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Hinweis

Ältere Berufsbezeichnung(en): ProduktionstechnikerIn

 


Tätigkeitsmerkmale

ProzesstechnikerInnen bedienen und überwachen die Produktionsanlagen (Fertigungsmaschinen und -anlagen) eines Betriebes, überwachen die Arbeitsabläufe und beseitigen allfällige Störungen. Sie richten die Anlagen/Maschinen für die jeweiligen Arbeitsvorgänge vor, indem sie diese z.B. mit den erforderlichen Werkzeugen bestücken ("Rüsten"), und sie sorgen für die Zuführung der Materialien (Roh-, Zusatz- und Hilfsstoffe), die für die Produktion gebraucht werden ("Beschicken"). Sie sind auch für die vorangehende Auswahl, Prüfung und fachgerechte Lagerung dieser Materialien zuständig. Sodann steuern die ProzesstechnikerInnen den Produktionsprozess entweder händisch oder mittels elektronischer Steueranlagen, führen Prozesskontrollen durch und überwachen die Produktqualität. Eine wichtige Aufgabe ist auch die Wartung, Pflege und Instandhaltung der Produktionsanlagen. Bei allen Tätigkeiten arbeiten die ProzesstechnikerInnen nach technischen Unterlagen wie Skizzen, Zeichnungen, Arbeitsanweisungen, Ablaufpläne, Bedienungsanleitungen, Wartungspläne, Instandhaltungspläne und Schaltpläne.

 

Berufsprofil (laut Ausbildungsordnung):

  1. Lesen und Anwenden von technischen Unterlagen wie z.B. von Skizzen, Zeichnungen, Arbeitsanweisungen, Ablaufplänen, Bedienungsanleitungen, Wartungsplänen, Instandhaltungsplänen und Schaltplänen,
  2. Festlegen der Arbeitsschritte, der Arbeitsmittel und der Arbeitsmethoden,
  3. fachgerechtes Auswählen, Beschaffen und Überprüfen der erforderlichen Materialien,
  4. Planen des Einsatzes der Werkzeuge, Vorrichtungen und technischen Fertigungshilfen für (auch rechnergestützte) Fertigungsmaschinen und Fertigungsanlagen,
  5. Auswählen, Annehmen, Prüfen auf Verwendbarkeit und Lagern der betriebsspezifischen Roh-, Zusatz- und Hilfsstoffe,
  6. Rüsten, Umrüsten, Beschicken sowie An- und Ausfahren der betriebsspezifischen Produktionsanlagen (Fertigungsmaschinen, Fertigungsanlagen),
  7. Bedienen und Überwachen der Arbeitsabläufe von betriebsspezifischen Produktionsanlagen (Fertigungsmaschinen, Fertigungsanlagen) sowie Erkennen und Beseitigen von einfachen Ablaufstörungen im Produktionsprozess,
  8. Steuern des Produktionsprozesses, auch rechnergestützt, und Durchführen von Prozesskontrollen,
  9. Überwachen und Sicherstellen der Produktqualität,
  10. Warten, Pflegen und einfaches Instandhalten der betriebsspezifischen Produktionsanlagen (Fertigungsmaschinen, Fertigungsanlagen),
  11. Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Normen, Qualitäts-, Sicherheits- und Umweltstandards,
  12. Erfassen von technischen Daten über den Arbeitsablauf und die Arbeitsergebnisse.

ProzesstechnikerInnen bedienen und überwachen die Produktionsanlagen (Fertigungsmaschinen und -anlagen) eines Betriebes, überwachen die Arbeitsabläufe und beseitigen allfällige Störungen. Sie richten die Anlagen/Maschinen für die jeweiligen Arbeitsvorgänge vor, indem sie diese z.B. mit den erforderlichen Werkzeugen bestücken ("Rüsten"), und sie sorgen für die Zuführung der Materialien (Roh-, Zusatz- und Hilfsstoffe), die für die Produktion gebraucht werden ("Beschicken"). Sie sind auch für die vorangehende Auswahl, Prüfung und fachgerechte Lagerung dieser Materialien zuständig. Sodann steuern die ProzesstechnikerInnen den Produktionsprozess entweder händisch oder mittels elektronischer Steueranlagen, führen Prozesskontrollen durch und überwachen die Produktqualität. Eine wichtige Aufgabe ist auch die Wartung, Pflege und Instandhaltung der Produktionsanlagen. Bei allen Tätigkeiten arbeiten die ProzesstechnikerInnen nach technischen Unterlagen wie Skizzen, Zeichnungen, Arbeitsanweisungen, Ablaufpläne, Bedienungsanleitungen, Wartungspläne, Instandhaltungspläne und Schaltpläne.

