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HufschmiedIn

Berufsbereiche: Maschinen, Kfz und Metall
Ausbildungsform: Kurz-/Spezialausbildung
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

HufschmiedInnen beschlagen Pferde und nehmen an ihnen und anderen Huf- und Klauentieren (z.B. Kamele, Rinder, Schweine und Schafe) orthopädische Korrekturen vor. Dazu benötigen sie vor allem umfangreiche Kenntnisse der Metallbearbeitung und müssen auch Erfahrungen im Umgang mit diesen Tieren nachweisen.

  • Physische Ausdauer,
  • körperliche Kraft,
  • psychische Ausdauer,
  • keine Überempfindlichkeit gegen die Ausdünstung von Huf- und Klauentieren,
  • Genauigkeit.

Die wichtigsten Unternehmensbereiche/Branchen, die Beschäftigungsmöglichkeiten bieten, sind z.B.:

  • Landwirtschaftliche Klein- und Mittelbetriebe,
  • Öffentlicher Dienst (z.B. Bundesforste),
  • Tiergärten, Zoos,
  • Tierheime, Tierschutzorganisationen,
  • Tierarztpraxen.

Frauenbeschäftigung In der Land- und Forstwirtschaft sind Frauen und Männer gleichermaßen stark vertreten. Bei genauerem Hinsehen sind allerdings Unterschiede in den einzelnen Berufsgruppen festzustellen: Unter den Bauern/Bäuerinnen und LandarbeiterInnen ist der Frauenanteil sehr hoch, hingegen überwiegen die Männer deutlich bei den technischen Berufsfeldern und hier vor allem in den Berufen der Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei.

Generell ist im landwirtschaftlichen Bereich ein ständiger geringer Rückgang der Beschäftigten zu beobachten. Kleine landwirtschaftliche Betriebe haben aber mit hochwertigen Produkten (z.B. Bioprodukte) Chancen, wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Beschäftigungsrückgang kann dadurch verlangsamt, aber nicht aufgehoben werden. In der Tierhaltung besteht die Möglichkeit zu einer selbstständigen Berufsausübung (z.B. Zoohandel, Hundekosmetiksalon usw.), wenngleich die Verdienstmöglichkeiten gering sind (über gewerberechtliche Vorschriften informiert die Wirtschaftskammer des zuständigen Bundeslandes).

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "SchmiedIn", dem der Beruf "HufschmiedIn" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Der Beruf Hufschmied kann als Lehrberuf erlernt werden. Darüber hinaus führt der Universitätslehrgang für Huf- und Klauenpflege ebenfalls zur Berufsausbildung. Um am Universitätslehrgang teilnehmen zu können sind folgende Zugangskriterien zu erfüllen:

  • Eine entsprechende Praxis in den Grundfertigkeiten der Metallbearbeitung sowie die Absolvierung eines Eignungstests.
  • Der universitäre Lehrgang für Huf- und Klauenbeschlag dauert 12 Wochen und wird an der Veterinärmedizinischen Universität Wien durchgeführt.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Lehrberufe in Österreich - Ausbildungen mit Zukunft (Broschüre)
Reihe: Publikation des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und der Wirtschaftskammer (WKÖ)
Fundstelle: Metalltechnik und Maschinenbau, Seite 105
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