Ausbildungsform auswählen

SkibautechnikerIn

Berufsbereiche: Chemie, Kunststoffe, Rohstoffe und Bergbau
Ausbildungsform: Lehre
Infos zur Lehrlingsentschädigung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis


ACHTUNG: Dieser Lehrberuf kann seit 1.6.2016 erlernt werden. Er ersetzt den Lehrberuf "SkierzeugerIn". Lehrlinge, die am Stichtag 31.5.2016 im Lehrberuf "SkierzeugerIn" ausgebildet werden, können die Lehre nach der alten Ausbildungsordnung fertig machen. Bei einem Umstieg auf die neue Ausbildungsordnung wird die gesamte absolvierte Lehrzeit voll angerechnet.


Tätigkeitsmerkmale

SkibautechnikerInnen arbeiten in der industriellen Produktion von Skiern und ähnlichen Wintersportartikeln. Sie produzieren alle Arten von Skiern: Alpinski, Langlaufski, Sprungski, Rennski, Tourenski, Snowboyards usw. In der Skiherstellung werden zahlreiche verschiedene Materialien verwendet, vor allem Holz (Esche, Pappel, Okume oder Paulownia), Carbon (Kunststoff aus Kohlenstofffasern), Titanal (Aluminiumlegierung), Stahl, Glasfaser, Kunststoffe, Kunstharze und Kleber. Die wichtigsten Bauweisen für Skier sind das Injektionsverfahren (der Kern aus Polyurethan- bzw. PU-Schaum wird zwischen Ober- und Unterteil eingespritzt), die RIM-Bauweise (Kern aus Holz, darüber und darunter Schichten aus PU-Schaum), die Sandwichbauweise (mehrere Schichten aus verschiedenen Materialien) und die Verbundbauweise (Kern aus PU-Schaum und Holzstreifen).

Die zentralen Aufgaben der SkibautechnikerInnen sind die Vorbereitung der für die Produktion benötigten Materialien und Zwischenprodukte (Laufflächen, Holzkerne, Glasfasermatten, Stahlkanten, Deko-Folien), das Einlegen der Zwischenprodukte in Bestückungswagen und Pressformen, das Vorbereiten der Pressung und die Bedienung und Überwachung der Produktionsmaschinen und -anlagen. SkibautechnikerInnen sorgen auch für die Instandhaltung und Wartung der Maschinen/Anlagen (Reinigung, Versorgung mit Betriebsstoffen wie Schmier- und Kühlungsmittel, Reparatur). Aufgaben in der Endfertigung sind das Bedrucken der Skier, die Montage der Skispitzen, die abschließende Endkontrolle und das Verpacken der Produkte. Eine wichtige Aufgabe ist auch die Qualitätssicherung, also die Sicherstellung der Produktqualität in allen Phasen der Produktion und die Durchführung entsprechender Prüfmethoden.

Skier werden heute meist in der Verbund- und Schichtbauweise (Sandwichbauweise, "compound-ski") hergestellt. Dabei werden um einen Ski-Kern aus Holz, Leichtmetall oder Karbonfasern verschiedene Schichten aus Kunststoff oder Metall mit einer Hydraulikpresse unter Hitzeeinwirkung aufgebracht und miteinander verbunden. SkibautechnikerInnen formen den Ski-Kern mit Fräsautomaten (z.B. CNC-gesteuerte Formfräser; CNC = computer numeric control) aus verschiedenen Hölzern. Die Lauffläche stellen sie aus Polyäthylenstreifen her. Sie schneiden diese in Ablängautomaten zurecht und formen sie in Kopierfräsautomaten nach einem Modell ("taillieren"). Zur Herstellung der Fiberglasoberfläche bestücken sie zuerst eine Ziehmaschine mit aufgerolltem Glasfasergewebe. Dieses ziehen sie dann durch ein Harzbad, wodurch es zu Fiberglas erstarrt. Nun können es die SkieerzeugerInnen mit Abläng- und Kopierfräsmaschinen in die nötige Form bringen. Die vorbereiteten Skibestandteile bestreichen sie unter Verwendung von Klebeauftragsmaschinen mit Klebstoffen und Kunstharzen und legen sie der Reihe nach in die "Kassette", eine Negativform des Skis, ein. Diese verschließen sie dann mit einer Deckplatte und pressen sie mit einer Hydraulikpresse bei einer Temperatur von 120°C. Dadurch verschmelzen die einzelnen Bestandteile miteinander. Nun nehmen sie den "Skirohling" aus der Kassette und behandeln ihn mit Schleifautomaten und durch händisches Nachschleifen weiter. Anschließend lackieren sie den Ski, armieren ihn mit Stahlkanten, Spitzen- und Endenbeschlägen und bedrucken ihn im Siebdruckverfahren mit Oberflächendesigns.

