Start | MetalltechnikerIn - Hauptmodul Fahrzeugbautechnik

Hinweis

Ältere Berufsbezeichnung: FahrzeugfertigerIn

 

Der Lehrberuf "MetalltechnikerIn - Hauptmodul Fahrzeugbautechnik" gehört zum Modul-Lehrberuf "MetalltechnikerIn", der insgesamt 8 Hauptmodule und 4 Spezialmodule hat. Die Ausbildung in diesem Modul-Lehrberuf dauert höchstens 4 Jahre.

Hauptmodule:

  • Fahrzeugbautechnik
  • Maschinenbautechnik
  • Metallbau- und Blechtechnik
  • Schmiedetechnik
  • Schweißtechnik
  • Stahlbautechnik
  • Werkzeugbautechnik
  • Zerspanungstechnik

Spezialmodule:

  • Automatisierungstechnik
  • Digitale Fertigungstechnik
  • Konstruktionstechnik
  • Prozess- und Projektmanagement

Kombinationsmöglichkeiten des Hauptmoduls "Fahrzeugbautechnik":

  • Fahrzeugbautechnik + Spezialmodul Konstruktionstechnik

Tätigkeitsmerkmale

Metall (Eisen, Aluminium, Kupfer usw.) gehört zu den wichtigsten Werkstoffen in den meisten Bereichen der Technik. Hauptanwendungsgebiete sind z.B. der Maschinen- und Anlagenbau, der Fahrzeugbau, der Schiffsbau, der Brückenbau und der Werkzeugbau. Metalle werden auf unterschiedlichste Weise bearbeitet und zu Werkstücken geformt. Die Bearbeitungstechniken werden eingeteilt in spanabhebende Verfahren wie Bohren, Drehen, Fräsen, Schleifen, Sägen, Gravieren und nicht spanabhebende Verfahren wie Schmieden, Biegen, Walzen, Ziehen, Prägen, Gießen sowie in verbindende Verfahren wie Schweißen, Löten, Kleben usw. Dementsprechend vielfältig sind auch die Berufsmöglichkeiten in der Metallbe- und -verarbeitung.

Hauptmodul "Fahrzeugbautechnik"

MetalltechnikerInnen im Bereich Fahrzeugbautechnik stellen Rahmen, Fahrgestelle und Aufbauten für Nutzfahrzeuge, Spezialfahrzeuge und Anhänger (z.B. Lastwagen, Tankwagen, Busse, Feuerwehr- und Müllfahrzeuge, Baumaschinen, landwirtschaftliche Maschinen oder Kräne) her und bauen sie zusammen (Montage und Aufbau der Gesamtkonstruktion der Fahrzeuge). In die Fahrzeuge bauen sie dann die Bremsanlagen und die elektrischen, hydraulischen, pneumatischen und elektronischen Einrichtungen ein. Wichtige Aufgaben sind weiters das Einstellen der Fahrzeugausrüstungen, z.B. der Bremsen, der Elektrik und der Elektronik, die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sowie die Reparatur der Fahrzeuge.

Spezialmodul "Konstruktionstechnik"

Die Konstruktionstechnik umfasst alle Arten des computergestützten Zeichnens und Konstruierens, z.B. mit Hilfe von CAD (Computer Aided Design) oder CAM (Computer Aided Manufacturing) sowie die Durchführung einschlägiger Berechnungen und die Erstellung von technischen Unterlagen wie Stücklisten, Dokumentationen, Prüf-, Steuer- und Einstellplänen. MetalltechnikerInnen mit dieser Spezialausbildung konstruieren und zeichnen z.B. Bauteile, Baugruppen, Vorrichtungen, Maschinen, Anlagen und Komponenten.

 

BERUFSPROFILE:

Berufsprofil für das Hauptmodul "Fahrzeugbautechnik" gemäß Ausbildungsordnung 2022:

Die Fachkraft kann ...

