspsychologIn ist ein abgeschlossenes Studium der Psychologie im Ausmaß von 300 ECTS Anrechnungspunkten. Bereits während oder auch im Anschluss an das absolvierte Psychologiestudium kann eine Spezialisierung auf Wirtschaftspsychologie erfolgen. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie Markt-, Werbe- und Konsumentenpsychologie, Personalmanagement sowie Change Management.
Auch Fachhochschulen bieten Bachelor- und Masterstudiengänge in Wirtschaftspsychologie an, häufig in Kombination mit betriebswirtschaftlichen Inhalten. Die damit verbundenen Berufsberechtigungen unterscheiden sich jedoch von jenen eines abgeschlossenen Psychologiestudiums an einer Universität.
Voraussetzung für ein Studium ist die Hochschulreife, die entweder durch eine erfolgreich abgeschlossene Matura, eine Studienberechtigungsprüfung oder eine Berufsreifeprüfung erlangt werden kann.
Weiterbildungen können beispielsweise beim Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP) und bei der Österreichischen Akademie für Psychologie (ÖAP) absolviert werden, etwa für folgende Bereiche: Burn-out-Prävention, Fehlzeitenmanagement, Personalarbeit in Unternehmen, Fehlermanagement.
Weiterbildungsmöglichkeiten bieten auch Lehrgänge an Fachhochschulen und Universitäten, z.B. in den Bereichen Mediation und Konfliktmanagement.
Zudem besteht die Möglichkeit einer postgradualen Ausbildung zum/zur Klinischen PsychologIn. Für Klinische PsychologInnen besteht eine Weiterbildungspflicht. Demnach müssen innerhalb von 5 Jahren Fortbildungen im Umfang von mindestens 150 Stunden absolviert werden, z.B. in Form von Seminaren, Lehrgängen oder Kongressen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Berufsverbands Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP).
Mehr Infos zu Weiterbildungen in der Weiterbildungsdatenbank
Ein Psychologe steht in einer Bibliothek und liest ein Fachbuch.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt eine Darstellung von Gesichtsausdrücken, die in der Psychologie zur Analyse von Emotionen verwendet wird.
© AMS / Chloe PotterEin Psychologe hält eine EEG-Haube, die in der Neurowissenschaft und psychologischen Diagnostik verwendet wird.
© AMS / Chloe PotterEin Psychologe führt in einem Labor eine EEG-Messung durch, bei der eine Person mit Elektroden auf dem Kopf untersucht wird.
© AMS / Chloe PotterHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.