Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
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PferdewirtschaftsfacharbeiterInnen befassen sich mit der Zucht und Aufzucht von Pferden und führen die tägliche Pferdepflege (Fütterung, Reinigung, Stallausmistung usw.) und die Ausbildung der Tiere als Reit- oder Fahrpferde durch. Nach der Ablegung von Zusatzprüfungen können sie auch als Reitlehrer oder Fahrlehrer für Pferdegespanne tätig sein. Weiters organisieren und begleiten sie auch Freizeit- und Wanderritte.
In der Pferdezucht und -aufzucht erfüllen die PferdewirtschaftsfacharbeiterInnen alle Aufgaben von der Vorbereitung des Deckaktes bis zur Ausbildung der Jungpferde. Bei der Vorbereitung des Deckaktes müssen sie den optimalen Belegungszeitpunkt (Paarungsbereitschaft der Stute) bestimmen, was eine genaue Kenntnis und Beobachtung der Stuten erfordert. Während der Trächtigkeit der Stuten (etwa 11 Monate) sorgen sie für deren besondere Pflege (Futtermittelzuteilung, laufende Beobachtung usw.). Bei der Geburt der Fohlen überwachen und unterstützen sie den Geburtsvorgang und versorgen das neugeborene Fohlen und das Muttertier. Ab dem zweiten Lebensjahr der Tiere führen die PferdewirtschaftsfacharbeiterInnen die Ausbildung der Jungpferde an der Longe (einer langen Leine) auf einem Longierplatz bzw. in der Longierhalle durch, ab dem dritten Lebensjahr der Tiere beginnen sie mit der Reit- oder Fahrausbildung.
Zu den täglichen Aufgaben der PferdewirtschaftsfacharbeiterInnen gehört die Pferde-, Stall- und Ausrüstungspflege. Bei der Pferdefütterung bestimmen sie die je nach Alter, Verwendung und Art der Haltung eines Pferdes erforderliche Futtermittelart und –menge: Bei der Fütterung beobachten sie das Fressverhalten der Pferde, das Rückschlüsse auf eventuelle Krankheiten zulässt. Bei der Pferdepflege reinigen, bürsten und frisieren sie die Pferde und führen die Hufpflege durch (Säubern der Hufe mit einem Hufräumer). Besonders wichtig für das Wohlbefinden der Pferde ist weiters die tägliche Stallhygiene (Einstreuen von Stroh, Sägemehl oder Torfmull, Reinigen der Pferdeboxen von Pferdeäpfeln und Mist).
Die PferdewirtschaftsfacharbeiterInnen beobachten die Pferde auch laufend auf Krankheiten. Falls sie Symptome einer Pferdekrankheit erkennen, leiten sie die entsprechenden Gegenmaßnahmen ein; sie sondern die kranken Tiere aus, verständigen nötigenfalls den Tierarzt und wirken an den Heilungs- und Pflegemaßnahmen mit. Bei ansteckenden Krankheiten führen sie die Stalldesinfektion durch.
Eine weitere Aufgabe der PferdewirtschaftsfacharbeiterInnen ist die Sattel- und Zaumzeugpflege. Sie säubern Sattel und Zaumzeug mit Reinigungsmitteln und streichen sie mit Pflegepasten ein. Es ist wichtig, dabei vor allem die Gebrauchstüchtigkeit von Sattel und Zaumzeug zu prüfen, um Unfälle zu vermeiden.
In Fremdenverkehrsgebieten und in Reithöfen führen die PferdewirtschaftsfacharbeiterInnen Reitkurse und Reitausflüge durch und betreuen die Gäste.
Hinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.
Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)
| FacharbeiterIn Pferdewirtschaft | |||||||||||||||||||
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| Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) | 1. Lj | 2. Lj | 3. Lj | 4. Lj | gültig ab | ||||||||||||||
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BURGENLAND - Bäuerliche Betriebe (Arbeiter)
gültig ab 01.01.2026
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947 | 1.191 | 1.454 | - | 01.01.2026 | ||||||||||||||
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BURGENLAND - Landwirtschaftliche Gutsbetriebe und andere nichtbäuerliche Betriebe (Arbeiter)
gültig ab 01.03.2026
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944 | 1.284 | 1.655 | - | 01.03.2026 | ||||||||||||||
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KÄRNTEN - Bäuerliche Betriebe, landwirtschaftliche Gutsbetriebe und andere nichtbäuerliche Betriebe (Arbeiter)
gültig ab 01.05.2026
Sonderregelung für Lehrlinge, die bereits über einen abgeschlossenen Lehrberuf (Facharbeiterbrief) verfügen: Erhöhung des Lehrlingseinkommens entsprechend dem Lehrjahr um 50 Prozent
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1.049 | 1.314 | 1.662 | - | 01.05.2026 | ||||||||||||||
| Sonderregelung für Lehrlinge, die bereits über einen abgeschlossenen Lehrberuf (Facharbeiterbrief) verfügen: Erhöhung des Lehrlingseinkommens entsprechend dem Lehrjahr um 50 Prozent | 1.574 | 1.971 | 2.493 | - | 01.05.2026 | ||||||||||||||
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NIEDERÖSTERREICH - Bäuerliche Betriebe (Arbeiter)
gültig ab 01.01.2026
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868 | 1.212 | 1.559 | - | 01.01.2026 | ||||||||||||||
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NIEDERÖSTERREICH - Landwirtschaftliche Gutsbetriebe und andere nichtbäuerliche Betriebe (Arbeiter)
gültig ab 01.03.2026
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944 | 1.284 | 1.655 | - | 01.03.2026 | ||||||||||||||
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OBERÖSTERREICH - Bäuerliche Betriebe (Arbeiter)
gültig ab 01.09.2025
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905 | 1.030 | 1.145 | 1.595 | 01.09.2025 | ||||||||||||||
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OBERÖSTERREICH - Landwirtschaftliche Gutsbetriebe und andere nichtbäuerliche Betriebe (Arbeiter)
gültig ab 01.03.2026
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930 | 1.055 | 1.180 | 1.635 | 01.03.2026 | ||||||||||||||
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SALZBURG - Land- und forstwirtschaftliche Betriebe ausgenommen Gartenbau (Gutsbetriebe, sonstige nicht bäuerliche und bäuerliche Betriebe) (die angegebenen Werte enthalten die monatliche Schmutzzulage von 42 Euro) (Arbeiter)
gültig ab 01.01.2026
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857 | 1.133 | 1.376 | - | 01.01.2026 | ||||||||||||||
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STEIERMARK - Bäuerliche Betriebe (Arbeiter)
gültig ab 01.01.2026
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827 | 941 | 1.230 | - | 01.01.2026 | ||||||||||||||
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STEIERMARK - Landwirtschaftliche Gutsbetriebe und andere nichtbäuerliche Betriebe (Arbeiter)
gültig ab 01.01.2026
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827 | 941 | 1.230 | - | 01.01.2026 | ||||||||||||||
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TIROL - Bäuerliche Betriebe (Arbeiter)
gültig ab 01.07.2026
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1.212 | 1.329 | 1.513 | - | 01.07.2026 | ||||||||||||||
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TIROL - Landwirtschaftliche Genossenschaften (Arbeiter)
gültig ab 01.04.2026
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940 | 1.140 | 1.480 | 1.920 | 01.04.2026 | ||||||||||||||
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VORARLBERG - Bäuerliche Betriebe (Arbeiter)
gültig ab 01.01.2026
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927 | 1.043 | 1.167 | - | 01.01.2026 | ||||||||||||||
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WIEN - Landwirtschaftliche Gutsbetriebe und andere nichtbäuerliche Betriebe (Arbeiter)
gültig ab 01.03.2026
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944 | 1.284 | 1.655 | - | 01.03.2026 | ||||||||||||||
Betriebe/Lehrbetriebe:
PferdewirtschaftsfacharbeiterInnen arbeiten vorwiegend in landwirtschaftlichen Betrieben, die sich auf die Pferdezucht und -haltung spezialisiert haben sowie in privaten oder staatlichen Gestüten. Einige sind auch in Freizeit-Reitbetrieben sowie mit der Pferdebetreuung im Turnier- und Rennsport beschäftigt. Reitbetriebe befinden sich vor allem im Umkreis größerer Städte und in Fremdenverkehrsregionen. Pferdezucht wird hauptsächlich in Oberösterreich betrieben, Gutsbetriebe und Gestüte gibt es vor allem in ländlichen Gebieten.
Lehrstellensituation:
In den land- und forstwirtschaftlichen Lehrberufen führt der Weg zur Lehrabschlussprüfung oft nicht über eine normale Lehre, sondern über sonstige Ausbildungen (Lehrgänge an Schulen, Vorbereitungskurse und Ähnliches). Daher sind die Lehrlingszahlen nicht sehr aussagekräftig, wenn es um die Beurteilung der Ausbildungsmöglichkeiten in der Land- und Forstwirtschaft geht!
Die jährliche Gesamtzahl der Lehrlinge im Bereich "Pferdewirtschaft" ist in den letzten 5 Jahren von rund 30 Personen kontinuierlich auf derzeit 50 Personen gestiegen. Die meisten Lehrstellen hat es zuletzt in Niederösterreich (17), Oberösterreich (12) und Salzburg (11) gegeben.
Unterschiede nach Geschlecht:
Dieser Lehrberuf wird derzeit wesentlich häufiger von Frauen als von Männern erlernt. Der jährliche Anteil der männlichen Lehrlinge schwankt meist zwischen 10 und 20 Prozent.
Berufsaussichten:
Die Beschäftigungsmöglichkeiten sind regional unterschiedlich. In der Haltung von Pferden sind in Niederösterreich, gefolgt von Oberösterreich und Tirol, die meisten Personen unselbstständig beschäftigt.
Beschäftigungsaussichten:
Es besteht Bedarf an gut qualifizierten Fachkräften. Allerdings stellen vor allem kleinere Betriebe oft Familienangehörige als Arbeitskräfte ein.
Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):
Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.
| Vorbereitungslehrgang zur FacharbeiterInnenprüfung Pferdewirtschaft im 2. Bildungsweg (öffnen) a.o. Lehrabschluss |
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|---|---|
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Land- und forstwirtschaftliche Lehrlings- und Fachausbildungsstelle Burgenland (öffnen) 7000 Eisenstadt, Esterhazystraße 15 Tel.: +43 (0)2682 / 702 -400, Fax: +43 (0)2682 / 702 -490, https://www.lehrlingsstelle.at/burgenland/ |
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| Vorbereitungslehrgang zur FacharbeiterInnenprüfung Pferdewirtschaft im 2. Bildungsweg (öffnen) a.o. Lehrabschluss |
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|---|---|
|
Land- und forstwirtschaftliche Lehrlings- und Fachausbildungsstelle Kärnten (öffnen) 9200 Klagenfurt am Wörthersee, Krastowitz 1 Tel.: +43 (0)463 / 5850 2110, https://www.lehrlingsstelle.at/kaernten/ |
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| Lehre Pferdewirtschaft (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Landwirtschaftliche Fach- und Berufsschule Edelhof (öffnen) 3910 Zwettl, Edelhof 1 Tel.: +43 (0)2822 524 02 , Fax: +43 (0)2822 524 02 -17, https://lfs-edelhof.ac.at/ |
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| Vorbereitungslehrgang zur FacharbeiterInnenprüfung Pferdewirtschaft im 2. Bildungsweg (öffnen) a.o. Lehrabschluss |
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|---|---|
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Land- und forstwirtschaftliche Lehrlings- und Fachausbildungsstelle Niederösterreich (öffnen) 3100 St. Pölten, Wiener Straße 64 Tel.: +43 (0)5 0259 26400, Fax: +43 (0)5 0259 95 26400, https://www.lehrlingsstelle.at/niederoesterreich/ |
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| Handelsakademie - Pferde-HAK (öffnen) Berufsbildende höhere Schule (BHS) |
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|---|---|
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Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Zwettl (öffnen) 3910 Zwettl, Hammerweg 1 Tel.: +43 (0)2822 / 523 80 -0, Fax: +43 (0)2822 / 523 80 -8, https://www.hakzwettl.ac.at/ |
|
|
Landwirtschaftliche Fach- und Berufsschule Edelhof (öffnen) 3910 Zwettl, Edelhof 1 Tel.: +43 (0)2822 524 02 , Fax: +43 (0)2822 524 02 -17, https://lfs-edelhof.ac.at/ |
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| Oberstufenrealgymnasium für Pferdewirtschaft (öffnen) Allgemeinbildende höhere Schule (AHS) |
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|---|---|
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Landwirtschaftliche Fachschule Tullnerbach (öffnen) 3013 Tullnerbach, Norbertinumstraße 9 Tel.: +43 (0)2233 / 524 36, Fax: +43 (0)2233 / 524 36 -200, https://lfs-tullnerbach.ac.at/ |
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Bundesgymnasium, Bundesrealgymnasium und Bundesoberstufenrealgymnasium Tullnerbach, Wienerwaldgymnasium (öffnen) 3013 Tullnerbach, Norbertinumstraße 7 Tel.: +43 (0)2233 524 10, Fax: +43 (0)2233 524 10 - 22, https://bgtullnerbach.ac.at/ |
