Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
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Verbundstoffe bestehen aus mindestens zwei verschiedenen Stoffen, die so miteinander verbunden sind, dass man sie nicht von Hand voneinander trennen kann. Beispiele dafür sind Milchkartons aus Papier und Aluminium oder Beutel für Instantsuppen aus Aluminium und Kunststoff. VerbundstofftechnikerInnen beschäftigen sich mit der Entwicklung, Verbindung, Anwendung und Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Werkstoffe zu Verbundstoffen. Sie testen und analysieren die physikalischen und chemischen Eigenschaften von Werkstoffen und entwickeln auf diese Weise neue Verbundstoffe wie z.B. Verpackungsmaterialien.
VerbundstofftechnikerInnen führen verschiedene Belastungstests an Materialen und Werkstoffen durch, z.B. Zerreißtests, Falttests oder Biegetests. Dabei wenden sie unterschiedliche Methoden wie z.B. Ultraschall- oder Röntgenverfahren an. Sie werten die Ergebnisse der Prüfungen aus und dokumentieren diese in Form von Berichten, Protokollen und Diagrammen. Die Prüf- und Messergebnisse bilden die Grundlage für die weitere Bearbeitung der Verbundstoffe, wobei so lange Anpassungen der Werkstoffe vorgenommen werden, bis die gewünschte Qualität eines Verbundstoffes hergestellt ist.
In der Produktion planen VerbundstofftechnikerInnen den Produktionsprozess und bedienen die Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Verbundstoffen. Zudem überwachen sie die Produktion und überprüfen die Qualität der Produkte, indem sie regelmäßig Material- und Produktkontrollen durchführen. Weiters wirken VerbundstofftechnikerInnen bei der Erstellung von Produktspezifikationen sowie bei der Weiterentwicklung der jeweiligen Produkte durch Modifikationen, Tests und Versuchsaufbauten im Labor mit.
Typische Tätigkeiten sind z.B.:
Auf dem Bild ist ein Kunststofftechniker zu sehen, der in einer Werkstatt an einem großen Bauteil arbeitet.
© AMS / Das MedienstudioDer Kunststofftechniker auf dem Bild arbeitet in einer Werkstattumgebung an der Montage eines großen Bauteils.
© AMS / Das MedienstudioDas Bild zeigt zwei KunststofftechnikerInnen in einem industriellen Umfeld, die mit Schutzkleidung an der Herstellung von Verbundwerkstoffen arbeiten.
© AMS / Das MedienstudioAuf dem Bild arbeiten zwei KunststofftechnikerInnen in Schutzkleidung an der Fertigung eines faserverstärkten Kunststoffteils.
© AMS / Das MedienstudioAuf dem Bild ist ein Kunststofftechniker zu sehen, der in einer Werkstatt an einem großen gebogenen Verbundmaterial arbeitet.
© AMS / Das MedienstudioHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.
Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B. folgende Unternehmen und Branchen:
Die metallverarbeitenden Betriebe sind wichtige Werkstofflieferanten für den Maschinenbau, die Bauwirtschaft sowie die Flugzeug- und Verpackungsindustrie und weisen daher eine hohe Wettbewerbsfähigkeit auf. Auch die österreichische Chemie- und Kunststoffindustrie hat sich in den Jahren vor der Corona-Krise gut entwickelt. Nach einem kurzzeitigen Einbruch zu Beginn der Corona-Krise hat sich die Branche wieder stabilisiert und es werden in den meisten Bereichen Fachkräfte gesucht.
Qualifizierte VerbundstofftechnikerInnen können in verschiedenen Bereichen tätig sein. Ihre Berufsaussichten sind daher stabil. Branchenspezifische Produkt- und Materialkenntnisse sowie Kompetenzen in der Anwendung verschiedener Werkstoffprüfverfahren erhöhen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Im Produktionsbereich sind aufgrund der automatisierten Produktionsprozesse erweiterte Kompetenzen in der Automatisierungstechnik sowie in der Bedienung von Maschinen und Anlagen hilfreich.
Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):
Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.