  1. technische Unterlagen, Skizzen, fertigungsgerechte Zeichnungen oder 3D-Modelle lesen, daraus benötigte Informationen entnehmen, etwaige Mängel erkennen und beschreiben sowie Skizzen und fertigungsgerechte Zeichnungen oder 3D-Modelle unter Berücksichtigung von Normvorgaben erstellen,
  2. Prüf- und Messmittel auftragsbezogen auswählen, anwenden und ermittelte Ergebnisse auf Plausibilität prüfen sowie etwaige Fehlerquellen identifizieren,
  3. die persönliche Schutzausrüstung verwenden sowie die Sicherheit von Handwerkzeugen, handgeführten Maschinen und Maschinen durch Sichtkontrollen feststellen,
  4. einfache Blechabwicklungen berechnen und konstruieren,
  5. Füge- und Trenntechniken (Schrauben, Kleben, Pressen, Nieten, Löten, Schweißen, Drehen, Fräsen, Bohren, Schneiden, Sägen, Stanzen, Drehen) mit geeigneten Werkzeugen, Geräten und Maschinen ausführen,
  6. Umformtechniken (Biegen, Pressen, Richten) mit geeigneten Handwerkzeugen und Maschinen ausführen,
  7. Aufbauteile für Fahrzeuge mit unterschiedlichen Fertigungsverfahren auftragsbezogen herstellen,
  8. Aufbauteile für Fahrzeuge auch unter Verwendung von Maschinenelementen zu Fahrzeugkonstruktionen zusammenbauen und montieren, deren Funktion überprüfen und etwaige Probleme bei der Montage beheben,
  9. Mängel an Fahrzeugkonstruktionen finden, beheben und Vorschläge zur künftigen Vermeidung machen,
  10. an fertigen Fahrzeugkonstruktionen die Bremsanlage nach Vorgabe einbauen, einstellen und überprüfen,
  11. berufsspezifische elektrische Anlagen bis bis 24 V montieren, einstellen und deren Funktion überprüfen,
  12. Mängel an berufsspezifischen elektrischen Anlagen bis bis 24 V finden und beheben,
  13. pneumatische bzw. elektropneumatische oder hydraulische bzw. elektrohydraulische Einrichtungen im Rahmen der Fahrzeugkonstruktion montieren, einstellen, deren Funktion überprüfen und etwaige Probleme bei der Montage beheben,
  14. Mängel an pneumatischen bzw. elektropneumatischen oder hydraulischen bzw. elektrohydraulischen Einrichtungen im Rahmen der Fahrzeugkonstruktion finden und beheben,
  15. im Rahmen des Qualitätsmanagements, Arbeiten wie z.B. Funktions- oder Mängelkontrollen durchführen,
  16. bei allen Arbeiten die jeweiligen relevanten Vorschriften und gesetzlichen Bestimmungen berücksichtigen.

Berufsprofil für das Spezialmodul "Konstruktionstechnik" gemäß Ausbildungsordnung 2022:

Die Fachkraft kann ...

  1. Bauteile, Baugruppen, Vorrichtungen, Maschinen, Anlagen oder Komponenten unter Anwendung unterschiedlicher innerbetriebliche Konstruktions-Software (CAD) oder andere digitale Tools zeichnen und konstruieren oder Simulationen erstellen,
  2. Lösungsvarianten unter funktionalen Kriterien entwickeln, darstellen und vergleichen,
  3. begleitende technische Unterlagen (z.B. Stücklisten, Dokumentationen, Prüfpläne) mit Textverarbeitungs- oder Tabellenkalkulationsprogrammen erstellen,
  4. konstruktionsbegleitende technische Berechnungen (z.B. Festigkeit, Drehmoment, Reibung, einwirkende Belastungen) mit geeigneter Software oder Simulationen durchführen,
  5. konstruktionsbegleitende betriebswirtschaftliche Programme anwenden,
  6. Arbeitsergebnisse (z.B. Lösungsvarianten) unter Anwendung von Präsentationshilfen (Präsentationsprogramme) präsentieren.
Siehe auch:

