Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
Dieser Beruf kann nur ausgeübt werden, wenn die gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung abgeschlossen wurde. Auch die beruflichen Tätigkeiten orientieren sich an den gesetzlich vorgegebenen Inhalten der Ausbildung. Für die Berufsausübung ist eine Eintragung in der Liste der Tierärzte und Tierärztinnen nötig.
TierärztInnen behandeln sowohl kranke als auch gesunde Tiere. Neben der Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen zählt die Vorsorge zu den wichtigsten Aufgaben von TierärztInnen. Sie führen beispielsweise routinemäßige Untersuchungen und regelmäßige Impfungen durch, behandeln Brüche und Wunden und nehmen Operationen vor.
Für die Diagnosestellung befragen TierärztInnen zunächst die TierhalterInnen nach Symptomen und Verhaltensänderungen des Tieres, horchen und tasten es ab und untersuchen es bei Bedarf mit Hilfe von Röntgen- und Ultraschallgeräten. Nach Operationen begleiten sie den Heilungsprozess und entfernen Nähte. Sie helfen den Tieren bei Geburten und nehmen Sterilisationen sowie Kastrationen vor. Wenn Tiere unheilbar krank sind und ihre Lebensqualität aufgrund der Erkrankung stark beeinträchtigt ist, können Tierärzte sie einschläfern, um ihnen unnötiges Leid zu ersparen.
Außerdem entnehmen TierärztInnen Blutproben und nehmen Urin- und Stuhlproben entgegen oder gewinnen diese selbst. Die Proben analysieren sie entweder selber in der Ordination oder schicken sie zur weiteren Analyse an ein Labor. Weiters verabreichen sie Injektionen und Infusionen und verschreiben Medikamente. Darüber hinaus beraten TierärztInnen die TierhalterInnen bei Fragen rund um die Pflege und Haltung ihrer Tiere und informieren sie über Hygienemaßnahmen.
Typische Tätigkeiten sind z.B.:
Zu diesem Beruf gibt es folgende Spezialisierungen:
Das Bild zeigt Kühe in einem Stall.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild ist ein Tierarzt zu sehen, der mit einem Tablet und Schutzhandschuhen ein Rind untersucht.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild ist eine Tierärztin zu sehen, die eine mobile Tierarztpraxis in einem Fahrzeug organisiert, mit Medikamenten und medizinischem Zubehör.
© AMS / Chloe PotterDie Tierärztin auf dem Bild führt tierärztliche Untersuchungen an einem Kalb in einem Stall durch.
© AMS / Chloe PotterEine Tierärztin untersucht ein Kalb mit einem Stethoskop.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt Kühe in einem Stall.
© AMS / Chloe PotterHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.
Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B. folgende Institutionen und Unternehmen:
Die medizinische Versorgung in Österreich steht vor großen Herausforderungen – Gründe dafür sind etwa der demografische Wandel, bevorstehende Pensionierungswellen, veränderte Arbeitszeitpräferenzen sowie die zunehmende Spezialisierung in Krankenhäusern, Ordinationen und in der Forschung. Um eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen, werden verstärkt Primärversorgungszentren und interdisziplinäre Ambulanzen eingerichtet. Auch digitale E-Health-Lösungen und modernste Diagnostikverfahren gewinnen an Bedeutung. Aufgrund des anhaltenden Bedarfs in der Akut- und Regelversorgung, der hohen Nachfrage im niedergelassenen Bereich sowie wachsender Aufgaben in Prävention, öffentlichem Gesundheitswesen und Wissenschaft sind die Berufsaussichten für ÄrztInnen über alle Fachrichtungen hinweg sehr gut.
TierärztInnen müssen neben fundierten tiermedizinischen Fachkenntnissen über ein hohes Einfühlungsvermögen im Umgang Tieren sowie ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten verfügen, um gut auf die TierhalterInnen eingehen und sie optimal beraten zu können. Spezielle Kenntnisse, z.B. in den Bereichen Labordiagnostik, Besamungstechnik und Tierchirurgie, können zusätzlich vorteilhaft sein. In ländlichen Regionen besteht ein besonders hoher Bedarf an TierärztInnen, die auf die Behandlung von Nutztieren spezialisiert sind.
Unter dem folgenden Link gelangen Sie zum AMS-JobBarometer. Dort finden Sie weiterführende Informationen zu den Arbeitsmarktaussichten für den Beruf "Tierarzt/-ärztin", wie z.B. Informationen zu Trends, Anzahl der Inserate oder häufig nachgefragten Kompetenzen:
Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):
Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.
Die Grundlage für diesen Beruf bildet ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Veterinärmedizin im Ausmaß von 12 Semestern. Nach dem Abschluss besteht zudem die Möglichkeit, postgradual die Ausbildung als Fachtierarzt/Fachtierärztin zu absolvieren. 22 Fachtierarztrichtungen stehen zur Auswahl. Es müssen 5 Jahre Praxis nachgewiesen werden.
Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website der Österreichischen Tierärztekammer.
Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:| Universitätsstudium Veterinärmedizin (Mag. med. vet.) (öffnen) Diplomstudium |
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Veterinärmedizinische Universität Wien (öffnen) 1210 Wien, Veterinärplatz 1 Tel.: +43 (0)1 / 250 77 -0, Fax: +43 (0)1 / 250 77 -1090, https://www.vetmeduni.ac.at |
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Für TierärztInnen besteht eine Weiterbildungspflicht, die im Tierärztegesetz, ZTÄG § 20, verankert ist. Weitere Informationen zur tierärztlichen Fortbildungsverordnung finden Sie z.B. auf der Website der Österreichischen Tierärztekammer.
Weiterbildungen können beispielsweise bei der Österreichischen Tierärztekammer absolviert werden. Weiterbildungsperspektiven bieten zudem Lehrgänge und Seminare z.B. der Veterinärmedizinischen Universität Wien, der Vetakademie oder der Österreichischen Gesellschaft der Tierärztinnen und Tierärzte, etwa für folgende Bereiche:
Mehr Infos zu Weiterbildungen in der Weiterbildungsdatenbank
Aufstiegsmöglichkeiten für TierärztInnen bestehen in Abteilungsleitungsfunktionen sowie als tierärztliche LeiterInnen. TierärztInnen, die in der Veterinärmedizinischen Universitätsklinik tätig sind, können nach Verfassen einer Habilitation zu außerordentlichen oder ordentlichen UniversitätsprofessorInnen aufsteigen.
Eine selbstständige Berufsausübung mit eigener Ordination ist nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung und der Eintragung in die Tierärzteliste der Österreichischen Tierärztekammer möglich.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Österreichischen Tierärztekammer.
Das Bild zeigt Kühe in einem Stall.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild ist ein Tierarzt zu sehen, der mit einem Tablet und Schutzhandschuhen ein Rind untersucht.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild ist eine Tierärztin zu sehen, die eine mobile Tierarztpraxis in einem Fahrzeug organisiert, mit Medikamenten und medizinischem Zubehör.
© AMS / Chloe PotterDie Tierärztin auf dem Bild führt tierärztliche Untersuchungen an einem Kalb in einem Stall durch.
© AMS / Chloe PotterEine Tierärztin untersucht ein Kalb mit einem Stethoskop.
© AMS / Chloe PotterDas Bild zeigt Kühe in einem Stall.
© AMS / Chloe PotterHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.