MetalltechnikerIn - Hauptmodul Schmiedetechnik

Berufsbereiche: Maschinenbau, Kfz, Metall
Ausbildungsform: Lehre
Infos zur Lehrlingsentschädigung (Lehrlingseinkommen)
Lehrzeit: 3 1/2 Jahre.Bei Absolvierung eines zusätzlichen Spezialmoduls: 4 Jahre. Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.130,- bis € 2.160,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Ältere Berufsbezeichnungen: MesserschmiedIn, SchmiedIn

 

Der Lehrberuf "MetalltechnikerIn - Hauptmodul Schmiedetechnik" gehört zum Modul-Lehrberuf "MetalltechnikerIn", der insgesamt 8 Hauptmodule und 4 Spezialmodule hat. Die Ausbildung in diesem Modul-Lehrberuf dauert höchstens 4 Jahre.

 

Hauptmodule:

  • Maschinenbautechnik
  • Fahrzeugbautechnik
  • Metallbau- und Blechtechnik
  • Stahlbautechnik
  • Schmiedetechnik
  • Werkzeugbautechnik
  • Schweißtechnik
  • Zerspanungstechnik

Spezialmodule:

  • Automatisierungstechnik
  • Designtechnik
  • Konstruktionstechnik
  • Prozess- und Fertigungstechnik

Kombinationsmöglichkeiten:

  • Schmiedetechnik + Hauptmodul Fahrzeugbautechnik
  • Schmiedetechnik + Hauptmodul Metallbau- und Blechtechnik
  • Schmiedetechnik + Hauptmodul Stahlbautechnik
  • Schmiedetechnik + Hauptmodul Schweißtechnik
  • Schmiedetechnik + Spezialmodul Designtechnik

Tätigkeitsmerkmale

Metall (Eisen, Aluminium, Kupfer usw.) gehört zu den wichtigsten Werkstoffen in den meisten Bereichen der Technik. Hauptanwendungsgebiete sind z.B. der Maschinen- und Anlagenbau, der Fahrzeugbau, der Schiffsbau, der Brückenbau und der Werkzeugbau. Metalle werden auf unterschiedlichste Weise bearbeitet und zu Werkstücken geformt. Die Bearbeitungstechniken werden eingeteilt in spanabhebende Verfahren wie Bohren, Drehen, Fräsen, Schleifen, Sägen, Gravieren und nicht spanabhebende Verfahren wie Schmieden, Biegen, Walzen, Ziehen, Prägen, Gießen sowie in verbindende Verfahren wie Schweißen, Löten, Kleben usw. Dementsprechend vielfältig sind auch die Berufsmöglichkeiten in der Metallbe- und -verarbeitung.

Hauptmodul "Schmiedetechnik"

Beim Schmieden werden Werkstücke aus Metall, wie z.B. Eisen oder Stahl, in glühendem Zustand durch Hämmern oder Pressen bearbeitet und geformt ("Warmformen"). MetalltechnikerInnen mit dem Hauptmodul "Schmiedetechnik" stellen auf diese Weise z.B. Geländer, Gitter, Tore, Türen oder Zäune her. Sie entwerfen die Metallgestaltungsarbeiten auf Papier oder fertigen Modelle dafür an. Nach diesen Zeichnungen, Mustern und Schablonen oder mit Hilfe von Formelementen ("Gesenke") bearbeiten sie das glühende Metall händisch mit dem Schmiede- oder Krafthammer sowie maschinell an Hammer- bzw. Schmiedemaschinen.

Weitere Schritte sind das Zusammenbauen, Montieren und Einstellen der Schmiedeprodukte. Zu den Aufgaben von MetalltechnikerInnen mit dem Hauptmodul "Schmiedetechnik" gehören auch die Reparatur der Schmiedeprodukte, die Anfertigung von Schmiedewerkzeugen und die Restaurierung und Konservierung von historischen Metallarbeiten.

Spezialmodul "Designtechnik"

In der Designtechnik geht es um die Planung, den Entwurf und die kreative Gestaltung von Produkten, Einzelteilen oder Baugruppen nach eigenen Ideen oder nach Designvorgaben für Metallkonstruktionen. MetalltechnikerInnen mit dieser Zusatzausbildung erstellen auf der Grundlage der Kundenanforderungen händisch oder auf dem Computer Entwurfszeichnungen und Planungsunterlagen und führen die erforderlichen Berechnungen durch. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Beratung der KundInnen in Fragen der Gestaltung von Metallkonstruktionen.