Eine gute Basis für diesen Beruf bilden Ausbildungen an Fachschulen und höheren technischen Lehranstalten, z.B. in den Bereichen Chemie oder Maschinenbau. Die Ausbildungen an Schulen für Maschinenbau mit Schwerpunkten wie Werkstofftechnik oder Kunststofftechnik umfassen Fächer wie Mechanik und Maschinenelemente, Fertigungs- und Produktionstechnik, Elektrotechnik, Automatisierungstechnik, Kunst- und Verbundstofftechnik oder Werkstofftechnik und -prüfung. Ausbildungsinhalte an Schulen im Bereich Chemieingenieurwesen sind z.B. Analytische Chemie, Organische Chemie, Physikalische Chemie, Anorganische Technologie sowie Physikalische Verfahrens-, Energie- und Umwelttechnik.
Praktische Erfahrungen werden in schuleigenen Werkstätten und Laboratorien sowie im Rahmen von mehrwöchigen betrieblichen Pflichtpraktika erworben.
Dieser Beruf kann auch im Rahmen einer akademischen Ausbildung erlernt werden, siehe dazu den Beruf VerbundstofftechnikerIn (UNI/FH/PH).
Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:| Fachschule für Maschinenbau - Kunststoff- und Recyclingtechnik (öffnen) Berufsbildende mittlere Schule (BMS) |
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Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt Ferlach (öffnen) 9170 Ferlach, Schulhausgasse 10 Tel.: +43 (0)4227 23 31 -3800, https://www.htl-ferlach.at/ |
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| Werkmeisterschule für Berufstätige für Kunststofftechnik (öffnen) Werkmeisterschulen |
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Werkmeisterschule für Berufstätige des WIFI Niederösterreich - St. Pölten (öffnen) 3100 St. Pölten, Mariazeller Straße 97 Tel.: +43 (0)2742 / 851 -20000, https://www.noe.wifi.at/ |
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| Kolleg für Berufstätige für Chemieingenieure - Chemische Betriebstechnik (öffnen) Kolleg |
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Höhere Technische Bundeslehranstalt Wels (öffnen) 4600 Wels, Fischergasse 30 Tel.: +43 (0)7242 / 658 01 -0, Fax: +43 (0)7242 / 658 01, https://www.htl-wels.at |
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| Werkmeisterschule für Berufstätige für Kunststofftechnik (öffnen) Werkmeisterschulen |
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Werkmeisterschule für Berufstätige des WIFI Oberösterreich - Vöcklabruck (öffnen) 4840 Vöcklabruck, Robert-Kunz-Straße 9 Tel.: +43 (0)5 70 00 -5860, https://www.wifi-ooe.at/k/werkmeisterschulen-wms |
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Werkmeisterschule für Berufstätige des WIFI Oberösterreich - Linz (öffnen) 4021 Linz, Wiener Straße 150 Tel.: +43 (0)5 / 70 00 -77, https://www.wifi-ooe.at/k/werkmeisterschulen-wms |
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| Höhere Lehranstalt für Chemieingenieure - Chemische Betriebstechnik (öffnen) Berufsbildende höhere Schule (BHS) |
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Höhere Technische Bundeslehranstalt Wels (öffnen) 4600 Wels, Fischergasse 30 Tel.: +43 (0)7242 / 658 01 -0, Fax: +43 (0)7242 / 658 01, https://www.htl-wels.at |
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| Kolleg für Chemie (öffnen) Kolleg |
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Chemie Akademie Graz (öffnen) 8010 Graz, Körblergasse 106, Rosenhof Haus C Tel.: +43 (0)316 / 381 153 -0, https://chemie-akademie.at/ |
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| Höhere Lehranstalt für Kunststoff- und Umwelttechnik (öffnen) Berufsbildende höhere Schule (BHS) |
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Höhere Technische Bundeslehranstalt Kapfenberg (öffnen) 8605 Kapfenberg, Viktor-Kaplan-Straße 1 Tel.: +43 (0)5 0248 069, https://www.htl-kapfenberg.at |
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| Höhere Lehranstalt für Chemieingenieure - Chemische Betriebstechnik (öffnen) Berufsbildende höhere Schule (BHS) |
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Höhere Technische Lehranstalt für Glas und Chemie Kramsach (öffnen) 6233 Kramsach, Mariatal 2 Tel.: +43 (0)5337 / 626 23 -0, https://www.htl-kramsach.ac.at/ |
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| Werkmeisterschule für Berufstätige für Kunststofftechnik (öffnen) Werkmeisterschulen |
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Werkmeisterschule für Berufstätige des WIFI Vorarlberg - Dornbirn (öffnen) 6850 Dornbirn, Bahnhofstraße 24 Tel.: +43 (0)5572 / 38 94 -425, Fax: +43 (0)5572 / 38 94 -171, https://www.vlbg.wifi.at/ |