Metall (Eisen, Aluminium, Kupfer usw.) gehört zu den wichtigsten Werkstoffen in den meisten Bereichen der Technik. Hauptanwendungsgebiete sind z.B. der Maschinen- und Anlagenbau, der Fahrzeugbau, der Schiffsbau, der Brückenbau und der Werkzeugbau. Metalle werden auf unterschiedlichste Weise bearbeitet und zu Werkstücken geformt. Die Bearbeitungstechniken werden eingeteilt in spanabhebende Verfahren wie Bohren, Drehen, Fräsen, Schleifen, Sägen, Gravieren und nicht spanabhebende Verfahren wie Schmieden, Biegen, Walzen, Ziehen, Prägen, Gießen sowie in verbindende Verfahren wie Schweißen, Löten, Kleben usw. Dementsprechend vielfältig sind auch die Berufsmöglichkeiten in der Metallbe- und -verarbeitung.

Hauptmodul "Fahrzeugbautechnik"

MetalltechnikerInnen im Bereich Fahrzeugbautechnik stellen Rahmen, Fahrgestelle und Aufbauten für Nutzfahrzeuge, Spezialfahrzeuge und Anhänger (z.B. Lastwagen, Tankwagen, Busse, Feuerwehr- und Müllfahrzeuge, Baumaschinen, landwirtschaftliche Maschinen oder Kräne) her und bauen sie zusammen (Montage und Aufbau der Gesamtkonstruktion der Fahrzeuge). In die Fahrzeuge bauen sie dann die Bremsanlagen und die elektrischen, hydraulischen, pneumatischen und elektronischen Einrichtungen ein. Wichtige Aufgaben sind weiters das Einstellen der Fahrzeugausrüstungen, z.B. der Bremsen, der Elektrik und der Elektronik, die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sowie die Reparatur der Fahrzeuge.

Spezialmodul "Konstruktionstechnik"

Die Konstruktionstechnik umfasst alle Arten des computergestützten Zeichnens und Konstruierens, z.B. mit Hilfe von CAD (Computer Aided Design) oder CAM (Computer Aided Manufacturing) sowie die Durchführung einschlägiger Berechnungen und die Erstellung von technischen Unterlagen wie Stücklisten, Dokumentationen, Prüf-, Steuer- und Einstellplänen. MetalltechnikerInnen mit dieser Spezialausbildung konstruieren und zeichnen z.B. Bauteile, Baugruppen, Vorrichtungen, Maschinen, Anlagen und Komponenten.

 

BERUFSPROFILE:

Berufsprofil für…

Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)

MetalltechnikerIn - Hauptmodul Fahrzeugbautechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metallgewerbe und Elektrogewerbe (Arbeiter)
gültig ab 01.01.2022
01.01.2022
Metallindustrie: Metalltechnische Industrie (Maschinen- und Metallwarenindustrie, Gießerei-Industrie), Fahrzeugindustrie, Nichteisen-Metallindustrie, Stahlindustrie und Bergbau, Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen (Arbeiter)
gültig ab 01.11.2021
01.11.2021
  • Auge-Hand-Koordination: Bauteile anfertigen, Montagearbeiten
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit: Teamarbeit (z.B. bei Montagearbeiten)
  • Handgeschicklichkeit: händisches Bearbeiten von Metallteilen, Zusammenbauen von Fahrzeugbauteilen, Installieren und Anschließen von Steuerungselementen
  • Logisch-analytisches Denken: Feststellen von Fehlern bei Reparaturarbeiten
  • Mathematisch-rechnerische Fähigkeit: Berechnen von Werkstückmaßen und Konstruktionen, Berechnen von Parametern zur Maschinenprogrammierung
  • Physische Ausdauer: Montieren großer Bauteile, Heben von schweren Maschinenteilen, Belastungen wie Verschmutzung, Maschinenlärm, auch Witterung bei Außenmontagen
  • Psychische Belastbarkeit: teilweise Schichtarbeit (auch Nachtschicht)
  • Räumliche Vorstellungsfähigkeit: Anfertigen von Maschinen- und Bauteilen nach Werkstückzeichnungen, Arbeiten nach Montageplänen
  • Reaktionsfähigkeit: Bedienen, Steuern und Überwachen von Maschinen und Anlagen, rasches Eingreifen bei Störungen
  • Sehvermögen: Kontrollarbeiten (Werkstücke, Schweißnähte usw.)
  • Selbständigkeit: Montagearbeiten
  • Technisches Verständnis: Montage- und Reparaturarbeiten an Fahrzeugen und elektronischen Komponenten, Lesen von Werkzeichnungen
  • Unempfindlichkeit der Haut: Arbeiten mit Lösungsmitteln, Schmiermitteln, Kühlflüssigkeiten, Metallspänen usw.