SkibautechnikerInnen arbeiten mitunter auch in der Skireparatur und -wartung: Sie bessern beschädigte Kunststoffteile mit Kunststoffspachtelmassen und Mehrkomponentenklebern aus, schleifen Skioberflächen und -kanten nach und tauschen beschädigte Skikanten und Endenschutzteile gegen neue aus. Sie montieren Skibindungen, stellen sie ein und reparieren beschädigte Bindungen. Skireparatur- und -wartungsarbeiten werden hauptsächlich in Gewerbebetrieben durchgeführt.

 

Berufsprofil gemäß Ausbildungsordnung BGBl.II.Nr.130/2016

  1. Auswählen, Annehmen, Prüfen (z.B. Holzfeuchtemessungen) auf Verwendbarkeit und Lagern der betriebsspezifischen Werk- und Hilfsstoffe,
  2. Laden der Bestückungswagen mit den notwendigen Zwischenprodukten wie z.B. Laufflächen, Holzkerne, Glasfasermatten, Stahlkanten, Deko-Folien sowie Einlegen der Zwischenprodukte in die Pressformen und Vorbereiten zur Pressung,
  3. Bedienen der betriebsspezifischen Produktionsmaschinen und -anlagen zur Skiherstellung,
  4. Finalisieren der Ski durch Bedrucken und Montieren der Skispitzen,
  5. Überwachen und Sicherstellen der Produktqualität sowie materialgerechtes Verpacken und Lagern der Produkte,
  6. Warten, Pflegen und einfaches Instandhalten der betriebsspezifischen Produktionsmaschinen und -anlagen,
  7. Ausführen aller Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen und der einschlägigen Umweltstandards.

SkibautechnikerInnen arbeiten in der industriellen Produktion von Skiern und ähnlichen Wintersportartikeln. Sie produzieren alle Arten von Skiern: Alpinski, Langlaufski, Sprungski, Rennski, Tourenski, Snowboyards usw. In der Skiherstellung werden zahlreiche verschiedene Materialien verwendet, vor allem Holz (Esche, Pappel, Okume oder Paulownia), Carbon (Kunststoff aus Kohlenstofffasern), Titanal (Aluminiumlegierung), Stahl, Glasfaser, Kunststoffe, Kunstharze und Kleber. Die wichtigsten Bauweisen für Skier sind das Injektionsverfahren (der Kern aus Polyurethan- bzw. PU-Schaum wird zwischen Ober- und Unterteil eingespritzt), die RIM-Bauweise (Kern aus Holz, darüber und darunter Schichten aus PU-Schaum), die Sandwichbauweise (mehrere Schichten aus verschiedenen Materialien) und die Verbundbauweise (Kern aus PU-Schaum und Holzstreifen).

