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BildhauerIn

Berufsbereiche: Glas, Keramik und Stein / Medien, Kunst und Kultur
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: ab € 2.280,- bis k.A. * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

BildhauerInnen entwerfen, gestalten und sanieren zum Beispiel Skulpturen, Plastiken, Brunnen, Reliefs, Böden und Gewölberippen. Sie bedienen sich unterschiedlichster Modelliertechniken und Materialien wie etwa Stein, Holz, Metall, Kunststoff, Gips und Materialkombinationen.

Bildhauerei umfasst dabei das plastische Gestalten durch subtraktive Techniken (Abtragen durch Meißeln, Aushöhlen usw.) sowie durch addidive Techniken (Zusammenfügen durch Verbinden, Kleben usw.) verschiedener Materialien.

BildhauerInnen fertigen Skizzen und Werkzeichnungen an, bestimmen Material, Formgebung und Gestaltung des Werkstückes und nehmen Volums-, Gewichts- und Materialbedarfsberechnungen vor. Um das Werkstück zu formen setzen sie Gussformen, Werkzeuge und Maschinen, wie z.B. Sägen, Hobel, Gravur- und Schnitzwerkzeuge ein. Sie fertigen Skulpturen durch subtraktive Verfahren und Plastiken mittels additiver Verfahren. Zuletzt schleifen, polieren, bemalen und versiegeln sie die Oberflächen.

BildhauerInnen gestalten ihre Werke entweder

  • als Fertigung von Werken mit traditionellen handwerklichen Methoden:
    Kopien von herkömmlichen Motiven (Heiligenfiguren, Architektur- und Zierteile). Entfernung von Graffiti. Sanierung von Terazzoböden und Kunststeinen, Austausch und Reparatur von Gewölberippen und andere.

oder

  • in eigenschöpferischer Tätigkeit als KünstlerIn:
    Dazu stellen sie kunsthandwerkliche und künstlerische Gegenstände (Plastiken, Skulpturen) nach eigenen Ideen und Entwürfen her. Die Ausführung selbst erfordert immer handwerkliche Fähigkeiten

 

Bei Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten an alten Möbeln, Kunst- und Kulturgütern, historischen Gebäuden und Denkmälern arbeiten sie interdisziplinär mit Fachkräften aus den verschiedenen Bereichen zusammen, wie ArchitektInnen, HistorikerInnen, KonservatorInnen, ZiseleurInnen - das sind MetallbearbeiterInnen.

Spezialisierungen können unter anderem in den Bereichen Holzbild- oder Steinbildhauerei, Keramik- oder Metallbildnerei oder Beton- und Gipsarbeiten erfolgen.

Siehe auch die Berufe RestauratorIn, KonservatorIn, BühnenbildnerIn.

BildhauerInnen entwerfen, gestalten und sanieren zum Beispiel Skulpturen, Plastiken, Brunnen, Reliefs, Böden und Gewölberippen. Sie bedienen sich unterschiedlichster Modelliertechniken und Materialien wie etwa Stein, Holz, Metall, Kunststoff, Gips und Materialkombinationen.

Bildhauerei umfasst dabei das plastische Gestalten durch subtraktive Techniken (Abtragen durch Meißeln, Aushöhlen usw.) sowie durch addidive Techniken (Zusammenfügen durch Verbinden, Kleben usw.) verschiedener Materialien.

BildhauerInnen fertigen Skizzen und Werkzeichnungen an, bestimmen Material, Formgebung und Gestaltung des Werkstückes und nehmen Volums-, Gewichts- und Materialbedarfsberechnungen vor. Um das Werkstück zu formen setzen sie Gussformen, Werkzeuge und Maschinen, wie z.B. Sägen, Hobel, Gravur- und Schnitzwerkzeuge ein. Sie fertigen Skulpturen durch subtraktive Verfahren und Plastiken mittels additiver Verfahren. Zuletzt schleifen, polieren, bemalen und versiegeln sie die Oberflächen.

BildhauerInnen gestalten ihre Werke entweder

  • als Fertigung von Werken mit traditionellen handwerklichen Methoden:
    Kopien von herkömmlichen Motiven (Heiligenfiguren, Architektur- und Zierteile). Entfernung von Graffiti. Sanierung von Terazzoböden und Kunststeinen, Austausch und Reparatur von Gewölberippen und andere.

oder

  • in eigenschöpferischer Tätigkeit als KünstlerIn:
    Dazu stellen sie kunsthandwerkliche und künstlerische Gegenstände (Plastiken, Skulpturen) nach eigenen Ideen und Entwürfen her. Die Ausführung selbst erfordert immer handwerkliche Fähigkeiten

 

Bei Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten an alten Möbeln, Kunst- und Kulturgütern, historischen Gebäuden und Denkmälern arbeiten sie interdisziplinär mit Fachkräften aus den verschiedenen Bereichen zusammen, wie ArchitektInnen, HistorikerInnen, KonservatorInnen, ZiseleurInnen - das sind MetallbearbeiterInnen.