Berufsprofil für das Hauptmodul "Schmiedetechnik" gemäß Ausbildungsordnung:

  • Entwerfen und Darstellen von Metallgestaltungsarbeiten auf Papier und im Modell
  • Schmieden von Hand und mit Krafthammer nach Zeichnung, Muster und Schablone und in Gesenken zur Herstellung von Schmiedeprodukten (wie z.B. Geländer, Gitter, Tore, Türen, Einfriedungen)
  • Zusammenbauen, Montieren, Einstellen und Reparieren von Schmiedeprodukten (wie z.B. Geländer, Gitter, Tore, Türen, Einfriedungen)
  • Anfertigen der Schmiedewerkzeuge und Vorrichtungen
  • Wärmebehandeln von Metallwerkstoffen zur Warmvorformung oder Materialvergütung
  • Restaurieren und Konservieren von historischen Metallarbeiten
  • Erfassen und Dokumentieren von technischen Daten über den Arbeitsverlauf und die Arbeitsergebnisse
  • Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Umwelt- und Qualitätsstandards

Berufsprofil für das Spezialmodul "Designtechnik" gemäß Ausbildungsordnung:

  • Erstellen von Entwurfszeichnungen von Hand und rechnergestützt
  • Planen, Entwerfen und kreatives Gestalten von Produkten, Einzelteilen oder Baugruppen nach eigenen Ideen oder nach Designvorgaben für Metallkonstruktionen
  • Durchführen von Berechnungen im Zusammenhang mit der Gestaltung von Produkten, Einzelteilen oder Baugruppen für Metallkonstruktionen
  • Erfassen von Kundendaten in Bezug auf die Gestaltung und Handhabung von verschiedenen Produkten zur Verbesserung der Handhabung
  • Beraten von Kunden in Fragen der Gestaltung von Metallkonstruktionen

Metall (Eisen, Aluminium, Kupfer usw.) gehört zu den wichtigsten Werkstoffen in den meisten Bereichen der Technik. Hauptanwendungsgebiete sind z.B. der Maschinen- und Anlagenbau, der Fahrzeugbau, der Schiffsbau, der Brückenbau und der Werkzeugbau. Metalle werden auf unterschiedlichste Weise bearbeitet und zu Werkstücken geformt. Die Bearbeitungstechniken werden eingeteilt in spanabhebende Verfahren wie Bohren, Drehen, Fräsen, Schleifen, Sägen, Gravieren und nicht spanabhebende Verfahren wie Schmieden, Biegen, Walzen, Ziehen, Prägen, Gießen sowie in verbindende Verfahren wie Schweißen, Löten, Kleben usw. Dementsprechend vielfältig sind auch die Berufsmöglichkeiten in der Metallbe- und -verarbeitung.

Hauptmodul "Schmiedetechnik"

Beim Schmieden werden Werkstücke aus Metall, wie z.B. Eisen oder Stahl, in glühendem Zustand durch Hämmern oder Pressen bearbeitet und geformt ("Warmformen"). MetalltechnikerInnen mit dem Hauptmodul "Schmiedetechnik" stellen auf diese Weise z.B. Geländer, Gitter, Tore, Türen oder Zäune her. Sie entwerfen die Metallgestaltungsarbeiten auf Papier oder fertigen Modelle dafür an. Nach diesen Zeichnungen, Mustern und Schablonen oder mit Hilfe von Formelementen ("Gesenke") bearbeiten sie das glühende Metall händisch mit dem Schmiede- oder Krafthammer sowie maschinell an Hammer- bzw. Schmiedemaschinen.

Weitere Schritte sind das Zusammenbauen, Montieren und Einstellen der Schmiedeprodukte. Zu den Aufgaben von MetalltechnikerInnen mit dem Hauptmodul "Schmiedetechnik" gehören auch die Reparatur der Schmiedeprodukte, die Anfertigung von Schmiedewerkzeugen und die Restaurierung und Konservierung von historischen Metallarbeiten.