Betriebe/Lehrbetriebe:

MetalltechnikerInnen haben sehr vielfältige Arbeitsmöglichkeiten, da sie einerseits in allen Gewerbe- und Industrieunternehmen zu finden sind, die mit der Be- und Verarbeitung von Metall zu tun haben (Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeugfertigung und Kfz-Zulieferer, Metallwarenindustrie, Metall- und Stahlbau, Werkzeugbau, spezialisierte Schweißunternehmen usw.). Andererseits werden sie auch in sämtlichen Unternehmen gebraucht, die Produktionsmaschinen und -anlagen einsetzen und einen laufenden Instandhaltungs-, Wartungs- und Reparaturbedarf haben.

MetalltechnikerInnen mit dem Hauptmodul "Fahrzeugbautechnik" arbeiten in Werkstätten von Karosseriespenglereien und in Produktionshallen der Fahrzeugindustrie (Gewerbe- und Industrieunternehmen) sowie in kleineren und mittleren Betrieben der Fahrzeugfertigung, Karosserieherstellung und Kfz-Zulieferer. Zudem sind sie in Kfz-Werkstätten (Wartung und Reparatur von Fahrzeugen) tätig.

Lehrstellensituation:

Der Modul-Lehrberuf "MetalltechnikerIn" mit seinen 8 Hauptmodulen gehört zu den am häufigsten erlernten Lehrberufen und liegt bei den Burschen an erster Stelle. Allerdings war in den letzten 10 Jahren ein erheblicher Rückgang der Lehrlingszahlen in diesem Lehrberuf festzustellen: Die jährliche Gesamtzahl der Metalltechnik-Lehrlinge ist in diesem Zeitraum von rund 13.450 Personen auf rund 11.250 Personen gesunken.

Das Hauptmodul "Fahrzeugbautechnik" ist eines der am wenigsten gewählten Module dieses Lehrberufs. Die Anzahl der Lehrlinge schwankte in den letzten Jahren zwischen rund 330 und 305 Personen und ist zuletzt tendenziell gesunken. Beschäftigungsbetriebe sind vor allem in Industriezentren und rund um Ballungszentren zu finden. Bei fast allen Hauptmodulen gibt es die meisten Lehrstellen derzeit in Oberösterreich.

Unterschiede nach Geschlecht:

Der Lehrberuf "MetalltechnikerIn" wird größtenteils von Männern erlernt. Wie in vielen technischen Berufen ist auch hier der Anteil der weiblichen Lehrlinge mit rund 10 Prozent noch immer recht gering, zeigt aber seit einigen Jahren eine leichte Zunahme. Der Anteil weiblicher Lehrlinge ist im Hauptmodul "Fahrzeugbautechnik" im Vergleich zu den anderen Hauptmodulen am niedrigsten und liegt derzeit bei 2 Prozent.

