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AtomphysikerIn

Berufsbereiche: Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.790,- bis € 3.170,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Die Atomphysik (Physik der Atomhülle) befasst sich mit Strukturen und Prozessen in Bezug auf Atome. Im Speziellen geht es um die Untersuchung der physikalischen Vorgänge die in der Atomhülle stattfinden.

Im Wesentlichen erforschen AtomphysikerInnen die Atomhülle auf ihre Prozesse und Eigenschaften wie Elektronenverteilung, Energieniveaus und chemische Bindungen. Sie beschäftigen sich mit Interaktionen vom Kern und den Elektronen in der Hülle, also zwischen den Elementarteilchen. Zudem erforschen und beschreiben sie den Atomaufbau und die Wechselwirkung zwischen Atomen. Dies geschieht auch in Bezug auf elektromagnetische Strahlung und Felder sowie Ionen oder Festkörper.

Atomphysik ist eng mit der Quantenmechanik verbunden und bringt eine Vielzahl an Anwendungen hervor. Beispiele für Anwendungen: Laser, Magnetresonanztomographie in der medizinischen Bildgebung und Elektronenspektroskopie in der Materialwissenschaft.

Die Kernphysik dagegen beschäftigt sich mit dem Aufbau und der Struktur des Atomkerns und dem Verhalten von Atomkernen. Der wesentliche Unterschied zur Atomphysik liegt in den Teilchen, die untersucht werden; in der Kernphysik sind das Protonen und Neutronen.

AtomphysikerInnen arbeiten z.B. in Forschungseinrichtungen und Instituten oder Abteilungen für Nuklearmedizin.

Siehe auch:

Für die Ausbildung ist naturwissenschaftlich-technisches Interesse erforderlich sowie

  • Analytisches Denkvermögen
  • Wissenschaftliche Neugierde und Kreativität
  • Mathematisches Geschick: Berechnungen
  • Gute Feinmotorik für Labortätigkeiten

 

Für viele Aufgaben ist Ausdauer und ein sicherer Umgang mit Softwaretools (Simulationen, Statistik) erforderlich Im Bereich Forschung sind Fremdsprachenkenntnisse wichtig (Literatur, Expertenaustausch)

AtomphysikerInnen sind vor allem in Bereich der Energie tätig, in der kerntechnischen Industrie, in Forschungseinrichtungen, z.B. im Rahmen von Reaktorsicherheitsforschung und Strahlenschutz.

Karrierechancen bestehen an Universitäten sowie in technisch-industriellen Anwendungen (z.B. in Forschung und Entwicklung), bei Betreibergesellschaften, Behörden, als GutachterIn.

Weitere Arbeitsfelder: Z.B. SachbearbeiterIn zur Aufarbeitung technisch-wissenschaftlicher Informationen, GutachterIn oder SachverständigeR (z.B. im Bereich Umweltschutz, Lärmtechnik, Energieversorgung), Patentwesen, Consulting oder im Bereich Nuklearmedizin (Klinken).

Die Struktur der Kerne ist ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis der Materie, insbesondere der natürlich vorkommenden chemischen Elemente, aus denen unsere Umgebung einschließlich aller Organismen und auch wir selbst bestehen.

Das Kerngebiet der Atomphysik ist die Erforschung der Atomhülle und ihrer Prozesse und Eigenschaften wie Elektronenverteilung, Energieniveaus sowie chemische Bindungen.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "TechnischeR PhysikerIn", dem der Beruf "AtomphysikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Die Studiengänge Physik und Technische Physik bieten entsprechende Schwerpunkte.

Verwandte/interdisziplinäre Studienrichtungen sind z.B. Astronomie, Nanoscience and -technology, Physikalische Energie- und Messtechnik, Advanced Materials Science, Atmosphärenwissenschaften und Astrophysics.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Die Möglichkeiten zur beruflichen Entwicklung sind sehr vielfältig. Es bestehen zahlreiche und vielfältige Angebote zur Fort- und Weiterbildung. Spezialiserung erfolgt häufig im Rahmen der beruflichen Tätigkeit.

Das Bundesministerium für Bildung Wissenschaft und Forschung fördert bestimmte nationale und internationale Forschungsprojekte. In diesem Zusammenhang werden immer wieder Stellen (vor allem für wissenschaftliche MitarbeiterInnen) ausgeschrieben- Info auf der Website des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung bmbwf.gv.at.

Infos über aktuelle Forschungsschwerpunkte sowie eine Statistik über Forschungsgruppen bietet auch die Österreichische Physikalische Gesellschaft ÖPG.

Für AbsolventInnen bestimmter Studienrichtungen besteht die Möglichkeit zur selbstständigen Tätigkeit als ZiviltechnikerIn.

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