 

Berufsprofil (laut Ausbildungsordnung):

  1. Lesen und Anwenden von technischen Unterlagen wie z.B. von Skizzen, Zeichnungen, Arbeitsanweisungen, Ablaufplänen, Bedienungsanleitungen, Wartungsplänen, Instandhaltungsplänen und Schaltplänen,
  2. Festlegen der Arbeitsschritte, der Arbeitsmittel und der Arbeitsmethoden,
  3. fachgerechtes Auswählen, Beschaffen und Überprüfen der erforderlichen Materialien,
  4. Planen des Einsatzes der Werkzeuge, Vorrichtungen und technischen Fertigungshilfen für (auch rechnergestützte) Fertigungsmaschinen und Fertigungsanlagen,
  5. Auswählen, Annehmen, Prüfen auf Verwendbarkeit und Lagern der betriebsspezifischen Roh-, Zusatz- und Hilfsstoffe,
  6. Rüsten, Umrüsten, Beschicken sowie An- und Ausfahren der betriebsspezifischen Produktionsanlagen (Fertigungsmaschinen, Fertigungsanlagen),
  7. Bedienen und Überwachen der Arbeitsabläufe von betriebsspezifischen Produktionsanlagen (Fertigungsmaschine…

Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)

Schwerpunkt Tabelle
ProzesstechnikerIn
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Beispiel: Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter)
gültig ab 01.01.2024
01.01.2024
Beispiel: Metallindustrie: Metalltechnische Industrie (Maschinen- und Metallwarenindustrie, Gießerei-Industrie), Fahrzeugindustrie, Nichteisen-Metallindustrie, Stahlindustrie und Bergbau, Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen (Arbeiter)
gültig ab 01.11.2023
01.11.2023
Beispiel: Kunststoff verarbeitendes Gewerbe (Arbeiter)
gültig ab 01.05.2024
01.05.2024
Beispiel: Chemische, Kunststoff verarbeitende und pharmazeutische Industrie (Arbeiter)
gültig ab 01.05.2024
01.05.2024
Beispiel: Holz verarbeitende Industrie (Faser- und Spanplattenindustrie, Möbelindustrie, Sägeindustrie) (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags) (Arbeiter)
gültig ab 01.05.2024
01.05.2024
  • Handgeschicklichkeit: Rüsten, Umrüsten, Beschicken, Warten der Produktionsanlagen;
  • Auge-Hand-Koordination: Steuern der Produktionsanlagen;
  • Unempfindlichkeit der Haut: Reinigungsarbeiten an Maschinen und Anlagen;
  • Sehvermögen: Qualitätskontrolle, Prozessüberwachung;
  • technisches Verständnis: Lesen von Arbeitsanweisungen, Ablaufplänen, Bedienungsanleitungen, Wartungsplänen, Instandhaltungsplänen und Schaltplänen, technische Dokumentation;
  • Organisationstalent: Planen der Arbeitsschritte und Arbeitsmittel, des Einsatzes der Werkzeuge, Maschinen und Anlagen, Produktionsplanung, Mengenplanung, Termin- und Kapazitätsplanung;
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit: Arbeiten im Team;
  • logisch-analytisches Denken: Erkennen von Fehlerursachen bei Produktionsstörungen;
  • Reaktionsfähigkeit: rasches Eingreifen bei Produktionsstörungen, Steuern der Produktionsanlagen;
  • Merkfähigkeit: Merken von Normen, Qualitäts-, Sicherheits- und Umweltstandards;
  • Selbständigkeit: Steuern und Überwachen der Produktion;
  • generelle Lernfähigkeit: Aneignen von Kenntnissen über neue Prozesse.

Betriebe/Lehrbetriebe:
ProzesstechnikerInnen arbeiten in Betrieben unterschiedlicher Branchen, in denen teil- und vollautomatische Fertigungsmaschinen und -anlagen verwendet werden. Sie sind zum Beispiel im Metall-, Elektro- und Kunststoffbereich, in der Nahrungsmittelbranche oder in der chemischen Industrie tätig.

Lehrstellensituation:
Dieser Lehrberuf wird häufig erlernt. Die jährliche Gesamtzahl der ProzesstechnikerIn-Lehrlinge liegt seit vielen Jahren recht konstant zwischen 890 und 930 Personen, zuletzt mit leicht steigender Tendenz. Fast die Hälfte aller Lehrstellen gibt es derzeit in Oberösterreich; aber auch in den anderen Bundesländern sind viele Lehrstellen vorhanden, mit Ausnahme von Wien (3 Lehrlinge). Der Lehrberuf wird mitunter in Doppellehre erlernt, am häufigsten mit dem Lehrberuf "ElektrotechnikerIn - Hauptmodul Anlagen- und Betriebstechnik", aber manchmal auch mit "TechnischeR ZeichnerIn".

Unterschiede nach Geschlecht:
Dieser Lehrberuf wird zwar großteils von Männern erlernt (mehr als 80 Prozent), aber der Anteil der weiblichen Lehrlinge ist in den letzten Jahren leicht gestiegen (von früher 14 Prozent auf derzeit 20 Prozent, das sind über 180 Lehrlinge).

Berufsaussichten:
Die Berufsaussichten in der Prozesstechnik sind gut, da automatisierte Produktionsprozesse in verschiedensten Branchen weiter an Bedeutung gewinnen.

