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KarosseriebautechnikerIn

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall
Ausbildungsform: Lehre
Infos zur Lehrlingsentschädigung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Ältere Berufsbezeichnung(en): KarosseurIn

Tätigkeitsmerkmale

KarosseriebautechnikerInnen sind in der Wartung/Reparatur von Karosserien und Fahrzeugaufbauten tätig und stellen Karosserien für Spezialfahrzeuge her (Karosserien von seriengefertigten Fahrzeugen werden durchwegs vollautomatisch am Fließband produziert). Sie führen auch Umbauten an Fahrzeugkarosserien durch (z.B. Einbau von Schiebedächern, Hebebühnen usw.). Die wichtigsten Erzeugnisse der KarosseriebautechnikerInnen sind Aufbauten von Möbelwagen, Kühlwagen, Fahrzeugen des Öffentlichen Dienstes (z.B. Feuerwehrwagen, Krankenwagen, Straßenreinigungsfahrzeuge, Fahrzeuge der Müllabfuhr), Transportbehälter für Flüssigkeiten (Wasser, Öl, Benzin) und Anhänger für Nutzfahrzeuge. Bei Reparaturarbeiten an Oldtimern oder einzelgefertigten Fahrzeugen werden auch Karosserieersatzteile hergestellt. Zu den Dienstleistungen der KarosseriebautechnikerInnen zählen Reparaturarbeiten sowie Ein- bzw. Umbauten an Fahrzeugkarosserien. Die Beschäftigungsbetriebe sind meistens entweder auf die Herstellung von Karosserien oder auf Reparaturarbeiten spezialisiert, wobei die Reparaturbetriebe überwiegen. Die beruflichen Aufgaben und Tätigkeiten der KarosseriebautechnikerInnen hängen stark von der Spezialisierung des Beschäftigungsbetriebes ab.

Die Hauptaufgaben der KarosseriebautechnikerInnen sind die Anfertigung und der Umbau von Aufbauten und Anhängern für Kraftfahrzeuge sowie Reparatur, Instandsetzung und Wartung von Karosserien und Fahrgestellen. Weiters montieren und demontieren sie Fahrzeugteile, Ausrüstung und Zubehör und führen Funktionsprüfungen und Qualitätskontrollen an Karosserien, Fahrzeugaufbauten und Ausrüstungen durch. Eine wichtige Aufgabe ist schließlich der Oberflächenschutz durch Rostschutzanstriche und das Aufbringen von Lackierungen zur Verschönerung der Oberflächen. Bei all diesen Aufgaben müssen die KarosseriebautechnikerInnen verschiedenste Materialien wie Metall, Kunststoff, Holz, Glas usw. mit den entsprechenden Verfahren bearbeiten. Die einzelnen Arbeitsschritte sind Messen, Anreißen, Schneiden, Sägen, Schleifen, Bohren, Senken, Gewindeschneiden, Nieten, Autogenes Brennschneiden und Kaltbearbeitungsverfahren (Richten, Stauchen, Schweifen, Treiben, Schlichten, Bördeln, Abkanten, Absetzen, Spannen, Sicken, Runden, Aufziehen, Einziehen). Lösbare und unlösbare Verbindungstechniken sind z.B. Schraubverbindungen, Kleben, Löten, Gasschmelzschweißen, Widerstandsschweißen oder Schutzgasschweißen.

Zunächst müssen die KarosseriebautechnikerInnen die Untergründe prüfen, danach bringen sie das Füll-, Grund- und Deckmaterial auf und schleifen es ab. Sie bereiten die gebrauchsfertigen Materialien zu und mischen sie. KarosseriebautechnikerInnen lesen Werkzeichnungen und fertigen Skizzen an. Nach vorgegebenen Mustern nuancieren sie die Farben und lassen diese natürlich oder im künstlichen Verfahren trocknen. Schließlich polieren sie die Oberfläche. Manchmal fertigen sie Lackierungen nach Schablone und Pausen an, sie zeichnen und malen einfache Schmuckformen und Beschriftungen. Dafür beherrschen die KarosseriebautechnikerInnen auch die Luftpinseltechnik Eine weitere Möglichkeit des Verzierens ist das Linieren.

