LehrerIn für die Primarstufe (VolksschullehrerIn)

Berufsbereiche: Soziales, Kinderpädagogik und Bildung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
Einstiegsgehalt lt. KV: € 2.060,- bis € 2.290,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

PrimarstufenlehrerInnen vermitteln den Schülerinnen und Schülern in der Volksschule Grundlagenwissen und Fertigkeiten. Die Bildungs- und Lehraufgaben sind auch mit Erziehungsarbeit verknüpft, die den SchülerInnen neben Fach- und Handlungskompetenz auch Selbst- und Sozialkompetenz vermitteln soll.

Im Unterricht vermitteln PrimarstufenlehrerInnen vor allem elementare Kulturtechniken, wie lesen schreiben, rechnen und den Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien. Weitere Fächer sind z.B. Werkerziehung, Bewegung und Sport, bildnerisches Gestalten, Verkehrserziehung und Sachunterricht.

LehrerInnen planen den Unterricht nach dem jeweiligen Lehrplan. Sie gliedern den Unterrichtsablauf und stellen die dazu benötigten Materialen bereit. Das sind zum Beispiel Arbeitsblätter zum Ausfüllen, Präsentationen mit digitalen Medien und Arbeitsmaterialien zu angreifen (z.B. Papierflieger bauen). Dabei achten sie darauf, dass sie die Fachinhalte didaktisch aufbereiten und dem Alter entsprechend vermitteln.

LehrerInnen fördern auch die Entwicklung einer entsprechenden Lern- und Arbeitshaltung wie Ausdauer, Sorgfalt, Genauigkeit; Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme. Sie versuchen, das Interesse der Kinder an unterschiedlichen Themen und Dingen zu wecken. Dabei setzen sie oft spielorientierte Lernformen ein, z.B. Interaktions- und Orientierungsspiele. Sie regen die SchülerInnen zu Kleingruppenaktivitäten an und gestalten die Volksschule als sozialen Lebens-und Erfahrungsraum.

Sie organisieren gemeinsame Wandertage, Schikurse und Exkursionen. Gemeinsam mit den SchülerInnen planen sie Projekte und Aufführungen, z.B. Schulfeste, Kunstprojekte oder Vorsingen im Altersheim. Sie fördern SchülerInnen nach Fähigkeiten, Interessen und Begabungen. Zudem sind LehrerInnen wichtige AnsprechpartnerInnen im Rahmen von Konferenzen, Teammeetings und Elternsprechtagen. Sie informieren Erziehungsberechtigte über den individuellen Leistungsstand ihres Kindes und sind auch beratend tätig, z.B. bei der Wahl des weiteren Bildungsweges.

Mit der entsprechenden Ausbildung (Sonderpädagogik, Inklusive Bildung) unterrichten Lehrkräfte auch Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Einige typische Tätigkeiten im Überblick:

  • Unterrichtsmaterialien bereitstellen
  • Sachverhalte zu bestimmten Themen erklären
  • Lernzielkontrollen durchführen
  • Zu praktischen Tätigkeiten anleiten (z.B. Werken)
  • Ausflüge organisieren und durchführen
  • Hefteinträge, Hausaufgaben und Tests beurteilen
  • Aufzeichnungen führen
  • Erziehungsberechtigte informieren

PrimarstufenlehrerInnen vermitteln den Schülerinnen und Schülern in der Volksschule Grundlagenwissen und Fertigkeiten. Die Bildungs- und Lehraufgaben sind auch mit Erziehungsarbeit verknüpft, die den SchülerInnen neben Fach- und Handlungskompetenz auch Selbst- und Sozialkompetenz vermitteln soll.

Im Unterricht vermitteln PrimarstufenlehrerInnen vor allem elementare Kulturtechniken, wie lesen schreiben, rechnen und den Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien. Weitere Fächer sind z.B. Werkerziehung, Bewegung und Sport, bildnerisches Gestalten, Verkehrserziehung und Sachunterricht.

LehrerInnen planen den Unterricht nach dem jeweiligen Lehrplan. Sie gliedern den Unterrichtsablauf und stellen die dazu benötigten Materialen bereit. Das sind zum Beispiel Arbeitsblätter zum Ausfüllen, Präsentationen mit digitalen Medien und Arbeitsmaterialien zu angreifen (z.B. Papierflieger bauen). Dabei achten sie darauf, dass sie die Fachinhalte didaktisch aufbereiten und dem Alter entsprechend vermitteln.

LehrerInnen fördern auch die Entwicklung einer entsprechenden Lern- und Arbeitshaltung wie Ausdauer, Sorgfalt, Genauigkeit; Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme. Sie versuchen, das Interesse der Kinder an unterschiedlichen Themen und Dingen zu wecken. Dabei setzen sie oft spielorientierte Lernformen ein, z.B. Interaktions- und Orientierungsspiele. Sie regen die SchülerInnen zu Kleingruppenaktivitäten an und gestalten die Volksschule als sozialen Lebens-und Erfahrungsraum.

Sie organisieren gemeinsame Wandertage, Schikurse und Exkursionen. Gemeinsam mit den SchülerInnen planen sie Projekte und Aufführungen, z.B. Schulfeste, Kunstprojekte oder Vorsingen im Altersheim. Sie fördern SchülerInnen nach Fähigkeiten, Interessen und Begabungen. Zudem sind LehrerInnen wichtige AnsprechpartnerInnen im Rahmen von Konferenzen, Teammeetings und Elternsprechtagen. Sie informieren Erziehungsberechtigte über den individuellen Leistungsstand ihres Kindes und sind auch beratend tätig, z.…

Die Berufsanforderungen sind sehr hoch. StudienbewerberInnen müssen den Anforderungen entsprechen und das im Rahmen des Aufnahmeverfahrens (Persönlichkeitstest) vorweisen können. Analog dazu finden sich entsprechende Anforderungen auch in den Stelleninseraten:

  • Freude im Umgang mit Kindern
  • Pädagogisches Geschick
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Gute Beobachtungsgabe
  • Kommunikationsstärke (SchülerInnenn, KollegInnen, Erziehungsberechtigte, außerschulische PartnerInnen)
  • Organisationsgeschick
  • Soziale Kompetenzen: Empathievermögen, Geduld
  • Motivationsfähigkeit: SchülerInnen dazu begeistern, ihre Aufgaben mit Freude und Einsatzbereitschaft zu erledigen

 

LehrerInnen müssen in Konfliktsituationen vermitteln und Lösungen finden. Gefragt ist auch Führungsfähigkeit und Durchsetzungsvermögen.

Das Lehramt Primarstufe berechtigt zum Einsatz als Lehrkraft an öffentlichen oder privaten Volksschulen. Mit der entsprechenden Schwerpunktwahl (Inklusive Pädagogik) können LehrerInnen auch an Sonderschulen arbeiten. Sie können unterrichtend und beratend (z.B. Geistigbehindertenpädagogik, Lernbehindertenpädagogik, Körperbehindertenpädagogik) tätig sein.

PrimarstufenlehrerInnen gehören zu den Landeslehrpersonen. Der Bachelorabschluss berechtigt zum Unterricht sowie zur Teilnahme an der Induktionsphase (erstes Dienstjahr). Für eine Fixanstellung ist (innerhalb einer Frist) ein Masterabschluss erforderlich. Grundsätzlich bestehen, je nach Qualifikation, berufliche Möglichkeiten, z.B.

  • Tagesstätte
  • Hort
  • Internat
  • Nachhilfeinstitut
  • Jugendamt und und soziale Einrichtungen
  • Erwachsenenbildungseinrichtung
  • Sonderschule (mit Ausbildung „Inklusive Pädagogik“)
  • Integrationspädagogik: Betreuung von Flüchtlingskindern und Jugendlichen im Bereich der Sprachförderung

In den nächsten Jahren ist im Pflichtschulbereich aufgrund bevorstehender zahlreicher Pensionierungen mit entsprechend guten Berufschancen zu rechnen. Nähere Infos bietet die Website des Bundesministeriums: BMBWF.