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| Höhere Lehranstalt für Chemieingenieure - Chemische Betriebs- und Umwelttechnik (öffnen) Berufsbildende höhere Schule (BHS) |
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Höhere Technische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt Dornbirn (öffnen) 6851 Dornbirn, Höchsterstraße 73 Tel.: +43 (0)5572 / 38 83 -0, https://www.htldornbirn.at |
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| Höhere Lehranstalt für Chemieingenieure - Textilchemie (öffnen) Berufsbildende höhere Schule (BHS) |
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Höhere Technische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt Dornbirn (öffnen) 6851 Dornbirn, Höchsterstraße 73 Tel.: +43 (0)5572 / 38 83 -0, https://www.htldornbirn.at |
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| Kolleg für Berufstätige für Chemieingenieure - Biochemie und Biochemische Technologie (öffnen) Kolleg |
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Höhere Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie Wien (öffnen) 1170 Wien, Rosensteingasse 79 Tel.: +43 (0)1 / 48 614 80, Fax: +43 (0)1 / 48 903 59, https://www.hblva17.ac.at |
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| Kolleg für Berufstätige für Chemieingenieure - Umwelttechnik und Umweltschutzmanagement (öffnen) Kolleg |
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Höhere Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie Wien (öffnen) 1170 Wien, Rosensteingasse 79 Tel.: +43 (0)1 / 48 614 80, Fax: +43 (0)1 / 48 903 59, https://www.hblva17.ac.at |
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| Kolleg für Chemieingenieure - Biochemie und Biochemische Technologie (öffnen) Kolleg |
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Höhere Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie Wien (öffnen) 1170 Wien, Rosensteingasse 79 Tel.: +43 (0)1 / 48 614 80, Fax: +43 (0)1 / 48 903 59, https://www.hblva17.ac.at |
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| Kolleg für Chemieingenieure - Umweltanalytik und Umweltschutzmanagement (öffnen) Kolleg |
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Höhere Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie Wien (öffnen) 1170 Wien, Rosensteingasse 79 Tel.: +43 (0)1 / 48 614 80, Fax: +43 (0)1 / 48 903 59, https://www.hblva17.ac.at |
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| Höhere Lehranstalt für Chemieingenieure - Angewandte Technologien und Umweltschutzmanagement (öffnen) Berufsbildende höhere Schule (BHS) |
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Höhere Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie Wien (öffnen) 1170 Wien, Rosensteingasse 79 Tel.: +43 (0)1 / 48 614 80, Fax: +43 (0)1 / 48 903 59, https://www.hblva17.ac.at |
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| Höhere Lehranstalt für Chemieingenieure - Biochemie und Molekulare Biotechnologie (öffnen) Berufsbildende höhere Schule (BHS) |
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Höhere Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie Wien (öffnen) 1170 Wien, Rosensteingasse 79 Tel.: +43 (0)1 / 48 614 80, Fax: +43 (0)1 / 48 903 59, https://www.hblva17.ac.at |
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| Höhere Lehranstalt für Chemieingenieure - Chemiebetriebsmanagement (öffnen) Berufsbildende höhere Schule (BHS) |
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Höhere Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie Wien (öffnen) 1170 Wien, Rosensteingasse 79 Tel.: +43 (0)1 / 48 614 80, Fax: +43 (0)1 / 48 903 59, https://www.hblva17.ac.at |
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| Höhere Lehranstalt für Kunststoff- und Umwelttechnik (öffnen) Berufsbildende höhere Schule (BHS) |
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Höhere Technische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt Wien - Technologisches Gewerbemuseum (TGM) (öffnen) 1200 Wien, Wexstraße 19-23 Tel.: +43 (0)1 / 331 26 -0, Fax: +43 (0)1 / 331 26 -204, https://www.tgm.ac.at/ |
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Weiterbildungsmöglichkeiten für AbsolventInnen von Fachschulen bieten beispielsweise Aufbaulehrgänge, die zur Matura führen, sowie eine Studienberechtigungsprüfung oder die Berufsreifeprüfung. Diese ermöglichen den Zugang zu Kollegs und Universitäten, z.B. im Bereich Chemie. Auch einschlägige Fachhochschul-Studiengänge bieten für berufserfahrene FachschulabsolventInnen sowie für BHS-AbsolventInnen eine Weiterbildungsperspektive. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Ablegung einer Werkmeisterprüfung.
