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GewerblicheR MasseurIn

Berufsbereiche: Gesundheit und Medizin
Ausbildungsform: Kurz-/Spezialausbildung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Gewerbliche MasseurInnen führen Massagen zur Gesundheitsförderung, Krankheitsvorbeugung und zur Steigerung des Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit (Sportmassagen) durch. Dabei werden die Muskeln entspannt und gelockert und einer Versteifung des Körpers und damit zusammenhängender Schmerzen und Einschränkungen vorgebeugt. Die Techniken, die MasseurInnen dabei zur Verfügung stehen, umfassen eine große Bandbreite von der klassischen händischen Massage über die apparative Massage mit technischen Hilfsmitteln bis hin zu alternativen, fernöstlichen Techniken wie z.B. Reiki. Gewerbliche MasseurInnen dürfen keine Massagen oder andere Behandlungen an kranken Menschen vornehmen.

 

  • Finger- und Körperkraft,
  • Einfühlungsvermögen,
  • Beobachtungsgabe,
  • körperliche Belastbarkeit,
  • Fingerfertigkeit,
  • Kontaktfreudigkeit.

 

Die wichtigsten Unternehmensbereiche/Branchen, die Beschäftigungsmöglichkeiten bieten, sind z.B.:

  • Arztpraxen,
  • Spitäler/Krankenhäuser, Sanatorien,
  • Medizinisch-technische Labors,
  • Tourismus- und Kurbetriebe,
  • Sportvereine und Fitnesscenter,
  • Erwachsenenbildungseinrichtungen (z.B. BFI, WIFI, Volkshochschulen),
  • selbstständige Tätigkeiten

Frauenbeschäftigung Im Gesundheitswesen sind hauptsächlich Frauen beschäftigt. Der Frauenanteil liegt bei 76%.

Der Gesundheitssektor ist seit Jahren eine Wachstumsbranche und entwickelt sich weiterhin positiv. Allgemein wirken sich das steigende Körper- und Gesundheitsbewusstsein und die Veränderung der Altersstruktur der Bevölkerung (immer mehr Menschen werden immer älter) positiv auf die Beschäftigungssituation aus. Zu bedenken ist jedoch, dass im öffentlichen Gesundheitsbereich trotz steigender PatientInnenzahlen Personal eingespart wird. Personalmangel herrscht hingegen im privaten Pflegesektor, der durch die Verringerung der Verweildauer in den Spitälern noch weiter steigen wird. Es bieten sich auch Möglichkeiten zur selbstständigen Berufsausübung (über gewerberechtliche Vorschriften informiert die Wirtschaftskammer des zuständigen Bundeslandes).

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "GewerblicheR MasseurIn", dem der Beruf "GewerblicheR MasseurIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Es gibt mehrere Ausbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf:

  • Lehre (Lehrzeit: 2 Jahre)
  • Kurzausbildungen, z.B.:
    "WIFI - Ausbildung zum/zur Gewerblichen und Medizinischen Masseur/in"; Dauer: 815-1028 Trainingseinheiten (plus Pflichtpraktika von 875 Trainingseinheiten)

 

Aus- und Weiterbildungskurse für MasseurInnen werden von zahlreichen Ausbildungseinrichtungen und Massageschulen angeboten.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Gesundheit, Fitness, Wellness (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: Wellness- und Fitnessberufe, Seite 143
Tourismus und Freizeitwirtschaft (Broschüre)
Reihe: Berufe ...
Fundstelle: der Beruf ist hier nicht beschrieben, sondern nur als zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeit im Bereich "Freizeitwirtschaft" erwähnt, Seite 13
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