Berufsaussichten:

Die Fahrzeug- und Zulieferindustrie stellt einen bedeutenden Wirtschaftszweig in Österreich dar und befindet sich in einem stetigen Wandel. So ist ein Trend zu Fahrzeugen mit alternativen Antriebssystemen (z.B. Hybrid- oder E-Autos) zu verzeichnen, der sich noch weiter verstärken wird. Im Bereich der Forschung und Entwicklung von Elektromobilität wird auch von staatlicher Seite investiert. Zudem wird erwartet, dass die Weiterentwicklung und die Produktion von selbstfahrenden Autos die gesamte Fahrzeugindustrie in den nächsten Jahrzehnten verändern werden, wodurch auch Anpassungen im Service- und Wartungsbereich erforderlich sein werden. Die Fahrzeugbranche sowie deren Zulieferer sind stark vom Export ihrer Produkte ins Ausland abhängig. Rund 90 Prozent der Kfz-Produkte werden im Ausland verkauft.

Beschäftigungsaussichten:

MetalltechnikerInnen mit dem Hauptmodul "Fahrzeugbautechnik" können sowohl im Fahrzeugbau als auch in den Bereichen Service und Reparatur von Fahrzeugen tätig sein. Daher sind ihre Beschäftigungsaussichten gut. Aufgrund der zunehmenden Automatisierung sind fundierte Kenntnisse im Programmieren und Bedienen von elektronisch gesteuerten Anlagen zentrale Voraussetzungen für gute Chancen am Arbeitsmarkt.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "KarosseriebautechnikerIn", dem der Beruf "MetalltechnikerIn - Hauptmodul Fahrzeugbautechnik" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

