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DatenbankadministratorIn

Berufsbereiche: Informationstechnologie
Ausbildungsform: Schule
∅ Einstiegsgehalt: € 1.480,- bis € 2.390,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

DatenbankadministratorInnen gewährleisten den laufenden Betrieb von bestehenden Datenbankanwendungen (Für die Entwicklung und Programmierung einer Datenbank sind Datenbank-EntwicklerInnen zuständig).

Eine Datenbank besteht aus dem Datenbankmanagementsystem, den Daten und dem Datendepot.

DatenbankadministratorInnen halten die Datenbank auf dem aktuellsten Stand, indem sie neue Inhalte hinzufügen und veraltete Daten aktualisieren. Sie sind für die Einhaltung von Zugangs- und Zugriffsberechtigungen zuständig und kontrollieren die Dateneingabe und die Funktion der Speichermedien (z.B. Streamer-Band, Worm-Medien).

Zum Aufgabenbereich der Datenbank-AdministratorInnen gehört auch die Optimierung des Datenbankmanagementsystems. Sie überprüfen und erweitern die Speicherkapazität und die Performance (Leistungsfähigkeit).

In Kooperation mit SystembetreuerInnen und ServicetechnikerInnen übernehmen sie notwendige Wartungs- oder Reparaturarbeiten von Datenbanksystemen und lösen technische und fachliche Probleme, die bei der Nutzung der Datenbank entstehen.

Siehe auch die Berufe DatenbankentwicklerIn, SystemprogrammiererIn und Datenschutzexpert(e)in.

Bereits für die Ausbildung ist mathematisches und technisches Verständnis unbedingt nötig (Algorithmen, Datenstrukturen, Algebra). Grundlegende Programmierkenntnisse sind erforderlich, sowie

  • Analytisches Denkvermögen
  • Interesse an Statistik: Statistikkenntnisse sind im Beruf absolut nötig!
  • Gute Umgangsform: Beratung und Ermittlung der Anforderungen bei den KundInnen
  • Umgang mit spezifischen Softwaretools: Auswertung und Erstellung von Reports
  • Englischkenntnisse: Lesen von Handbüchern und Fachliteratur, Verfassen von Reports

 

Wichtig ist auch soziale Kompetenz sowie Kommunikationsstärke, denn es ist ein Beruf, in dem man mit unterschiedlichsten Menschen (z.B. Vertrieb, Forschung, Entwicklung, Personalleitung) zu tun hat.

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in Wirtschaftsunternehmen, im Banken- und Versicherungsbereich, bei Datenverarbeitungsbetrieben, IT- und Betriebsberatungsfirmen, in Produktionsbetrieben und Fertigungsstätten sowie in Rechenzentren, an Universitäten und wissenschaftlichen Instituten.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "DatenbankadministratorIn", dem der Beruf "DatenbankadministratorIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Eine wirtschaftliche Ausbildung mit Schwerpunkt EDV oder eine Ausbildung im Bereich Wirtschaftsinformatik, Informations- und Kommunikationstechnik, Informationsmanagement o.Ä. ist eine gute Grundlage für diesen Beruf.

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Aufgrund der ständigen Weiterentwicklung in allen Bereichen der elektronischen Datenverarbeitung ist fortlaufende Weiterbildung unumgänglich. Weiterbildungsmaßnahmen werden zum Teil betriebsintern angeboten, zum Teil gibt es Ausbildungen und Einschulungen bei den großen Hard- und Softwareanbietern (einige Firmen verfügen mittlerweile über eigene Akademien).

Große Bedeutung kommt darüber hinaus Kursen und Schulungen der großen Berufsbildungsinstitute sowie Ausbildungen für Berufstätige und Postgraduierte der Universitäten zu, z.B. Universitätslehrgänge in den Bereichen Software-Engineering, E-Government, Strategie, Informationsmanagement, IT-Sicherheitsmanagement, Geografische Informationssysteme, Angewandte Mustererkennung etc.

Aufstiegsmöglichkeiten bestehen z.B. in Abteilungsleitungsfunktionen; berufliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten z.B. Bereiche IT-Support, Datenschutz, Datensicherheit, IT-Service Management.

Bei entsprechender Zusatzqualifikation (Programmiersprachen, Vorgehensmodelle, Software-Engineering) ist die Entwicklung einer Datenbank (welches aus dem System und besteht). Mit mehrjähriger beruflicher Vorerfahrung sowie einem hohen Maß an Erfahrung ist auch der Aufstieg zur/zum ProjektleiterIn möglich.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Computer, IT, EDV, Seite 40
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