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BaustofftechnikerIn

Berufsbereiche: Bau, Baunebengewerbe und Holz / Chemie, Kunststoffe, Rohstoffe und Bergbau
Ausbildungsform: Schule
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Baustoffe sind Stoffe, die für den Bau von Gebäuden verwendet werden. Dazu zählen Rohstoffe, wie Sand, Zement, Holz, Stahl, Aluminium, Ziegel, Silikon, Kautschuk, Isoliermaterial, Glas, Lacke u.a.

BaustofftechnikerInnen beschäftigen sich mit der Entwicklung, Produktion sowie der Optimierung von Bauwerkstoffen bzw. Baumaterialien und auch Betonzusatzmittel. Die Optimierung betrifft vorwieged die unterschiedlichen Eigenschaften von Materialien, wie Wämeleitwerte und Schallschutz. Daneben kommt der Qualitätskontrolle und der Prüfung auf Umweltverträglichkeit (Umweltschutz) besondere Bedeutung zu.

Siehe auch den Kernberuf WerkstofftechnikerIn sowie VerfahrenstechnikerIn und VerbundstofftechnikerIn.

Technisches Interesse, Grundsätzliches naturwissenschaftliches Verständnis, Bereitschaft Erkenntnisse unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen in die Arbeit einzubeziehen, Kontakt- und Teamfähigkeit, Freude an Physik und Chemie.

Berufliche Möglichkeiten für bestehen im Bauwesen bzw. in der Baustoffindustrie, in Architekturbüros, in Konstruktionsbüros bei Planungsgesellschaften, in Planungsbüros der Industrie und bei den Bauämtern der öffentlichen Bauträger. Darüber hinaus gibt es vielfältige Berufsmöglichkeiten in der Zulieferindustrie und im Baunebengewerbe. Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen darüber hinaus in der Baustoff-, Bauzuliefer- und Baumaschinenindustrie. Quantitativ der größte Anteil dieser Berufsgruppe arbeitet im Bereich des Baustoffgroßhandels und des Baustoffendhandels.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "WerkstofftechnikerIn", dem der Beruf "BaustofftechnikerIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Eine Ausbildung im Bereich Werkstoffingenieurwesen, Chemie, Chemieingenieurwesen,  Wirtschaftsingenieurwesen o.Ä. kann als gute Grundlage dienen.

Für spezifische Aufgaben im Umfeld der Bautechnik sind auch Aus- oder Weiterbildungsmaßnahmen in Bereichen, nachhaltige Baustoffe, wärmedämmende und energiesparende Materialien, Holztechnik, Glastechnik oder EDV (Konstruktionsprogramme wie vor allem CAD-Anwendungen) möglich. Das WIFI bietet spezielle Ausbildungen für BaustoffberaterInnen an.

AbsolventInnen einer HTL kann nach 3-jähriger einschlägiger Berufsausübung die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!). Zuständig für die Verleihung ist das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft. Infos unter www.bmwfw.gv.at, Direktlink.

Aus- und Weiterbildungsangebote in Form von Kursen bieten insbesondere die Bauakademien (Lehrbauhöfe: http://www.bauakademie.at) mit Bildungsangeboten in Bereichen wie Arbeitssicherheit, Bauleitung, Baurecht, Bauphysik, Projektmanagement, Sprengtechnik u.a.m.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weitereführende Ausbildungsinformationen

Berufsgruppe: "Bautechnik, Bauwirtschaft, Baubedarf"

Weiterbildungsmöglichkeiten bieten z.B. die Studienrichtungen Kunststofftechnik, Verbundstofftechnik (Composites), Bautechnik, Werkstoffwissenschaften u.a.

Weiterbildungsangebote im Bereich Bautechnik gibt es auch z.B. von ATGA (Akademie für technische Gebäudeausrüstung) und Nimmerrichter (Weiterbildung für Baufachleute). Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten von Seiten der Berufsbildungsinstitute sowie sonstiger Schulungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen.

Darüber hinaus gibt es Weiterbildungsangebote im Bereich z.B. Entsorgungs- und Umwelttechnik. Für spezifische Anwendungen und Einsatzbereiche - z.B. Bautechnik - gibt es ebenfalls Spezialisierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen (z.B. Werkstofftechnik für spezielle Anforderungen im Bauwesen wie Hitzeresistenz, Leitwerte u.a.m.).

Es bestehen auch enge fachliche Verflechtungen zu Bereichen wie Verfahrens- und Produktionstechnik.

Universitätslehrgänge:
Z.B. Korrosions-Expert, Sanierung und Revitalisierung, Sanierung und Revitalisierung (Donau-Uni Krems). Verbundwerkstoffe (akademisch geprüfteR Composite-IngenieurIn, FH OÖ).

 

Aufstiegsmöglichkeiten bieten z.B. Funktionen wie Abteilungsleitung/Entwicklung oder Produktion; Qualitätsmanagement, Betriebstechnik und Produktionsorganisation sind Abteilungen, in denen Aufstiegsmöglichkeiten bestehen. Darüber hinaus gibt es auch berufliche Entwicklungsmöglichkeiten im Verkauf (Key-Account-Funktionen).

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Bau, Holz, Gebäudetechnik, Seite 16
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