Weiters bietet die TÜV Akademie verschiedene Kurse im Bereich "Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung" an.
Weiterbildungen können auch bei Erwachsenenbildungseinrichtungen wie BFI und WIFI sowie bei privaten Aus- und Weiterbildungsinstituten absolviert werden, z.B. für folgende Bereiche:
Personen mit technischer Ausbildung und mehrjähriger Berufstätigkeit können den Berufstitel "IngenieurIn" erwerben. Es handelt sich dabei um einen international vergleichbaren Bildungsabschluss, der seit Inkrafttreten des Ingenieurgesetzes 2017 als berufliche Qualifikation, entsprechend dem Bachelor-Niveau (NQR 6), anerkannt ist.
Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website des Verbands Österreichischer Ingenieure sowie auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft.
Seit Herbst 2023 können an Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen sowie Privatuniversitäten zusätzlich zum bisherigen Studienangebot auch berufsbegleitende Weiterbildungsstudien absolviert werden. Diese bieten auch Personen, die keine Hochschulreife (Matura, Berufsreife- oder Studienberechtigungsprüfung) besitzen, die Möglichkeit den akademischen Titel „Bachelor Professional (BPr)" oder „Master Professional (MPr)" zu erwerben.
Für die Zulassung zu einem Bachelor Professional-Studium ist ein einschlägiger beruflicher Ausbildungsabschluss (z.B. Lehre, BMS-Abschluss) oder eine mehrjährige Berufserfahrung im Studienbereich erforderlich.
Personen, die einen Master Professional abgeschlossen haben, können in der Folge dann auch ein Doktoratsstudium absolvieren.
Mehr Infos zu Weiterbildungen in der Weiterbildungsdatenbank
Aufstiegsmöglichkeiten für WerkstofftechnikerInnen bestehen z.B. in leitenden Funktionen wie Abteilungsleitung, Leitung der Entwicklung oder Produktionsleitung sowie im Qualitätsmanagement, in der Betriebstechnik und in der Produktionsorganisation.
Eine selbstständige Berufsausübung ist z.B. im Rahmen der reglementierten Gewerbe "Ingenieurbüros (Beratende IngenieurInnen)", "Kunststoffverarbeitung (Handwerk)", "Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau, Metalltechnik für Schmiede und Fahrzeugbau, Metalltechnik für Land- und Baumaschinen (verbundenes Handwerk)" und "Oberflächentechnik, Metalldesign (verbundenes Handwerk)" sowie des Rechtskraftgewerbes "Chemische Laboratorien" und des freien Gewerbes "Erzeugung chemisch-technischer Produkte" möglich.
Für reglementierte Gewerbe muss bei der Gewerbeanmeldung der jeweils vorgeschriebene Befähigungsnachweis, z.B. in Form einer Befähigungsprüfung, eines bestimmten Schul- oder Studienabschlusses oder einer fachlichen Tätigkeit, erbracht werden. Bei Rechtskraftgewerben benötigt man zusätzlich die Genehmigung durch die Gewerbebehörde. Ein freies Gewerbe erfordert keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich die Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen zur Anmeldung eines Gewerbes.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Wirtschaftskammer Österreich sowie in der Liste der reglementierten Gewerbe und der Liste der freien Gewerbe.
Auf dem Bild ist ein Kunststofftechniker zu sehen, der in einer Werkstatt an einem großen Bauteil arbeitet.
© AMS / Das MedienstudioDer Kunststofftechniker auf dem Bild arbeitet in einer Werkstattumgebung an der Montage eines großen Bauteils.
© AMS / Das MedienstudioDas Bild zeigt zwei KunststofftechnikerInnen in einem industriellen Umfeld, die mit Schutzkleidung an der Herstellung von Verbundwerkstoffen arbeiten.
© AMS / Das MedienstudioAuf dem Bild arbeiten zwei KunststofftechnikerInnen in Schutzkleidung an der Fertigung eines faserverstärkten Kunststoffteils.
© AMS / Das MedienstudioAuf dem Bild ist ein Kunststofftechniker zu sehen, der in einer Werkstatt an einem großen gebogenen Verbundmaterial arbeitet.
© AMS / Das MedienstudioHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.