Spezialmodul "Designtechnik"

In der Designtechnik geht es um die Planung, den Entwurf und die kreative Gestaltung von Produkten, Einzelteilen oder Baugruppen nach eigenen Ideen oder nach Designvorgaben für Metallkonstruktionen. MetalltechnikerInnen mit dieser Zusatzausbildung erstellen auf der Grundlage der Kundenanforderungen hä…

Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)

MetalltechnikerIn - Hauptmodul Schmiedetechnik
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Metall- und Elektrogewerbe (Arbeiter)
gültig ab 01.01.2022
01.01.2022
Metallindustrie: Metalltechnische Industrie (Maschinen- und Metallwarenindustrie, Gießerei-Industrie), Fahrzeugindustrie, Nichteisen-Metallindustrie, Stahlindustrie und Bergbau, Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen (Arbeiter)
gültig ab 01.11.2021
01.11.2021
  • Auge-Hand-Koordination: Schmieden, Montagearbeiten
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit: Teamarbeit (z.B. bei Montagearbeiten)
  • Handgeschicklichkeit: händisches Bearbeiten von Metallteilen, Schmiedewerkzeug anfertigen
  • Logisch-analytisches Denken: Feststellen von Fehlern bei Reparaturarbeiten
  • Mathematisch-rechnerische Fähigkeit: Berechnen von Werkstückmaßen und Konstruktionen, Berechnen von Parametern zur Maschinenprogrammierung
  • Physische Ausdauer: Montieren von Schmiedeprodukten, Arbeiten mit schweren Werkzeugen und Geräten, Belastungen wie Verschmutzung, Maschinenlärm, auch Witterung bei Außenmontagen
  • Psychische Belastbarkeit: teilweise Schichtarbeit (auch Nachtschicht)
  • Räumliche Vorstellungsfähigkeit: Anfertigen von Metallgestaltungsarbeiten nach Werkstückzeichnungen, Arbeiten nach Montageplänen
  • Reaktionsfähigkeit: Bedienen, Steuern und Überwachen von Maschinen und Anlagen, rasches Eingreifen bei Maschinenstörungen
  • Sehvermögen: Kontrollarbeiten (Werkstücke, usw.)
  • Selbständigkeit: Montagearbeiten
  • Technisches Verständnis: Montage- und Reparaturarbeiten an Schmiedeprodukten, Lesen von Werkzeichnungen und technischen Plänen
  • Unempfindlichkeit der Haut: Arbeiten mit Lösungsmitteln, Schmiermitteln, Kühlflüssigkeiten, Metallspänen usw.

Betriebe/Lehrbetriebe:

MetalltechnikerInnen haben sehr vielfältige Arbeitsmöglichkeiten, da sie einerseits in allen Gewerbe- und Industrieunternehmen zu finden sind, die mit der Be- und Verarbeitung von Metall zu tun haben (Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeugfertigung und Kfz-Zulieferer, Metallwarenindustrie, Metall- und Stahlbau, Werkzeugbau, spezialisierte Schweißunternehmen usw.). Andererseits werden sie auch in sämtlichen Unternehmen gebraucht, die Produktionsmaschinen und -anlagen einsetzen und einen laufenden Instandhaltungs-, Wartungs- und Reparaturbedarf haben.

MetalltechnikerInnen mit dem Hauptmodul "Schmiedetechnik" arbeiten hauptsächlich in kleinen und mittleren Gewerbebetrieben der Metallbearbeitungsindustrie (z.B. Schlossereien, Spenglereien, Schmiedewerkstätten) sowie in Unternehmen der Metallbauindustrie (Industriebetriebe des Metall-, Maschinen- und Anlagenbaus). Teilweise finden sie auch in Kunstschmieden Beschäftigung.

Lehrstellensituation:

Der Modul-Lehrberuf "MetalltechnikerIn" mit seinen 8 Hauptmodulen gehört zu den am häufigsten erlernten Lehrberufen und liegt bei den Burschen an erster Stelle. Allerdings war in den letzten 10 Jahren ein erheblicher Rückgang der Lehrlingszahlen in diesem Lehrberuf festzustellen: Die jährliche Gesamtzahl der Metalltechnik-Lehrlinge ist in diesem Zeitraum von rund 13.450 Personen auf rund 11.250 Personen gesunken.

