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KlimatechnikerIn

Berufsbereiche: Bau, Baunebengewerbe und Holz / Maschinen, Kfz und Metall
Ausbildungsform: Schule
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.130,- bis € 2.400,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

KlimatechnikerInnen befassen sich mit der Planung, Montage, Inbetriebnahme und Wartung von lüftungstechnischen Anlagen, Kühlanlagen und Wärmepumpen mitsamt den regeltechnischen Einrichtungen.

Lüftungstechnische Anlagen regeln die Raumluft durch Zuführen von Außenluft und Abführen verunreinigter oder verbrauchter Luft. Mit solchen Anlagen können Räume beheizt, gekühlt oder klimatisiert werden; ebenso kann die gewünschte Luftfeuchtigkeit reguliert werden. Beispiele: Be- und Entlüftungsanlagen, Luftheizungsanlagen, Teilklimaanlagen, Klimaanlagen, Hygieneanlagen und Industrieanlagen.

KlimatechnikerInnen setzen mechanische Bauteile (Keilriemen, Ventile), elektrische Teile (Ventilatoren, Pumpen) sowie Kondensatoren und Generatoren zusammen. Sie statten die Geräte und Anlagen mit elektronischen Schaltkreisen aus, um spezielle Funktionalitäten zu integrieren. Sie verlegen elektrische Leitungen und verbinden Rohre durch Schweißen und Hartlöten.

Außerdem setzten sie Filter ein und prüfen die Klimanlagen mit speziellen Messgeräten. Messgrößen sind zum Beispiel: Kohlendioxidgehalt unter Nutzungsbedingungen, Luftgeschwindigkeit im Aufenthaltsbereich, Schalldruckpegel und die Keimzahl der Zuluft.

Für die konstruktive Auslegung und Berechnung einer lufttechnischen Anlage und der lüftungstechnischen Komponenten (z.B. Volumenregler, Wärmetauscher, Brandschutzklappen, Luftfilter, Schalldämpfer) nutzen sie 3D-Konstruktions- und Simulationssoftware. Sie erstellen Maßbilder, Spezifikationen und Baugruppenzeichnungen.

Dazu müssen sie Schaltpläne lesen und erstellen und technische Richtlinien (Kälteanlagenverordnung) einhalten. Sie wissen über Aufbau und Funktion des Kältekreislaufes und der Regeltechnik Bescheid. Sie sind auch für die Inbetriebnahme und Einrichtung der benötigten Regel- und Steuerungsinstrumente verantwortlich.

Als ServicetechnikerIn führen sie regelmäßige Wartungs- und Reparaturarbeiten durch. Sie inspizieren die Anlagen, überprüfen die Funktionalität. Bei Störungen übernehmen sie die Fehlersuche und die Störungsbehebung.

Spezialisierungsmöglichkeiten: Entwickeln von Klimatisierungskonzepten für Schienenfahrzeuge; Lüftungstechnische Anlagen in medizinisch genutzten Räumen oder Küchen.

Siehe auch die Berufe KälteanlagentechnikerIn, Steuerungs- und RegelungstechnikerIn, EnergietechnikerIn.

KlimatechnikerInnen befassen sich mit der Planung, Montage, Inbetriebnahme und Wartung von lüftungstechnischen Anlagen, Kühlanlagen und Wärmepumpen mitsamt den regeltechnischen Einrichtungen.

Lüftungstechnische Anlagen regeln die Raumluft durch Zuführen von Außenluft und Abführen verunreinigter oder verbrauchter Luft. Mit solchen Anlagen können Räume beheizt, gekühlt oder klimatisiert werden; ebenso kann die gewünschte Luftfeuchtigkeit reguliert werden. Beispiele: Be- und Entlüftungsanlagen, Luftheizungsanlagen, Teilklimaanlagen, Klimaanlagen, Hygieneanlagen und Industrieanlagen.

KlimatechnikerInnen setzen mechanische Bauteile (Keilriemen, Ventile), elektrische Teile (Ventilatoren, Pumpen) sowie Kondensatoren und Generatoren zusammen. Sie statten die Geräte und Anlagen mit elektronischen Schaltkreisen aus, um spezielle Funktionalitäten zu integrieren. Sie verlegen elektrische Leitungen und verbinden Rohre durch Schweißen und Hartlöten.