Spezialisierungen können unter anderem in den Bereichen Holzbild- oder Steinbildhauerei, Keramik- oder Metallbildnerei oder Beton- und Gipsarbeite…

  • Körperliche Belastbarkeit
  • Handgeschicklichkeit und Feinmotorik für Detailarbeiten
  • Kreativität
  • Künstlerisches Talent
  • Wendigkeit und Schwindelfreiheit: Restaurierungsarbeiten an Gebäuden und Denkmälern

Beschäftigungsmöglichkeiten: Restaurierungsarbeiten, Requisitenbau, (Bau-)Denkmalpflege, in Steinbildhauerbetrieben oder Werkstätten; Unterricht an Kunsthochschulen, Universitäten, Akademien, Fachhochschulen, Freizeiteinrichtungen, Erwachsenenbildungseinrichtungen, als Kulturbeauftragte in Museen sowie im Kulturmanagement und Kunstjournalismus.

BildhauerInnen sind oft in projektbezogenen Tätigkeiten beratend oder gestaltend eingebunden. Als AuftraggeberInnen für KünstlerInnen treten vor allem öffentliche Institutionen auf, zum Teil auch Stiftungen (z.B. großer Bankinstitute) und Privatpersonen.

BildhauerInnen können eine selbstständige Tätigkeit, z.B. im Rahmen der Ausübung der sogenannten schönen Künste anstreben.

BildhauerInnen konkurrieren auf dem Arbeitsmarkt mit RestauratorInnen, TischlerInnen, SteinmetzInnen, StukkateurInnen, die ebenfalls Restaurierungsaufträge erhalten.

Die Art der Kunst nimmt ebenfalls Einfluss auf den Berufsverlauf. Die Berufsbedingungen von KünstlerInnen, die in traditionellen Medien arbeiten (Malerei, Fotografie, Bildhauerei, Skulptur), sind anders als die jener, die mit neuen Medien und experimentellen Mitteln arbeiten.

Bilder, Zeichnungen und Fotoarbeiten lassen sich generell leichter verkaufen. Skulpturen hingegen sind von den Produktionskosten meistens aufwendiger, dementsprechend geringer sind folglich die Absatzmöglichkeiten.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "BildhauerIn", dem der Beruf "BildhauerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Beispiele für Studiengänge, die von Universitäten angeboten werden: 

  • Bildende Kunst/Bildhauerei - transmedialer Raum (Mag.art.)
  • Plastische Konzeptionen/Keramik (BA, MA)
  • Bildende Kunst - Skulptur und Raum (Mag.art.)
  • Konservierung und Restaurierung (Mag.art.)

 

Im Bereich Bildhauerei - transmedialer Raum steht der erweiterte Skulpturbegriff im Mittelpunkt des Studiums. Dazu zählen Objekte und Rauminstallationen aus klassischen Materialien wie Metall, Holz oder Gips, aber auch Arbeiten im öffentlichen Raum, sowie die Arbeit mit Klang oder Licht und die Einbeziehung neuer Medien in den dreidimensionalen Entwurfsprozess, Infos auf www.ufg.ac.at.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Es werden verschiedene Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten, wie etwa Kurse, Workshops und Lehrgänge. Zu empfehlen ist auch die Teilnahme an Symposien und Fachtagungen sowie der Besuch von Fachmessen und Ausstellungen.

Beispiele für postgraduale Studiengänge: "Art and Economy" (MAS). "Art & Science" (MA). Masterlehrgang für Ausstellungstheorie und -praxis "educating/curating/managing" (MAS).

BildhauerInnen können z.B. als ProjektleiterIn, LeiterIn von Museen oder Kulturhäusern, als KunstvermittlerIn in speziellen pädagogischen Einrichtungen oder als GeschäftsführerInnen von Steinmetz- oder Steinbildhauerbetrieben tätig sein.

BildhauerInnen sind im Rahmen einer selbständigen Tätigkeit - Ausübung der sogenannten schönen Künste - vom Anwendungsbereich der Gewerbeordnung ausgenommen. Ansonsten fallen BildhauerInnen und Steinmetze in den Umfang reglementierter Gewerbe (z.B. Gewerbe der Handwerke). Nähere Infos bietet z.B. Wirtschaftskammer Österreich WKO.

Von der künstlerischen Tätigkeit ist das Kunsthandwerk zu unterscheiden; dieses ist den einschlägigen reglementierten Gewerben (zB Tischler, Metalltechniker, Kleidermacher) zuzurechnen und erfordert daher einen entsprechenden Befähigungsnachweis und eine Gewerbeberechtigung.

Der Handel mit Kunstwerken (Galerie), erfordert eine Gewerbeberechtigung für das freie Handelsgewerbe.

Tagesaktuelle Fassung der Gewerbeordnung im österr. Rechtsinformationssystem: RIS.

Infos über Befähigungsnachweise bei der Wirtschaftskammer Österr: WKO.

Liste der reglementierten oder Freien Gewerbe auf BMDW.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Kunst (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
Fundstelle: Malerei, Skulptur
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