Installations- und GebäudetechnikerIn - Hauptmodul Gas- und Sanitärtechnik

Berufsbereiche: Bau, Baunebengewerbe, Holz, Gebäudetechnik / Umwelt
Ausbildungsform: Lehre
Infos zur Lehrlingsentschädigung (Lehrlingseinkommen)
Lehrzeit: 3 Jahre.Bei Absolvierung eines zusätzlichen Spezialmoduls oder Hauptmoduls: 4 Jahre. Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.130,- bis € 2.400,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Ältere Berufsbezeichnungen: Sanitär- und KlimatechnikerIn (Gas- und Wasserinstallation, Heizungsinstallation, Lüftungsinstallation, Ökoenergieinstallation), Gas- und WasserleitungsinstallateurIn, GasinstallateurIn, WasserleitungsinstallateurIn, ZentralheizungsbauerIn

 

Der Lehrberuf „Installations- und GebäudetechnikerIn - Hauptmodul Gas- und Sanitärtechnik“ gehört zum Modul-Lehrberuf „Installations- und GebäudetechnikerIn“, der insgesamt 3 Hauptmodule und 4 Spezialmodule hat. Die Ausbildung in diesem Lehrberuf dauert höchstens 4 Jahre.

 

Hauptmodule:

  • Gas- und Sanitärtechnik
  • Heizungstechnik
  • Lüftungstechnik

Spezialmodule:

  • Badgestaltung
  • Ökoenergietechnik
  • Steuer- und Regeltechnik
  • Haustechnikplanung

Kombinationsmöglichkeiten:

  • Gas- und Sanitärtechnik + Hauptmodul Heizungstechnik
  • Gas- und Sanitärtechnik + Hauptmodul Lüftungstechnik
  • Gas- und Sanitärtechnik + Spezialmodul Badgestaltung
  • Gas- und Sanitärtechnik + Spezialmodul Ökoenergietechnik
  • Gas- und Sanitärtechnik + Spezialmodul Steuer- und Regeltechnik
  • Gas- und Sanitärtechnik + Spezialmodul Haustechnikplanung

Tätigkeitsmerkmale

Installations- und GebäudetechnikerInnen planen, installieren und warten Leitungen und Anlagen zur Versorgung von Gebäuden mit Wasser, Gas, Wärme und Frischluft. In der Planungsphase fertigen sie Leitungs- und Montageskizzen an bzw. bereiten die Gebäude und Gebäudeteile anhand der Pläne auf die Installationsarbeiten vor. Sie beherrschen die erforderlichen Techniken der Metallbearbeitung (z.B. Bohren, Gewindeschneiden) und vor allem die Techniken der Bearbeitung und Verbindung von Rohren (Rohrbiegen, Schweißen) und des Rohrschutzes sowie der Rohrisolierung.

Sie führen die Installation der Rohrleitungen und der Geräte (Sanitäreinrichtungen, Heizungen, Lüftungsanlagen, Armaturen usw.) durch, überprüfen die gesamte Anlage mittels verschiedener Messungen, Druckproben und Funktionsprüfungen und verfassen abschließende technische Berichte über die durchgeführten Arbeiten.

Hauptmodul "Gas- und Sanitärtechnik"

Die wichtigsten Aufgaben in der Gas- und Sanitärtechnik sind die Herstellung von Rohrleitungen, die Durchführung von Druck- und Dichtheitsprüfungen an den Leitungen sowie die Installation und Betreuung (Wartung, Reparatur) von Gas- und Wasserversorgungsanlagen und Sanitäranlagen. Installations- und GebäudetechnikerInnen mit dem Hauptmodul "Gas- und Sanitärtechnik" planen, montieren, warten und reparieren Gasgeräte, Abwasseranlagen, Wasserversorgungseinrichtungen, Warmwasseranlagen und sanitäre Anlagen. Die Abwasser- und Wasseraufbereitungstechnik gehört ebenfalls zu ihrem Arbeitsgebiet.

Installations- und GebäudetechnikerInnen mit dem Hauptmodul "Gas- und Sanitärtechnik" stellen Rohrleitungen und Rohrverbindungen sowie den Rohrschutz und die Rohrisolierungen her. Sie führen Funktionsprüfungen, Druck- und Dichtheitsprüfungen sowie verschiedene Messungen (z.B. Druckmessungen) durch. Ein Schwerpunkt ist auch die Beratung der KundInnen in gas- und sanitärtechnischen Fragen.

