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GebäudetechnikerIn

Berufsbereiche: Bau, Baunebengewerbe und Holz / Elektrotechnik, Elektronik und Telekommunikation
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 1.630,- bis € 2.570,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Gebäudetechnik umfasst gebäudetechnische Anlagen, Geräte und Armaturen zur Versorgung mit Wasser, Wärme, Kühlung, Frischluft und Strom.

GebäudetechnikerInnen montieren und warten solche Anlagen in unterschiedlichen Gebäuden (Wohnhäuser, Büros, Schulen, Industriegebäude). Die Anlagen dienen neben der Versorgung mit Energie und Wasser auch der Ableitung und Entsorgung von Abgasen und Abwässern.

Im Neubau stellen sie Rohrleitungen und -verbindungen her, verlegen Rohre und ziehen die notwendigen Leitungen. Sie installieren die erforderlichen Zu- und Ableitungen. Außerdem montieren sie Gas - und Sanitärsysteme, Warmwasserspeicher, Heizungs- und wärmetechnische Installationen, Klima- und Lüftungsanlagen, Sonnenkollektoren und beraten ihre KundInnen über energiesparende Techniken.

In Altbauten sorgen sie für die Planung und Umsetzung von entsprechenden Sanierungsarbeiten. Auf der Baustelle koordinieren sie ihre Arbeiten jeweils mit den anderen HandwerkerInnen.

Ein wichtiger Aspekt ist insbesondere die Bauökologie (Energiebilanz, Heizungs- und Klimatechnik, Gebäudeleittechnik, Wasserversorgung und -entsorgung bzw- -aufbereitung). GebäudetechnikerInnen erstellen Leitungs- und Montageskizzen.

Beispiele für Verantwortungsbereiche von GebäudetechnikerInnen:

  • Montage, Installations- und Instandsetzungsarbeiten
  • Wartungs- und Inspektionsarbeiten an Elektro- und HKLS-Anlagen*
  • Durchführen von Störungsbehebungen
  • Ansprechperson für KundInnen und MieterInnen bei technischen Anliegen
  • Begleitung und Betreuung bautechnischer Projekte - von der Entwicklung bis zur Umsetzung
  • Mitwirken bei Einkaufs-, Vergabe- und Vertragsverhandlungen
  • Beurteilung vorhandener Gebäudesubstanz, z.B. im Fall einer Sanierung
  • Pflege der Bestandsdokumentation (Bauwerksbücher)
  • u.v.a.

 

Spezialisierungsmöglichkeiten sind z.B: Heizungstechnik, Technische Zeichnung, Lüftungs- oder Sanitärtechnik, Brandschutz und Bauvertragswesen oder Domotronik (Vernetzung von Haus-, Energie- und Kommunikationstechnologie für die automatische Steuerung von Licht, Klima, Jalousien etc. in größeren Gebäuden.

Siehe auch die Berufe EnergietechnikerIn, BaubiologIn oder den Lehrberuf Installations- und GebäudetechnikerIn.

 

*HKLS: Heizung, Kältetechnik, Lüftung, Klima-, Sanitär- und manchmal auch Sprinkleranlagen.

Gebäudetechnik umfasst gebäudetechnische Anlagen, Geräte und Armaturen zur Versorgung mit Wasser, Wärme, Kühlung, Frischluft und Strom.

GebäudetechnikerInnen montieren und warten solche Anlagen in unterschiedlichen Gebäuden (Wohnhäuser, Büros, Schulen, Industriegebäude). Die Anlagen dienen neben der Versorgung mit Energie und Wasser auch der Ableitung und Entsorgung von Abgasen und Abwässern.

Im Neubau stellen sie Rohrleitungen und -verbindungen her, verlegen Rohre und ziehen die notwendigen Leitungen. Sie installieren die erforderlichen Zu- und Ableitungen. Außerdem montieren sie Gas - und Sanitärsysteme, Warmwasserspeicher, Heizungs- und wärmetechnische Installationen, Klima- und Lüftungsanlagen, Sonnenkollektoren und beraten ihre KundInnen über energiesparende Techniken.

In Altbauten sorgen sie für die Planung und Umsetzung von entsprechenden Sanierungsarbeiten. Auf der Baustelle koordinieren sie ihre Arbeiten jeweils mit den anderen HandwerkerInnen.

Ein wichtiger Aspekt ist insbesondere die Bauökologie (Energiebilanz, Heizungs- und Klimatechnik, Gebäudeleittechnik, Wasserversorgung und -entsorgung bzw- -aufbereitung). GebäudetechnikerInnen erstellen Leitungs- und Montageskizzen.