Stelleninserate für private Senioren- und Pflegeheime richten sich immer wieder auch an Personen mit LehrerInnenausbildung (PrimarstufenlehrerIn). Hier sind zum Teil ähnliche Anforderungen und Qualifikationen nötig, wie bei LehrerInnen in der Schule. Bildung wird aber eher als Vergesellschaftungselement betrachtet. Die Tagesgestaltung im Heim umfasst z.B. auch die Vorbereitung, Organisation, Evaluierung und Durchführung von Sprachtraining, Kulturtagen, Gedächtnistraining, Freizeitaktivitäten und Ausflügen.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "LehrerIn für die Primarstufe", dem der Beruf "LehrerIn für die Primarstufe (VolksschullehrerIn)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

In Österreich wird das Lehramtsstudium (Lehramt für die Primarstufe) an den Pädagogischen Hochschulen angeboten.

Das Lehramtsstudium ist zweigliedrig als Bachelor-Master-Studium aufgebaut und dauert fünf bis sechs Jahre oder länger (z.B. wenn das Masterstudium berufsbegleitend absolviert wird). Im Bachelorstudium können zwei Unterrichtsfächer oder ein Unterrichtsfach und ein Schwerpunkt kombiniert werden.

Die Pädagogischen Hochschulen bieten unterschiedliche große und kleine Schwerpunkte zur Wahl an, z.B. „Inklusive Pädagogik“, „Elementarpädagogik“, „Theaterpädagogik“ oder „Medienpädagogik“.

Das Masterstudium kann entweder direkt an das Bachelorstudium angeschlossen werden oder berufsbegleitend absolviert werden . Im Masterstudium stehen Spezialisierungen, z.B. "Inklusive Pädagogik" zu Wahl.

Für eine unbefristete Lehrbefähigung ist der Masterabschluss erforderlich

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Es besteht die Möglichkeit, ein oder mehrere Erweiterungsstudien zu absolvieren, mit denen ein bereits absolviertes Studium um zusätzliche Kompetenzen erweitert werden kann. Seit dem Schuljahr 2018/2019 werden zwei Arten von Erweiterungsstudien angeboten:

  • Erweiterungsstudium drittes Unterrichtsfach
  • Erweiterungsstudium für PH-AbsolventInnen

 

PH-AbsolventInnen, die ein 3-jähriges Bachelorstudium Sekundarstufe abgeschlossen haben, gibt es ein das Erweiterungsstudium als Aufbaustudium. Nach Abschluss des Aufbaustudiums kann ein Lehramt-Masterstudium studiert werden.

Der Erwerb von Zusatzqualifikationen findet oft bereits im Studium statt. Fortbildungen können nur mit laufenden Vertrag absolviert werden. Ansonsten bieten Pädagogische Hochschulen, Pädagogische Institute und Universitäten auch Weiterbildungsprogramme sowie Zusatzqualifikationen (meist in Seminarform) an. Bereiche sind z.B.

  • Social Media Statistik: Inferenz und Datenanalyse
  • Konfliktmanagement
  • Medizinische Grundkenntnisse (Erste Hilfe bei Menschen)
  • Helferschein Schwimmen
  • Montessoripädagogik
  • Hundegestützte Pädagogik in der Schule
  • Sportkunde/Kompetenzorientierung

 

Die Ausbildung zur/zum SprachheillehrerIn (vgl. LogopädIn) ist ebenfalls möglich.

Lehrpersonen können eine Position als Schulleiterin/Schulleiter anstreben. Zu einem sehr geringen Teil bestehen Beschäftigungsmöglichkeiten in den Bildungsdirektionen der Länder. LehrerInnen können bei der Gestaltung von Lehrmitteln mitwirken oder Gutachtertätigkeiten für Lehrmittel (z.B. Schulbücher) durchführen. Darüber hinaus können sie - je nach Interesse und Qualifikation - in Wissenschaft und Forschung tätig sein.

Grundsätzlich bestehen berufliche Entwicklungsmöglichkeiten in verschiedenen Bereichen, z.B.

  • Bildungspolitik
  • Bildungsverwaltung 
  • Sozialmanagement
  • Freizeitpädagogik
  • Sonderpädagogische Gutachten erstellen
  • Beratungstätigkeit

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