offene Lehrstellen

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Fahrzeugbautechnik (inkl. Doppellehren)
Anz./Jahr 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
männlich 357 260 333 319 318 323 302 304 299 298
weiblich 4 2 4 6 7 10 11 7 6 6
gesamt 361 262 337 325 325 333 313 311 305 304
Frauenanteil 1,1% 0,8% 1,2% 1,8% 2,2% 3,0% 3,5% 2,3% 2,0% 2,0%
Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Fahrzeugbautechnik
Verwandte Lehrberufe LAP-Ersatz *
BüchsenmacherIn nein
ChirurgieinstrumentenerzeugerIn nein
ElektronikerIn - Hauptmodul Angewandte Elektronik nein
ElektronikerIn - Hauptmodul Informations- und Telekommunikationstechnik nein
ElektronikerIn - Hauptmodul Kommunikationselektronik nein
ElektronikerIn - Hauptmodul Mikrotechnik nein
ElektrotechnikerIn - Hauptmodul Anlagen- und Betriebstechnik nein
ElektrotechnikerIn - Hauptmodul Automatisierungs- und Prozessleittechnik nein
ElektrotechnikerIn - Hauptmodul Elektro- und Gebäudetechnik nein
ElektrotechnikerIn - Hauptmodul Energietechnik nein
FahrradmechatronikerIn nein
FertigungsmesstechnikerIn - Schwerpunkt Produktionssteuerung nein
FertigungsmesstechnikerIn - Schwerpunkt Produktmessung nein
GießereitechnikerIn - Schwerpunkt Eisen- und Stahlguss nein
GießereitechnikerIn - Schwerpunkt Nichteisenmetallguss nein
GlasverfahrenstechnikerIn - Schwerpunkt Flachglasveredelung nein
GlasverfahrenstechnikerIn - Schwerpunkt Hohlglasproduktion nein
Installations- und GebäudetechnikerIn - Hauptmodul Gas- und Sanitärtechnik nein
Installations- und GebäudetechnikerIn - Hauptmodul Heizungstechnik nein
Installations- und GebäudetechnikerIn - Hauptmodul Lüftungstechnik nein
KarosseriebautechnikerIn ja >
KonstrukteurIn - Schwerpunkt Installations- und Gebäudetechnik nein
KonstrukteurIn - Schwerpunkt Maschinenbautechnik nein
KonstrukteurIn - Schwerpunkt Metallbautechnik nein
KonstrukteurIn - Schwerpunkt Stahlbautechnik nein
KonstrukteurIn - Schwerpunkt Werkzeugbautechnik nein
KraftfahrzeugtechnikerIn - Hauptmodul Motorradtechnik nein
KraftfahrzeugtechnikerIn - Hauptmodul Nutzfahrzeugtechnik nein
KraftfahrzeugtechnikerIn - Hauptmodul Personenkraftwagentechnik nein
KälteanlagentechnikerIn nein
Land- und BaumaschinentechnikerIn - Schwerpunkt Baumaschinen nein
Land- und BaumaschinentechnikerIn - Schwerpunkt Landmaschinen nein
LebensmitteltechnikerIn nein
LuftfahrzeugtechnikerIn nein
MechatronikerIn - Hauptmodul Alternative Antriebstechnik nein
MechatronikerIn - Hauptmodul Automatisierungstechnik nein
MechatronikerIn - Hauptmodul Elektromaschinentechnik nein
MechatronikerIn - Hauptmodul Fertigungstechnik nein
MechatronikerIn - Hauptmodul IT-, Digitalsystem- und Netzwerktechnik nein
MechatronikerIn - Hauptmodul Medizingerätetechnik nein
MetallbearbeiterIn ja <
MetallgießerIn nein
MetallurgIn und UmformtechnikerIn nein
ModellbauerIn nein
OberflächentechnikerIn - Schwerpunkt Dünnschicht- und Plasmatechnik nein
OberflächentechnikerIn - Schwerpunkt Emailtechnik nein
OberflächentechnikerIn - Schwerpunkt Feuerverzinkung nein
OberflächentechnikerIn - Schwerpunkt Galvanik nein
OberflächentechnikerIn - Schwerpunkt Mechanische Oberflächentechnik nein
OberflächentechnikerIn - Schwerpunkt Pulverbeschichtung nein
OrthopädietechnikerIn - Schwerpunkt Orthesentechnik nein
OrthopädietechnikerIn - Schwerpunkt Prothesentechnik nein
OrthopädietechnikerIn - Schwerpunkt Rehabilitationstechnik nein
PapiertechnikerIn nein
ProzesstechnikerIn nein
Reifen- und VulkanisationstechnikerIn nein
SeilbahntechnikerIn nein
SonnenschutztechnikerIn nein
SpenglerIn nein
Textiltechnolog(e)in nein
UhrmacherIn - ZeitmesstechnikerIn nein
VeranstaltungstechnikerIn nein
VerpackungstechnikerIn nein
WaagenherstellerIn nein
WerkstofftechnikerIn - Hauptmodul Werkstoffprüfung nein
* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz
< Die LAP im beschriebenen Lehrberuf ersetzt die LAP des verwandten Lehrberufs.
> Die LAP des verwandten Lehrberufs ersetzt die LAP im beschriebenen Lehrberuf

Folgende berufsbildende Schulen bieten teilweise eine ähnliche Ausbildung wie der Lehrberuf:

  • Fachschule für Maschinenbau mit Betriebspraxis
  • Fachschule für Maschinenbau mit Betriebspraxis - Ausbildungsschwerpunkt Fahrzeugtechnik
  • Fachschule für Maschinenbau mit Betriebspraxis - Schulautonome Vertiefung Fertigungstechnik
  • Fachschule für Maschinenbau für blinde und sehbehinderte Menschen mit Betriebspraxis
  • Landwirtschaftliche Fachschule - Ausbildungsschwerpunkt Metallbearbeitung
  • Höhere Lehranstalt für Maschinenbau
  • Höhere Lehranstalt für Maschinenbau - Ausbildungsschwerpunkt Fahrzeugtechnik
  • Höhere Lehranstalt für Maschinenbau - Ausbildungsschwerpunkt Fertigungstechnik
  • Höhere Lehranstalt für Maschinenbau - Ausbildungsschwerpunkt Industriedesign
  • Höhere Lehranstalt für Maschinenbau - Schulautonomer Ausbildungsschwerpunkt Maschinen- und Anlagentechnik
  • Höhere Lehranstalt für Metallische Werkstofftechnik