Die Anzahl der Lehrlinge im Hauptmodul "Schmiedetechnik" ist in den letzten Jahren immer ein wenig unterschiedlich und schwankt zwischen rund 80 und 110 Personen. Derzeit erlernen rund 80 Lehrlinge diesen Beruf. Bei fast allen Hauptmodulen gibt es die meisten Lehrstellen in Oberösterreich, jedoch weist die meisten Stellen für das Hauptmodul "Schmiedetechnik" die Steiermark aus.

Unterschiede nach Geschlecht:

Der Lehrberuf "MetalltechnikerIn" wird großteils von Männern erlernt. Wie in vielen technischen Berufen ist auch hier der Anteil der weiblichen Lehrlinge mit rund 10 Prozent noch immer recht gering, zeigt aber seit einigen Jahren eine leichte Zunahme. Der Anteil weiblicher Lehrlinge im Hauptmodul "Schmiedetechnik" ist in den letzten Jahren stetig gestiegen und hat sich zeitweise sogar mehr als verdoppelt. Trotzdem ist der Frauenanteil in diesem Hauptmodul noch relativ gering und liegt derzeit bei rund 7 Prozent.

Berufsaussichten:

Die metallverarbeitende Industrie zählt zu den wichtigsten Lieferanten für den Maschinenbau, die Fahrzeugindustrie und die Bauwirtschaft, da sie Bauteile und bereits vorverarbeitete Werkstoffe liefert. Viele Unternehmen haben sich auf Nischenbereiche und die Herstellung von Einzelstücken spezialisiert, sodass sie auch auf dem globalen Markt konkurrenzfähig sind. Durch die vielen verschiedenen Abnehmer sind Betriebe der Metallindustrie sehr wettbewerbsfähig, können also damit rechnen, dass sie ihre Erzeugnisse verkaufen.

Beschäftigungsaussichten:

Die Beschäftigungsaussichten für MetalltechnikerInnen mit dem Hauptmodul "Schmiedetechnik" sind stabil. Erweiterte Kenntnisse in der Bedienung, Steuerung und teils auch Programmierung von computergesteuerten Werkzeugmaschinen, wie z.B. in den Bereichen Numerical Control (NC), Computerized Numerical Control (CNC), Computer Aided Design (CAD) oder Computer Aided Manufacturing (CAM), sind gefragt und können die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "SchmiedetechnikerIn", dem der Beruf "MetalltechnikerIn - Hauptmodul Schmiedetechnik" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

