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FriseurIn und PerückenmacherIn (StylistIn)

Berufsbereiche: Körper- und Schönheitspflege
Ausbildungsform: Lehre
Infos zur Lehrlingsentschädigung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Die Frisur macht einen Großteil des Aussehens aus. Dabei nehmen die Gestaltungsmöglichkeiten durch neue Pflege-, Färbe-, und Mechentechniken, durch neue Schnittformen und zahlreiche technische Hilfsmittel ständig zu. Es ist die Aufgabe der FriseurInnen und PerückenmacherInnen (StylistInnen), den jeweiligen Modetrends zu folgen und diese mit handwerklichem Geschick und Kreativität umzusetzen. Die Kundenberatung spielt dabei eine große Rolle.

FriseurInnen und PerückenmacherInnen (StylistInnen) sorgen für die professionelle Durchführung der Haut- und Haarpflege. Letztere beinhaltet die Farbgebung, die Dauer-Umformung und die Erstellung und Gestaltung von Tages-, Abend- und Festfrisuren für Damen und Herren. Zu den Tätigkeiten der FriseurInnen und PerückenmacherInnen (StylistInnen) gehören auch die Nagelpflege sowie die sogenannte "dekorative Kosmetik", die hauptsächlich das Auftragen von Make-up und das Färben und Formen von Augenbrauen und Wimpern umfasst. Weitere Tätigkeitsbereiche sind die Bartpflege (Rasieren, Bartstutzen, Färben), die Anfertigung und Pflege von Haarersatz (Perücken, Haarteile) und der Verkauf von Haarpflegemitteln. In der Ausbildung wird auch die Maskenbildnerei behandelt (Frisieren/Schminken von SchauspielerInnen, Aufkleben von Bärten, plastische Veränderungen des Gesichts). Diese erfordert jedoch für die geplante Tätigkeit bei Theater und Film auch eine entsprechende Zusatzausbildung.

Bei allen Tätigkeiten der FriseurInnen und PerückenmacherInnen (StylistInnen) steht die intensive Beratung und Betreuung der KundInnen an erster Stelle. Die Kundenwünsche müssen möglichst genau erfasst und besprochen werden. Da viele KundInnen ihre Frisurwünsche und -vorstellungen oft erst im Kundengespräch genauer festlegen, sind Einfühlungsvermögungen und Geduld verlangt. Die Aufgabe der FriseurInnen und PerückenmacherInnen (StylistInnen) ist es, in der Beratung eine ganz persönliche Behandlung und Gestaltung der Frisur für die KundInnen zu finden (Haarschnitt, Styling, Farbauswahl), wobei sie vor allem auf die Beschaffenheit der Haare (Farbe, Stärke, Länge usw.), die Kopf- und Gesichtsform, die Augenfarbe und den Persönlichkeitstyp der KundInnen achten müssen. Bei der Beratung stellen sie auch den Zustand der Haare und der Haut fest (Haardiagnose) und empfehlen die Anwendung geeigneter Präparate (z.B. Kurpackungen oder Shampoos).

Die Haarpflege beginnt meist mit der Haarwäsche, die mit Massagegriffen ausgeführt wird. Dabei verwenden die FriseurInnen und PerückenmacherInnen (StylistInnen) pflegende Shampoos, die dem Haartyp entsprechen und behandeln strapazierte Haare mit speziellen Haarpflegemitteln (z.B. Kurpackungen). Danach folgt der Haarschnitt, den sie mit Schere und Kamm, mit dem Messer oder mit Haarschneidemaschinen durchführen. Je nach gewünschter Frisur tönen, färben, oder mechen sie, bzw. formen die Haare dauerhaft um.

Beim Herstellen von dauerhaften Umformungen legen die FriseurInnen und PerückenmacherInnen (StylistInnen) die Haare zunächst auf Wickler oder sie benützen andere technische Hilfsmittel, die in verschiedenen Größen zur Verfügung stehen (je nach gewünschter Form und Lockenintensität). Dann tragen sie ein Wellenpräparat auf und lassen es einwirken. Anschließend müssen sie dieses Präparat wieder ausspülen, die Haare mit einem Neutralisationsmittel fixieren und schließlich die Wickler entfernen.