Spezialmodul "Badgestaltung"

Installations- und GebäudetechnikerInnen mit dieser Spezialausbildung beraten KundInnen über die Ausgestaltung von Bädern. Sie fertigen Entwürfe und Zeichnungen mit Hilfe von computergestützten Programmen wie CAD (Computer Aided Design) und besprechen diese mit ihren KundInnen. Zudem sind sie für die weitere Planung und die Umsetzung der Badgestaltung zuständig. Sie koordinieren die Baustelle, kalkulieren die Arbeitszeit und den Materialaufwand, erstellen die Abrechnungen sowie die Prüf- und Projektdokumentationen.

Spezialmodul "Ökoenergietechnik"

Installations- und GebäudetechnikerInnen mit dieser Spezialausbildung beraten KundInnen über alternative Energiesysteme, wie z.B. Solaranlagen oder Wärmepumpen (Energieberatung). Sie verfügen über Kenntnisse der Vor- und Nachteile sowie über die Einsatzbereiche von alternativen Energiequellen. Sie sind für den Aufbau, die Einstellung und die Montage von Solaranlagen, Wärmepumpen und Biomasseanlagen zuständig. Zudem führen sie Service- und Instandhaltungsarbeiten an diesen Anlagen durch und übernehmen die Projektabwicklung.

Spezialmodul "Steuer- und Regeltechnik"

Installations- und GebäudetechnikerInnen mit dieser Spezialausbildung verfügen über vertiefte Kenntnisse im Bereich pneumatischer, hydraulischer und elektronischer Steuerungen. Sie verlegen Installationsrohrsysteme, Leitungen und Kabel und schließen diese an. Zudem ermitteln und beseitigen sie Störungen und Fehler an Anlagen der Gebäudetechnik sowie an deren Steuerungs- und Regelungssystemen und führen Servicearbeiten, z.B. an Regelanlagen, Lüftungs-, Klima- und Heizungsanlagen, durch.

Spezialmodul "Haustechnikplanung"

Installations- und GebäudetechnikerInnen mit dieser Spezialausbildung sind für die Planung und Umsetzung von Anlagen der Haustechnik zuständig. Beispiele dafür sind Gas-, Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsanlagen. Sie erstellen Montagepläne, Stücklisten, Entwürfe, Bedienungsanweisungen, Leistungsverzeichnisse, Einreichunterlagen und technische Beschreibungen. Zudem verfügen sie über Kenntnisse in den Bereichen Projektmanagement, Projektabwicklung und Baustellenkoordination.

Berufsprofil für das Hauptmodul "Gas- und Sanitärtechnik" gemäß Ausbildungsordnung:

  • Herstellen von Rohrleitungen und Rohrverbindungen aus verschiedenen Werkstoffen inklusive Rohrschutz und Rohrisolierung
  • Durchführen von Funktionsüberprüfungen, Druck- und Dichtheitsprüfungen sowie Messen von Medien und Drücken
  • Zusammenbauen, Montieren und Prüfen von Gasgeräten, Abwasseranlagen, Wasserversorgungseinrichtungen, Warmwasseranlagen und sanitären Anlagen
  • Instandhalten und Warten von Gasgeräten, Abwasseranlagen, Wasserversorgungseinrichtungen, Warmwasseranlagen und sanitären Anlagen
  • Suchen und Beheben von Fehlern an Gasgeräten, Abwasseranlagen, Wasserversorgungseinrichtungen, Warmwasseranlagen und sanitären Anlagen
  • Beraten von Kunden in grundlegenden technischen Fragen

Berufsprofil für das Spezialmodul "Badgestaltung" gemäß Ausbildungsordnung:

  • Anfertigen von Entwürfen für die Badgestaltung und Zeichnen mit Hilfe von computergestützten Zeichenprogrammen
  • Beraten von Kunden bei der Gestaltung von Bädern unter Berücksichtigung von Farbe, Proportionen, Kontrasten und gesundheitlichen Aspekten
  • Planen, Kalkulieren, Ausführen, Dokumentieren und Abrechnen von Badgestaltungsprojekten

Berufsprofil für das Spezialmodul "Ökoenergietechnik" gemäß Ausbildungsordnung:

  • Zusammenbauen, Montieren und Prüfen von Alternativenergieanlagen (wie z.B. Solarkollektoren, Wärmepumpen, Pellets-, Hackschnitzel- und Biomasseanlagen)
  • Instandhalten und Warten von Alternativenergieanlagen (wie z.B. Solarkollektoren, Wärmepumpen, Pellets-, Hackschnitzel- und Biomasseanlagen)
  • Ausstellen von Prüf- und Wartungsprotokollen für Alternativenergieanlagen
  • Beraten von Kunden über die Einsatzgebiete sowie die Vor- und Nachteile von Alternativenergieanlagen
  • Planen, Kalkulieren, Ausführen, Dokumentieren und Abrechnen von Alternativenergieanlagen

Berufsprofil für das Spezialmodul "Steuer- und Regeltechnik" gemäß Ausbildungsordnung:

  • Zusammenbauen, Montieren, Prüfen, Instand halten und Warten von elektrischen und elektronischen Betriebsmitteln für die Gas-, Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik
  • Durchführen von Wartungs- und Servicearbeiten an Steuerungs- und Regelungsanlagen der Gas-, Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik
  • Betreuen von haustechnischen Anlagen (Gebäudeleittechnik, Facility-Management)
  • Beraten von Kunden über den Einsatz von elektrischen und elektronischen Betriebsmittel für die Gas-, Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik
  • Planen, Kalkulieren, Ausführen, Dokumentieren und Abrechnen von Steuerungs- und Regelungsanlagen der Gas-, Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik

Berufsprofil für das Spezialmodul "Haustechnikplanung" gemäß Ausbildungsordnung:

  • Erstellen von Plänen und Stücklisten mit Hilfe von computergestützten Zeichenprogrammen
  • Erstellen von technischen Einreichunterlagen für die Behörden und von technischen Beschreibungen
  • Planen, Kalkulieren, Ausführen, Dokumentieren und Abrechnen von Anlagen der Gas-, Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik

Installations- und GebäudetechnikerInnen planen, installieren und warten Leitungen und Anlagen zur Versorgung von Gebäuden mit Wasser, Gas, Wärme und Frischluft. In der Planungsphase fertigen sie Leitungs- und Montageskizzen an bzw. bereiten die Gebäude und Gebäudeteile anhand der Pläne auf die Installationsarbeiten vor. Sie beherrschen die erforderlichen Techniken der Metallbearbeitung (z.B. Bohren, Gewindeschneiden) und vor allem die Techniken der Bearbeitung und Verbindung von Rohren (Rohrbiegen, Schweißen) und des Rohrschutzes sowie der Rohrisolierung.

Sie führen die Installation der Rohrleitungen und der Geräte (Sanitäreinrichtungen, Heizungen, Lüftungsanlagen, Armaturen usw.) durch, überprüfen die gesamte Anlage mittels verschiedener Messungen, Druckproben und Funktionsprüfungen und verfassen abschließende technische Berichte über die durchgeführten Arbeiten.

Hauptmodul "Gas- und Sanitärtechnik"

Die wichtigsten Aufgaben in der Gas- und Sanitärtechnik sind die Herstellung von Rohrleitungen, die Durchführung von Druck- und Dichtheitsprüfungen an den Leitungen sowie die Installation und Betreuung (Wartung, Reparatur) von Gas- und Wasserversorgungsanlagen und Sanitäranlagen. Installations- und GebäudetechnikerInnen mit dem Hauptmodul "Gas- und Sanitärtechnik" planen, montieren, warten und reparieren Gasgeräte, Abwasseranlagen, Wasserversorgungseinrichtungen, Warmwasseranlagen und sanitäre Anlagen. Die Abwasser- und Wasseraufbereitungstechnik gehört ebenfalls zu ihrem Arbeitsgebiet.

Installations- und GebäudetechnikerInnen mit dem Hauptmodul "Gas- und Sanitärtechnik" stellen Rohrleitungen und Rohrverbindungen sowie den Rohrschutz und die Rohrisolierungen her. Sie führen Funktionsprüfungen, Druck- und Dichtheitsprüfungen sowie verschiedene Messungen (z.B. Druckmessungen) durch. Ein Schwerpunkt ist auch die Beratung der KundInnen in gas- und sanitärtechnischen Fragen.

Spezialmodul "Badgestaltung"

Installations- und GebäudetechnikerInnen mit dieser Spezialausbildung …

Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)

Installations- und GebäudetechnikerIn - Hauptmodul Gas- und Sanitärtechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter)
gültig ab 01.01.2021
01.01.2021
LINZ - Stadtwerke: Linz AG für Energie (Strom, Gas, Wärme), Telekommunikation, Verkehr und Kommunale Dienste (Abfall, Abwasser, Bestattung, Bäder, Hafen, IWA-Labor, Wasser) (Angestellte+Arbeiter)
gültig ab 01.02.2021
01.02.2021
WIEN - Stadtwerke: Wiener Stadtwerke Holding AG, Wienstrom GmbH, Wien Energie Stromnetz GmbH, Wien Energie Gasnetz GmbH, Wiener Linien GmbH und Co KG, Bestattung Wien GmbH (Angestellte+Arbeiter)
gültig ab 01.01.2021
01.01.2021
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit: Arbeiten im Team
  • Fingerfertigkeit: Sanitäre Einrichtungen sowie Warmwasser- und Wasseraufbereitungsanlagen montieren
  • Handgeschicklichkeit: Bleche zuschneiden, abkanten, biegen und montieren, Rohre verlegen und abdichten
  • Kontaktfähigkeit: KundInnen beraten
  • Mathematisch-rechnerische Fähigkeit: erforderliche Berechnungen durchführen
  • Physische Ausdauer: Montage-, Wartungs- und Reparaturarbeiten
  • Räumliches Vorstellungsvermögen: Räume ausmessen, Verlegepläne skizzieren
  • Problemlösungsfähigkeit: Fehler an Gasgeräten, Abwasseranlagen, Wasserversorgungseinrichtungen und sanitären Anlagen suchen und beheben
  • Technisches Verständnis: Druck- und Dichtheitsprüfungen durchführen, Mess- und Regelgeräte einbauen

Betriebe/Lehrbetriebe:

Installations- und GebäudetechnikerInnen mit dem Hauptmodul "Gas- und Sanitärtechnik" arbeiten vor allem in Klein- und Mittelbetrieben des Sanitär- und Heizungsinstallationsgewerbes. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in öffentlichen Gas- und Wasserversorgungsunternehmen sowie teilweise auch in Bauunternehmen.

Lehrstellensituation:

Dieser Lehrberuf gehört mit derzeit rund 4.400 Lehrlingen zu den am häufigsten erlernten Lehrberufen und liegt bei männlichen Lehrlingen an fünfter Stelle. Die jährliche Gesamtzahl der Installations- und Gebäudetechnik-Lehrlinge ist außerdem in den letzten Jahren leicht gestiegen (von unter 4.000 auf nunmehr fast 4.400 Personen). Das Hauptmodul "Gas- und Sanitärtechnik" wird mit rund 4.100 Lehrlingen am häufigsten erlernt. Es wird sehr häufig mit dem Hauptmodul "Heizungstechnik" kombiniert (von den 4.100 Gas- und Sanitärtechnik-Lehrlingen haben fast 2.500 auch Heizungstechnik gewählt).

Unterschiede nach Geschlecht:

Dieser Lehrberuf wird größtenteils von Männern erlernt. Der Anteil der weiblichen Lehrlinge ist im Hauptmodul "Gas- und Sanitärtechnik" zwar in den letzten Jahren leicht gestiegen, liegt aber immer noch nur bei rund 2 Prozent.

Berufsaussichten:

Im Bereich Installations- und Gebäudetechnik kann mit guten Berufsaussichten gerechnet werden. Allgemein besteht ein starker Trend zu nachhaltigem und ökologischem Bauen und Sanieren. Dabei spielen vor allem die Nutzung von erneuerbaren Energien, neue Technologien zur Wärmedämmung sowie energiesparende Systeme und Anlagen eine maßgebliche Rolle. Zudem nehmen die Zahl an Aufträgen im Bereich der Althaussanierung und der Wunsch nach mehr Komfort bei der Ausstattung von Wohnungen und Häusern zu.