Die zentralen Aufgaben der SkibautechnikerInnen sind die Vorbereitung der für die Produktion benötigten Materialien und Zwischenprodukte (Laufflächen, Holzkerne, Glasfasermatten, Stahlkanten, Deko-Folien), das Einlegen der Zwischenprodukte in Bestückungswagen und Pressformen, das Vorbereiten der Pressung und die Bedienung und Überwachung der Produktionsmaschinen und -anlagen. SkibautechnikerInnen sorgen auch für die Instandhaltung und Wartung der Maschinen/Anlagen (Reinigung, Versorgung mit Betriebsstoffen wie Schmier- und Kühlungsmittel, Reparatur). Aufgaben in der Endfertigung sind das Bedrucken der Skier, die Montage der Skispitzen, die abschließende Endkontrolle und das Verpacken der Produkte. Eine wichtige Aufgabe ist auch die Qualitätssicherung, also die Sicherstellung der Produktqualität in allen Phasen der Produktion und die Durchführung entsprechender Prüfmethoden.

Skier werden heute meist in der Verbund- und Schichtbauweise (Sandwichbauweise, "compound-ski") hergestellt. Dabei werden um einen Ski-Kern aus Holz, Leichtmetall oder Karbonfasern verschiedene Schichten aus Kunststoff oder Metall mit einer Hydraulikpresse unter Hitzeei ...

  • kräftiger Körperbau: Heben/Tragen schweren Materialien (Holz, Metall), Produktionsvorrichtungen (Bestückungswagen, Pressformen) und der Produkte (Qualitätskontrolle, Verpacken, Lagern);
  • Handgeschicklichkeit: Anfertigen einzelner Skiteile durch händisches und halbmaschinelles Bearbeiten der Materialien; Schleifarbeiten;
  • Sehvermögen: Qualitätskontrolle der Endprodukte;
  • Unempfindlichkeit der Haut: Arbeiten mit Klebstoffen und Lacken, Kunststoffen und Glasfasermaterialien; Belastung der Haut durch Staub (Zuschneiden und Schleifen von Holz-, Metall- und Kunststoffteilen) und Schmiermittel (Maschinenreinigung und -wartung);
  • räumliche Vorstellungsfähigkeit: Arbeiten nach Aufbau- und Konstruktionsplänen; Bauen von Modellen;
  • technisches Verständnis: Einstellen, Bedienen, Warten und Instandhalten der Maschinen und Anlagen;
  • psychische Belastbarkeit: Akkord- und Schichtarbeit in der Skiindustrie.

SkibautechnikerInnen arbeiten größtenteils in den Betrieben der Skiindustrie. Diese Betriebe befinden sich in folgenden Bundesländern:

  • Oberösterreich: Ried im Innkreis ("Fischer"), St. Marienkirchen bei Schärding ("Hagan"),
  • Salzburg: Altenmarkt ("Atomic"), Mittersill ("Blizzard"),
  • Tirol: Kufstein ("Kneissl"),
  • Vorarlberg: Kennelbach ("Head"), Hohenems ("Kästle").

 

Daneben gibt es vereinzelt auch kleine Gewerbebetriebe, die Skier teilweise noch in Handarbeit herstellen (Skimanufakturen). Sie fertigen vor allem Einzelstücke, die an spezielle Bedürfnisse bestimmter SkifahrerInnen angepasst sind (z.B. Skirennsport, Tourenskilauf, Variantenskilauf, Extremskilauf, Freeskiing, Expeditionsskilauf)

Weiters gibt es für SkibautechnikerInnen auch Beschäftigungsmöglichkeiten im Reparatur- und Servicebereich. Betriebe, die auf Ski- und Sportgeräteservice spezialisiert sind (meist Unternehmen des Sportartikelhandels), gibt es vor allem in Wintersportgebieten, aber auch in größeren Städten und in Wien.

 

In diesem Beruf sind zwar noch vorwiegend Männer beschäftigt, aber in den letzten Jahren sind zunehmend auch weibliche Lehrlinge ausgebildet worden. Und es ist durchaus mit einer weiteren Zunahme des Frauenanteils bei den SkibautechnikerInnen zu rechnen, da die körperlichen Anforderungen in der Skierzeugung durch die technische Entwicklung stark zurück gegangen ist.

