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MathematikerIn in der Datenverarbeitung

Berufsbereiche: Informationstechnologie / Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.420,- bis € 2.960,- * Arbeitsmarkttrend: steigend
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Im Bereich Datenverarbeitung entwickeln MathematikerInnen Algorithmen (computergerechte Handlungsanweisungen für naturwissenschaftlich-technische Problemstellungen).

Außerdem sind sie in der Bearbeitung und Auswertung von Daten tätig oder beschäftigen sich mit Modellen zur Rechneroptimierung, Optimierung der Speicherkapazität oder Verbesserung der effizienten, also leistungsfähigen Datenverarbeitung.

Aktuelle Aufgabenstellungen für MathematikerInnen in der Informationstechnologie: Z.B. Datenvisualisierung, künstliche Intelligenz, Data Mining, Prognosemodelle, Bereich der Mustererkennung (OCR-Programme, Spracherkennung), Personenidentifikation und Kryptografie (Ver- und Entschlüsselung von Daten und Signalen).

Siehe auch den Kernberuf MathematikerIn und KryptografIn.

  • Freude an der Arbeit mit Zahlen
  • Ausgezeichnete mathematische Fähigkeiten
  • Interesse an Informatik
  • Analytisches Denkvermögen

 

MathematikerInnen sollten auch über eine gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit verfügen. Das ist wichtig, um in Projekten mit Fachleuten aus anderen Disziplinen (Soziologie, Wirtschaft) zu kommunizieren

 

Ein großer Teil der MathematikerInnen ist als LehrerInnen an höherbildenden Schulen tätig (mit Lehramtsausbildung). MathematikerInnen arbeiten oft auch in der Lehre und Forschung an Universitäten und Fachhochschulen sowie an (internationalen) Forschungsinstituten.

Bereiche, in denen MathematikerInnen oft tätig sind:

  • IT-Sektor
  • Wirtschaft, Banken, Versicherung: Ökonometrie, Planungsmathematik, Mathematische Prognoserechnung
  • Bauwirtschaft: Technische Berechnungen
  • Technik: Z.B. Fahrzeug- und Flugzeugbau

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "MathematikerIn", dem der Beruf "MathematikerIn in der Datenverarbeitung" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Studiengänge im Bereich Mathematik bieten verschiedene Vertiefungen, z.B

  • Numerische Mathematik und Modellierung: Uni-Graz
  • Mathematik mit Vertiefung Diskrete Mathematik und Algorithmentheorie: NAWI Graz
  • Computermathematik: JKU Linz
  • Industriemathematik: JKU Linz (Anwendungen der Mathematik in Wirtschaft und Technik. Das Masterstudium Industriemathematik an der JKU bildet zum/zur angewandten Mathematiker/in aus um industrielle und technische Probleme zu lösen)
  • Masterstudium Mathematical Modelling in Engineering: Theory, Numerics, Applications (englischsprachig): TU Wien

 

Weitere Möglichkeiten:

  • Statistik-Wirtschaftsmathematik (BSc, MSC): TU Wien
  • Biomedical Engineering mit Schwerpunkt Mathematical & Computational Biology (MSc): TU Wien
Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weiterbildungsmöglichkeiten bieten z.B. Universitätslehrgänge im Bereich Mathematics for Industry oder Angewandte Mustererkennung. Zusatzqualifikationen in wirtschaftlichen, technischen und rechtlichen Sachgebieten eröffnen weitere Chancen am Arbeitsmarkt.

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