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HeimhelferIn, Haus- und FamilienpflegerIn

Berufsbereiche: Soziales, Kinderpädagogik und Bildung
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.670,- bis € 1.780,- * Arbeitsmarkttrend: stark steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Der Aufgabenbereich umfasst die Haushaltsführung, die Krankenpflege sowie die Körperpflege bei älteren, hilfsbedürftigen oder behinderten Personen.

Haus- und FamilienpflegerInnen versorgen und betreuen Familien und Einzelpersonen in Notsituationen. Dabei übernehmen sie nach Absprache mit den ÄrztInnen die Pflege bedürftiger Menschen in deren Wohnung. Überwiegend handelt es sich dabei um alte oder behinderte und chronisch kranke Menschen.

Weitere Aufgaben sind die Zubereitung von Mahlzeiten, das Waschen und Bügeln der Wäsche, das Aufräumen der Wohnung oder des Hauses, das selbständig und verantwortungsbewusste Haushalten und Planen sowie die Anleitung der Familienmitglieder zur Übernahme hauswirtschaftlicher und pflegerischer Aufgaben.

Der Einsatz der HeimhelferInnen erfolgt stundenweise entweder täglich oder zwei bis dreimal wöchentlich. Sie betreuen während eines Arbeitstages mehrere hilfsbedürftige Personen.

Sie räumen die Wohnung auf, ordnen die Betten, heizen ein und erledigen die erforderlichen Einkäufe. Sie holen beim Hausarzt Rezepte ab, lösen diese bei der Apotheke ein und sind nötigenfalls den PatientInnen bei der Einnahme der Medikamente behilflich. Sie übernehmen einfache Reinigungsarbeiten, waschen das Geschirr ab und bügeln die Wäsche. Bei PatientInnen, die nicht im Rahmen des Sozialdienstes ihre Mahlzeiten erhalten ("Essen auf Rädern"), bereiten sie einfache Mahlzeiten zu. Für schwerere Hausarbeiten wie Fensterputzen, Vorhänge waschen usw. veranlassen sie den Einsatz von Wäsche-, Reinigungs- oder Reparaturdiensten, die häufig von den Gemeinden für hilfsbedürftige Personen zur Verfügung gestellt werden.

Eine wichtige Aufgabe der Heimhilfe ist das Gespräch mit den Menschen. Häufig dauert eine Betreuung über einen längeren Zeitraum an. Die HeimhelferInnen sind dann mit allen Sorgen der PatientInnen vertraut und oftmals deren wichtigste Bezugsperson.

Die geleisteten Arbeiten werden laufend in einem Arbeitsbuch schriftlich festgehalten. In einem Haushaltsbuch belegen die HeimhelferInnen anhand von Quittungen die täglichen Ausgaben.

Siehe auch die Berufe Diplom-SozialbetreuerIn für Familienarbeit und SozialarbeiterIn.

Der Aufgabenbereich umfasst die Haushaltsführung, die Krankenpflege sowie die Körperpflege bei älteren, hilfsbedürftigen oder behinderten Personen.

Haus- und FamilienpflegerInnen versorgen und betreuen Familien und Einzelpersonen in Notsituationen. Dabei übernehmen sie nach Absprache mit den ÄrztInnen die Pflege bedürftiger Menschen in deren Wohnung. Überwiegend handelt es sich dabei um alte oder behinderte und chronisch kranke Menschen.

Weitere Aufgaben sind die Zubereitung von Mahlzeiten, das Waschen und Bügeln der Wäsche, das Aufräumen der Wohnung oder des Hauses, das selbständig und verantwortungsbewusste Haushalten und Planen sowie die Anleitung der Familienmitglieder zur Übernahme hauswirtschaftlicher und pflegerischer Aufgaben.

Der Einsatz der HeimhelferInnen erfolgt stundenweise entweder täglich oder zwei bis dreimal wöchentlich. Sie betreuen während eines Arbeitstages mehrere hilfsbedürftige Personen.

Sie räumen die Wohnung auf, ordnen die Betten, heizen ein und erledigen die erforderlichen Einkäufe. Sie holen beim Hausarzt Rezepte ab, lösen diese bei der Apotheke ein und sind nötigenfalls den PatientInnen bei der Einnahme der Medikamente behilflich. Sie übernehmen einfache Reinigungsarbeiten, waschen das Geschirr ab und bügeln die Wäsche. Bei PatientInnen, die nicht im Rahmen des Sozialdienstes ihre Mahlzeiten erhalten ("Essen auf Rädern"), bereiten sie einfache Mahlzeiten zu. Für schwerere Hausarbeiten wie Fensterputzen, Vorhänge waschen usw. veranlassen sie den Einsatz von Wäsche-, Reinigungs- oder Reparaturdiensten, die häufig von den Gemeinden für hilfsbedürftige Personen zur Verfügung gestellt werden.

Eine wichtige Aufgabe der Heimhilfe ist das Gespräch mit den Menschen. Häufig dauert eine Betreuung über einen längeren Zeitraum an. Die HeimhelferInnen sind dann mit allen Sorgen der PatientInnen vertraut und oftmals deren wichtigste Bezugsperson.