Die Nachfrage nach SkibautechnikerInnen ist in den letzten Jahren gestiegen, weil die laufende Qualitätssteigerung bei den Geräten sowohl in der Forschung und Entwicklung als auch in der Produktion einen verstärkten Einsatz von Fachkräften verlangt.

Da die österreichische Skiindustrie stark exportorientiert ist (die Exportquote liegt bei über 80%), hängen die Berufsaussichten der SkibautechnikerInnen aber letztenendes massiv von der Auftragslage seitens der wichtigsten Exportländer ab (vor allem Europa und USA/Kanada). Auf diesem internationalen Markt herrscht extrem starke Konkurrenz, weshalb den Erfolgen der österreichischen Skimarken im Skirennsport überragende Bedeutung zukommt, weil diese Marken dann im Ausland als "Botschafter für Wintersportkompetenz" wirken.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "KunststofftechnikerIn", dem der Beruf "SkibautechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

offene Lehrstellen

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Die Nachfrage nach SkibautechnikerInnen ist in den letzten Jahren gestiegen, weil die laufende Qualitätssteigerung bei den Geräten sowohl in der Forschung und Entwicklung als auch in der Produktion einen verstärkten Einsatz von Fachkräften verlangt.

Da die österreichische Skiindustrie stark exportorientiert ist (die Exportquote liegt bei über 80%), hängen die Berufsaussichten der SkibautechnikerInnen aber letztenendes massiv von der Auftragslage seitens der wichtigsten Exportländer ab (vor allem Europa und USA/Kanada). Auf diesem internationalen Markt herrscht extrem starke Konkurrenz, weshalb den Erfolgen der österreichischen Skimarken im Skirennsport überragende Bedeutung zukommt, weil diese Marken dann im Ausland als "Botschafter für Wintersportkompetenz" wirken.

In folgenden Bundesländern befinden sich Berufsschulen für den Lehrberuf:
Quelle: Berufsschulverzeichnis des BMB (Bundesministerium für Bildung)

Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)

SkibautechnikerIn
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Holz und Kunststoff verarbeitendes Gewerbe, Lohnschema für das Kunststoff verarbeitende Gewerbe (Arbeiter) 01.05.2017
Holz verarbeitende Industrie (Faser- und Spanplattenindustrie, Möbelindustrie, Sägeindustrie) (Arbeiter) 01.05.2017
SkibautechnikerIn (inkl. Doppellehren)
In den angeführten Werten sind die Lehrlingszahlen des Vorläufer-Lehrberufs "SkierzeugerIn" enthalten!
Anz./Jahr 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
männlich 5 6 3 6 5 6 7 8 7 6
weiblich 0 0 0 0 0 1 2 3 4 3
gesamt 5 6 3 6 5 7 9 11 11 9
Frauenanteil 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 14,3% 22,2% 27,3% 36,4% 33,3%
Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich
SkibautechnikerIn
Verwandte Lehrberufe LAP-Ersatz *
Bootbauer/in nein
Holztechniker/in - Werkstoffproduktion nein
Kunststoffformgeber/in nein
Kunststofftechniker/in nein
Leichtflugzeugbauer/in nein
Prozesstechniker/in nein
Wagner/in nein
* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz

Folgende berufsbildende Schulen bieten eine ähnliche Ausbildung wie der Lehrberuf:

  • Höhere Lehranstalt für Kunststofftechnik (Andorf/OÖ, Kapfenberg/Stmk., Fulpmes/Tirol, Bregenz/Vlbg., 1200 Wien) - Info
  • Schulen im Bereich "Maschinenbau/Maschineningenieurwesen", z.B.:
    • Fachschul-Richtungen: "Allgemeiner Maschinenbau" oder "Fertigungstechnik";
    • HTL-Richtungen: "Maschinen- und Anlagentechnik", "Automatisierungstechnik", "Fertigungstechnik", "Werkstofftechnologie", "Betriebsmanagement", "Werkstoffingenieurwesen" oder "Wirtschaftsingenieurwesen".