KarosseriebautechnikerInnen haben auch zahlreiche organisatorische Aufgaben. Anhand der technischen Unterlagen und Werkzeichnungen legen sie die Arbeitsschritte, Arbeitsmittel und Arbeitsmethoden fest. Danach planen und steuern sie die Arbeitsabläufe, beurteilen die Arbeitsergebnisse und sorgen für die Einhaltung der Qualitätsstandards. Weiters sorgen sie auch dafür, dass alle Arbeiten unter Berücksichtigung der Sicherheits- und Umweltstandards ausgeführt werden; und sie erfassen und dokumentieren technische Daten über den Arbeitsablauf und die Arbeitsergebnisse. Auch in der Kundenberatung wirken KarosseriebautechnikerInnen mit.

KarosseriebautechnikerInnen sind in der Wartung/Reparatur von Karosserien und Fahrzeugaufbauten tätig und stellen Karosserien für Spezialfahrzeuge her (Karosserien von seriengefertigten Fahrzeugen werden durchwegs vollautomatisch am Fließband produziert). Sie führen auch Umbauten an Fahrzeugkarosserien durch (z.B. Einbau von Schiebedächern, Hebebühnen usw.). Die wichtigsten Erzeugnisse der KarosseriebautechnikerInnen sind Aufbauten von Möbelwagen, Kühlwagen, Fahrzeugen des Öffentlichen Dienstes (z.B. Feuerwehrwagen, Krankenwagen, Straßenreinigungsfahrzeuge, Fahrzeuge der Müllabfuhr), Transportbehälter für Flüssigkeiten (Wasser, Öl, Benzin) und Anhänger für Nutzfahrzeuge. Bei Reparaturarbeiten an Oldtimern oder einzelgefertigten Fahrzeugen werden auch Karosserieersatzteile hergestellt. Zu den Dienstleistungen der KarosseriebautechnikerInnen zählen Reparaturarbeiten sowie Ein- bzw. Umbauten an Fahrzeugkarosserien. Die Beschäftigungsbetriebe sind meistens entweder auf die Herstellung von Karosserien oder auf Reparaturarbeiten spezialisiert, wobei die Reparaturbetriebe überwiegen. Die beruflichen Aufgaben und Tätigkeiten der KarosseriebautechnikerInnen hängen stark von der Spezialisierung des Beschäftigungsbetriebes ab.

Die Hauptaufgaben der KarosseriebautechnikerInnen sind die Anfertigung und der Umbau von Aufbauten und Anhängern für Kraftfahrzeuge sowie Reparatur, Instandsetzung und Wartung von Karosserien und Fahrgestellen. Weiters montieren und demontieren sie Fahrzeugteile, Ausrüstung und Zubehör und führen Funktionsprüfungen und Qualitätskontrollen an Karosserien, Fahrzeugaufbauten und Ausrüstungen durch. Eine wichtige Aufgabe ist schließlich der Oberflächenschutz durch Rostschutzanstriche und das Aufbringen von Lackierungen zur Verschönerung der Oberflächen. Bei all diesen Aufgaben müssen die KarosseriebautechnikerInnen verschiedenste Materialien wie Metall, Kunststoff, Holz, Glas usw. mit den entsprechenden Verfahren bearbeiten. Die einzelnen Arbeits ...

  • Kräftiger Körperbau: Montage großer Karosserieteile
  • Handgeschicklichkeit: Schweißarbeiten, Montieren von Karosserieteilen
  • Fingerfertigkeit: Montieren von kleinen Bauteilen
  • Auge-Hand-Koordination: Ausklopfen von beschädigten Karosserieteilen, Schweiß- und Klebearbeiten, Bedienen der Metallbearbeitungsmaschinen
  • Sehvermögen: präzises Durchführen von Schweißarbeiten
  • räumliche Vorstellungsfähigkeit: Zusammenbau bzw. Einbau von Karosserieteilen
  • mathematisch-rechnerische Fähigkeit: Mess- und Prüfarbeiten
  • technisches Verständnis: Erkennen von Defekten
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit: Neuanfertigungen und Reparaturen von Großaufbauten
  • logisch-analytisches Denken: Reparieren, Anfertigen und Montieren von Karosserieteilen
  • gestalterische Fähigkeit: Fertigen von Spezialaufbauten
  • Merkfähigkeit: Zusammenfügen von vorher zerlegten Karosserieteilen
  • Selbständigkeit: eigenständiges Durchführen von Reparatur- und Wartungsarbeiten
  • generelle Lernfähigkeit: Bearbeiten neuer Werkstoffe, Arbeiten an neuen Fahrzeugkonstruktionen, Arbeiten mit elektronischen Messgeräten

KarosseriebautechnikerInnen arbeiten vorwiegend in gewerblichen Karosseriebaubetrieben, Karosseriespenglereien oder Kraftfahrzeugwerkstätten. Die meisten dieser Betriebe sind Kleinbetriebe und führen vorwiegend Reparaturarbeiten durch. Einige KarosseriebautechnikerInnen sind auch in industriellen Großbetrieben der Karosserieerzeugung beschäftigt, von denen es in Österreich allerdings nur wenige gibt. Beschäftigungsbetriebe gibt es hauptsächlich in Industrie- und Ballungszentren.

Der Lehrberuf KarosseriebautechnikerIn ist ein traditioneller Männerberuf. Obwohl die körperlichen Anforderungen durch den Einsatz neuer Maschinen geringer geworden sind und auch keine gesetzlichen Einschränkungen für eine Berufsausübung von Frauen bestehen, hat sich der Frauenanteil in diesem Lehrberuf in den letzten Jahren kaum erhöht.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "KarosseriebautechnikerIn", dem der Beruf "KarosseriebautechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

offene Lehrstellen

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:
In folgenden Bundesländern befinden sich Berufsschulen für den Lehrberuf:
Quelle: Berufsschulverzeichnis des BMB (Bundesministerium für Bildung)

Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)

KarosseriebautechnikerIn
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Holz und Kunststoff verarbeitendes Gewerbe, Lohnschema für Karosseriebauer einschließlich Karosseriespengler und Karosserielackierer und Wagnergewerbe (Arbeiter) 01.05.2017
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter) 01.01.2017
Metallindustrie (Arbeiter) 01.11.2017
ÖBB - Österreichische Bundesbahnen (ÖBB-Postbus GmbH) (auf Basis von 40 Wochenstunden) (Arbeiter) 01.09.2017
GRAZ - Stadtwerke: Verkehrsbetriebe ("Linien") der Holding Graz - Kommunale Dienstleistungen GmbH (Angestellte+Arbeiter) 01.01.2017
LINZ - Stadtwerke: Linz AG für Energie (Strom, Gas, Wärme), Telekommunikation, Verkehr und Kommunale Dienste (Abfall, Abwasser, Bestattung, Bäder, Hafen, IWA-Labor, Wasser) (Angestellte+Arbeiter) 01.02.2017
KarosseriebautechnikerIn (inkl. Doppellehren)
In den angeführten Werten sind auch die Lehrlingszahlen des Vorläufer-Lehrberufs "KarosseurIn" enthalten!
Anz./Jahr 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
männlich 1.927 1.888 1.824 1.814 1.790 1.733 1.643 1.530 1.399 1.282
weiblich 47 50 51 55 61 71 86 93 85 78
gesamt 1.974 1.938 1.875 1.869 1.851 1.804 1.729 1.623 1.484 1.360
Frauenanteil 2,4% 2,6% 2,7% 2,9% 3,3% 3,9% 5,0% 5,7% 5,7% 5,7%
Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich
KarosseriebautechnikerIn
Verwandte Lehrberufe LAP-Ersatz *
Konstrukteur/in - Stahlbautechnik nein
Kraftfahrzeugtechniker/in - Personenkraftwagentechnik nein
Lackiertechniker/in nein
Land- und Baumaschinentechniker/in - Baumaschinen nein
Land- und Baumaschinentechniker/in - Landmaschinen nein
Metalltechniker/in - Zerspanungstechnik nein
Spengler/in ja <
Wagner/in nein
* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz
< Die LAP im beschriebenen Lehrberuf ersetzt die LAP des verwandten Lehrberufs.