Sie beherrschen weiters Einlege- und Föntechniken (z.B. die handgelegte Wasserwelle) sowie verschiedene Bürstentechniken. Besondere Bedeutung kommt dabei dem sogenannten Ausfrisieren zu, also dem Frisurenfinish und der Anwendung verschiedener Mittel zur Festigung der Frisuren (Haarspray, Gel usw.).

Bei der Haut- und Schönheitspflege gestalten die FriseurInnen und PerückenmacherInnen (StylistInnen) das zur Frisur passende Make-up und färben und formen Augenbrauen und Wimpern. Auch die Gesichtsreinigung und die Gesichtsmassage gehört dazu. Eine weitere Aufgabe ist die Nagelpflege (Kürzen und Feilen der Nägel, Auftragen von Nagellack sowie eine dekorative Gestaltung der Nägel in Form von verschiedenen Farbgestaltungen und Verzierungen, wie z.B. mit dekorativen Strasssteinchen). Die Herstellung von Perücken und Haarteilen wird zwar in der Ausbildung behandelt, kommt aber in der Praxis nur mehr selten vor. Die FriseurInnen und PerückenmacherInnen (StylistInnen) führen aber die Pflege und Schnitte von Perücken durch und arbeiten Haarteile vor, die sie dann in das Haar der KundInnen einarbeiten (z.B. bei Festfrisuren).

Die Frisur macht einen Großteil des Aussehens aus. Dabei nehmen die Gestaltungsmöglichkeiten durch neue Pflege-, Färbe-, und Mechentechniken, durch neue Schnittformen und zahlreiche technische Hilfsmittel ständig zu. Es ist die Aufgabe der FriseurInnen und PerückenmacherInnen (StylistInnen), den jeweiligen Modetrends zu folgen und diese mit handwerklichem Geschick und Kreativität umzusetzen. Die Kundenberatung spielt dabei eine große Rolle.

FriseurInnen und PerückenmacherInnen (StylistInnen) sorgen für die professionelle Durchführung der Haut- und Haarpflege. Letztere beinhaltet die Farbgebung, die Dauer-Umformung und die Erstellung und Gestaltung von Tages-, Abend- und Festfrisuren für Damen und Herren. Zu den Tätigkeiten der FriseurInnen und PerückenmacherInnen (StylistInnen) gehören auch die Nagelpflege sowie die sogenannte "dekorative Kosmetik", die hauptsächlich das Auftragen von Make-up und das Färben und Formen von Augenbrauen und Wimpern umfasst. Weitere Tätigkeitsbereiche sind die Bartpflege (Rasieren, Bartstutzen, Färben), die Anfertigung und Pflege von Haarersatz (Perücken, Haarteile) und der Verkauf von Haarpflegemitteln. In der Ausbildung wird auch die Maskenbildnerei behandelt (Frisieren/Schminken von SchauspielerInnen, Aufkleben von Bärten, plastische Veränderungen des Gesichts). Diese erfordert jedoch für die geplante Tätigkeit bei Theater und Film auch eine entsprechende Zusatzausbildung.

Bei allen Tätigkeiten der FriseurInnen und PerückenmacherInnen (StylistInnen) steht die intensive Beratung und Betreuung der KundInnen an erster Stelle. Die Kundenwünsche müssen möglichst genau erfasst und besprochen werden. Da viele KundInnen ihre Frisurwünsche und -vorstellungen oft erst im Kundengespräch genauer festlegen, sind Einfühlungsvermögungen und Geduld verlangt. Die Aufgabe der FriseurInnen und PerückenmacherInnen (StylistInnen) ist es, in der Beratung eine ganz persönliche Behandlung und Gestaltung der Frisur für die KundInnen zu finden (Haar ...