offene Lehrstellen

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Schmiedetechnik (inkl. Doppellehren)
Anz./Jahr 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020
männlich 132 125 92 122 106 100 94 102 93 78
weiblich 2 2 2 1 0 1 2 3 3 6
gesamt 134 127 94 123 106 101 96 105 96 84
Frauenanteil 1,5% 1,6% 2,1% 0,8% 0,0% 1,0% 2,1% 2,9% 3,1% 7,1%
Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich
MetalltechnikerIn - Hauptmodul Schmiedetechnik
Verwandte Lehrberufe LAP-Ersatz *
BüchsenmacherIn nein
ChirurgieinstrumentenerzeugerIn nein
ElektronikerIn - Hauptmodul Angewandte Elektronik nein
ElektronikerIn - Hauptmodul Informations- und Telekommunikationstechnik nein
ElektronikerIn - Hauptmodul Kommunikationselektronik nein
ElektronikerIn - Hauptmodul Mikrotechnik nein
ElektrotechnikerIn - Hauptmodul Anlagen- und Betriebstechnik nein
ElektrotechnikerIn - Hauptmodul Automatisierungs- und Prozessleittechnik nein
ElektrotechnikerIn - Hauptmodul Elektro- und Gebäudetechnik nein
ElektrotechnikerIn - Hauptmodul Energietechnik nein
FahrradmechatronikerIn nein
FertigungsmesstechnikerIn - Schwerpunkt Produktionssteuerung nein
FertigungsmesstechnikerIn - Schwerpunkt Produktmessung nein
GießereitechnikerIn - Schwerpunkt Eisen- und Stahlguss nein
GießereitechnikerIn - Schwerpunkt Nichteisenmetallguss nein
GlasverfahrenstechnikerIn - Schwerpunkt Flachglasveredelung nein
GlasverfahrenstechnikerIn - Schwerpunkt Hohlglasproduktion nein
Installations- und GebäudetechnikerIn - Hauptmodul Gas- und Sanitärtechnik nein
Installations- und GebäudetechnikerIn - Hauptmodul Heizungstechnik nein
Installations- und GebäudetechnikerIn - Hauptmodul Lüftungstechnik nein
KarosseriebautechnikerIn nein
KonstrukteurIn - Schwerpunkt Installations- und Gebäudetechnik nein
KonstrukteurIn - Schwerpunkt Maschinenbautechnik nein
KonstrukteurIn - Schwerpunkt Metallbautechnik nein
KonstrukteurIn - Schwerpunkt Stahlbautechnik nein
KonstrukteurIn - Schwerpunkt Werkzeugbautechnik nein
KraftfahrzeugtechnikerIn - Hauptmodul Motorradtechnik nein
KraftfahrzeugtechnikerIn - Hauptmodul Nutzfahrzeugtechnik nein
KraftfahrzeugtechnikerIn - Hauptmodul Personenkraftwagentechnik nein
KälteanlagentechnikerIn nein
Land- und BaumaschinentechnikerIn - Schwerpunkt Baumaschinen nein
Land- und BaumaschinentechnikerIn - Schwerpunkt Landmaschinen nein
LebensmitteltechnikerIn nein
LuftfahrzeugtechnikerIn nein
MechatronikerIn - Hauptmodul Alternative Antriebstechnik nein
MechatronikerIn - Hauptmodul Automatisierungstechnik nein
MechatronikerIn - Hauptmodul Elektromaschinentechnik nein
MechatronikerIn - Hauptmodul Fertigungstechnik nein
MechatronikerIn - Hauptmodul IT-, Digitalsystem- und Netzwerktechnik nein
MechatronikerIn - Hauptmodul Medizingerätetechnik nein
MetallbearbeiterIn ja <
MetallgießerIn nein
MetallurgIn und UmformtechnikerIn nein
ModellbauerIn nein
OberflächentechnikerIn - Schwerpunkt Emailtechnik nein
OberflächentechnikerIn - Schwerpunkt Feuerverzinkung nein
OberflächentechnikerIn - Schwerpunkt Galvanik nein
OberflächentechnikerIn - Schwerpunkt Mechanische Oberflächentechnik nein
OberflächentechnikerIn - Schwerpunkt Pulverbeschichtung nein
OrthopädietechnikerIn - Schwerpunkt Orthesentechnik nein
OrthopädietechnikerIn - Schwerpunkt Prothesentechnik nein
OrthopädietechnikerIn - Schwerpunkt Rehabilitationstechnik nein
PapiertechnikerIn nein
ProzesstechnikerIn nein
Reifen- und VulkanisationstechnikerIn nein
SeilbahntechnikerIn nein
SonnenschutztechnikerIn nein
SpenglerIn nein
Textiltechnolog(e)in nein
UhrmacherIn - ZeitmesstechnikerIn nein
VeranstaltungstechnikerIn nein
VerpackungstechnikerIn nein
WaagenherstellerIn nein
WerkstofftechnikerIn - Hauptmodul Werkstoffprüfung nein
* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz
< Die LAP im beschriebenen Lehrberuf ersetzt die LAP des verwandten Lehrberufs.

Folgende berufsbildende Schulen bieten teilweise eine ähnliche Ausbildung wie der Lehrberuf:

  • Fachschule für Maschinenbau mit Betriebspraxis
  • Fachschule für Maschinenbau mit Betriebspraxis - verschiedene Ausbildungsschwerpunkte
  • Fachschule für Maschinenbau mit Betriebspraxis - Schulautonome Vertiefung Fertigungstechnik
  • Fachschule für Maschinenbau für blinde und sehbehinderte Menschen mit Betriebspraxis
  • Landwirtschaftliche Fachschule - Ausbildungsschwerpunkt Metallbearbeitung
  • Höhere Lehranstalt für Maschinenbau
  • Höhere Lehranstalt für Maschinenbau - Ausbildungsschwerpunkt Fertigungstechnik
  • Höhere Lehranstalt für Maschinenbau - Ausbildungsschwerpunkt Industriedesign
  • Höhere Lehranstalt für Maschinenbau - verschiedene schulautonome Ausbildungsschwerpunkte
  • Höhere Lehranstalt für Metallische Werkstofftechnik
  • Höhere Lehranstalt für Art und Design - Ausbildungsschwerpunkt Kunstschmiede und Metallplastik

Das Berufsförderungsinstitut (BFI), das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) und die Schweißtechnische Zentralanstalt in Wien bieten zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten für Metalltechnik-Berufe an, z.B. Programmierung/Steuerung von CNC-Maschinen, Metallbearbeitungstechniken, Schweißkurse, Oberflächenschutz, neue Werkstoffe, Kraftfahrzeugtechnik und Kraftfahrzeugelektronik, Hydraulik, Pneumatik und Elektropneumatik.

Weiterführende Bildungsmöglichkeiten zur Erreichung höherer Bildungsabschlüsse bzw. zur Höherqualifizierung für AbsolventInnen dieses Lehrberufs:

  • Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau
  • Meisterschule für Kunst und Gestaltung - Ausbildungszweig Metallgestaltung
  • Höhere Lehranstalt für Berufstätige für Maschineningenieurwesen - Ausbildungsschwerpunkt Automatisierungstechnik
  • Höhere Lehranstalt für Berufstätige für Maschinenbau - Schulautonomer Ausbildungsschwerpunkt Allgemeiner Maschinenbau
  • Höhere Lehranstalt (einschließlich Kolleg) für Berufstätige für Maschinenbau
  • Kolleg für Berufstätige für Maschinenbau - Schulautonome Vertiefung Fertigungsverfahren
  • Kolleg für Berufstätige für Maschineningenieurwesen - verschiedene Ausbildungsschwerpunkte

Aufstiegsmöglichkeiten für MetalltechnikerInnen mit dem Hauptmodul "Schmiedetechnik" bieten zum Beispiel Positionen wie WerkmeisterIn, MeisterIn, WerkstättenleiterIn, BetriebsleiterIn, HüttenmeisterIn (technische Leiter einer Schmiedeabteilung).

Die Aufstiegschancen hängen von der Betriebsgröße und -struktur (Arbeitsorganisation) ab und sind daher in Industriebetrieben und in großen Gewerbebetrieben günstiger als in Kleinbetrieben. Voraussetzung ist jedenfalls ständige Weiterbildung oder eine berufliche Spezialisierung sowie fallweise auch der Erwerb bestimmter zusätzlicher Qualifikationsnachweise (Werkmeisterschule, Meisterprüfung, Ausbilderprüfung).

Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für MetalltechnikerInnen z.B. im Rahmen der reglementierten Gewerbe "Karosseriebau- und KarosserielackiertechnikerIn, Kraftfahrzeugtechnik (verbundenes Handwerk)", "Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau, Metalltechnik für Schmiede und Fahrzeugbau, Metalltechnik für Land- und Baumaschinen (verbundenes Handwerk)", "MechatronikerIn für Maschinen- und Fertigungstechnik, MechatronikerIn für Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik, MechatronikerIn für Elektromaschinenbau und Automatisierung, MechatronikerIn für Medizingerätetechnik (verbundenes Handwerk)" und "Oberflächentechnik, Metalldesign (verbundenes Handwerk)" sowie der freien Gewerbe "Metall pressen" und "Metall- und Eisengießen".

Für reglementierte Gewerbe muss bei der Gewerbeanmeldung der jeweils vorgeschriebene Befähigungsnachweis, z.B. in Form einer Befähigungsprüfung, eines bestimmten Schul- oder Studienabschlusses oder einer fachlichen Tätigkeit, erbracht werden. Ein freies Gewerbe erfordert keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich die Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen zur Anmeldung eines Gewerbes.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Wirtschaftskammer Österreich, sowie in der Liste der reglementierten Gewerbe (BMDW) und der Liste der freien Gewerbe (BMDW).

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