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PharmazeutIn mit Schwerpunkt Pharmakognosie

Berufsbereiche: Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.520,- bis € 2.960,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Die Pharmakognosie (Drogenkunde) ist ein Teilgebiet der Pharmazeutischen Biologie.

Die Pharmakognosie untersucht biogene (aus der belebten Natur stammende Produkte), wie Arzneimittel, Drogen und Giftstoffe auf ihre Wirkungen, Wirksamkeit und Anwendungsmöglichkeiten.

Daher bestehen enge Beziehungen zu Botanik, Chemie, Biochemie, Mikrobiologie, Pharmakologie, pharmazeutischer Chemie und anderen Disziplinen.

PharmazeutInnen in der Pharmakognosie beschäftigen sich auch mit der Kultivierung bzw. Züchtung arzneimittelliefernder Organismen zur Gewinnung von Arzneidrogen, Präparaten und reinen biogenen Arzneistoffen sowie mit der Analytik und Qualitätsbeurteilung (pharmabotanische, chemische, physikalische und biologische Untersuchungsmethoden unter besonderer Berücksichtigung der in Europa geltenden Arzneibücher).

Siehe auch die Berufe BiomedizinischeR AnalytikerIn und PharmazeutIn Arzneimittelanalyse.

Im Beruf sind betriebswirtschaftliche Kenntnisse und soziale Kompetenzen und Beratungskompetenz nötig.

  • Analytisches Denkvermögen
  • Hohe Eigenverantwortung
  • Kommunikationskompetenz
  • Wochenendarbeit, Nachtarbeit
  • Sorgfalt
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Technisches Verständnis: Handhabung von Apparaten
  • Umgang mit verschiedenen Stoffen: Anmixen von Tinkturen
  • Gutes Seh- und Geruchsvermögen

 

Dieser Beruf unterliegt der regelmäßigen Fortbildungspflicht!

Die meisten AbsolventInnen eines Pharmaziestudiums (Österreich) arbeiten nach dem Studium in einer öffentlichen Apotheke (Masterabschluss in Pharmazie nötig).

Möglichkeiten zu Forschung und Entwicklung bestehen an Universitäten, wissenschaftlichen Instituten und bei großen Pharmakonzernen. In der pharmazeutischen Industrie arbeiten PharmazeutInnen vor allem in den Bereichen Qualitätskontrolle, Forschung, Marketing und im mittleren bis höheren Management. Weitere Tätigkeitsfelder sind der Pharmagroßhandel, diverse Behörden (z.B. AGES, EMA) und das Bundesheer.

Für die Ausübung des Berufes der Apothekerin und des Apothekers in Österreich ist eine allgemeine Berufsberechtigung erforderlich, die von der Österreichischen Apothekerkammer erteilt wird.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "PharmazeutIn", dem der Beruf "PharmazeutIn mit Schwerpunkt Pharmakognosie" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Uni: Pharmakognosie, Toxikologie, Pharmakognosie ist als Fach in den Studienplänen des Studienganges Pharmazie enthalten.

Aufgrund der Umstellung auf das Bolognasystem bieten die Universitäten seit 2015 den Studiengang Pharmazie als Bachelorstudium (6 Sem.) und Masterstudium (4 Sem.) an. Pharmazeutische Wissenschaften (BSc).

Erst der Masterabschluss in Pharmazie berechtigt zur Arbeit in einer Apotheke!

FH: z.B. Medizinische und pharmazeutische Biotechnologie, Biotechnische Verfahren, Biomedical Engineering, Bioengineering. Weiters: Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie.

Anmerkung: FH-AbsolventInnen mit pharmazeutischem Wissen sind dem Mag.pharm. bei der Arbeit in der Apotheke nicht gleichgestellt, und daher hauptsächlich in pharmazeutischen und Biotechnologie-Unternehmen, in der Forschung und im Labor tätig (Stand 2018).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Als weiterführende Ausbildungen geeignet sind neben verschiedenen Seminaren und kürzer dauernden Weiterbildungsangeboten, beispielsweise die Universitätslehrgänge Toxikologie, EU Regulatory Affairs, Pharmamanagement, Pharmazeutisches Qualitätsmanagement.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Naturwissenschaften (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
Fundstelle: Pharmazie
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