Beispiele für Verantwortungsbereiche von GebäudetechnikerInnen:

  • Montage, Installations- und Instandsetzungsarbeiten
  • Wartungs- und Inspektionsarbeiten an Elektro- und HKLS-Anlagen*
  • Durchführen von Störungsbehebungen
  • Ansprechperson für KundInnen und MieterInnen bei technischen Anliegen
  • Begleitung und Betreuung bautechnischer Projekte - von der Entwicklung bis zur Umsetzung
  • Mitwirken bei Einkaufs-, Vergabe- und Vertragsverhandlungen
  • Beurteilung vorhandener Gebäudesubstanz, z.B. im Fall einer Sanierung
  • Pflege der Bestandsdokumentation (Bauwerksbücher)
  • u.v.a.

 

Spezialisierungsmöglichkeiten sind z.B: Heizungstechnik, Technische Zeichnung, Lüftungs- oder Sanitärtechnik, Brandschutz und Bauvertragswesen oder Domotronik (Vernetzung von Haus-, Energie- und Kommunikationstechnologie für die automatische Steuer ...

Der Beruf erfordert Wissen über Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, Gestaltung von Schaltanlagen, Automatisierungstechnik und Kommunikation (Bussysteme). Wichtig ist ein naturwissenschaftlich-technisches Verständnis sowie

  • Interesse an Elektrotechnik
  • Handgeschicklichkeit
  • Selbstständige Arbeitsweise
  • Bereitschaftsdienst (auch Abends und am Wochenende)
  • Verlässlichkeit: Einhaltung von Serviceterminen
  • Kenntnis der facheinschlägigen Vorschriften
  • Umgang mit Softwaretools: Ausschreibungsprogramme, CAD
  • Fähigkeit, komplexe Sachverhalte zu erfassen und diese verständlich zu kommunizieren

 

Aufgrund der häufig erforderlichen interdisziplinären Zusammenarbeit mit SpezialistInnen aus unterschiedlichsten Fach- und Wissenschaftsbereichen auch ein Maß an Kontakt- und Teamkompetenz nötig.

TechnikerInnen im Außendienst sind meist österreichweit tätig, was Mobilität erfordert sowie die Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten (Rufbereitschaft in Notfällen, Schichtdienst).

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen bei einschlägigen Unternehmen, Anbietern von Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsinstallationen. Aufgaben bestehen auch im Facility Management bei Bauunternehmen sowie öffentlichen und privaten Bauträgern und Genossenschaften: Installation von Privathäusern und Firmen, Neu-, Umbau- und Revitalisierung in Gesundheitseinrichtungen etc.

Je nach Qualifikation ist die Tätigkeit als Technische/r Zeichner/in, Konstrukteur/in oder ServicetechnikerIn im Bereich Installations- und Gebäudetechnik möglich.

In Österreich werden zunehmend neue "Green Jobs" geschaffen, in denen Gebäudetechniker/innen sehr gefragt sind. Die energetische Versorgung von Gebäuden mit Energie, Wasser, Luft, Wärme und Kälte sowie deren umweltschonende Entsorgung (oder Recycling der Materialien) erfordert, dass bereits bei der Planung der gesamte Gebäudelebenszyklus (bzw. Produktlebenszyklus)berücksichtigt wird (siehe RecyclingtechnikerIn im Berufslexikon).

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "GebäudetechnikerIn", dem der Beruf "GebäudetechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Es gibt Ausbildungen im Bereich Gebäudetechnik, Domotronik, Klimatechnik, Energietechnik, Elektrotechnik-Gebäudeautomatisation sowie Messtechnik, Steuerungs- und Regelungstechnik.

In Jobauschreibungen wird oft wird eine Schaltberechtigung für Nieder- und Hochspannungsanlagen vorausgesetzt. Kenntnisse in den Bereichen Sensorik, Elektrotechnik und Informationstechnik (z.B. vernetzte Geräte, Smart Home) sind ebenfalls wichtig.

 

Zunehmend werden duale Ausbildungen angeboten - Unternehmen übernehmen manchmal die Studienkosten ihrer dualen StudentInnen. Infos über Hochschulen, die duale Studiengänge anbieten, finden sich in der Datenbank auf www.studieren.at

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Facility Management und Gebäudetechnik werden unter anderem am LITEC (Linz), der HTBLA und FH Pinkafeld, der FH Kufstein, der Donau-Universität Krems sowie der Technischen Universität Wien angeboten. Weitere Schulungsträger mit entsprechenden Kursangeboten sind WIFI, bfi, ATGA (Akademie für technische Gebäudeausrüstung) sowie die TÜV-Akademie Österreich.

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es vor allem hinsichtlich der Spezialisierung auf bestimmte Gebäudetypen, z.B. Spitäler, Schulen, technisch-industrielle Gebäude.

GebäudetechnikerInnen können in eine leitende Position, etwa als Planungsingenieur/in, Projektleiter/in, Sachverständiger/in, Produktionsleiter/in oder Facility-Manager/in tätig sein. Aufstiegsmöglichkeiten gibt es vor allem hinsichtlich der Spezialisierung auf bestimmte Gebäudetypen, z.B. Spitäler, Schulen oder technisch-industrielle Gebäude.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Bau, Holz, Gebäudetechnik, Seite 16
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