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ErziehungswissenschaftlerIn

Berufsbereiche: Soziales, Kinderpädagogik und Bildung / Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.440,- bis € 2.960,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Erziehungswissenschaft wird zum Teil mit dem älteren Begriff Pädagogik gleichgesetzt. Erziehungswissenschaft ist stark forschungsbetont und umfasst Menschen jeder Altersklasse.

Tätigkeitsmerkmale

ErziehungswissenschaftlerInnen befassen sich mit Lehre, Theorie und die Wissenschaft von der Erziehung und Bildung. Neben Kindern und Judendlichen stehen auch Erwachsene und SeniorInnen im Mittelpunkt.

ErziehungswissenschaftlerInnen führen planende, forschende, analysierende und beratende Tätigkeiten in Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen aus.

ErziehungswissenschaftlerInnen befassen sich mit Fragen der kulturellen, ökonomischen, politischen und sozialen Bedingungen von Prozessen für Erziehung und Bildung. ErziehungswissenschaftlerInnen analysieren auch die organisatorischen Bedingungen (Institutionen), in denen Erziehung stattfindet: Kindergarten, Schule und Heimerziehung.

Sie erörtern und diskutieren Themen, z.B. wie sich Strukturen und Kulturen von Organisationen auf das Handeln von Individuen und Gruppen auswirken und welche Folgen sich für das pädagogische Handeln ergeben. Sie organisieren Veranstaltungsreihen, Fachtagungen und Workshops.

in der psychoanalytischen Erziehungswissenschaft berücksichtigen sie Erkenntnisse und Methoden der Psychoanalyse. Anwendungsbereiche sind z.B. die Betreuung und Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen.

Siehe auch den Beruf MedienpädagogIn.

  • Interesse am Thema Erziehung und Bildung
  • Interesse an Statistik, Forschungsmethodik und Wissenschaftstheorie
  • Organisationsgeschick: Veranstaltungen, Diskussionsrunden
  • Offenes Wesen
  • Kommunikative Kompetenzen: Beratung von LehrerInnen, PolitikerInnen und Erziehungsberechtigten, Führen von Diskussionen und Gesprächen
  • Weiterbildungsbereitschaft: Z.B. in Bezug auf sich verändernde Formen der Kinder/Jugendkultur.

 

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich in verschiedenen pädagogischen Arbeits- und Berufsfeldern. Fachleute arbeiten in Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen, im Sozialwesen, in Freizeit- und Kultureinrichtungen, im Gesundheitswesen. Sie können im Bereich Politik und öffentliche Verwaltung tätig sein sowie  in universitären und außeruniversitären kultur- und sozialwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Pädagoge/Pädagogin", dem der Beruf "ErziehungswissenschaftlerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Studiengänge im Bereich der Erziehungswissenschaften kombinieren oft beide Fachdisziplinen (Erziehung und Bildung) miteinander.

  • Erziehungswissenschaft (BA): UNI Innsbruck
  • Erziehungs- und Bildungswissenschaft (BA): UNI Graz
  • Erziehungs- und Bildungswissenschaft (BA): UNI Klagenfurt
  • Erwachsenen- und Weiterbildung (MA): UNI Graz
  • Erwachsenen- und Berufsbildung (MA): UNI Klagenfurt

 

Masterprogramme sind auch: Sozialpädagogik, Schulpädagogik, Sozial- und Integrationspädagogik, Sozial- und Integrationspädagogik.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten bieten z.B. Bereiche wie Projektmanagement, Sozialmanagement, Medienpädagogik oder Politische Pädagogik, Freizeitpädagogik, Gestaltpädagogik, Mediation oder Supervision.

 

ErziehungswissenschaftlerInnen leiten z.B. Einrichtungen der Erwachsenenbildung und beraten bei Erziehungsproblemen. ErziehungswissenschaftlerInnen können sich im Gesundheitswesen, in Freizeit- und Kultureinrichtungen, in der öffentlichen Verwaltung sowie in kultur- und sozialwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen engagieren.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Kultur- und Humanwissenschaften (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
Fundstelle: Pädagogik
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