Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
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Japanologen und Japanologinnen beschäftigen sich wissenschaftlich mit der Erforschung und Beschreibung japanischer Gesellschaften sowie mit der japanischen Sprache. Sie erforschen die historische und moderne Sprache, Kultur und Geschichte. Zudem befassen sie sich mit der Rolle der Politik, Literatur, Religion und Kunst sowie mit den Erscheinungsformen der Gesellschaft, Wirtschaft und Recht des japanischen Kulturkreises.
Japanologen und Japanologinnen verstehen sich darüber hinaus als MittlerInnen zwischen den Kulturen. Oft organisieren sie die Schnittstellen zwischen Kultur und Wirtschaft. Durch die sprachbezogene Ausbildung können sie, je nach Qualifikation und weiteren Kenntnissen (Mode, Marketing, Technik) in unterschiedlichen Projekten mitwirken, auch in Import- und Exportabteilungen oder im internationalen Marketing. Einige typische Tätigkeiten sind z.B:
Der tatsächlich angestrebte Beruf ist letztendlich eine Frage des persönlichen Interesses. Es ist daher ratsam, in Kombination mit Japanologie auch ein weiteres Fach „gewinnbringend“ für sich zu nutzen.
Airlines suchen manchmal japanisch sprechende MitarbeiterInnen für ihr Team um japanische Touristen zu betreuen. Japanischen Wirtschaftszeitungen oder japanische Firmen in Europa.
JapanologInnen arbeiten zum Beispiel im Tourismus oder bei einer Dokumentationstelle (z.B. für Literatur). Der Berufseinstieg erfolgt oft als AssistentIn. Wichtig sind Zusatzqualifikationen, z.B. Öffentlichkeitsarbeit, Online-Kommunikation, Medienlinguistik oder Organisation von Veranstaltungen. Je nach Qualifikation kann sich daraus eine projektbezogene Stelle ergeben (z.B. Bearbeitung historischer Themen für die Website eines Ministeriums). Japan ist eine wichtige Wirtschaftsmacht in Asien.
Aufgabenfelder bestehen auch, wo spezifische Länderkompetenz, Regionalkompetenz oder wo Japanisch als Fach- oder Wirtschaftssprache erforderlich ist, z.B:
Es gibt kein klar abgegrenztes Berufsbild für Japanologinnen/Japanologen. Es empfiehlt sich daher, Japanisch in Kombination mit einer anderen Fertigkeit zu beherrschen. In diesem Sinne können sich Praktika und projektbezogene Jobs als sehr nützlich erweisen - ebenso wie eine proaktive und initiative Persönlichkeit.
Wichtig ist es, einen möglichst realistischen Einblick in das Land Japan zu erhalten. Vielleicht durch die Mitarbeit bei einem (östereichischen) Start-up Unternehmen in Japan, das sich später vielleicht als internationale (Restaurant, Mode, Elektronik)Kette ausweitet. Vielleicht gibt es dort die Möglichkeit im Marketing tätig zu sein.
Zum Teil bestehen berufliche Entwicklungsmöglichkeiten im Rahmen von internationalen politischen Veranstaltungen und Konferenzen, auch als ÜbersetzerIn (Fachtexte, Marketingartikel) oder als DolmetscherIn vor Gericht, bei politischen Organisationen oder im Medienbetrieb. Für all diese Bereiche besteht die Möglichkeit, einschlägige Zertifikate und Abschlüsse zu erwerben.
Workshops und detaillierte Informationen bietet auch die UNIVERSITAS Austria - Berufsverband für Dolmetschen und Übersetzen, URL: www.universitas.org.
Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):
Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.
Die Universität Wien bietet verschiedene Studiengänge, z.B.
| Universitätsstudium Japanologie (BA) (öffnen) Bachelorstudium (UNI) |
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Universität Wien (öffnen) 1010 Wien, Universitätsring 1 Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -0, https://www.univie.ac.at/ |
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| Universitätsstudium Japanologie (MA) (öffnen) Masterstudium (UNI) |
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Universität Wien (öffnen) 1010 Wien, Universitätsring 1 Tel.: +43 (0)1 / 42 77 -0, https://www.univie.ac.at/ |
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Besonders gefragt sind digitale Kompetenzen sowie Zusatzqualifikationen im Bereich Organisation und Moderation. Bei der Bewerbung für ausgeschriebene Stellen ist es von Vorteil, die entsprechenden Zusatzqualifikationen präzise belegen (beweisen) zu können. Praktika oder Projektarbeiten, die bei renommierten Unternehmen, Kommunikations- oder Übersetzungsagenturen absolviert wurden, können mittels Arbeitszeugnis belegt werden.
Es gibt ein Angebot an Lehrgängen, Masterprogrammen und Seminaren zu unterschiedlichen Themen, z.B.:
Die Teilnahme an Feldstudien und an Fachkongressen bieten ebenso die Möglichkeit, Kenntnisse zu erweitern und sich über neueste Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.
Für Tätigkeiten bei Forschungsprojekten sind z.B. häufig Zusatzkenntnisse im Projektmanagement nötig. Auch Kenntnisse im Bereich Moderation können sich als Vorteil erweisen.
Mehr Infos zu Weiterbildungen in der Weiterbildungsdatenbank
AbsolventInnen können (selbstständig oder angestellt) in der Betreuung von Abteilungen und Organisationen im Bereich Wirtschaftsbeziehungen mit Nordostasien tätig sein oder bei einem Eventhoster, z.B. für gesellschaftliche und geschäftliche Veranstaltungen
Je nach Interesse und Qualifikation kann eine beratende Position angestrebt werden, etwa im Rahmen von Projekten in der Computerlinguistik, Redaktion, Medienauswertung, im Tourismus oder in der Lexikografie.
Infos zur selbstständigen Berufsausübung im Rahmen eines Gewerbes bietet z.B. Wirtschaftskammer Österreich WKO.
Die aktuelle bundeseinheitliche Liste der freien Gewerbe sowie die Liste der reglementierten Gewerbe ist jeweils auf der Website des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) abrufbar.