Beschäftigungsaussichten:

Installations- und GebäudetechnikerInnen mit dem Hauptmodul "Gas- und Sanitärtechnik" werden sowohl in der Instandhaltung als auch in der Sanierung sowie bei neuen Bauprojekten eingesetzt. Daher sind die Beschäftigungsaussichten gut. Zusätzliche Qualifikationen, z.B. Zusatzprüfungen für besondere Schweißtechniken, Elektronikkenntnisse oder Kompetenzen im Bereich Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, sind vorteilhaft.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Installations- und GebäudetechnikerIn", dem der Beruf "Installations- und GebäudetechnikerIn - Hauptmodul Gas- und Sanitärtechnik" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

offene Lehrstellen

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:
Installations- und GebäudetechnikerIn - Hauptmodul Gas- und Sanitärtechnik (inkl. Doppellehren)
Anz./Jahr 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020
männlich 1.671 1.645 4.209 4.017 3.768 3.582 3.596 3.675 3.850 4.018
weiblich 9 9 41 46 54 47 53 52 61 76
gesamt 1.680 1.654 4.250 4.063 3.822 3.629 3.649 3.727 3.911 4.094
Frauenanteil 0,5% 0,5% 1,0% 1,1% 1,4% 1,3% 1,5% 1,4% 1,6% 1,9%
Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich

Folgende berufsbildende Schulen bieten teilweise eine ähnliche Ausbildung wie der Lehrberuf:

  • Fachschule für Gebäudetechnik mit Betriebspraxis
  • Fachschule für Maschinenbau mit Betriebspraxis
  • Fachschule für Maschinenbau mit Betriebspraxis - Ausbildungsschwerpunkt Anlagentechnik
  • Höhere Lehranstalt für Gebäudetechnik
  • Höhere Lehranstalt für Gebäudetechnik - Ausbildungsschwerpunkt Integrierte Gebäude- und Energietechnik
  • Höhere Lehranstalt für Gebäudetechnik - Ausbildungsschwerpunkt Energie - Umwelt - Klimaschutz
  • Höhere Lehranstalt für Maschinenbau
  • Höhere Lehranstalt für Maschinenbau - Ausbildungsschwerpunkt Anlagentechnik

Das Berufsförderungsinstitut (BFI), das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) und die Landesinnungen der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker bieten in den meisten Bundesländern zahlreiche Weiterbildungsveranstaltungen für Installations- und GebäudetechnikerInnen (z.B. Spezialschweißkurse, Gerätekurse) an, die für eine umfassende Berufsbildung von Bedeutung sind.

Weiterführende Bildungsmöglichkeiten zur Erreichung höherer Bildungsabschlüsse bzw. zur Höherqualifizierung für AbsolventInnen dieses Lehrberufs:

  • Werkmeisterschule für Berufstätige für Installations- und Gebäudetechnik
  • Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau
  • Kolleg für Berufstätige für Gebäudetechnik
  • Kolleg für Berufstätige für Maschinenbau - Ausbildungsschwerpunkt Anlagentechnik
  • Kolleg für Berufstätige für Maschineningenieurwesen - Ausbildungsschwerpunkt Maschinen- und Anlagentechnik
  • Höhere Lehranstalt (einschließlich Kolleg) für Berufstätige für Maschinenbau
  • Höhere Lehranstalt für Berufstätige für Maschineningenieurwesen - Ausbildungsschwerpunkt Maschinen- und Anlagentechnik

In größeren Gewerbebetrieben können Installations- und GebäudetechnikerInnen zu ObermonteurInnen, MontageinspektorInnen und ServiceleiterInnen aufsteigen.

Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für Installations- und GebäudetechnikerInnen im Rahmen der reglementierten Gewerbe „Gas- und Sanitärtechnik“, "Heizungstechnik; Lüftungstechnik (verbundenes Handwerk)" und "Kälte- und Klimatechnik (Handwerk)" oder des freien Gewerbes "Entkalken von Heißwasserbereitern".

Für reglementierte Gewerbe muss bei der Gewerbeanmeldung der jeweils vorgeschriebene Befähigungsnachweis, z.B. in Form einer Befähigungsprüfung, eines bestimmten Schul- oder Studienabschlusses oder einer fachlichen Tätigkeit, erbracht werden. Ein freies Gewerbe erfordert keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich die Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen zur Anmeldung eines Gewerbes.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Wirtschaftskammer Österreich, sowie in der Liste der reglementierten Gewerbe (BMDW) und der Liste der freien Gewerbe (BMDW).

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