Die geleisteten Arbeiten werden laufend in einem Arbeitsbuch schriftlich festgehalten. In einem Haushaltsbuch bel…

  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Soziale Kompetenzen: Empathievermögen, Geduld, Beobachtungsgabe
  • Kontaktfähigkeit und Kommunikationsgeschick: Eingehen auf Rat suchende Personen
  • Analytisches Denkvermögen: Analysieren der Problemlage der ratsuchenden Personen
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Rasche Auffassungsfähigkeit: Rasches Aneignen von Informationen zu besonderen Problembereichen
  • Resilienz: Psychische Stabilität und Belastbarkeit

 

Der Beruf erfordert auch Organisationsgeschick (Öffentlichkeitsarbeit, Organisation der Beratungsstelle) und Vertraulichkeit/Diskretion.

Dieser Beruf unterliegt der regelmäßigen Fortbildungspflicht!

Berufstätige, die im Bereich der Haus- und Familienpflege tätig sind, arbeiten im Angestelltenverhältnis bei öffentlichen, religiösen oder privaten Institutionen der ambulanten  Andere Begriffe für „ambulante Pflege“ sind „Heimpflege“ oder „extramuraler Bereich“.

ArbeitgeberInnen für die Heimpflege sind vor allem Gemeinden und kommunale Einrichtungen, Vereine, Religionsgemeinschaften und sonstige soziale und karitative Einrichtungen. Im Bereich der stationären Pflege finden PflegehelferInnen vor allem im Akutbereich von Spitälern und im stationären Langzeitbereich von Pflegeheimen, Pflegestationen und von Alten- und Pensionistenheimen Beschäftigung.

Es gibt verschiedene Spezialisierungsmöglichkeiten, wofür zusätzliche oder eigenständige Ausbildungen und Kenntnisse erforderlich sind. Beispiele hierfür sind Animation, Beschäftigungstherapie, Sterbebegleitung.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "HeimhelferIn", dem der Beruf "HeimhelferIn, Haus- und FamilienpflegerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Das im Jahr 2008 in Kraft getretene Sozialberufegesetz regelt Ausbildung, Berufsbild und Tätigkeitsfeld der Sozialberufe österreichweit einheitlich.

Die Sozialbetreuungs-Berufe gliedern sich in 3 Qualifikationsniveaus:

1. HelferInnen-Niveau: HeimhelferInnen: 400 Stunden
2. Fachniveau: Fach- SozialbetreuerInnen: 2400 Stunden
3. Diplomniveau: Diplom- SozialbetreuerInnen: 3600 Stunden

Auf Fach- und Diplomniveau gibt es im Hinblick auf unterschiedliche Zielgruppen und Arbeitsschwerpunkte folgende Spezialisierungen:

1. Altenarbeit (A)
2. Familienarbeit (F) - gibt es nur auf Diplomniveau
3. Behindertenarbeit (BA)
4. Behindertenbegleitung (BB)

Die Ausbildung an den Schulen für Sozialbetreuungsberufe (Fach-SozialbetreuerIn oder Diplom-SozialbetreuerIn) erfolgt mit unterschiedlichen Schwerpunkten (Heimhilfe, Altenarbeit, Behindertenarbeit, Behindertenbegleitung, Familienarbeit).

Die dreijährige Fachschule für Sozialberufe (z.B. Caritas Wien) bietet eine Vorbereitung auf verschiedene Ausbildungen im Sozial- und Pflegebereich. Der Abschluss ist dem Lehrberuf Betriebsdienstleistungskaufmann/Betriebsdienstleistungskauffrau gleichgestellt.

Die zweijährige Schule für Sozialdienste bietet ebenfalls eine Vorbereitung auf verschiedene Ausbildungen im Sozial- und Pflegebereich an.

Die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (Ausbildungszweig Sozialmanagement). bietet eine fundierte (fünfjährige) Ausbildung für den Sozial- und Gesundheitsbereich.

Wirtschaftliche bzw. landwirtschaftliche Fachschulen bieten ebenfalls Ausbildungsinhalte im Bereich Soziales, Pflege und Betreuung.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Zum Besuch von Fachhochschul-Studiengängen sind grundsätzlich auch für Personen mit abgeschlossener Fachschul- oder Lehrberufsausbildung berechtigt (allerdings ist in der Regel ein erweitertes Aufnahmeverfahren zu absolvieren). Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Spektrum an Weiterbildungsmöglichkeiten von Seiten der Berufsbildungsinstitute sowie sonstiger Schulungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen.

Ergänzend ist auch auf Weiterbildungsmöglichkeiten in Form von Fernschulen und Fernuniversitäten hinzuweisen.

In zunehmendem Maße werden für den Gesamtbereich der Sozialberufe Aus- und Weiterbildungsgänge auf Fachhochschul-Niveau und in Form von Universitätslehrgängen sowie MBA und MSc-Lehrgängen angeboten. Bachelorstudien gibt es für Sozialarbeit, Sozialmanagement sowie Sozialwirtschaft.

FH: Z.B. European Health Economics & Management (MA) am MCI.

Berufliche Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten bieten vor allem Positionen im Sozialmanagement und der Sozialverwaltung und im Ausbildungsbereich (Lehrpersonal für Sozialberufe). Für diese Funktionen stehen eine Anzahl an Qualifikationsmaßnahmen (z.B. Universitätslehrgänge) offen.

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