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Kulturpädagog(e)in

Berufsbereiche: Soziales, Kinderpädagogik und Bildung / Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.440,- bis € 2.960,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Kulturpädagogen und -pädagoginnen sind in diversen kultur- und sozialpädagogischen Einrichtungen tätig, stellen Angebote für unterschiedlichste Zielgruppen zusammen und sind mit deren Umsetzung befasst.

Dabei müssen sie eine hinreichende Finanzierung der Projekte sicherstellen und Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Kulturämter und -referate sowie Hochschulen sind mögliche Arbeitsgeber, ebenso wie Galerien und Museen, Theater- und Konzertveranstalter sowie Veranstalter in der Freizeitbranche. Beschäftigung finden sie auch in Medienunternehmen oder Verlagen.

Siehe auch den Kernberuf Pädagog(e)in sowie Musikpädagog(e)in, Bewegungs-, Tanzpädagog(e)in und Kunstpädagog(e)in.

Freude an Kultur und Kunst, Soziale Kompetenzen, gutes Auftreten, Kontaktfreude, Empathievermögen, Geduld, Kreativität, gute Allgemeinbildung, psychische Stabilität, Bereitschaft zur Weiterbildung, gutes sprachliches Ausdrucksvermögen, grundlegende IT-Kenntnisse.

Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es prinzipiell in allen Bereichen, Einrichtungen und Betrieben des Sozial- und Bildungsbereichs, aber auch in privatwirtschaftlichen Unternehmen, etwa als Betriebs- oder Wirtschaftspädagogen/-pädagoginnen.

Typische Arbeitsbereiche sind die LehrerInnenaus- und -weiterbildung, Berufspädagogik, Schulverwaltung, Bildungseinrichtungen, Beratungsstellen sowie Institutionen der Bildungspolitik (PädagogInnen leiten z.B. Einrichtungen der Erwachsenenbildung, organisieren dort Veranstaltungsreihen und führen diese selbst durch).

Teilweise bestehen berufliche Möglichkeiten auch in den Personalabteilungen großer Betriebe sowie bei Trainingseinrichtungen (z.B. Management- und Führungstraining). Pädagog(e)innen stehen am Arbeitsmarkt allerdings z.T. mit Personen aus Bereichen wie Psychologie, Soziologie, Lehramtsstudien oder Sozialarbeit in Konkurrenz. Heil- und SonderpädagogInnen sind an Rehabilitationszentren, in Wohn- und Arbeitsstätten für Personen mit Behinderung und in heilpädagogischen Abteilungen von Krankenhäusern tätig.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Pädagoge/Pädagogin", dem der Beruf "Kulturpädagog(e)in" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Uni: z.B. Pädagogik, Bildungswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Wirtschaftspädagogik, Sozial- und Integrationspädagogik, Religionspädagogik.

FH: z.B. Sozialpädagogik Masterlehrgang

Weiters: Verschiedene pädagogische Studien im musischen Bereich sowie Lehramtsstudien an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten bieten z.B. Bereiche wie Projektmanagement, Sozialmanagement, Medienpädagogik oder Politische Pädagogik. Pädagogische Hochschulen bieten Lehrgänge u.a. in den folgenden Bereichen an: Freizeitpädagogik, Gestaltpädagogik, Funktionaler Bewegungscoach, Massage und fernöstliche Behandlungsmethoden.

In der Praxis verfügen Pädagog(e)innen häufig über Zusatzausbildungen. Umgekehrt sieht ein großer Teil berufstätiger Studierender das Pädagogikstudium als Möglichkeit der Weiterbildung und Spezialisierung sowie als Aufstiegsmöglichkeit in ihren Berufspositionen als LehrerInnen, SozialarbeiterInnen oder im Gesundheitsbereich.

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