Außerdem setzten sie Filter ein und prüfen die Klimanlagen mit speziellen Messgeräten. Messgrößen sind zum Beispiel: Kohlendioxidgehalt unter Nutzungsbedingungen, Luftgeschwindigkeit im Aufenthaltsbereich, Schalldruckpegel und die Keimzahl der Zuluft.

Für die konstruktive Auslegung und Berechnung einer lufttechnischen Anlage und der lüftungstechnischen Komponenten (z.B. Volumenregler, Wärmetauscher, Brandschutzklappen, Luftfilter, Schalldämpfer) nutzen sie 3D-Konstruktions- und Simulationssoftware. Sie erstellen Maßbilder, Spezifikationen und Baugruppenzeichnungen.

Dazu müssen sie Schaltpläne lesen und erstellen und technische Richtlinien (Kälteanlagenverordnung) einhalten. Sie wissen über Aufbau und Funktion des Kältekreislaufes und der Regeltechnik Bescheid. Sie sind auch für die Inbetriebnahme und Einrichtung der benötigten Regel- und Steuerungsinstrumente verantwortlich.

Als ServicetechnikerIn führen sie regelmäßige Wartungs- und Reparaturarbeiten durch. Sie inspizieren die Anlagen, überprüfen die Funktionalität. Bei Störungen ü ...

Es ist wichtig, bereits vor der Ausbildung ein naturwissenschaftlich-technisches Verständnis und eine gewisse mathematische Begabung aufweisen zu können. Kernbereiche sind z.B. Thermik, Mechanik, Elektrotechnik, Technisches Zeichnen und Konstruktion.

  • Interesse an Schalttechnik, Messtechnik, Steuer- und Regelungstechnik
  • Körperliche Belastbarkeit: Montage schwerer Gegenstände
  • Handgeschicklichkeit
  • Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten: Rufbereitschaft in Notfällen
  • Fähigkeit, komplexe Sachverhalte zu erfassen und diese verständlich zu kommunizieren
  • Verlässlichkeit: Einhaltung von Serviceterminen, Sicherheitsvorschriften und einschlägigen Normen der Branche
  • Umgang mit Simulations- und Planerstellungstools wie MATLAB und CAD

 

TechnikerInnen im Außendienst sind meist österreichweit tätig, das erfordert Reisebereitschaft für Service- und Montagearbeiten im In- oder Ausland. Für Beratung und Service ein sicheres und kundenorientiertes Auftreten erforderlich.

AbsolventInnen arbeiten in Planungsbüros, bei Herstellern und Betreibern von Klima- und Wärmepumpengeräten, auch bei Immobilienunternehmen und im Facility Management und bei Unternehmen, die in der technischen Betriebsführung sowie in der Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Klimatechnik tätig sind.

Eine Herausforderung für die Kälte- und Klimatechnik liegt in der Verminderung des Energieverbrauchs. Gefragt sind daher Lösungsansätze für energieeffiziente Kälte- und Klimaanlagen und der hiermit verbundenen Reduzierung der CO2-Emissionen (Klimaschutz).

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "KälteanlagentechnikerIn", dem der Beruf "KlimatechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Eine einschlägige Ausbildung im Bereich Klimatechnik bzw. Lüftungstechnik, Gebäudetechnik mit Schwerpunkt HKL (Heizung, Klima, Lüftung), ansonsten Elektrotechnik/Steuer- und Regelungstechnik oder Mechanik bildet die Grundlage für diesen Beruf. KonstrukteurInnen im Bereich Klimatechnik verfügen meistens eine Ausbildung im Bereich Maschinenbau.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen im im Bereich Gebäudetechnik, Sicherheitstechnik, Steuer- und Regeltechnik, Messtechnik und in Bezug auf betreibswirtschaftliche unf rechtliche Aspekte (Budgetierung, Controlling, Projektmanagement, Anlagenrecht).

Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es vor allem hinsichtlich der Spezialisierung auf bestimmte Gebäudetypen (z.B. Spitäler, Schulen, technisch-industrielle Gebäude).

Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten bestehen zum Beispiel als BereichsleiterIn, ProjektmanagerIn oder AbnahmentechnikerIn in der Abnahme von kontrollierten Wohnungslüftungs-Systemen.

Zudem kann eine Spezialisierung auf bestimmte Anlagen für unterschiedliche Zwecke (z.B. Spitäler, Schulen, technisch-industrielle Gebäude) angestrebt werden.

Zudem kann eine Spezialisierung auf bestimmte Anlagen für unterschiedliche Zwecke (z.B. Spitäler, Schulen, technisch-industrielle Gebäude) angestrebt werden.

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