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NetzwerkspezialistIn

Berufsbereiche: Informationstechnologie
Ausbildungsform: Schule
∅ Einstiegsgehalt: € 1.480,- bis € 2.430,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

In Unternehmen sind Computer zu Netzwerken zusammengeschaltet. Ein Netzwerk ist die physikalische und logische Verbindung zweier oder mehrerer Computersysteme zur Adressierung, Vermittlung und Übertragung von Daten und Informationen über das Internet.

NetzwerktechnikerInnen planen Firmennetzwerke und sorgen für die Einrichtung, Inbetriebnahme, Verwaltung und Absicherung der Netzwerkkomponenten. Sie installieren Geräte der Informations- und Telekommunikationstechnik. Dann konfigurieren sie die Netzwerke und statten diese mit geeigneten Zugriffsschutzmaßnahmen (z.B. Firewall, Router) aus.

Sie sorgen für die software- und hardwareseitige Wartung der Server, Computer, Router, Drucker und der zugehörigen Applikationen zur Datenübertragung. Zudem übernehmen sie die Analyse und Beseitigung von Fehlern und Störungen.

Spezialgebiete der Netzwerktechnik sind: Storage, Backup und IT-Security.

 

Der Beruf erfordert eine gewisse mathematische Begabung (angewandte bzw. diskrete Mathematik). Unter anderem müssen Berechnungen zur Einteilung der Netzwerke (Subnetting) durchgeführt werden. Subnetting ist das Unterteilen eines Netzes in mehrere Unternetze (Subnets), die alle im selben Netzwerk bleiben.

  • Freude an Technik (Messtechnik, Datenstrukturen, Algorithmen)
  • Analytisches Denkvermögen
  • Abstraktionsvermögen: Zur Modellbildung
  • Fehlersuche erfolgt auch Abends und am Wochenende
  • Bereitschaft zur Weiterbildung: Neue Technologien, rechtliche Aspekte
  • Technisches Englisch: Erstellen und Lesen von Schaltplänen
  • Business Englisch: Lesen von Fachliteratur und Handbücher

 

Der Beruf erfordert die Kenntnis berufsspezifischer Rechtsgrundlagen (Datenschutz) und die Anwendung von Programmiersprachen.

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in Wirtschaftsunternehmen, bei Hard- und Softwareunternehmen, Forschungslabors, in Produktions- und Fertigungsstätten, IT/EDV-Dienstleistungsbetrieben, Verkehrstelematik, Unternehmen der Energiewirtschaft, sowie in Rechenzentren, im Banken- und Versicherungsbereich, an Universitäten, wissenschaftlichen Instituten und Forschungsstellen, Datenschutzbehörden, der Polizei und dem Bundeskriminalamt.

Je nach beruflicher Ausrichtung und Schwerpunktsetzung bestehen darüber hinaus auch Möglichkeiten zu noch weitergehender Spezialisierung und daraus resultierender beruflicher Entwicklungsmöglichkeiten: Beispiele sind Tätigkeiten im Bereich Qualitätsmanagement, Datensicherung, Fuzzy Logic, Neuronale Netzwerke, Lokale und Globale Netze, speicherprogrammierbare Steuerungen u.v.a.m.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "NetzwerkadministratorIn", dem der Beruf "NetzwerkspezialistIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Grundlage bildet eine technische Ausbildung mit Schwerpunkt Netzwerktechnik, Informationstechnik, Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik, Informations- und Kommunikationssysteme.

Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich bieten vor allem Fachschulen und berufsbildende höhere Schulen.

AbsolventInnen einer HTL kann die Standesbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin verliehen werden (Nachweis über Ausbildung und Praxis erforderlich!).

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weiterbildungsmöglichkeiten bieten so z.B. Universitätsstudien wie Informatik, Informationsmanagement, Angewandte Informatik, Wirtschaftsinformatik, Elektrotechnik, eHealth, Information Design, Verkehrsstelematik, IT-Projektmanagement, Wirtschaftsinformatik, Rechtsinformatik.

 

Je nach Qualifikation bieten sich Aufstiegsmöglichkeiten z.B. als ProjektleiterIn, Team- oder AbteilungsleiterIn,IT- SicherheitsmanagerIn, Applikation ManagerIn, Technical Support SpezialistIn.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

IT - Informationstechnologie (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: Kommunikation und Telekommunikation (Seiten 68-77), Seite 72
Frauen mit Zukunft - Berufliche Einstiege, Umstiege und Aufstiege mit Unterstützung des AMS (Broschüre)
Reihe: Einzelbroschüre
Seite 28
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