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| Landwirtschaftliche Fachschule - Fachrichtung Horse Management & Economics (öffnen) Berufsbildende mittlere Schule (BMS) |
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|---|---|
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Agrarbildungszentrum Lambach (öffnen) 4650 Lambach, An der Traun 1 Tel.: +43 (0)732 / 77 20 -33600, Fax: +43 (0)732/ 77 20 -233699, https://www.abzlambach.at |
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| Oberstufenrealgymnasium für Pferdewirtschaft (öffnen) Allgemeinbildende höhere Schule (AHS) |
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|---|---|
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Bundesoberstufenrealgymnasium Monsbergergasse, Graz (öffnen) 8010 Graz, Monsbergergasse 16 Tel.: +43 (0)50248 005, Fax: +43 (0)50248 005 - 999, https://www.borg1.at/ |
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Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Grottenhof Hardt (Pferdewirtschaftszentrum) (öffnen) 8052 Thal bei Graz, Hardter Straße 27 Tel.: +43 (0)316 / 583 238 -0, Fax: +43 (0)316 / 583 238 -25, https://www.grottenhof.com/ |
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Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Grottenhof Graz (Zentrale) (öffnen) 8052 Graz-Wetzelsdorf, Krottendorferstraße 110 Tel.: +43 (0)316 / 28 15 61, Fax: +43 (0)316 / 28 15 61 -39, https://www.grottenhof.com |
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| FacharbeiterIn Pferdewirtschaft (inkl. Doppellehren) | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anz./Jahr | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 |
| männlich | 4 | 3 | 1 | 2 | 8 | 8 | 16 | 3 | 6 | 3 |
| weiblich | 39 | 29 | 29 | 31 | 30 | 41 | 39 | 54 | 46 | 47 |
| gesamt | 43 | 32 | 30 | 33 | 38 | 49 | 55 | 57 | 52 | 50 |
| Frauenanteil | 90,7% | 90,6% | 96,7% | 93,9% | 78,9% | 83,7% | 70,9% | 94,7% | 88,5% | 94,0% |
| Quelle: ÖLAKT - Österreichischer Landarbeiterkammertag | ||||||||||
| FacharbeiterIn Pferdewirtschaft | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Verwandte Lehrberufe | LAP-Ersatz * | |||||||||
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* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz |
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Folgende berufsbildende Schulen bieten eine ähnliche Ausbildung wie der Lehrberuf:
Neben einigen landwirtschaftlichen Fachschulen (z.B. Fachrichtung Pferdewirtschaft; Fachrichtung Landwirtschaft mit Pferdewirtschaft und Haushaltsmanagement) kommen auch folgende berufsbildende höhere Schulen in Frage: Höhere Lehranstalt für allgemeine Landwirtschaft; Höhere Lehranstalt für alpenländische Landwirtschaft; Höhere Lehranstalt für Land- und Ernährungswirtschaft.
Weiterbildungsmöglichkeiten für PferdewirtschaftsfacharbeiterInnen bieten die Ländlichen Fortbildungsinstitute (LFI) der Landwirtschaftskammern (z.B. Pferdezucht und -haltung, Pferdeausbildung und -training, Buchführungs- und Betriebswirtschaftskurse für Meisterkandidaten) und die Kammern für Arbeiter und Angestellte in der Land- und Forstwirtschaft (z.B. Unfallverhütung in der Landwirtschaft). Darüber hinaus veranstalten z.B. der Bundesfachverband (BFV) für Reiten und Fahren in Wien verschiedene Reit- und Fahrkurse; das Pferdezentrum in Stadl-Paura/OÖ bietet bei Bedarf Kurse zur Aus- und Weiterbildung in der Pferdewirtschaft an.
Mehr Infos zu Weiterbildungen in der Weiterbildungsdatenbank
Selbstständige Berufsausübung:
PferdewirtschaftsfacharbeiterInnen können ihren Beruf selbstständig ausüben. Die selbstständige Berufsausübung in der Land- und Forstwirtschaft ist an keinen Befähigungsnachweis gebunden. Es ist möglich, eine Meisterprüfung abzulegen. Die Meisterprüfung berechtigt zur Führung der Berufsbezeichnung "PferdewirtschaftsmeisterIn" und zur Ausbildung von Lehrlingen.
Weiters besteht die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) für PferdewirtschaftsfacharbeiterInnen im freien Gewerbe "Wartung und Pflege von Kutschen und Pferdegeschirr.
Ein freies Gewerbe erfordert keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde.
Hinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.