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AstronomIn

Berufsbereiche: Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.790,- bis € 3.170,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Astronomen/Astronominnen erforschen Gestirne, wie z.B. Sterne und Planetensysteme (stellare Astronomie) oder Galaxien und kosmische Nebel (extragalaktische Astronomie).

Astronomen/Astronominnen ergründen deren Struktur und Bewegungsverhältnisse sowie die im Weltall auftretende Strahlung. Sie berechnen aus physikalischen Größen der Gestirne (Masse, Temperatur, Radius, Leuchtkraft, Spektraltypus) weitere Größen, um Zusammenhänge zwischen diesen festzustellen und Rückschlüsse auf Gesetzmäßigkeiten zu ziehen.

Astronomen/Astronominnen nutzen leistungsfähige (Radio)Teleskope zur Beobachtung des sichtbaren Lichts und der elektromagnetischen Wellenbereiche. Sie werten die gewonnenen Daten aus, etwa im Bereich Radioastronomie, Infrarotastronomie oder Röntgenastronomie. Außerdem erforschen Astronomen/Astronominnen die Entstehung und Entwicklung des Kosmos und der Himmelskörper. Dazu nutzen sie spezialisierte Softwareprogrammes.

Ein weiteres fachspezifisches Berufsfeld ist der Instrumenten- und Anlagenbau, so z.B. der Bau von Teleskopen und Parabolspiegeln.

Siehe auch die Berufe GeophysikerIn und AstrophysikerIn.

Grundlegende Voraussetzungen für eine Ausbildung:

  • Analytisches Denkvermögen
  • Naturwissenschaftlich-technisches Verständnis
  • Wissenschaftliche Neugier
  • Teamfähigkeit
  • Ausdauer: Beobachtungsaufenthalte an Teleskopen im Ausland

 

Im Beruf ist die Bereitschaft zur interdisziplinären Arbeit (z.B. mit Automobil-, MedizintechnikerInnen) nötig.

Die wissenschaftliche Literatur ist vorwiegend in Englisch abgefasst. International Projekte erfordern ebenfalls gute Kenntnisse der englischen Sprache.

Tätigkeitsfelder finden sich in Organisationen mit internationalen Forschungsprojekten (z.B. Cern, ESO, ESA), -in Österreich am Institut für Weltraumforschung - IWF sowie an Universitätsinstituten (Sternwarten, Planetarien) und Globenmuseen.

Arbeitsmöglichkeiten bieten auch Tätigkeiten in der Erwachsenenbildung und im Fachjournalismus. Außerhalb des eigentlichen Fachbereiches gibt es für AstronomInnen Berufsaussichten in Berufsfeldern der Physik (z.B. Instrumentenbau, Messtechnik und Prozesssteuerung, Navigation und Satellitengeodäsie).

Aufgrund der starken Verknüpfung mit dem IT-Bereich verfügen AstronomInnen in der Entwicklung von spezifischen Kommunikations- und Simulationssystemen und der Astrofotografie über berufliche Möglichkeiten.

Andererseits wird Astronomie häufig als Wahlfach anderer Studienrichtungen (Biologie, Technische Physik) angenommen, wodurch teilweise entsprechende Konkurrenz am Arbeitsmarkt herrscht.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "PhysikerIn", dem der Beruf "AstronomIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Die Uni Wien bietet den einschlägigen Studiengang Astronomie. Daneben existieren weitere Studiengänge, z.B. Astrophysics, Physik und Technische Physik - mit verschiedenen Spezialisierungen.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Facheinschlägige Fort- und Weiterbildungsangebote bestehen in Form von Lehrgängen, Kurse und Fachtagungen und verschiedenen Mastersprogrammen, z.B. Universitätslehrgang: Weltraumwissenschaften.

Für AbsolventInnen bestimmter Studienrichtungen besteht die Möglichkeit zur selbstständigen Tätigkeit als ZiviltechnikerIn.

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