Das Berufsförderungsinstitut (BFI), das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) und die Schweißtechnische Zentralanstalt in Wien bieten zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten für Metalltechnik-Berufe an, z.B. Programmierung/Steuerung von CNC-Maschinen, Metallbearbeitungstechniken, Schweißkurse, Oberflächenschutz, neue Werkstoffe, Kraftfahrzeugtechnik und Kraftfahrzeugelektronik, Hydraulik, Pneumatik und Elektropneumatik.

Weiterführende Bildungsmöglichkeiten zur Erreichung höherer Bildungsabschlüsse bzw. zur Höherqualifizierung für AbsolventInnen dieses Lehrberufs:

  • Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau
  • Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau - Kraftfahrzeugtechnik
  • Meisterschule für Kunst und Gestaltung - Ausbildungszweig Metallgestaltung
  • Höhere Lehranstalt für Berufstätige für Maschineningenieurwesen - Ausbildungsschwerpunkt Fahrzeugtechnik
  • Höhere Lehranstalt für Berufstätige für Maschinenbau
  • Kolleg für Berufstätige für Maschinenbau - verschiedene schulautonome Vertiefungen
  • Kolleg für Berufstätige für Maschineningenieurwesen - Ausbildungsschwerpunkt Fahrzeugtechnik

Aufstiegsmöglichkeiten für MetalltechnikerInnen mit dem Hauptmodul "Fahrzeugbautechnik" bieten zum Beispiel Positionen wie VorarbeiterIn, ArbeitsvorbereiterIn, SchichtführerIn, PartieführerIn, WerkmeisterIn, MontageleiterIn, WerkstättenleiterIn, KonstruktionsleiterIn, TechnischeR LeiterIn oder BetriebsleiterIn.

Die Aufstiegschancen hängen von der Betriebsgröße und -struktur (Arbeitsorganisation) ab und sind daher in Industriebetrieben und in großen Gewerbebetrieben günstiger als in Kleinbetrieben. Voraussetzung ist jedenfalls ständige Weiterbildung und berufliche Spezialisierung sowie fallweise auch der Erwerb bestimmter zusätzlicher Qualifikationsnachweise (Werkmeisterschule, Meisterprüfung, Ausbilderprüfung).

Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für MetalltechnikerInnen z.B. im Rahmen der reglementierten Gewerbe "Karosseriebau- und KarosserielackiertechnikerIn, Kraftfahrzeugtechnik (verbundenes Handwerk)", "Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau, Metalltechnik für Schmiede und Fahrzeugbau, Metalltechnik für Land- und Baumaschinen (verbundenes Handwerk)", "MechatronikerIn für Maschinen- und Fertigungstechnik, MechatronikerIn für Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik, MechatronikerIn für Elektromaschinenbau und Automatisierung, MechatronikerIn für Medizingerätetechnik (verbundenes Handwerk)" und "Oberflächentechnik, Metalldesign (verbundenes Handwerk)" sowie der freien Gewerbe "Autoverglasung", "Metall pressen" und "Metall- und Eisengießen".

Für reglementierte Gewerbe muss bei der Gewerbeanmeldung der jeweils vorgeschriebene Befähigungsnachweis, z.B. in Form einer Befähigungsprüfung, eines bestimmten Schul- oder Studienabschlusses oder einer fachlichen Tätigkeit, erbracht werden. Ein freies Gewerbe erfordert keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich die Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen zur Anmeldung eines Gewerbes.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Wirtschaftskammer Österreich, sowie in der Liste der reglementierten Gewerbe (BMDW) und der Liste der freien Gewerbe (BMDW).

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