  • Handgeschicklichkeit: Schneiden der Haare, Maniküren
  • Fingerfertigkeit: Wickeln von Dauerwellen
  • Auge-Hand-Koordination: Schneiden und Färben der Haare
  • Sehvermögen: Erkennen feiner Farbunterschiede, Schminken
  • Unempfindlichkeit der Haut: Umgang mit Färbemitteln, Dauerwellenpräparaten usw.
  • räumliche Vorstellungsfähigkeit: Beraten über die passende Frisur, Schneiden der Haare
  • Organisationstalent: gleichzeitiges Betreuen mehrerer Kunden
  • Kontaktfähigkeit: Kundenberatung und -betreuung
  • Sprachfertigkeit mündlich: Kundenberatung
  • gestalterische Fähigkeit: Gestalten von Frisuren
  • Selbständigkeit: Betreuen der Kunden
  • generelle Lernfähigkeit: Anwenden neuer Arbeitstechniken, Verwenden neuer Produkte

FriseurInnen und PerückenmacherInnen (StylistInnen) sind vor allem in Klein- und Mittelbetrieben des Friseurgewerbes beschäftigt.

Dieser Lehrberuf wird sehr häufig erlernt. Es ist allerdings in vielen Betrieben üblich, mehr Lehrlinge auszubilden, als nach Lehrabschluss weiterbeschäftigt werden können.

Für gut ausgebildete LehrabsolventInnen mit Bereitschaft zur ständigen fachlichen Weiterbildung (neue Modetrends und Techniken) bestehen recht gute Beschäftigungsaussichten.

Obwohl dieser Lehrberuf grundsätzlich Frauen und Männern gleichermaßen offen steht, gilt er als "typischer Frauenberuf" und wird daher vorwiegend von Frauen ausgeübt.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "FriseurIn und PerückenmacherIn", dem der Beruf "FriseurIn und PerückenmacherIn (StylistIn)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

offene Lehrstellen

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:
In folgenden Bundesländern befinden sich Berufsschulen für den Lehrberuf:
Quelle: Berufsschulverzeichnis des BMB (Bundesministerium für Bildung)

Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)

FriseurIn und PerückenmacherIn (StylistIn)
Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) gültig ab
Friseurgewerbe (Arbeiter) 01.04.2017
FriseurIn und PerückenmacherIn (StylistIn) (inkl. Doppellehren)
Anz./Jahr 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
männlich 363 384 411 409 411 409 394 392 411 472
weiblich 5.546 5.415 5.241 4.860 4.639 4.452 4.134 3.866 3.644 3.511
gesamt 5.909 5.799 5.652 5.269 5.050 4.861 4.528 4.258 4.055 3.983
Frauenanteil 93,9% 93,4% 92,7% 92,2% 91,9% 91,6% 91,3% 90,8% 89,9% 88,1%
Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich
FriseurIn und PerückenmacherIn (StylistIn)
Verwandte Lehrberufe LAP-Ersatz *
Kosmetiker/in nein
* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz

Kein Eintrag

Die häufig wechselnden Modetrends und die Entwicklung neuer Techniken verlangen ständige Weiterbildung. Möglichkeiten hierzu bieten Weiterbildungsveranstaltungen des Wirtschaftsförderungsinstitutes (WIFI), des Berufsförderungsinstitutes (bfi), und des Fachausschusses der Friseure.

FriseurInnen und PerückenmacherInnen (StylistInnen) können zu FriseurmeisterInnen, GeschäftsführerInnen und Top-StylistInnen aufsteigen.

Die Möglichkeit einer selbständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für FriseurInnen und PerückenmacherInnen (StylistInnen) im Handwerk "Friseur und Perückenmacher (Stylist)" (Voraussetzung: Meisterprüfung). Weiters können FriseurInnen und PerückenmacherInnen (StylistInnen) nach mindestens einem Jahr fachlicher Tätigkeit folgendes Teilgewerbe (Voraussetzung: Lehrabschlussprüfung) ausüben: "Modellieren von Fingernägeln (Nagelstudio)".

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Gesundheit und Körperpflege (Folder)
Reihe: Jobchancen Lehre
Lehrberufe in Österreich - Ausbildungen mit Zukunft (Broschüre)
Reihe: Publikation des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und der Wirtschaftskammer (WKÖ)
Fundstelle: Gesundheit und Körperpflege, Seite 68
Schule oder Lehre? 2 Wege zum Wunschberuf (Broschüre)
Reihe: Berufswahl
Fundstelle: Gesundheit, Schönheitspflege, Seite 64
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