Folgende berufsbildende Schulen bieten eine ähnliche Ausbildung wie der Lehrberuf:

Fachschule für Maschinenbau, (Ausbildungszweig "Kraftfahrzeugbau"); Fachschule für Flugtechnik; Höhere Lehranstalt für Maschineningenieurwesen (Ausbildungsschwerpunkte "Fahrzeugtechnik", "Fahrzeugtechnik/Angewandte Mechatronik" oder "Flugtechnik"); Höhere Lehranstalt für Landtechnik.

Das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) und das Berufsförderungsinstitut (bfi) bieten Kurse zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung sowie Kurse über die verschiedenen Schweiß- und Metallbearbeitungstechniken an. Von der Schweißtechnischen Zentralanstalt Wien werden ebenfalls Schweißkurse durchgeführt. Da die Fertigungsverfahren und die dabei verwendeten Materialien laufend weiterentwickelt werden, ist ständige Weiterbildung notwendig. In größeren Betrieben werden die KarosseriebautechnikerInnen bei Anwendung neuer Arbeitsmethoden bzw. beim Einsatz neuer Materialien auch betriebsintern geschult.

Weiterführende Bildungsmöglichkeiten zur Erreichung höherer Bildungsabschlüsse bzw. zur Höherqualifizierung für AbsolventInnen dieses Lehrberufs sind vor allem die Werkmeisterschule für Berufstätige mit den Fachrichtungen "Maschinenbau", "Maschinenbau - Automatisierungstechnik", "Maschinenbau - Betriebstechnik", "Maschinenbau - Kraftfahrzeugtechnik" oder "Kunststofftechnik" (2 Jahre, Abendunterricht) und die folgenden zur Reife- und Diplomprüfung führenden Schulen: Aufbaulehrgang für Berufstätige für Wirtschaftsingenieurwesen (3 Jahre); Höhere Lehranstalt für Berufstätige für Maschineningenieurwesen, Ausbildungsschwerpunkte "Maschinen- und Anlagentechnik", "Automatisierungstechnik" oder "Haustechnik" (4 Jahre); Höhere Lehranstalt für Berufstätige für Wirtschaftsingenieurwesen (4 Jahre); Höhere Lehranstalt für Berufstätige für Wirtschaftsingenieurwesen, Ausbildungsschwerpunkte "Betriebsinformatik", "Betriebsmanagement", "Qualitätsmanagement" und "Umweltökonomie" (4 Jahre).

KarosseriebautechnikerInnen können zu GruppenleiterInnen, VorarbeiterInnen, LagerleiterInnen, PartieführerInnen, AbteilungsleiterInnen und MeisterInnen aufsteigen.

Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für KarosseriebautechnikerInnen in den Handwerken "Karosseriebau- und Karosserielackiertechniker", "Kraftfahrzeugtechnik", "Lackierer", "Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau", "Metalltechnik für Schmiede und Fahrzeugbau", "Metalltechnik für Land- und Baumaschinen" oder "Spengler" (Voraussetzung: Meisterprüfung) oder im Gewerbe "Wagner", das als "freies Gewerbe" eingestuft ist (kein Befähigungsnachweis erforderlich!). Weiters können KarosseriebautechnikerInnen folgendes Teilgewerbe (Voraussetzung: Lehrabschlussprüfung) ausüben: "Autoverglasung".

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Technik (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Auto (Folder)
Reihe: Jobchancen Lehre
Lehrberufe in Österreich - Ausbildungen mit Zukunft (Broschüre)
Reihe: Publikation des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und der Wirtschaftskammer (WKÖ)
Fundstelle: Metalltechnik und Maschinenbau, Seite 106
Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Auto, Flugzeug, Transport, Seite 12
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