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LehrerIn für Fremdsprachen

Berufsbereiche: Soziales, Kinderpädagogik und Bildung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.060,- bis € 2.520,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern bzw. Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

LehrerInnen vermitteln Sprachkenntnisse an Kindern und Jugendliche.

LehrerInnen planen und organisieren den Unterricht und bereiten die Unterrichtsmaterialien vor. Sie fördern ihre SchülerInnen und beurteilen deren Leistungen. Sie trainieren sprachliche Fertigkeiten. Ziel ist es, den Sprachenerwerb zur Kommunikation in einer Fremdsprache (z.B. Englisch) zu vermitteln. Sie erklären und üben Grammatik, Redewendungen sowie Aspekte der Kultur des jeweiligen Sprachraumes (z.B. Essen, Architektur, Schulwesen, Literatur).

LehrerInnen zeigen den SchülerInnen auch die unterschiedlichen gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Lebenswelten des jeweiligen Landes. Sie geben einen Überblick über die Geschichte des jeweiligen Sprach- und Kulturraums. Lehrkräfte vermitteln auch Kenntnisse bezüglich der politischen und gesellschaftlichen Besonderheiten des betreffenden Landes bzw. Volkes.

Außerhalb des Schulwesens können LehrerInnen auch StudentInnen oder ältere Personen beim Fremdsprachenerwerb trainieren, z.B. an Fachhochschulen und in Sprachschulen für Erwachsene.

 

Freude und Befähigung zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen, sowie

  • Freude an der Vermittlung von Sprachen und Kultur
  • Kontaktfreude
  • Organisationsgeschick: Organisation von Veranstaltungen und Aktivitäten
  • Offenes Wesen und Kreativität
  • Soziale Kompetenzen: Empathievermögen, Konfliktlösungsfähigkeit
  • Kommunikative Kompetenzen: Führen von Diskussionen und Gesprächen, Beratung von Erziehungsberechtigten

AbsolventInnen mit Bachelorabschluss dürfen grundsätzlich schon unterrichten. Das Masterstudium kann auch berufsbegleitend während der Induktionsphase (Berufseinstiegsphase) absolviert werden. Zu einem sehr geringen Teil bestehen Beschäftigungsmöglichkeiten bei den Schulräten der Länder.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit für PädagogInnen, einen beruflichen Wechsel zur Bundes- und Landesschulbehörde anzustreben. Darüber hinaus können sie - je nach Interesse und Qualifikation - in Wissenschaft und Forschung tätig sein.

Es wird empfohlen, sich rechtzeitig bei den jeweiligen Landesschulräten der einzelnen Bundesländer bzw. beim Stadtschulrat in Wien sich über die konkreten Berufsaussichten zu informieren.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "SprachlehrerIn", dem der Beruf "LehrerIn für Fremdsprachen" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Im Rahmen eines Lehramstsstudiums kann z.B. Englisch als Unterrichtsfach absolviert werden. Nähere Infos zur Lehramtsausbildung bietet die Website des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung: BMBWF.

Die Ausbildung zum/zur Sprachheillehrer/in (vgl. LogopädIn) ist ebenfalls möglich.

Das Fach Sonderpädagogik/Inklusive Bildung kann von bereits ausgebildeten LehrerInnen als Zusatzlehramt erworben werden.

Studiengänge die nicht als Lehramtsstudium gelten sind z.B.

  • Philologie (die klassische Philologie umfasst Latein und/oder Griechisch)
  • Germanistik
  • Anglistik
  • Romanistik
  • und weitere Sprachen
Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Eine Neuerung ist die Möglichkeit, an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen Erweiterungsstudien zu absolvieren, mit denen ein bereits absolviertes Studium um zusätzliche Kompetenzen erweitert werden kann, URL: bmbwf.gv.at.

Die Pädagogischen Hochschulen und Universitäten bieten - häufig in Kooperation - zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Spezialisierungen an. Auskunft über aktuelle Angebote erteilen die Hochschulen und Universitäten.

Einige Beispiele für Fort- und Weiterbildungsprogramme

  • Lehrgang: Reggio-Pädagogik (24 ECTS, Zeugnis und Zertifikat): Info der PH Linz
  • Lehrgang: Verhaltensauffälligkeiten und Schule (MEd, 120 ECTS): Info der PH Linz
  • Lehrgang: Sucht- und Gewaltprävention (MA, 120 ECTS): Info der PH OÖ
  • Fachbereiche: Z.B. Mathematische und informatische Bildung sowie Naturwissenschaftliche Bildung: Info der PH OÖ

Pädagogen/Pädagoginnen können sich in der Bildungspolitik, Bildungsverwaltung engagieren. Der gesamte Aus- und Weiterbildungsbereich (inkl. Erwachsenenbildung und Freizeitpädagogik) bietet ebenfalls berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.

Pädagoginnen/Pädagogen können eine Position als Schulleiterin/Schulleiter anstreben. Sie können bei der Gestaltung von Lehrmitteln mitwirken, Gutachtertätigkeiten für Lehrmittel (z.B. Schulbücher) durchführen und entsprechend beratend tätig sein.

Darüber hinaus können sie - je nach Interesse und Qualifikation - in Wissenschaft und Forschung tätig sein.

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