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AltwarenhändlerIn

Berufsbereiche: Handel und Verkauf
Ausbildungsform: Hilfs-/Anlernberufe
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

AltwarenhändlerInnen kaufen, tauschen und verkaufen z.B. Möbel, Geschirr oder Bücher auf Flohmärkten, Märkten und in ihren eigenen Verkaufsräumlichkeiten. Oft übernehmen sie die Räumung von Wohnungen. Sie räumen etwa nach einem Todesfall die Wohnung der Verstorbenen aus, behalten sich die wertvolleren Gegenstände und verkaufen sie gewinnbringend weiter. Der Rest wird fachgerecht entsorgt. Sie haben Kontakt zu anderen HändlerInnen, MitarbeiterInnen von Auktionshäusern, VerlassenschaftssachwalterInnen und natürlich zu ihren KundInnen.

  • Kommunikationsfähigkeit,
  • Kontaktfähigkeit,
  • Kunstverständnis,
  • handwerkliche Fähigkeiten.

Die wichtigsten Unternehmensbereiche/Branchen, die Beschäftigungsmöglichkeiten bieten, sind z.B.:

  • Antiquitäten- und Kunsthandel,
  • Callcenter,
  • Groß- und Einzelhandel,
  • Gartencenter, Baumärkte,
  • Produktionsbetriebe,
  • Tankstellen.

Frauenbeschäftigung Frauen sind im gesamten Berufsbereich Handel mit 59% vertreten. Auffallend ist die hohe Teilzeitquote im Handel. Sie betrifft besonders Frauen.

Die Beschäftigungssituation und auch die Berufsaussichten sind trotz schwieriger wirtschaftlicher Situation relativ stabil. Zurzeit werden vermehrt geringfügig Beschäftigte und Teilzeitbeschäftigte gesucht. Dabei handelt es sich vor allem um Anlern- und Hilfskräfte. Oftmals finden diese Beschäftigten schwierige Arbeitsbedingungen vor (u.a. schlechte Bezahlung, Arbeiten unter ständigem Druck, sehr hohe KundInnenfrequenz), sodass BerufswechslerInnen sehr häufig sind. Auf jeden Fall erhöhen geschickte Verhandlungstechnik und Gesprächsführung, spezifisches Fachwissen und Belastbarkeit die Chancen am Arbeitsmarkt. Außerdem besteht in den meisten Handelsbereichen die Möglichkeit, selbstständig zu werden (über gewerberechtliche Vorschriften informiert die Wirtschaftskammer des zuständigen Bundeslandes).

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Einzelhandelskaufmann/-frau", dem der Beruf "AltwarenhändlerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Für diesen Beruf gibt es keine geregelte Ausbildung. Von Vorteil sind kaufmännische und/oder handwerkliche Ausbildungen. Zusätzlich ist Interesse an Kunstgegenständen und Kunstgeschichte, Moderichtungen, Accessoires, Restaurierung von alten Gegenständen usw. von Bedeutung.

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