Beschäftigungsaussichten:
Die Beschäftigungsaussichten als ProzesstechnikerIn sind gut, jedoch besteht Konkurrenz durch AbsolventInnen ähnlicher Lehrberufe und berufsbildender Schulen. Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen verbessern die Chancen am Arbeitsmarkt wesentlich.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Produktions- und ProzesstechnikerIn", dem der Beruf "ProzesstechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

offene Lehrstellen

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:
Lehrlingszahlen Tabelle
ProzesstechnikerIn (inkl. Doppellehren)
Dieser Lehrberuf kann seit 1.6.2015 erlernt werden! Die angeführten Werte der Vorjahre stammen vom Vorläufer-Lehrberuf "ProduktionstechnikerIn" (auslaufend seit 1.6.2015)!
Anz./Jahr 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
männlich 894 845 820 799 782 761 740 733 743 736
weiblich 139 133 135 137 148 140 146 158 161 183
gesamt 1.033 978 955 936 930 901 886 891 904 919
Frauenanteil 13,5% 13,6% 14,1% 14,6% 15,9% 15,5% 16,5% 17,7% 17,8% 19,9%
Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich
Verwandte Lehrberufe Tabelle
ProzesstechnikerIn
Verwandte Lehrberufe LAP-Ersatz *
AbwassertechnikerIn nein
Brau- und GetränketechnikerIn nein
ChemieverfahrenstechnikerIn nein
ElektronikerIn - Hauptmodul Angewandte Elektronik nein
ElektronikerIn - Hauptmodul Informations- und Kommunikationselektronik nein
ElektrotechnikerIn - Hauptmodul Anlagen- und Betriebstechnik nein
ElektrotechnikerIn - Hauptmodul Automatisierungs- und Prozessleittechnik nein
ElektrotechnikerIn - Hauptmodul Elektro- und Gebäudetechnik nein
ElektrotechnikerIn - Hauptmodul Energietechnik nein
FaserverbundtechnikerIn nein
FertigungsmesstechnikerIn - Schwerpunkt Produktionssteuerung nein
FertigungsmesstechnikerIn - Schwerpunkt Produktmessung nein
GlasverfahrenstechnikerIn - Schwerpunkt Flachglasveredelung nein
GlasverfahrenstechnikerIn - Schwerpunkt Hohlglasproduktion nein
HolztechnikerIn - Hauptmodul Fensterbautechnik nein
HolztechnikerIn - Hauptmodul Fertigteilproduktion nein
HolztechnikerIn - Hauptmodul Sägetechnik nein
HolztechnikerIn - Hauptmodul Werkstoffproduktion nein
KonstrukteurIn - Schwerpunkt Maschinenbautechnik nein
KonstrukteurIn - Schwerpunkt Metallbautechnik nein
Kunststofftechnologe/-technologin nein
KunststoffverfahrenstechnikerIn nein
LebensmitteltechnikerIn nein
LuftfahrzeugtechnikerIn nein
MechatronikerIn - Hauptmodul Alternative Antriebstechnik nein
MechatronikerIn - Hauptmodul Automatisierungstechnik nein
MechatronikerIn - Hauptmodul Elektromaschinentechnik nein
MechatronikerIn - Hauptmodul Fertigungstechnik nein
MechatronikerIn - Hauptmodul IT-, Digitalsystem- und Netzwerktechnik nein
MechatronikerIn - Hauptmodul Medizingerätetechnik nein
MetallbearbeiterIn nein
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Fahrzeugbautechnik nein
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Maschinenbautechnik nein
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Metallbau- und Blechtechnik nein
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Schmiedetechnik nein
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Schweißtechnik nein
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Sicherheitstechnik nein
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Stahlbautechnik nein
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Werkzeugbautechnik nein
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Zerspanungstechnik nein
MetallurgIn und UmformtechnikerIn nein
Pharmatechnolog(e)in nein
SeilbahntechnikerIn nein
SkibautechnikerIn nein
TransportbetontechnikerIn nein
VerpackungstechnikerIn nein
* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz

Aufstiegsmöglichkeiten:

In größeren Betrieben können ProzesstechnikerInnen zu ArbeitsvorbereiterInnen, VorarbeiterInnen, WerkmeisterInnen/MeisterInnen, ServicetechnikerInnen, FertigungsleiterInnen, MontageleiterInnen, AbteilungsleiterInnen oder LehrlingsausbilderInnen aufsteigen. Die Aufstiegschancen hängen von der Betriebsgröße und -struktur (Arbeitsorganisation) ab und sind daher in Industriebetrieben und in großen Gewerbebetrieben günstiger als in Kleinbetrieben; Voraussetzung ist jedenfalls ständige Weiterbildung, fallweise auch der Erwerb bestimmter zusätzlicher Qualifikationsnachweise (Werkmeisterschule, Meisterprüfung, Ausbilderprüfung).

Selbstständige Berufsausübung:

Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für ProzesstechnikerInnen im reglementierten Gewerbe "MechatronikerIn für Maschinen- und Fertigungstechnik, MechatronikerIn für Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik, MechatronikerIn für Elektromaschinenbau und Automatisierung" (verbundenes Handwerk, Befähigungsnachweis erforderlich).

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