Weiterbildungsmöglichkeiten, die für SkibautechnikerInnen in Frage kommen, sind z.B. Kurse in den Bereichen Kunststoffverarbeitung, Kunststoffprüfung und Kunststoffabfallbeseitigung, die vor allem vom Berufsförderungsinstitut (BFI) und vom Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) angeboten werden.

 

Weiterführende Bildungsmöglichkeiten zur Erreichung eines höheren Bildungsabschlusses bzw. zur Höherqualifizierung für AbsolventInnen dieses Lehrberufs:

  • Werkmeisterschule für Berufstätige für Kunststofftechnik (Dauer: 2 Jahre; Standorte: Braunau am Inn/OÖ, Linz/OÖ, Vöcklabruck/OÖ, Dornbirn/Vlbg.) - Info
  • Werkmeisterschulen (Dauer: 2 Jahre) im Bereich "Maschinenbau", z.B. folgende Richtungen: Maschinenbau; Maschinenbau - Automatisierungstechnik; Maschinenbau - Betriebstechnik;
  • Aufbaulehrgänge (Dauer: 3-4 Jahre; Abschluss: Reife- und Diplomprüfung) im Bereich "Maschineningenieurwesen", z.B. folgende Richtungen: Maschineningenieurwesen - Automatisierungstechnik;
  • Höhere Lehranstalten für Berufstätige (Dauer: 4 Jahre; Abschluss: Reife- und Diplomprüfung) im Bereich "Maschinenbau, Maschineningenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen", z.B. folgende Richtungen: Maschinenbau - Allgemeiner Maschinenbau; Maschinenbau - Anlagentechnik; Maschineningenieurwesen - Automatisierungstechnik; Maschineningenieurwesen - Maschinen- und Anlagentechnik; Wirtschaftsingenieurwesen - Maschinenwesen.

In den Großbetrieben der Skiindustrie können SkibautechnikerInnen zu PartieführerInnen und AbteilungsleiterInnen aufsteigen. Im Gewerbe ist der Aufstieg zu WerkstättenleiterInnen möglich.

 

Selbständige Berufsausübung:

SkibautechnikerInnen können ihren Beruf auch selbständig ausüben; die Skierzeugung ist ein freies Gewerbe, für dessen Ausübung kein Befähigungsnachweis, sondern lediglich die Gewerbeanmeldung bei der Gewerbebehörde erforderlich ist; allerdings erfolgt die Skierzeugung heute ausschließlich in industriellen Großbetrieben.
Eine weitere Möglichkeit selbständiger Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für SkierzeugerInnen in den Handwerken "Bootbauer", "Kunststoffverarbeitung", "Mechatroniker für Maschinen- und Fertigungstechnik" oder "Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau" (Voraussetzung: Meisterprüfung) oder im Gewerbe "Wagner", das als "freies Gewerbe" eingestuft ist (kein Befähigungsnachweis erforderlich!). Weiters können SkierzeugerInnen folgende Teilgewerbe (Voraussetzung: Lehrabschlussprüfung) ausüben: "Anfertigung von Schlüsseln mittels Kopierfräsmaschinen", "Fahrradtechnik", "Nähmaschinentechnik", "Schleifen von Schneidwaren".

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Lehrberufe in Österreich - Ausbildungen mit Zukunft (Broschüre)
Reihe: Publikation des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und der Wirtschaftskammer (WKÖ)
Fundstelle: Chemie und Kunststoff, Seite 55
Diese Berufe könnten Sie auch interessieren ...
Weitere Berufe aus dem Bereich "Chemie, Kunststoffe, Rohstoffe und Bergbau" anzeigen