Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
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AutobusfahrerInnen befördern Personen in Bussen. Sie können sowohl im Nahverkehr, z.B. im Linienverkehr, als auch im Fernverkehr, z.B. als ReisebusfahrerIn für Reisegruppen, oder als PrivatchauffeurInnen tätig sein.
Im Nahverkehr lenken AutobusfahrerInnen Omnibusse im öffentlichen Linienverkehr nach vorgegebenen Fahrrouten und Fahrplänen. Sie verkaufen und kontrollieren Fahrscheine, geben kurze Auskünfte an die Fahrgäste und sorgen für die Einhaltung der Verhaltens- und Sicherheitsregeln während der Fahrt. Bei Fernreisen planen AutobusfahrerInnen die Fahrt- und Reiseroute sowie Rundfahrten und Besichtigungstouren am Ort des Reiseziels. Sie verstauen das Gepäck, kontrollieren Fahrausweise der Reisenden und betreuen diese während der Fahrt. Bei grenzüberschreitenden Fahrten wickeln sie alle notwenigen Zollformalitäten ab.
AutobusfahrerInnen prüfen vor jeder Abfahrt die Fahr- und Verkehrstüchtigkeit des Fahrzeugs. Weiters nehmen sie regelmäßig kleinere Wartungs- und Reparaturarbeiten vor und überprüfen z.B. die Funktionsfähigkeit der Bremsanlage und die Elektronik des Fahrzeugs.
Typische Tätigkeiten sind z.B.:
Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B. folgende Branchen und Unternehmen:
Österreich verfügt über ein dichtes Verkehrsnetz sowie eine gut ausgebaute Infrastruktur für den Transport von Personen und Gütern. Ob Straße, Schiene oder Luftweg – die Berufsaussichten im Bereich Verkehr und Transport sind insgesamt positiv. Sowohl im öffentlichen Verkehr als auch für die Beförderung von Gütern wird regelmäßig Personal gesucht. Der Bereich Gütertransport ist jedoch stark von der wirtschaftlichen Entwicklung anderer Branchen abhängig. Allgemein gewinnen die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Verkehrs- und Transportwesen stark an Bedeutung. Daher werden nachhaltige Konzepte und Technologien benötigt, um den CO2-Ausstoß langfristig zu reduzieren und natürliche Ressourcen zu schonen. Auch die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung im Verkehrsbereich stellen veränderte Anforderungen an die Beschäftigten.
AutobusfahrerInnen sind insbesondere im öffentlichen Nahverkehr gefragt. Sie müssen über eine hohe Konzentrationsfähigkeit verfügen. Auch kommunikative Fähigkeiten und Kenntnisse im Konflikt- und Beschwerdemanagement sind für den Umgang mit Fahrgästen von Vorteil. Fremdsprachenkenntnisse können die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zusätzlich erhöhen.
Unter dem folgenden Link gelangen Sie zum AMS-JobBarometer. Dort finden Sie weiterführende Informationen zu den Arbeitsmarktaussichten für das Berufsbündel "BerufskraftfahrerIn in der Personenbeförderung", dem der Beruf "AutobusfahrerIn" zugeordnet ist, wie z.B. Informationen zu Trends, Anzahl der Inserate oder häufig nachgefragten Kompetenzen:
Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):
Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.
Um AutobusfahrerIn zu werden, ist die Ablegung der Führerscheinprüfung für die Führerscheingruppe D erforderlich. BewerberInnen benötigen eine Lenkberechtigung der Klasse B und müssen sich einem verkehrspsychologischen Screening unterziehen sowie ein ärztliches Gutachten vorlegen. Auch eine möglichst lange unfallfreie Fahrpraxis ist Voraussetzung.
Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, eine Lehrausbildung als BerufskraftfahrerIn zu absolvieren, siehe den Beruf BerufskraftfahrerIn (Lehre). Zur Lehrabschlussprüfung können Personen antreten, die das 21. Lebensjahr vollendet haben und zumindest 3 Jahre lang Kraftfahrzeuge der Führerscheingruppe D berufsmäßig gelenkt haben.
AutobusfahrerInnen sind dazu verpflichtet sich in einem Zeitraum von je 5 Jahren im Ausmaß von mindestens 35 Stunden weiterzubilden. Es werden zahlreiche Fortbildungskurse bei verschiedenen Erwachsenenbildungseinrichtungen sowie bei privaten Aus- und Weiterbildungsinstituten angeboten. Zum Beispiel bietet das BFI den Kurs "Weiterbildung für BerufskraftfahrerInnen (BuslenkerInnen)/D95 - Sicher unterwegs!" an. Der Kurs umfasst 35 Übungseinheiten. Ebenso bietet das WIFI verschiedene Weiterbildungen für BerufskraftfahrerInnen an, wie z.B. den Kurs "Modul 1 Brems- und Sicherheitstechnik". Der Kurs beinhaltet 7 Lehreinheiten. Weiters bietet der ÖAMTC im Rahmen der Berufskraftfahrer Akademie verschiedene Weiterbildungskurse an, z.B. in den Bereichen Brems- und Sicherheitstechnik, Ökologisches Fahren, Ladungssicherung, Recht und Gesundheit.
Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass: